<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Indiskretion Ehrensache</title>
	<atom:link href="http://www.indiskretionehrensache.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.indiskretionehrensache.de</link>
	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 17:15:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.1</generator>
		<item>
		<title>Deutschlands Journalisten sehen Blasen. Und Experten. Und FARBEN! VIELE BUNTE FARBEN!</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/deutschlands-journalisten-sehen-blasen-und-experten-und-farben-viele-bunte-farben/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/deutschlands-journalisten-sehen-blasen-und-experten-und-farben-viele-bunte-farben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 17:15:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Financial Times Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburger Abendblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[N-TV.de]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinische Post]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswoche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8269</guid>
		<description><![CDATA[TweetDeutschlands Journalisten liefern am heutigen Tage ein trauriges Zeugnis ihrer Unkenntnis in digitalen Themen ab. Glauben Sie nicht? Dann geben Sie mal &#8220;Facebook&#8221; und &#8220;Blase&#8221; bei Google News ein. Sie stoßen auf Artikel wie den aus dem &#8220;Tagesspiegel&#8221;. Überschrieben ist er mit &#8220;Die Angst vor der neuen Internetblase - Facebook macht nun den ganz großen Deal [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/viele-viele-bunte-yes-men-wie-sich-aktivismus-durch-social-media-verandert/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Viele, viele bunte Yes Men: wie sich Aktivismus durch Social Media verändert'>Viele, viele bunte Yes Men: wie sich Aktivismus durch Social Media verändert</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/02/wie-frank-schirrmacher-sich-seine-experten-aufblast/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wie Frank Schirrmacher sich seine Experten aufbläst'>Wie Frank Schirrmacher sich seine Experten aufbläst</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/05/linkedin-blase/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Warum LinkedIns Börsengang keine Blase ist'>Warum LinkedIns Börsengang keine Blase ist</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8269" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F02%2Fdeutschlands-journalisten-sehen-blasen-und-experten-und-farben-viele-bunte-farben%2F&amp;text=Deutschlands%20Journalisten%20sehen%20Blasen.%20Und%20Experten.%20Und%20FARBEN%21%20VIELE%20BUNTE%20FARBEN%21&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F02%2Fdeutschlands-journalisten-sehen-blasen-und-experten-und-farben-viele-bunte-farben%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Deutschlands Journalisten liefern am heutigen Tage ein trauriges Zeugnis ihrer Unkenntnis in digitalen Themen ab. Glauben Sie nicht? Dann geben Sie mal &#8220;Facebook&#8221; und &#8220;Blase&#8221; bei Google News ein.</p>
<p>Sie stoßen auf Artikel wie <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/facebook-geht-an-die-boerse-die-angst-vor-der-neuen-internetblase/6144172.html" target="_blank">den aus dem &#8220;Tagesspiegel&#8221;</a>. Überschrieben ist er mit</p>
<p><em>&#8220;Die Angst vor der neuen Internetblase - Facebook macht nun den ganz großen Deal – und schon melden sich Zweifler. Entsteht eine neue Internetblase?&#8221;</em></p>
<p>Im Text findet sich dann recht früh diese Passage:</p>
<p><em>&#8220;Der bisher größte Börsengang eines Internetunternehmens wird mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. Viele Beobachter warnen, dass sich hier bereits eine neue Internetblase aufbaut.&#8221;</em></p>
