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#Medien

re:publica 2019: Einige sagen Festival

Deutschlands wichtigste Digitalkonferenz re:publica wird immer facettenreicher – nur mancher Journalist mag sie weiterhin so gar nicht.

Der Kampf der deutschen Verlage gegen die Presse- und Meinungsfreiheit im Wandel der Zeiten

Kann sich in einer ganzen Branche ein Fehldenken in die DNA brennen? Anscheinend. Das zeigt der Kampf der Verlage gegen die freie Verbreitung von Nachrichten. Der läuft schon seit dem 19. Jahrhundert.

Herzlichen Glückwunsch, liebe DuMont-Erben

Der Kölner Medienkonzern DuMont will seine Tageszeitungen abstoßen. Das ist ein kluger Schritt aus Sicht der Verlagserben. Denn in den kommenden Monaten werden noch andere Verlage auf den Markt kommen – und so etwas senkt den Preis. Die Zeitungen allerdings wird das nicht retten.

Mathias Döpfner wird diesen Artikel lieben

Seit Jahren redet Springer-Chef Mathias Döpfner Unfug. Trotzdem wird er immer wieder samtweich interviewt. Der „NZZ“ lieferte er nun gefährlich rechte Thesen zum Journalismus.

Glaskugelige Kaffeesatzlesereien für 2019: Pinterest, Newsletter und ein düsteres Jahr für den Journalismus

Traditionell bildet meine Tipp für die wichtigsten Medien- und Digitaltrends den Abschluss des Blogjahres hier in der Indiskretion – und natürlich lege ich Rechenschaft ab über die Treffgenauigkeit der vergangenen Prognose.
Hier also die glaskugeligen Kaffeesatzlesereien für 2019 – unter anderem mit Pinterest, Podcasts und einem gewissen Hamburger Verlag…

Die Causa Relotius: Der Journalismus hat ein systemisches Problem und muss es endlich angehen

Am Morgen, der den Journalismus hätte verändern können, blickte Steffen Klusmann aus den Panoramascheiben seines Büros hinaus auf Hamburg. Die ameisengleichen Menschen unten an der Ericusspitze fröstelte es bei drei eisigen Grad, so wie Klusmann beim Gedanken an das, was am Mittag passieren würde. Ein Sturm würde losbrechen, über ihm, über seinem Arbeitgeber, über dem […]

Das Ende der „Lindenstraße“: Schämen Sie sich, ARD-Intendanten!

Welche Form von fiktionalem Unterhaltungsfernsehen wäre in diesen so turbulenten Zeiten angemessen? Es müsste ein Format sein, das: … die Debatten unserer Zeit thematisiert. … dabei zwar Haltung bezieht, aber nicht zur Polarisierung beiträgt. … schnell auf sich immer schneller bildende Trends eingeht. … eine Brücke zu schlagen versucht zwischen auseinander driftenden Generationen und Subkulturen. […]

Die Iden des Merz

Seit einigen Tagen frage ich mich, ob Chemtrails keine Verschwörungstheorie sondern Realität sind. Sie wissen schon, das ist diese Behauptung, Kondensstreifen am Himmel seien gar keine Kondensstreifen, sondern Gase die von Bundesregierung/EU/jüdischer Weltregierung (suchen Sie sich was aus) versprüht würden um die Bevölkerung ruhig zu halten. Auch habe ich am vergangenen Mittwoch nicht konzentriert in […]

„Die Zeit“ öffnet das Overton-Fenster

Nun hat sie sich also noch geregt, „Die Zeit“. Die Chefredaktion reagiert in ihrer heutige Ausgabe auf die Kritik, die in der vergangenen Woche ein Pro und Contra über die Frage, ob Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet werden dürfen, oder nicht, ausgelöst hat. Seite 1 der neuen @DIEZEIT pic.twitter.com/oAM6YwkcSS — yassin musharbash (@abususu) 18. Juli 2018 […]

Journalismus: bald nur noch ein Luxus der Wohlhabenden

Vor einiger Zeit kollidierte FDP-Chef Christian Lindner mit der Zukunft der Medien – vielleicht gar, ohne dies in jenem Moment zu ahnen. Angela Merkel hatte der „Frankfurter Allgemeinen“ ein Interview gegeben, in dem sie erstmals auf die EU-Reformvorschläge Frankreichs eingegangen war. Dieses Gespräch jedoch war nicht frei zugänglich, sondern war von der „FAZ“ hinter ihrer […]

Die Teilung der Welt: Polarisierung ist Pop

Schon ein wenig verrückt: Da habe ich 11 Jahre lang jeden Tag in der Geschichte der re:publica, Deutschlands größter Digitalkonferenz, auf derselben verbracht – doch noch nie hatte ich einen Vortrag eingereicht. Klar, es gab Podien, es gab Moderationen und natürlich das Digitale Quartett, unsere Überraschungstalkshow mit Gäste – doch alleine stand ich noch nie […]

Goodbye, Wired Germany

Der geschätzte Herr Fiene hat gerade eine Mail veröffentlicht, die er von Condé Nast Deutschland erhalten hat. Darin bestätigt der Verlag, was seit Wochen klar war, was er aber zu feige war, offen auszusprechen: Die deutsche „Wired“ ist am Ende. Noch vor vier Wochen klang das etwas anders. Da war dann die Rede von einer […]

Das neue Lufthansa-Logo: Hass, Hass, wir brauchen Hass

Das neue Corporate Design der Lufthansa hat ein interessantes medienpsychologisches Phänomen hervorgerufen, für das ich – so es nicht schon einen Fachbegriff dafür gibt – die Vokabel „Vorauseilende Negativimagination“ copyrighten möchte. Denn jenes Redesign scheint ja ganz fürchterlich in die Hose zu gehen. „Farbloser Kranich“ titelt die „Süddeutsche Zeitung“. „Kritiker vermissen im neuen Lufthansa-Logo das […]