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Bevor es heißt, ich sei immer so kritisch, zuerst ein Lob. Für die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ vom vergangenen Sonntag. Dort gab es ein tolles Portrait über Christian Rach zu lesen, die Art-Direktion legte einen ironischen Schneeteppich über die Seite 1 und platzierte einen bitterbösen Cartoon neben eine lesenswerte Geschichte über den jesuitischen Nachwuchs.

Aber dann gab es noch allen Ernstes eine Geschichte über die „neue Videokamera aus den USA“ – die Flip. Entweder dieses Stück stand zwei Jahre im Stehsatz oder jemand hat die vergangenen Halbjahre im Koma verbracht.

Es wäre schön, wenn ich es dabei belassen könnte. Doch hat mich die „FAS“ auch so geärgert, dass ich mich noch an einem Thema abarbeiten möchte, zu dem ich eigentlich nichts sagen wollte:

Helene Hegemann.

Am Sonntag hat sich Volker Weidermann zu einer Tirade empor gerafft, der widersprochen werden muss, bevor eine Legendenbildung ansetzt. Die Legende könnte dann aussehen: Das böse, böse Internet zerstörte eine junge Frau.

Kurz nochmal für jene Menschen, die den Fall Hegemann, Autorin des Buchs „Axolotl Roadkill“, noch nicht kennen:

Sie hat in ihrem Roman, den alle überregionalen Zeitungen emphatisch lobten, Passagen aus einem anderen Buch übernommen. Zum Teil unverändert, zum Teil nur leicht variiert. Sie hat darauf nicht hingewiesen. Als es bekannt wurde, hat sie sich bei Airen, dem anonymen Blogger, aus dessen Werk „Strobo“ sie Passagen übernommen hatte, entschuldigt. Airen erklärte gleichzeitig, wenn die Stellen gekennzeichnet würden, sei der Fall für ihn erledigt, und dass es ihn aber natürlich freuen würde, wenn sein Buch nun auch ein bisschen von dieser gigantischen Hegemann-Aufmerksamkeit abbekommen könnte.

In der Woche, seit die Übernahme der Passagen bekannt wurde – auch aus der deutschen Drehbuchfassung einer Erzählung von Martin Page hat Hegemann Teile in ihren Roman eingebaut -, machte sich in den Veröffentlichungen ein neues Gefühl breit: Hass. Hass, Häme und Verachtung für die Autorin und ihr Werk in einem Ausmaß, das jeden beschämen muss, der den Ausgangspunkt der „Debatte“ kennt: den bemerkenswerten ersten Roman einer jungen Autorin.

„Es wäre schön, wenn man jetzt einfach noch mal von vorne anfangen könnte“, schreibt Weidermann. Und er hat Recht. Es wäre schön, wenn wir noch einmal beginnen könnten. Vor einigen Jahren. Es wäre schön, wenn das Feuilleton sich begeistern würde für Remix-Kultur, eine Beschäftigung des Landes mit dem Creative-Commons-Gedanken fordern würde, Verlage dazu drängte, die neue Jugendkultur nicht zu beobachten, sondern sich zu berauschen an den Chancen, die das digitale Zeitalter Kreativen bietet. Nicht unkritisch, aber doch fortschrittsfreundlich, menschenfreundlich, offen für Neues.

Doch so ist es eben nicht. Das deutsche Feuilleton hat sich vor geraumer Zeit entschlossen, das Internet zu hassen. Weshalb es nicht mal in der Lage ist, mit dessen Vokabular einigermaßen unfallfrei zu hantieren. „Bei „twitter““ hat Weidermann etwas gelesen, was so präzise ist wie im „fernsehen“ oder in der „zeitung“. Und was liest er dort: nur das übelste.

Im Internet, bei „twitter“, in den Leserrezensionen der Internetbuchhändler und in den Feuilletons wurde und wird nach wie vor schamlos gehasst und gewütet. Wie dumm sie ist, wie schamlos, wie verlogen, wie sie aussieht, dass sie das Sexobjekt geifernder Kritiker sei, dass ihr Vater, der das Buch vielleicht in Wahrheit geschrieben hat, seine pädophilen Neigungen in dem Roman an seiner Tochter auslebt. Ein Bewohner des Internets, der selbst allzu gerne im Feuilleton schreiben will, entschuldigt sich im Namen des deutschen Feuilletons beim Internet, dass man auf diese Frau hereingefallen sei. Ein Kritiker wirft Helene Hegemann vor, dass ihr Buch nicht das Leben abbilde, sondern eine Lüge. Und wenn der Rezensent dann im selben Satz zugeben muss, dass die Autorin selbst nie die Wahrheit oder das Leben zeigen wollte, dann fügt er einfach an, dass das Buch aber so tue, als wolle es das.