<p>Willkommen beim Pawlowschen Reflex des deutschen Journalisten: Ein Internet-Unternehmen geht an die Börse &#8211; muss eine Blase sein. So simpel gestrickt lassen sich dann die immer gleichen Textbausteine in Artikel reinfriemeln &#8211; ganz ohne Denkprozess und natürlich auch ohne Belege für die These.</p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/blase.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8271" title="Bubbles" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/blase.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Denn nehmen wir den Text, so darf erstmal gefragt werden: Welche Blase?</p>
<p>Und dabei sei mal davon abgesehen, warum eine Internet-Blase durch den Börsengang eines einzelnen &#8211; noch dazu hoch profitablen &#8211; Unternehmens entstehen soll. Erst recht, wenn die Gewinne &#8220;rasant&#8221; steigen (Wortwahl der Autorin).</p>
<p>Und die Experten? Es gibt drei, die zitiert werden. Eine Analystin von IDC erklärt, der Druck auf Facebook steige, die die Gewinne nach oben zu schrauben. Das aber hat natürlich nichts mit einer Blase zu tun, denn es bedeutet ja im Rückschluss: Entweder Facebook schafft das &#8211; dann dürfte der Aktienkurs gerechtfertigt steigen; oder es misslingt &#8211; dann sinkt der Kurs. Der andere Experte wird so zitiert:</p>
<p><em>&#8220;Das Gewinnwachstum sei auch bemerkenswert vor dem Hintergrund, dass Facebook massiv in sein Wachstum investiert habe, sagt Ralf Kaumanns, Geschäftsführer des Marktforschungsdienstes Strategyfacts.com&#8230; Mit bis zu 100 Milliarden Dollar sei Facebook zwar hoch bewertet, meint Kaumanns. „Bewertungen sind aber immer eine Wette auf die Zukunft“, sagt er. „Und die Perspektiven sind sicherlich nicht schlecht.“ Denn trotz der 845 Million Nutzer gebe es noch große Wachstumsmöglichkeiten in bevölkerungsreichen Ländern wie Brasilien, Indien, Russland oder China.&#8221;</em></p>
<p>Blöd. Perspektiven &#8220;nicht schlecht&#8221;. Keine Blase. Dann aber sicher bei Experte Nummer drei?</p>
<p><em>&#8220;Markus Friebel, Analyst bei Independent Research, verweist darauf, dass Facebook sehr profitabel arbeite. „Von daher kann man hier auch keinen Vergleich ziehen mit der New-Economy-Blase um die Jahrtausendwende“, sagt er. „Zu der Zeit waren die meisten Internetunternehmen alles andere als profitabel.“&#8221;</em></p>
<p>Nein, da mag kein Experte eine Blase sehen, also konstruiert sie sich der &#8220;Tagesspiegel&#8221; selbst. Wenn die Autorin von &#8220;viele Beobachter&#8221; spricht, so bedeutet diese Floskel wohl: &#8220;wir Journalisten sehen Dinge, weil wir nicht glauben wollen, dass man im Internet Geld verdienen kann.&#8221;</p>
<p>Doch natürlich ist das Berliner Lokalblatt nicht allein mit diesem Fantasiejournalismus. <a href="http://www.stern.de/news2/aktuell/facebook-will-fuenf-milliarden-dollar-einnehmen-1781447.html" target="_blank">Nehmen wir nur Stern.de</a> (OK, ohnehin eher eine <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/stern-de-anatomie-einer-attrappe/" target="_blank">potemkinsche Redaktion</a>):</p>
<p><em>&#8220;Tatsächlich gibt es Anzeichen dafür, dass eine neue Dotcom-Blase am Entstehen ist. Die erste Blase dieser Art platzte kurz nach der Jahrtausendwende, hunderte Milliarden Euro wurden vernichtet &#8211; und die Wirtschaft geriet weltweit in eine Flaute.&#8221;</em></p>
<p>Welche Anzeichen das sind? Es gab in jüngster Zeit sage und schreibe sensationelle drei weitere Börsengänge: Zynga, Groupon und LinkedIn. Ja, das ist schon eine Blase. Zwei der Unternehmen sind übrigens ebenfalls profitabel. Haben sich ihre Kurse toll entwickelt? Nein. Und genau deshalb ist ja die Behauptung einer Blase so absurd &#8211; denn sie besteht in ihrem Wesen ja darin, dass die Kurse übertriebene Höhen erreichen und so immer mehr Unternehmen an den Markt nachziehen.</p>
<p>Nächster Kandidat: das &#8220;Hamburger Abendblatt&#8221;.</p>
<p>Gut, es ist natürlich böse, über abstürzende Lokalzeitungen zu lästern. Aber das ist halt so einfach, wenn schon im Vorspann ein Rechtschreibfehler auftaucht und über der Story zu lesen ist:<a href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2176508/Facebook-Experten-sprechen-von-neuer-Internet-Blase.html" target="_blank"> &#8220;Facebook: Experten sprechen von neuer Internetblase&#8221;. </a></p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/abendblatt.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8270" title="abendblatt" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/abendblatt.jpg" alt="" width="475" height="289" /></a></p>
