Tirili – Zeit für Geschichten aus der Parallelwelt
Alles begann mit der Idee von Peter Stawowy. Er ist Medienberater in Dresden, Ex-Chefredakteur des Schülermagazins „Der Spiesser“ und einst mein Lieblings-Mitmoderator beim Uni-Radio Münster. Ob es nicht ein Magazin geben sollte, ein gedrucktes, fragte er mich vor einiger Zeit, das sich mit dem Internet beschäftigt. Aber eben nicht mit der technischen Seite, kein neues […]
Medienkonzerne, der 2008er Jahrgang
Medienunternehmen fordern redaktionell gern Transparenz – bleiben die aber selbst meist schuldig. Zumindest, wenn es um ihre Wirtschaftsdaten geht. Veröffentlichen müssen sie, doch so mancher schiebt das möglichst weit nach hinten und stellt dann in aller Stille seine Bilanz beim Bundesanzeiger ein. Der allerdings hat eine schlichte, funktionale Web-Seite, bei der jeder Medienjournalist eigentlich mal […]
Das Spiel des CDU-NRW-Generalsekretärs Andreas Krautscheid
Das politische Spiel ist oft genug ein ekliges. Das dachte ich heute morgen, als ich einen Artikel im Handelsblatt las. Es geht um jene leidige Affaire „Kauf den Rüttgers“: Wer zahlte, bekam einen Einzeltermin mit dem Landesvater – der will davon nichts gewusst haben. Über die Affaire stolperte der Generalsekretär der NRW-CDU, Hendrik Wüst. Sein […]
Die neue Homepage
Bitte schauen Sie sich einmal diese Internet-Seite an, sie trägt den Namen Nowness. Und? Wie finden Sie die? Ein wenig zu intellektuell-verkopft, vielleicht? Sie können mit Mode und so nem Zeugs nichts anfangen? Das ist OK. Aber seien wir ehrlich: Das wirkt doch edel und gut gemacht, oder? Das jedoch ist nicht das eigentlich Bemerkenswerte […]
Die digitale Spaltung der Olympischen Winterspiele zu Vancouver
Ganz früh am Mittwoch Morgen, genauer um 0.24 Uhr, hat sie mir geschrieben, die Kati. Welche? Na die. Kati. Katarina Witt. „Was würden Sie denn tippen ?? ;-)“, schrieb sie auf meine Frage, ob sie die Einträge ihres Olympa-Tagebuchs im ARD-Auftrag selbst tippt. Immerhin. Eine Reaktion. Und vielleicht eine erste Schraube für den Bau einer […]
„Bunte“, „Stern“ und Patricia Pontia Riekel
Mit rund einer Viertelmillion Euro lässt sich eine Menge anstellen. Zum Beispiel könnten damit Arbeitsplätze geschaffen werden.Wieviele, das hängt von der Qualität der Mitarbeiter ab, doch sind drei bestens bezahlte definitiv dafür drin. Die „Bunte“ also hätte drei Redakteure beschäftigen können, die Recherchen ihrer Kollegen noch einmal überprüfen oder eigene Nachforschungen anstellen. Sie hat sich […]
Wie mache ich einen TV-Magazinbeitrag?
80 Prozent des Journalismus ist Handwerk, sagte mein Lehr-Herr Ferdinand Simoneit immer. Stimmt:
Hallo, Herr Hombach
„Wenn man aus Verlogenheit Energie machen könnte, ließe sich dank dieser Debatte ein Atomkraftwerk abschalten.“
Happy Birthday, „Financial Times Deutschland“
Heute morgen habe ich einen Karton geöffnet, in den ich vor genau 10 Jahren das letzte Mal geblickt habe. Sein Produzent nennt ihn lachsfarben, ich nenne es rosa. „FTD“ steht in edlen Lettern drauf. Er enthält die Erstausgabe der „Financial Times Deutschland“. Vor genau zehn Jahren erschien sie, es war eine wilde und spannende Zeit. […]
Das Aus für die „Bild“ Iphone-App?
Ganz schön schwer, zwischen den drei Blogs zu jonglieren, für die ich schreibe. Doppelte Artikel möchte ich nicht, deshalb hier – weil ja der eine oder andere Medien-Interessierte hier mitliest – ein Hinweis auf Mind the App: Dort frage ich mich, ob Apple demnächst der Iphone-App der „Bild“ das Licht ausbläst.
Ach, und noch etwas, lieber Frank Schirrmacher…
Und wo wir gerade beisammen sitzen:
Klondike mit Apfel-Logo
Auch wenn mancher es noch nicht glauben mag, angesichts des medialen Wirbels: Bisher wurde noch kein einziges Apple Ipad verkauft. Die Verlagsbranche wartet auf das Gerät mit leuchtenden Augen, die den Blick eines Sechsjährigen fünf Minuten vor der Heiligabend-Bescherung wie Augapfel gewordene Depression erscheinen lässt. Das Ipad ist das neue Klondike, der Goldrauscht tobt noch […]
Helene Hegemann und die Unmöglichkeit des Neuanfangs
Bevor es heißt, ich sei immer so kritisch, zuerst ein Lob. Für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ vom vergangenen Sonntag. Dort gab es ein tolles Portrait über Christian Rach zu lesen, die Art-Direktion legte einen ironischen Schneeteppich über die Seite 1 und platzierte einen bitterbösen Cartoon neben eine lesenswerte Geschichte über den jesuitischen Nachwuchs. Aber dann […]
