Der Westen soll wachsen – aber wie?

by Thomas Knüwer on 8. Februar 2010

Heute in der Mitte des Nachmittags erfuhren die Mitarbeiter der Waz New Media ein wenig mehr über die Zukunft ihres Arbeitsbereichs.

Kurz nochmal zur Erinnerung: Die Waz New Media ist jene Tochter, die das Online-Geschäft lenkt, vor allem das Nachrichtenportal Der Westen. Nach dem Wechsel von Chefredakteurin Katharina Borchert zu Spiegel Online war die Furcht nicht unbegründet, dass es bald blutig zugehen könnte. Neuer Chefredakteur ist der – höflich gesprochen - nicht als online-affin bekannte Print-Chefredakteur Ulrich Reitz.

So trat also ein Mitarbeiter der Unternehmensberatung Schickler nach vorne um das aktuelle Verdikt zu verkünden, so sagte mir eine unternehmensnahe Quelle. Ein Sympath aus den Augen der Belegschaft: Nicht erst nach den Tollereien rund um die fest angestellten Fotografen, die erst anscheinend vergessen, dann allen Ernstes unter New Media gebucht wurden, ist der Name Schickler unter Wazlern auf einer Stufe mit Beelzebub & Co.

Zusammengefasst gibt es also folgende Nachrichten: [click to continue…]

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Benettons “It’s my time”: Einsamkeit und Arroganz

by Thomas Knüwer on 5. Februar 2010

Die geschätzte ehemalige Handelsblatt-Kollegin Katharina Kort hat ihren Dienstsitz in Mailand und bloggt von dort auch deutsch-italienische Momente. Für das gedruckte Blatt berichtet sie heute von einer neuen Marketing-Kampagne Benettons (leider nicht online). Statt pseudo-politischen Ekelmotiven, süßen Kindern und süßen Hunden soll nun das reale Leben Model stehen – oder besser der reale Nutzer.

“It’s my time” heißt die Kampagne, bei deren Entwurf mit Sicherheit 2,3 Millionen Mal das Wort “viral” (oder wie immer es auf Italienisch heißen mag) gefallen ist. Gesucht werden 20 Models für das Ablichten der Herbst-/Winterkollektion 2010. Bewerben darf sich via Youtube jeder, außerdem gibt es lokale Casting-Runden, die über eine Facebook-Seite verkündet werden. Über die erste Runde stimmt die Web-Gemeinde ab. 100 Finalisten reisen dann nach New York zur Endausscheidung. Die treffen Profis – hier verließ Benetton vielleicht der Mut.

Offiziell beginnt die Kampagne erst am kommenden Montag, doch schon jetzt gibt es eine Homepage dazu und erste Youtube-Videos. Hier ein Beispiel:

Ausgedacht hat sich das Ganze die Benetton-eigene Kreativagentur Fabrica, deren Chef Erik Ravelo gegenüber Kort erklärte, früher habe man Models gesucht, “jetzt kommen sie zu uns”. Und: “Wir hoffen, dass wir jemand ein Lächeln abringen können, der nie gedacht hätte, jemals New York zu sehen.”

Und hier beginnt das Problem. [click to continue…]

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Lesebefehl!

by Thomas Knüwer on 4. Februar 2010

Dann gibt’s noch diese Artikel, denen man gar nichts hinzufügen kann. Weil sich einfach lesenswert sind, Pflichtlektüre gar. Aber ihnen gebührt ein Link.

Deshalb bitte ich Sie, liebe Leser, mal rüberzuschwenken zum Handelsblatt, wo der geschätzte Kollege Grischa Brower-Rabinowitsch eine wirklich böse Satire zur Finanzkrise über Familienhund Gierchen geschrieben hat.

Und zu Wirres.net, wo Herr Ix sich an einem weiteren merkwürdigen Text von “Zeit”-Hardlinerin und Fortschrittshasserin Susanne Gaschke abarbeitet.

Schließlich lehnen Sie sich zurück und genießen Herrn Alphonsos Psychogramm der Steuerhinterzieher.

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Das Wesentliche ist für die Verleger unsichtbar

by Thomas Knüwer on 4. Februar 2010

“Adieu,” sagteder Fuchs in “Der kleine Prinz”: “Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!”

So verhält es sich auch mit dem Internet irgendwie. Es gibt das sichtbare Web und das unsichtbare. Das sichtbare ist jener Part, der leicht zu erreichen ist. Wir geben ein Wort in Google ein und schon filtert die Suchmaschine unseren Blick auf die digitale Welt.