<p>Raten Sie mal, wieviele Experten im Artikel von einer Blase sprechen&#8230;</p>
<p>Yep. Keiner.</p>
<p>Raten Sie mal wieviele Experten überhaupt namentlich auftauchen&#8230;</p>
<p>Genau. Keiner.</p>
<p>Das ist selbst für das &#8220;Hamburger Abendblättchen&#8221; unterirdisch. Andererseits: <a href="http://www.rp-online.de/digitales/internet/facebook-wagt-es-die-skepsis-bleibt-1.2695150" target="_blank">Die &#8220;Rheinische Post&#8221; macht es ja genauso. </a>Und <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Was-Facebook-wirklich-kann-article5391191.html" target="_blank">N-TV.de</a>.</p>
<p>Weniger lustig: Focus Online. Hier ist der Redakteur vom Konstrukt Börse einfach überfordert &#8211; und Geschichtskenntnisse sind auch nicht vorhanden:</p>
<p><em>&#8220;Manche Beobachter halten den immensen Wert, den Facebook mit dem Börsengang erreichen könnte, sogar für eine Untertreibung. Und doch wirkt es, als sei eine neue Dotcom-Blase am Entstehen. Die erste Blase dieser Art platzte kurz nach der Jahrtausendwende, hunderte Milliarden Euro wurden vernichtet – und die Wirtschaft geriet weltweit in eine Flaute. </em></p>
<p><em>Tatsächlich deuten viele der Milliardensummen, mit denen die Hightech-Industrie derzeit wieder jongliert, auf eine solche Blase hin. Erst im Dezember ging der Spieleanbieter Zynga an die Börse – und nahm damit rund eine Milliarde Euro ein. Er entwickelte unter anderem das bei Facebook höchst erfolgreiche Bauernhof-Spiel Farmville.&#8221;</em></p>
<p>Die Erwähnung von &#8220;Milliarden&#8221; soll andeuten, dies könne ja nicht seriös sein. Dass Zynga ein 3000-Mitarbeiter-Unternehmen ist, das schon 2010 über 600 Millionen Dollar einnahm &#8211; darüber sieht Focus Online dezent hinweg. Und ob die Dotcom-Blase 2000 tatsächlich so bedeutend für die Gesamtwirtschaft war, das darf wohl auch bezweifelt werden.</p>
<p>Aber wenigstens die Wirtschaftsmedien, die werden das Thema fachkundig aufbereiten können, oder? Vorab die Managment Summary: Das glauben Sie jetzt nicht wirklich, oder?<span id="more-8269"></span></p>
<p>Die &#8220;Frankfurter Allgemeine Zeitung&#8221; hegt ja eine sanfte Grundarroganz, weshalb sie überhaupt keine Erklärungen braucht. Erst schreibt Patrick Bernau dort den real existierenden Profit auf um dann zu folgern:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/facebook/vor-dem-boersengang-facebook-veraergert-seine-nutzer-11629447.html" target="_blank"><em>&#8220;In jedem Fall liegt der Verdacht einer Blase nahe.&#8221;</em></a></p>
<p>Für die &#8220;FAZ&#8221; steht ein profitables Unternehmen also &#8220;in jedem Fall&#8221; im Verdacht, eine Blase auszulösen. Gut, irgendwie verständlich angesichts der Gewinnsituation vieler Zeitungen.</p>
<p>Die &#8220;Financial Times Deutschland&#8221; liefert zumindest online den Beweis, dass kein Fakt klar genug ist, um nicht von ihr verdreht zu werden. Eine Aufstellung von IPO der Web-Branche soll den Beweis liefern, wie grausam schlecht Investitionen in diesem Feld sind. Nun sind einige der Unternehmen tatsächlich recht schnell abgerutscht. <a href="http://www.ftd.de/finanzen/:bisherige-erfahrungen-wie-anleger-mit-internet-boersengaengen-schiffbruch-erlitten/60163123.html" target="_blank">Doch zum Thema Zynga schreibt die &#8220;FTD&#8221;:</a></p>
<p><em>&#8220;Der Milliarden-Börsengang des Spezialisten für Online-Spiele, der mit Games wie &#8220;Farmville&#8221; oder &#8220;Cityville&#8221; vor allem auf der Facebook-Plattform zuhause ist, fällt im Dezember 2011 enttäuschend aus. Die Zynga-Aktie kann am ersten Tag nicht den Ausgabepreis von zehn Dollar halten. Gründer und Chef Mark Pincus wirbt bei Investoren um langfristiges Vertrauen. Nach einem zwischenzeitlichen Tief unter 8 Dollar hat sich das Papier inzwischen wieder über den Ausgabepreis gekämpft.&#8221;</em></p>