In vielen Punkten hat Weidermann Recht, wenn er das schreibt. Weite Teile der Kritik sind außer Kontrolle geraten, sind stillos und beleidigend. Doch würde es ihm vielleicht zu weh tun, sich zu fragen ob das allein am bösen, bösen Internet liegt. Die Art und Weise, wie Weidermann nach dem alten Motto „Ignoranz ist die höchste Form der Strafe“ mit jenem „Bewohner des Internet“ verfährt, demonstriert das Problem des Feuilleton: seine Arroganz.

Völlig vergessen hat er dabei, dass es für Kultur-Rezensenten jeder Couleur zum Handwerk gehört, Werke in einen Kontext zu setzen. Dazu gehört es, das Leben des Autor zu kennen, seine Arbeitsweise und seine Vorbilder. Wer aber über „Axolotol Roadkill“ schreibt ohne Hegemanns Lust am Abschreiben zu kennen, ohne das Vorbild – der kann nicht das richtige Urteil fällen. Weidermann also sollte sich beim Blog Gefühlskonserve bedanken, dass die Sache ans Licht brachten.

Wir dürfen mutmaßen, dass jener „Bewohner“ den Kunstnamen Don Alphonso trägt. Mit Weidermanns Artikel ist er zum Lord Voldemort der Kulturkritik aufgestiegen: Man darf seinen Namen nicht mehr erwähnen. Vielleicht auch deshalb, weil Weidermann in Argumentationsnot geriete. Denn einerseits ist Herr Alphonso zwar durchaus viel im Internet unterwegs – andererseits ist er aber Galaxien davon entfernt, ein sich von Tiefkühlpizza ernährender Second-Lifer zu sein, wie sich in einem seiner Blogs leicht nachvollziehen lässt. In einem zweiten hat er sich gewohnt böse im Namen des deutschen Feuilleton entschuldigt.  Und das dritte ist die nächste Argumentationsnot Weidermanns: Es entsteht unter dem Dach seines Arbeitgebers und ist inhaltlich klassisches Feuilletons.

Auch ansonsten ist es wohl besser, man recherchiert Weidermann nicht nach. Nehmen wir nur die Kritiken bei Online-Buchhändlern. Die erscheinen in einem neuen Licht, beachtet man das Datum. Am 5. Februar berichtete Gefühlskonserve über die progressive Abschreibung in „Axolotl Roadkill“. Und man mag nicht ausschlicßen, dass manche Kritik späteren Datums bei Amazon von Personen abgegeben wurde, die das Buch nicht gelesen haben.

Aber was ist mit den Kritiken vor jenem Datum?

Die fallen teilwiese positiv aus – oft aber nicht gerade schmeichelnd. Zitate:

„…wenn Sie Ihren Horizont erweitern wollen, dann wird Ihnen dieses Buch ungeahnte Einblicke in die potenzierte Langeweile eröffnen. Ich jedenfalls habe von meinem Umtauschrecht Gebrauch gemacht!“

„An einigen Stellen schweift die Autorin aber ins Unendliche ab, und es folgen wirre Erzählungen ohne Punkt und Komma.“

„Es ist berechnend, so als hätte man die Gunst der Stunde genutzt, um noch ein paar Kröten zu machen. Der Schreibstil ist sehr bemüht und wirkt daher wie ein holpriger Hinternisparcours, voll gespickt mit Adverbien, die den Sprachfluss lähmen wie Curare. Das liest sich somit nicht wie ein Roman, sondern von Passage zu Passage eher so wie eine Textaufgabe, mit mehreren Unbekannten.“

Und keineswegs ist es ja so, dass nur das WWW sich an Hegemann reibt. Verwerflich findet es der „FAS“-Schreiber auch, dass der ärgste Rivale in Sachen Kulturkritik die Sache anders sieht als er:

Die „Süddeutsche Zeitung“ rief am Freitag die Kritiker, die das Buch zu Beginn gelobt hatten, zu einer Art Tribunal zusammen, um ihnen die Gelegenheit zum Widerruf zu geben. Einzig Georg Diez, der Autor des eigenen Blattes, reagierte angemessen empört und erklärte seiner Zeitung: „Literatur richtet sich nicht nach Zutaten. Die Wahrheit der Sprache hängt nicht an jedem einzelnen Wort.“

Nein, nicht an jedem einzelnen Wort. Aber an einzelnen Passagen. Oder weiten Passagen. Und die hat Hegemann nun mal abgeschrieben.

Nun gehört das Kopieren von Ideen anderer seit Anbeginn aller Zeiten zur Kunst. Maler haben sich schon immer gegenseitig Ideen abgeschaut, sich manchmal ironisch, manchmal weniger ironisch kopiert. Auch Literaten taten das. Es ist zunächst nichts Verwerfliches daran.

Hegemann aber hat von jemand kopiert, der nicht so bekannt ist wie ein Matisse für Picasso . Es entsteht zu sehr der Eindruck, sie wollte irgendwie damit durchkommen. Dazu gehört auch die platte Lüge, sie habe „Strobo“ nie gelesen, während ihr Vater es nachweislich für sie geordert hat. Letzteres war in der „FAZ“ nachzulesen – Weidermann verschweigt es.

Das Abschreiben lässt sich vielleicht tatsächlich mit jener Remix-Mentalität erklären.

Theoretisch.

Doch beißt es sich eben mit ihrem Auftreten. Helene Hegemann ist keine gewöhnliche 17-Jährige. Sie ist eloquent und schlagfertig, sicher auch ein wenig rotzig und selbstverliebt. Aber: Sie ist definitiv weiter als der gewöhnliche Teenager ihres Alters.  Zu beobachten ist das bei ihrem Auftritt bei „Harald Schmidt“. Der gibt sich leider erschreckend liebesdienerisch, wie das Blog „Geht’s noch“ ebenfalls kritisiert (böses Internet – und böse „Süddeutsche Zeitung“).

Dass Schmidt sie so wenig kritisiert, ist schade. Aber vergessen wir nicht: Da sitzt eine hypernervöse 17-Jährige. Andererseits wird sie auch nicht zum Auftritt gezwungen. So wäre doch mal interessant nachzuhaken, weshalb sie bei jeder inhaltlichen Frage zu ihrem Roman fast wirkt, als habe sie den nicht gelesen, geschweige denn geschrieben. Würden wir die Geschichte einer Hochstaplerin erzählen: So würde sie sich aus Fragen herauswinden.

Und noch viele andere Themen liegen auf der Straße. Zum Beispiel das Verhältnis von Verlagen und Redakteuren. Denn das Buch „Strobo“, aus dem Hegemann abschrieb, erlangte keine Bekanntheit bei seiner Veröffentlichung. Obwohl es  zumindest großartige sprachliche Ansätze in sich tragen muss. Doch ein kleiner Verlag wird eben nicht beachtet von der großen „FAZ“. Er gibt keine Buchmessepartys und kann sich die regelmäßige Beschmusung von Feuilleton-Granden nicht leisten. Muss sich das System  im Sinne der Literatur und der inhaltlichen Qualität ändern?

Oder die Frage, ob ein Redakteur, der das weiträumige Kopieren aus einem Buch rechtfertigt, nicht gleichzeitig gegen das Leistungsschutzrecht-Ansinnen der Verlage anschreiben müsste.

Und das Grundsätzliche: Ist ein Buch noch so bemerkenswert, wenn Teile seiner Bemerkenswertigkeit nicht vom Autor stammen?

All dies könnte Volker Weidermann hinterfragen. Doch es würde zu sehr am Berufsstand kratzen. An seinem Ego. An seinem eigenen Stand. Wenn er einfach zugeben würde, dass die Affaire Hegemann nicht von einem Zeitungsredakteur losgetreten wurde, sondern von einem Blogger.

Es ist diese Arroganz, die auf der Seite „Bewohner des Internet“, die mit dieser Titulierung als „nicht an der Welt teilnehmend“ gescholten werden, solche Vehemenz hervorruft. Es hätte Stil gehab, Maxim Billers schleimige und unreflektierte Lobeshymne in der „FAS“ noch einmal abzudrucken – mit entsprechenden Bemerkungen.