Doch es gibt noch einen anderen Kontinent, der verborgen liegt, unerreichbar für das schnell suchende Auge. Das sind zum Beispiel jene Daten in Social Networks, die nicht freigegeben sind. Und erst recht die Kommunikation, die sich dahinter verbirgt. Wir nehmen sie nur als Masse wahr, als anonyme Zahl von Lesern, als Schwarm der sich auf eine andere Seite bewegt wie Mücken, die vom Licht angezogen werden. Das Individuum ist egal, allein die Größe des Schwarms zählt.

Die großen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen“, heißt es in “Der kleine Prinz”: “Wenn ihr ihnen von einem neuen Freund erzählt, befragen Sie euch nie über das Wesentliche. Sie fragen euch nie: Wie ist der Klang seiner Stimme? Welche Spiele liebt er am Meisten? Sammelt er Schmetterlinge?

Sie fragen euch. Wie alt ist er? Wieviel Brüder hat er? Wieviel wiegt er? Wieviel verdient sein Vater?

Dann erst glauben sie ihn zu kennen.

Die großen Leute sind in diesem Fall die Verleger. [click to continue…]

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ch ärgere mich gerade. Über mich. Weil ich einmal kein Foto gemacht habe. Gestern war ich eingeladen zu einer Veranstaltung im Düsseldorfer Restaurant “Monkey’s West”. Es gehört dem Kunstberater Helge Achenbach und ist deshalb ordentlich gefüllt mit zeitgenössischer Kunst.
Seit geraumer Zeit war ich schon nicht mehr dort gewesen, weshalb mir ein großes Wandgemälde neu war, eine Mischung aus Graffiti, Manga und Popart aus – vermute ich – der Sprühdose von Martin Denker. Eine Art Weltenbild habe ich wahrgenommen und mittendrin schweben zwei Mobile-Me-Icons aus dem Hause Apple.
Das zeigt zwei Dinge: Längst ist die Digitalität im Kunstleben eingetroffen (sehr lesenswert dazu ein Text von Holm Friebe in der aktuellen Ausgabe von “Monopol”). Zum anderen ist Apple ein ikonographischer Bezugspunkt von erheblicher Sexiness.
Letzteres ist auch der Grund warum sich zwei Goliaths des Feuilleton auf die Präsentation des Ipad werfen: “FAZ”-Mit-Herausgeber Frank Schirrmacher und “Süddeutsche”-Vorzeigekopf Andrian Kreye.
Beide sehen dunkle Wolken für das World Wide Web herbeiziehen – und beide demonstrieren das Problem des deutschen Feuilleton mit dem Thema Internet: Es mangelt oft genug an Recherche. Oder es werden Zeugen herbeigeschrieben, die nicht unproblematisch sind.
Bei Schirrmacher trifft beides zusammen. Der Grund für seinen Artikel in der gestrigen “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” ist die Sorge um die “Bürokratie” der digitalen Gesellschaft. Damit umschreibt er die technische Infrastruktur unseres Lebens: Die werde sich ändern, wenn Apple künftig die Welt regiert.
Es ist ein schönes Bild. Aber ein schiefes. Denn Apple produziert eben Hardware und nimmt mit dieser Einfluss auf die Software. Und somit könnte man auch eine den Straßenbau als Veränderung des Straßenverkehrsrechts interpretieren.
Trotzdem ist die Idee, dies als These herbeizuziehen nicht dumm. Leider vergibt Schirrmacher im weiteren die Chance, das Thema intensiv anzugehen. Denn was er tut ist der Teil des journalistischen Handwerks, der in diesen Tagen zu kritisieren ist: Er sucht sich Belege für seine eigene Meinung und jubelt sie dem Leser als die Bibel unter.

Ich ärgere mich gerade. Über mich. Weil ich einmal kein Foto gemacht habe. Vergangenen Sonntag war ich eingeladen zu einer Veranstaltung im Düsseldorfer Restaurant “Monkey’s West”. Es gehört dem Kunstberater Helge Achenbach und ist deshalb ordentlich gefüllt mit zeitgenössischer Kunst.

Seit geraumer Zeit war ich schon nicht mehr dort gewesen, weshalb mir ein großes Wandgemälde neu war, eine Mischung aus Graffiti, Manga und Popart aus – vermute ich – der Sprühdose von Martin Denker (Die Vermutung meint die Sprühdose – das Werk ist definitiv von Denker). Eine Art Weltenbild habe ich wahrgenommen und mittendrin schweben zwei Mobile-Me-Icons aus dem Hause Apple.