<p>Ja, aber nur so ein winziges Stücksken liegt die Aktie über den 10 Dollarn. Ein winziges Stücksken von 40%.</p>
<p>Die &#8220;Wirtschaftswoche&#8221; <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/aktien/aktien-im-fokus/internet-aktien-angst-vor-der-facebook-blase/6079658.html" target="_blank">schafft es in ihrem Artikel &#8211; </a>der merkwürdigerweise nur auf Handelsblatt.com zu finden ist &#8211; immerhin jemand zu finden, der &#8220;Blase&#8221; sagt. Als Beispiele müssen der Musikdienst Pandora und die Immobilienplattform Zillow herhalten. Warum eine Blase entstehen soll, wenn Kurse direkt nach dem Börsengang fallen, diese Erklärung bleiben die Autoren auch hier schuldig.</p>
<p>Das &#8220;Handelsblatt&#8221; stellt dagegen ja weite Teile seiner Zeitung nicht mehr online. Heute gab es zwei Seiten zu Facebook, die Artikel kann ich im Web derzeit nicht ausmachen. Natürlich darf das Wort Blase nicht fehlen:</p>
<p><em>&#8220;Und schon werden düstere Erinnerungen wach&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Bei wem schreiben meine Ex-Kollegen nicht, mutmaßlich also bei ihnen.</p>
<p><em>&#8220;&#8230; an das Jahr 2000 und die Monate nach dem Zusammenbruch der New-Economy-Blase. Damals waren in einer Melange aus überbordender Liquidität an den Märkten und einer geradezu ansteckenden Gründer- und Börseneuphorie windigste Klitschen mit Mondpreisen bewertet worden.&#8221;</em></p>
<p>Nun weiß ich nicht, wo das &#8220;Handelsblatt&#8221; in diesen Tagen des Jahres 2012 überbordende Liquidität ausmacht &#8211; die meisten Ökonomen zumindest dürften eher das Gegenteil sehen, auch wenn die Börse in diesen wenigen Wochen des Jahres 2012 nicht schlecht läuft. Eine Börseneuphorie aber, die ist ebenfalls nur schwer zu erkennen.</p>
<p>Noch viel schlimmer aber ist es, wie merkwürdig sich das Autorenteam in der Beschreibung des Geschäftsmodells vergrätscht.</p>
<p>Nach Meinung des &#8220;Handelsblatts&#8221; will Facebook demnächst nämlich Produkte verkaufen &#8211; das dürfte selbst Mark Zuckerberg erschüttern.</p>
<p>Außerdem wird nach Meinung der Autoren der Preis von Facebook-Anzeigen nach der Verweildauer der Nutzer berechnet. Ähm, nein. Unsinn.</p>
<p>Das &#8220;Handelsblatt&#8221; behauptet gar, Facebook zeige Werbebanner an &#8211; vielleicht sollten die Autoren zu Recherchezwecken sich einfach bei Facebook anmelden.</p>
<p>Das journalistische Niveau, das sich an solch einem Tag darbietet, ist schockierend. 08/15-Floskeln, luftleere Gedanken, vorgefertigte Meinungen. Es geht nicht darum, Facebook zu bejubeln &#8211; es geht darum, einen Börsengang zu analysieren.</p>
<p>Und genau das ist derzeit noch gar nicht richtig möglich. Denn bisher wissen wir ja nur, dass Facebook rund 5 Mrd. Dollar einnehmen will. Wieviele Anteile dafür auf den Markt kommen, ist offen. Als großes Risiko wird dann immer eingeworfen: Die Nutzer könnten ja weiterziehen. Ja, könnten sie. Doch hat es nie zuvor eine solch große Nutzerwanderung gegeben &#8211; es wäre eine Einmaligkeit und das sollte nicht unerwähnt bleiben.</p>
<p>Hätte sich ein Autor etwas tiefer in das Thema eingearbeitet, zum Beispiel durch die Lektüre des empfehlenswerten Buchs &#8220;Der Facebook-Effekt&#8221; von David Kirkpatrick, so könnte man ein wenig fundierter spekulieren: Zum Beispiel darüber, dass Mark Zuckerberg eher ungern an die Börse gehen wird. Weshalb er versuchen wird, nur wenige Anteile abzugeben. Und das obwohl er definitiv weiter den Hut aufhaben wird &#8211; denn so hat er sein Board konstruiert.</p>