Dazu gehörte Größe. Diese Größe muss man dem Feuilleton anno 2010 absprechen. Und das ist traurig.

„Zu Beginn des Buches sagt eine Ophelia über die Dummheit der Kritiker: „Man macht ein Statement und das wird neutralisiert und entkräftet, indem es irgendwie, ich weiß auch nicht, pathologisiert wird oder psychologisiert oder als unbeabsichtigt abgestempelt, aus purer Faulheit.“

Es wäre schön, wenn jetzt alle einfach noch mal von vorne anfangen könnten. Helene Hegemann. Aber auch die, die sich nach einem Rausch von Hohn und Spott und Bosheit vielleicht auch morgen noch im Spiegel ansehen wollen.“

Ja, so ein Neuanfang wäre schön. Denn zu viel, was über Hegemann geschrieben wurde war zu viel. Doch ist ein Neuanfang nicht möglich, wenn nicht alle Seiten ihre Schwächen und Fehler erkennen. Im Fall von Weidermann ist das nicht auszumachen.

(Dieser Text entstand unter zahlreichen Zitaten Volker Weidermanns. Er wird dies angesichts seiner Zuneigung zur Remix-Kultur aber sicher billigen.)


Kommentare


ApfelMuse 17. Februar 2010 um 10:41

Klug durchdacht, logisch aufbereitet, gut geschrieben.
Und der Schlussatz: schlicht brilliant!

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Richard Gutjahr 17. Februar 2010 um 11:10

Kompliment.

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andi 17. Februar 2010 um 12:10

Schöner Text, aber eine Sache verstehe ich wirklich nicht, Sie weiter sei als viele andere 17jährige. Also ich kann das an dem Beitrag bei Harald Schmidt nicht bestätigen, da kenne ich viele 17 Jährige die da weiter sind. Schaut euch zum Beispiel mal junge Journalisten wie zum Beispiel Eva Schulz an oder viele Schülerzeitungen, die sind auf einem höheren Niveau als Helene Hegemann bei Schmidt. Manchmal glaube ich, dass viele die Ü30 sind, denken dass junge Leute heute nur noch saufen und sich auf der Straße prügeln und das finde ich schade, weil es gibt wirklich viele Jugendliche, die mit ihren Arbeiten auf einem sehr hohen Niveau sind und ich finde, dass Helene Hegemann diese Arbeiten durch ihr Plagiat eher runterzieht und nun noch mehr Leute denken, dass Jugendliche nur aus dem Internet klauen, wenn sie nicht gerade DSDS schauen.

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Hoffi 17. Februar 2010 um 12:40

Sehe ich ähnlich wie Andi: Schmidt hat Hegemann in seiner Show auf ziemlich subtile Art und Weise bloß gestellt. Mir jedenfalls kam sie nicht sonderlich eloquent vor, sondern wirkte (im Gegenteil) mit der Situation völlig überfordert. Und Schmidt wäre nicht Schmidt, wenn er das nicht auf unnachahmliche Weise sichtbar machen würde.

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Rafael Eduardo Wefers Verástegui 17. Februar 2010 um 13:49

Den Auftritt der Hegemann bei Schmidt hatte ich bis heute nicht gesehen. Als ich meinen Senf zur Hegemann-Diskussion dazugab, kann ich diesen Talkshowauftritt nicht und nachdem ich diese Information verdaut habe drängt sich mir immer wieder die Frage auf, ob diese 17jährige Göre wirklich und ernsthaft behaupten kann überhaupt eine Urheberschaft an diesem Buch für sich zu beanspruchen.

Sie wirkt als hätte sie das Buch weder geschrieben noch jemals etwas darüber gehört, sie wirkt wie ein Schüler der abgeschrieben hat und nichteinmal weiss, wovon der Text handelt, den sie plagiiert hat.

Ich kann bei ihr weder eine besondere Eloquenz erkennent, noch eine besondere Sprachgewandheit, eher das Gegenteil meine ich zu erkennen: Zusammenhangloses Gestammel und eine Menge „Ähh“ und „Öhh“ (die mein alter Deutschlehrer seinerzeit als „Gedankenrülpser bezeichnete).