Das zeigt zwei Dinge: Längst ist die Digitalität im Kunstleben eingetroffen (sehr lesenswert dazu ein Text von Holm Friebe in der aktuellen Ausgabe von “Monopol”). Zum anderen ist Apple ein ikonographischer Bezugspunkt von erheblicher Sexyness.

Letzteres ist auch der Grund warum sich zwei Goliaths des Feuilleton auf die Präsentation des Ipad werfen: “FAZ”-Mit-Herausgeber Frank Schirrmacher und “Süddeutsche”-Vorzeigekopf Andrian Kreye.

Persönlicher Einschub: Über Schirrmachers Experten-Aufblasung habe ich ja schon geschrieben. Vollkommen zurecht kam Krititk, ich beschäftigte mich nicht mit seinen Thesen. Das ist derzeit aber ein Zeitproblem und die journalistische Herangehensweise Schirrmachers hat mich so geärgert, dass das erstmal raus musst. Einschub Ende.

Beide sehen dunkle Wolken für das World Wide Web herbeiziehen.

Ginge es nach Kreye dürfte es Denkers Werk nicht geben. Er spricht dem Netz jedweden kulturellen Beitrag ab, es sei allein ein Hort des Kommerzes. Man darf fragen, wo der Mann lebt. Längst sind Künstler im Web unterwegs, längst spielt die digitale Technologie eine Rolle in schriftstellerischen Werken. Trotzdem schreibt Kreye: “Fast alle epochalen Texte, die das Internet hervorgebracht hat, beschäftigen sich mit einem: dem Internet.”

Kacken wir bei solchen Äußerungen ruhig mal ein paar Korinthen: [click to continue…]

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Glam goes the money

by Thomas Knüwer on 3. Februar 2010

Die heute wegen des Chefredakteurswechsels beim Handelsblatt in den Mediendiensten auftauchende Verlagsgruppe Handelsblatt basiert auf einer Idee. Sie lautet: Wenn wir eine Reihe von Medien zusammenbekommen, die auf einen ähnlichen Anzeigenmarkt schielen, dann können wir diese Anzeigenplatzkapazitäten bündeln und besser vermarkten.

Diese Idee ist weder neu noch ist sie dumm. Verlage haben schon immer so funktioniert, egal ob im Bereich Wirtschaft, Lifestyle oder Fachinformationen. Und es ist ein absolut logisches Modell.

Warum haben Verlage dieses im Internet vergessen?

Es zeugt von jener oft hier kritisierten Orientierungslosigkeit, dass man anderen das Feld überlassen hat. Glam Media, zum Beispiel. [click to continue…]

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Viel Glück, Taxirapper

by Thomas Knüwer on 2. Februar 2010

“Hier, meine neue CD. Gerade erschienen. Ich bin Seddik, der Taxirapper”.

Gerade mal zehn Minuten war ich mit ihm gefahren am vergangenen Donnerstag, von meiner Wohnung bis zum Düsseldorfer Hauptbahnhof. Es war eine entspannte Fahrt am frühen Morgen, am sehr frühen Morgen doch er war schon bester Laune, interessierte sich für Düsseldorf und für das Leben. So sollten alle Taxifahrer sein.

SeddikUnd am Ende schenkte er mir seine CD. Zu diesem Zeitpunkt weiß er nicht, dass ich auch was mit Medien mache. Er gibt mir das Album, weil er begeistert ist, eine CD produziert zu haben.

Nun ist Hiphop nicht so richtig meine Sache. Der deutschsprachige in Form von Fettes Brot oder Büro am Strand – OK. Aber insgesamt bin ich eher ein Freund anderer Musikstile. Das Seddik-Album enthält aber einige Titel, die sogar ich gut finde. Was Seddik da rappt kann ich nicht sagen, denn er spricht vor allem Französisch und Arabisch. Ers selbst ist Tunesier. Aber es klingt für mich als Hiphop-Laien professionell und gut gemacht.

Deshalb würde ich mich freuen, wenn jene, denen dieser Musikstil näher liegt, mal einen Blick auf Seddik werfen würden, zum Beispiel auf seine Myspace-Seite. Einfach, weil da ein sympathischer Kerl durch Düsseldorf kreist und seinen Traum von der Musik lebt. Ohne Casting-Shows und Dieter Bohlen.

Und vielleicht, wenn Sie, liebe Leser mal in Düsseldorf sind, liefert Ihnen Seddik so eine Privatvorstellung wie diese hier:

Viel Glück, Seddik!