<p>So viel Aufwand hat keiner der Schreiber betrieben &#8211; obwohl es nun wirklich keine Überraschung war, dass Facebook nun an die Börse geht. Nicht einmal der Termin der Verkündung war seit Anfang der Woche ein großes Geheimnis. Es war also Zeit zur Recherche und zum Nachdenken. Sie auch zu investieren, das war wohl zu viel verlangt.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=FFFFFF&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=gotorio-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as4&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=ss_til&#038;asins=3446425225" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/viele-viele-bunte-yes-men-wie-sich-aktivismus-durch-social-media-verandert/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Viele, viele bunte Yes Men: wie sich Aktivismus durch Social Media verändert'>Viele, viele bunte Yes Men: wie sich Aktivismus durch Social Media verändert</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/02/wie-frank-schirrmacher-sich-seine-experten-aufblast/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wie Frank Schirrmacher sich seine Experten aufbläst'>Wie Frank Schirrmacher sich seine Experten aufbläst</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/05/linkedin-blase/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Warum LinkedIns Börsengang keine Blase ist'>Warum LinkedIns Börsengang keine Blase ist</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/deutschlands-journalisten-sehen-blasen-und-experten-und-farben-viele-bunte-farben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Netzwert Reloaded LXXIII: Tauss zieht zurück</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/netzwert-reloaded-lxxiii-tauss/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/netzwert-reloaded-lxxiii-tauss/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:28:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg Tauss]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwert]]></category>
		<category><![CDATA[Thyssen Krupp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8263</guid>
		<description><![CDATA[TweetIn der Serie “Netzwert Reloaded” verfolge ich jeden Montag, was das Team von Handelsblatt Netzwert vor exakt 10 Jahren über das digitale Geschäft schrieb. Alle Netzwert-Reloaded Folgen finden Sie hier. Viele Digital-Ideen aus der bunten Zeit der New Economy waren gar nicht so falsch. Andere schon. Zum Beispiel die Vorstellung, dass ein B2B-Marktplatz, betrieben von konkurrierenden [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/10/netzwert-reloaded-vii-we-fell-into-an-burning-ring-of-fire/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Netzwert Reloaded (VII): We fell into a burning ring of fire'>Netzwert Reloaded (VII): We fell into a burning ring of fire</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/01/netzwert-reloaded-xviii-hybris-galore/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Netzwert Reloaded XVIII: Hybris galore'>Netzwert Reloaded XVIII: Hybris galore</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/12/netzwert-reloaded-xv-iren-und-frauen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Netzwert Reloaded XV: Iren und Frauen'>Netzwert Reloaded XV: Iren und Frauen</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8263" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F02%2Fnetzwert-reloaded-lxxiii-tauss%2F&amp;text=Netzwert%20Reloaded%20LXXIII%3A%20Tauss%20zieht%20zur%C3%BCck&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F02%2Fnetzwert-reloaded-lxxiii-tauss%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p><em>In der Serie “Netzwert Reloaded” verfolge ich jeden Montag, was das Team von Handelsblatt Netzwert vor exakt 10 Jahren über das digitale Geschäft schrieb. </em><em>Alle <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/tag/netzwert/" target="_blank">Netzwert-Reloaded Folgen finden Sie hier.</a></em></p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/nw162.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-8265" title="nw1" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/nw162.jpg" alt="" width="300" height="400" /></a>Viele Digital-Ideen aus der bunten Zeit der New Economy waren gar nicht so falsch. Andere schon. Zum Beispiel die Vorstellung, dass ein B2B-Marktplatz, betrieben von konkurrierenden Unternehmen eine tolle Idee sei. Die Autoindustrie versuchte es mit <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2011/05/netzwert-reloaded-xxxiv-covisint-verdi/" target="_blank">Covisint &#8211; und scheiterte</a>. Am 21.1.2002 berichtete Netzwert dann vom Projekt der Stahlbranche mit Namen &#8220;Steel 24/7&#8243;. Thyssen Krupp gehörte zu den Gründungspartnern, außerdem Corus aus Großbritannien, Usinor aus Frankreich, Arbed aus Luxemburg und Aceralia aus Spanien. Die letzten drei waren gerade dabei sich zum Konstrukt Arcelor zu verschmelzen.</p>