Ich habe mehr denn je Zweifel an ihrer Befähigung zum Schriftsteller und mehr denn je bestätigt sich meine Vermutung bezüglich der Kunst-, Kultur und Literaturmafia, wo nur der gepusht und gehyped wird, dem der richtige Stallgeruch anhaftet.

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Dierk 17. Februar 2010 um 15:39

Auch ich fand den Auftritt Fräulein Hegemanns nicht sonderlich überzeugend, sie war eben gerade nicht eloquent, wirkte nicht wahnsinnig intelligent oder sprachgewaltig. Harald Schmidt war lieb und nett, das stößt mir zwar sauer auf, ist aber im Angesicht einer sehr jungen Frau, die vom Verlag, dem eigenen Vater womöglich und vielen selbst ernannten seriösen Literaturkritikern den Wölfen zum fraß vorgeworfen wurde, zu verstehen. Und, ja, auch gutzuheißen. Eine Ironie Schmidts in sein lauestes aller seiner lauen Interviews hinein zu interpretieren, sollte selbst für den harten Kern seiner Fans eine wenig sein, wie verwässertes Wasser in Glykolwein zu verwandeln. Nun ist harter Journalismus ohnehin nicht HS‘ Aufgabe.

Immerhin, nach dem Interview kam mir der Gedanke, es handele sich bei der ganzen Angelegenheit um einen Scherz, das Feuilleton und die Literaturkritik in Deutschland als oberflächlich, lächerlich und selbstverliebt zu entlarven – in Anlehnung an Alan Sokal. Wäre doch mal was. Vor allem im Hinblick darauf, dass Blut, Schweiß, Tränen, Sperma, Sabber und möglichst krasse [aber im Duden findbare] Ausdrücke für Schwanz, Arschfotze etc. zu benutzen, nicht so neu ist, nicht bei älteren literarischen Semestern, schon gar nicht bei den jungen Debütantinnen.

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Alex 19. Februar 2010 um 12:52

„Das deutsche Feuilleton hat sich vor geraumer Zeit entschlossen, das Internet zu hassen. “

Da habe ich heute wieder ein prima Beispiel für gefunden:
„Offenbar kann das Internet doch mehr, als die Menschheit zu verblöden und unsere historisch gewachsene Kultur zu zersplittern. […]“
http://www.zeit.de/2010/08/The-XX?page=2

Immerhin scheint da so etwas wie ein langsamer Geisteswandel durch…

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Patricia 19. Februar 2010 um 16:39

Vergleicht man die Texte von Helene Hegemann und Airen, stellt man schnell fest, dass beides völlig eigentständige Werke sind (trotz der Zitate). Deswegen finde ich, ist die Wahrheit irgendwo in der Mitte zu suchen. Helene Hegemann ist eine gute Autorin – weder Genie, noch Hexe. Airens Blog ist toll und mir gefällt es, dass er durch den Wirbel die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient.

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“Axolotl Roadkill”, Helene Hegemann und ein paar persönliche Ansichten von einem, der einfach nur nachdenkt | STAR COMMAND Communiqué 22. Februar 2010 um 14:43

[…] Knüwer von “Indiskretion Ehrensache” genötigt, entgegen seinem ersten Vorsatz nun doch etwas zu dem Buch zu schreiben, nachdem sich wiederum ein anderer Journalist in der Pflicht sah, eine junge, aufstrebende Autorin […]

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Shiba Inu 25. Februar 2010 um 23:10

Allen Hegemann-Fans empfehle ich ihren ‚Kurz’film „Torpedo“ (mehr als 40 min). Allen, die eher nicht auf Gedankengesäusel, stream-of-consciousness-Teenagerschwermut, unmotiviert-seltsam handelnde Personen, unglaubwürdige Charakterzeichnung und Katharina Saalfrank stehen, empfehle ich mit Fred Vargas „Fliehe weit und schnell“. Aber ich bin ja auch nur ein Wunderkindhasser aus dem Internet…

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Zitate die wir uns mal merken. Heute: Imre Török 21. März 2010 um 17:53

[…] die “Tagesthemen” anlässliche der Leipziger Buchmesse noch einmal über die Affaire Helene Hegemann. Bemerkenswert an diesem Beitrag war vor allem, dass Airen, jener Blogger, von dem Hegemann […]

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