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Wie Frank Schirrmacher sich seine Experten aufbläst

by Thomas Knüwer on 1. Februar 2010

Eigentlich sollte heute ein Text entstehen, der sich mit den Thesen von Frank Schirrmacher in der gestrigen “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” sowie denen von Andrian Kreye in der “Süddeutschen” beschäftigt. Je intensiver ich jedoch mit Schirrmacher las, desto mehr ärgerte ich mich. Und deshalb ist zunächst eine Abhandlung nötig über eine journalitische Unsitte in diesen Tagen: das Experten-Aufblasen.

Schirrmacher lässt eine ganze Reihe Fürsprecher seiner Thesen auflaufen. Schon beim ersten Lesen wunderte ich mich, dass mir diese Experten nichts oder wenig sagten.  ”Aber”, dachte ich, “so sind die Feuilletonisten: Betreiben Namedropping und der Leser muss sich selbst schlau machen – und am Ende sind das alles große Köpfe.”

So wie die “legendäre Blog-Cruftbox” im Schirrmacher-Text. Oder für jene, die kein Deutsch auf Klotschen schreiben: “das legendäre Blog Cruftbox”.

Legendär.

Aha.

Nun. Ganz so legendär geht es nicht zu. Cruftbox-Autor Michael Pusateri ist Senior Vice President für Technologie bei Disney. Er bloggt schon seit dem Jahr 2000 – also eine ordentliche Zeit. Aber wenn Cruftbox legendär ist – was ist dann Kottke.org? Boingboing? Engadget?

Mehr noch: Schirrmacher fälscht sich ein Zitat zusammen. Denn die in Anführungszeichen vorgebrachte Passage: “Ihr habt Euch im iPhone getäuscht. Ihr täuscht Euch hier. Es ist eine dritte Art des Computers” existiert so nicht im Text. [click to continue…]

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Ipad – Coffeetable-Gagdet und iKlickhuren

by Thomas Knüwer on 27. Januar 2010

Wer glaubt, der Wandel der Medienwelt werde sich irgendwann verlangsamen, dem darf man nach anderthalb Stunden Apple-Präsentation entgegen treten, ihm tief in die Augen schauen und sagen:

PAH – DAS GLAUBT NICHT MAL DEINE OMA!

Sollten Sie in den vergangenen Stunden irgendwo in einem dunklen Keller die Ohren gehockt und sich die Ohren zugehalten haben kurz die Zusammenfassung:

Es ist ein Ipad.

Derzeit ist nur ein erstes Urteil möglich, logisch. Es beruht auf dem Augenpulver das Steve Jobs und seine Mannen uns ins Gesicht geworfen haben. Die Präsentation wird demnächst über Itunes zu bekommen sein, die Werbeseite ist bereits online.

Und um für die Leser mit der kurzen Aufmerksamkeitsspanne ebenfalls zusammenzufassen:

Es wird die Welt nicht um 180 Grad drehen – aber um 45 bis 90. [click to continue…]

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Lufthansa und Social Media: Ryanhansa schweigt

by Thomas Knüwer on 27. Januar 2010

Es gibt Dinge, die mir richtig peinlich sind. Zum Beispiel im Restaurant zu erfahren, dass die Kreditkarte abgelehnt wurde.

Leider übt sich Mastercard gerne darin, Karten zu sperren, ohne den Kunden zu informieren. Zum Beispiel, wenn merkwürdig klingende Anbieter aus dem Ausland, sagen wir dieses ominöse Itunes, kleine Beträge abbucht.

Und mit einem Mal kommt dann das Gastronomiepersonal und hält einen für nen armen Schlucker.

Unschön.

Gestern nun saß ich nicht in einem Lokal sondern in meinem Büro. Aber meine Karte wurde abgelehnt. Von der Lufthansa.

Also rief ich die zuständige Service-Hotline an. Die aber beruhigte mich: Nein, das liege nicht an meiner Karte – sondern an der Lufthansa. Die habe ein Leitungsproblem. Dieses hielt offenkundig über Stunden an, noch am frühen Abend war es mir nicht möglich einen Flug zu buchen.

Nirgends aber wies die Gesellschaft auf das Problem hin. Nicht auf der Homepage, nicht via Twitter, nicht bei Facebook. Der Kunde erfuhr davon, nachdem er eine kostenpflichtige Hotline anwählte.

Wieder einmal demonstriert die Lufthansa, dass sie zu Unrecht auf manchem Podium als Positivbeispiel für Social-Media-Einsatz in Großkonzernen hochgehalten wird – sie ist eher das Gegenteil.

Denn Social Media dreht sich um Kommunikation. Die Lufthansa aber vermeidet gerade das. [click to continue…]

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