<p>Die Branche revolutionieren sollte Steel 24/7, ein neutraler Handelsplatz für alle Arten Stahl werden. Außerdem sollte das Angebot Standards schaffen, zum Beispiel einheitliche Dateiformate, die Bestellungen und Abrechnungen erleichtern sollten. Billig war der Spaß nicht: 15 Mill. bis 20 Mill. Euro hat das Projekt vor dem Start schon gekostet. Doch schon damals war mancher skeptisch: &#8220;Der Stahlmarkt ist ziemlich klein, da kennt jeder jeden. Das Internet bringt da nur wenig Vorteile&#8221;, glaubte zum Beispiel Jürgen Nusser, der Geschäftsführer des Stahlhandelsverbands.</p>
<p>Accenture-Geschäftsführer Stephan Scholtissek ahnte aber, dass Fusionen noch viel mehr Kosten sparen könnten als eine Handelsplattform. Eine gute Prognose: Aus Arcelor wurde Arcelor Mittal, aus Corus wurde Tata Steel. Nur Thyssen Krupp blieb Thyssen Krupp und bekommt heute vorgeworfen, zu klein zu sein. Und Steel 24/7? Wurde am 1.10.2007 eingestellt.</p>
<p>Nicht einstellen aber ein wenig herunterfahren wollte Jörg Tauss seine Fokussierung auf Netzpolitik. Ein Panel deutscher E-Business-Entscheider hatte den SPD-Mann zum kompetentesten Web-Politiker in Deutschland gekürt, noch war er der wegen seiner Ruppigkeit der &#8220;Rambo von Bruchsal&#8221; und nicht jene obskure Person, die angeblich auf eigene Faust gegen Kinderpornographie ermittelte &#8211; und deshalb zur Persona non grata wurde.</p>
<p>Netzwert interviewte Tauss &#8211; und es ist erstaunlich, wie viele Teile des Gesprächs heute nur wenig anders klingen würden, spräche man über Netzpolitik in Deutschland. Zum Beispiel:<span id="more-8263"></span></p>
<p><em>&#8220;&#8230; meine Position zu Sperrungen oder zum Cybercrime-Abkommen ist unverändert kritisch. Es darf so nie in nationales Recht umgesetzt werden&#8230; Da gibt es diesen Vorschlag von Erwin Huber für Sendezeiten im Internet. Ich dachte erst: natürlich, CSU, Staatskanzlei, hahaha. Allerdings kam mit dem Düsseldorfer Regierungspräsidenten prompt einer aus dem eigenen Stall und legte noch dazu. Ich bin begeisterter Sozialdemokrat &#8211; aber das allgemeine Problem in Sachen Internet ist noch immer die erschreckend geringe Sachkenntnis dieser Leute. Das geht quer durch die Länder und alle Parteien. Bei den Innenministern ist es eine durchgehende Katastrophe, wenigstens um das Bundesinnenministerium steht es ein bisschen besser.&#8221;</em></p>
<p><em><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/nw256.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8266" title="nw2" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/nw256.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><br />
</em></p>
<p>Und dann war da noch die Sache mit der digitalen Signatur. Das Thema wabert seit Anbeginn des E-Commerce durch Deutschland. Immer wieder heißt es, eine digitale Signatur für rechtssichere Geschäfte sei dringend geboten. Nur hatten die Verbraucher einfach keine Lust auf Kartenlesegeräte und ähnliche Hindernisse. Und so schrieb damals in Netzwert Christiane Schulzki-Haddouti wahre Worte über die digitale Signatur:</p>
<p><em>&#8220;Die Hersteller konzentrierten sich allein auf die technische Sicherheit und glauben, wenn die digitale Unterschrift rechtlich sicher ist, würde sie auch Anklang finden. Entscheidend für die Akzeptanz bei Kunde und Bürger ist aber eher ein niedriger technischer Aufwand gepaart mit mühelosem Einsatz und niedrigen Kosten.&#8221;</em></p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/10/netzwert-reloaded-vii-we-fell-into-an-burning-ring-of-fire/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Netzwert Reloaded (VII): We fell into a burning ring of fire'>Netzwert Reloaded (VII): We fell into a burning ring of fire</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/01/netzwert-reloaded-xviii-hybris-galore/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Netzwert Reloaded XVIII: Hybris galore'>Netzwert Reloaded XVIII: Hybris galore</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/12/netzwert-reloaded-xv-iren-und-frauen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Netzwert Reloaded XV: Iren und Frauen'>Netzwert Reloaded XV: Iren und Frauen</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/netzwert-reloaded-lxxiii-tauss/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; am Beispiel Paul-Josef Raue und Wolf Schneider.</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/wolf-schneider-paul-josef-raue/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/wolf-schneider-paul-josef-raue/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:17:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Paul-Josef Raue]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Schneider]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8247</guid>
		<description><![CDATA[TweetAuch ich wurde mit Wolf Schneider sozialisiert. In meiner Jugend, als ich begann Krankenhausradio zu machen, schenkte mir meine Mutter jedes Jahr ein ein weiteres seiner Bücher. &#8220;Deutsch für Profis&#8221;, &#8220;Deutsch für Kenner&#8221;, &#8220;Unsere tägliche Desinformation&#8221;&#8230; Schneider schrieb Bücher am Fließband. Kurz zur Erklärung für die Nicht-was-mit-Medien-Macher unter den Lesern. Wolf Schneider ist ein seniorer [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2008/07/norbert-schneider-chinas-botschafter-in-deutschland/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Norbert Schneider, Chinas Botschafter in Deutschland'>Norbert Schneider, Chinas Botschafter in Deutschland</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2008/08/Die-nicht-enden-wollende-Lustigkeit-des-Norbert-Schneider/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die nicht enden wollende Lustigkeit des Norbert Schneider'>Die nicht enden wollende Lustigkeit des Norbert Schneider</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2008/08/Die-Selbstdekonstruktion-des-Josef-Joffe/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Selbstdekonstruktion des Josef Joffe'>Die Selbstdekonstruktion des Josef Joffe</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8247" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F02%2Fwolf-schneider-paul-josef-raue%2F&amp;text=%26%238220%3BQualit%C3%A4tsjournalismus%26%238221%3B%20am%20Beispiel%20Paul-Josef%20Raue%20und%20Wolf%20Schneider.&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F02%2Fwolf-schneider-paul-josef-raue%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Auch ich wurde mit Wolf Schneider sozialisiert. In meiner Jugend, als ich begann Krankenhausradio zu machen, schenkte mir meine Mutter jedes Jahr ein ein weiteres seiner Bücher. &#8220;Deutsch für Profis&#8221;, &#8220;Deutsch für Kenner&#8221;, &#8220;Unsere tägliche Desinformation&#8221;&#8230; Schneider schrieb Bücher am Fließband.</p>
<p>Kurz zur Erklärung für die Nicht-was-mit-Medien-Macher unter den Lesern. Wolf Schneider ist ein seniorer Ex-Journalist, der sich via Büchern wie &#8220;Deutsche für Profis&#8221; zum Sprach-Papst hochstilisiert hat. Gern bitten Medien ihn zum Interview, geht es um den vermeintlichen Untergang</p>
<p>a) der deutschen Sprache<br />
b) des Qualitätsjournalismus<br />
c) des Abendlandes oder<br />
d) von allem zusammen.</p>
<p>Dabei steht er dem Sprachstils Thomas Manns näher als dem von Sibylle Berg, oder kurz: er ist stockkonservativ in seinen Ansichten.</p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/online-gehen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8259" title="online gehen" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/online-gehen.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><a href="http://meedia.de/nc/internet/sorgen-um-den-journalismus-ueberhaupt/2012/01/31.html" target="_blank">Jüngst durfte er Meedia sein Leid klagen.</a> Journalistische Höhepunkte gebe es fast nur in Print, Facebook sei keine Information, die junge Leute wüssten gar nicht, was in der Welt vor sich geht. Wer das anders sieht, der hat keine Ahnung, seine Kritiker hätten nicht seine Erfahrung und seien ihm deshalb unterlegen. Zu lesen sind Sätze, die von unterdurchschnittlicher Bescheidenheit geprägt sind wie: &#8220;Niemand kommt so viel herum, kaum einer hat so viel mit jungen Leuten zu tun, und meine rhetorische Präsenz ist ungebrochen.&#8221;</p>
<p>Soll noch einer sagen, Blogger hätten ein zu großes Ego.</p>
<p>Nun steht Schneiders Name mal wieder über einem Buch, geschrieben hat er es mit Paul-Josef Raue. Es nennt sich großspurig &#8220;Das neue Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus&#8221; &#8211; und ist ein schockierend schlechtes Machwerk. Hier wird der Online-Journalismus nicht als Chance dargestellt, als weites Feld, in dem sich die Träume all jener erfüllen, die Leidenschaft für diesen Beruf empfinden. Nein, es ist eine Warnung vor dem Internet. Erschreckenderweise wird dieses Ding sogar in einer Lizenzausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben.</p>
<p>Nun ist es so: Auch ich tauche darin auf. Und die Art, wie dies passiert, beweist wo das eigentliche Problem im deutschen Journalismus liegt. Denn das Buch zitiert mich so:</p>
<p><em>“Online-Redakteure sind die dummen Textschrubber, die nichts können”, sagt Ex-Handelsblatt-Redakteur Thomas Knüwer. Mit solch einer Arroganz urteilen Zeitungsschreiber nicht selten&#8230;&#8221;</em></p>
<p>Nur: Das habe ich so nie gesagt, was leicht nachweisbar ist. <a href="http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/menschen-und-meinungen/onlineredakteure-content-knechte.html" target="_blank">Das Zitat stammt aus einem Interview mit dem &#8220;Journalist&#8221;. Und das steht online.</a> Dort heißt es:</p>
<p><em>&#8220;Aber Onliner <span style="text-decoration: underline;">sind aus Sicht vieler Printkollegen</span> nur die dummen Textschrubber, die nichts können.&#8221;</em></p>
<p>Das ist mal geschmeidig die ganz andere Richtung. Und deshalb habe ich mich geärgert. Wolf Schneider weist erstmal alles von sich: Diese Passage habe Mitautor Paul Josef Raue verfasst. Was ja erstaunlich ist: Denn wer hat denn bei diesem Buch die Fakten nochmal überprüft? Die Autoren haben sich nicht gegengelesen? Hat das überhaupt jemand? Soll das nicht eigentlich so ein Print-Ding sein, das überprüfen der gelieferten Informationen? Wenn Schneider sich als Papst brüstet, dann sollte er sich nicht im Bett mit einer Dame ertappen lassen &#8211; und wenn, sollte er ein wenig mehr Demut üben und nicht behaupten, die sei noch vom Kardinal liegen geblieben.</p>
<p>Jener Paul-Josef Raue ist nicht irgendwer. Der Mann ist aktueller Chefredakteur der &#8220;Thüringer Allgemeine&#8221;. Derzeit urlaubt er in fernen Landen und hat auf meine E-Mail nicht reagiert.</p>
<p>Glücklicherweise ist das Buch im Hause Rowohlt erschienen und dies ist ein professionelles Haus. Deshalb habe ich mich mit dem Verlag darauf geeinigt, dass es online eine Korrektur geben wird und die Passage in den folgenden Auflagen des Buches (Gott behüte, dass es solche überhaupt geben wird!) gestrichen wird. Eine Schwärzung habe ich nicht durchgedrückt, denn Rowohlt ist in diesem Fall einfach der Verlag, der so blöd war, auf große Namen reinzufallen.</p>
<p>Aber zurück zu Raue. Ein Chefredakteur, der nicht mal in der Lage ist, richtig zu zitieren? Ja, der Journalismus in Deutschland hat ein Problem. Doch es sind nicht die jungen Leute, es ist nicht das Internet und Social Media. Es sind die alten Herren, die sich für das journalistische Geschenk an die Menschheit halten. Die hoffen, die Veränderung der Welt aufhalten zu können, indem sie schreiben, dass sie sich nicht verändere und wenn, dann zum üblen.</p>
<p>Den Volontären, Journalistenschülern und Kommunikationswissenschaftsstudenten im Lande sei geraten, laut aufzuheulen, kommt ihnen jemand mit diesem &#8220;Handbuch&#8221;. Gut, ist es die eigene Mutter, vielleicht nicht, dann besser das Präsent schweigend entsorgen. Aber bevor es so weit kommt, wünschen Sie sich doch einfach <a href="http://universal-code.de/das-projekt-universalcode/das-buch-lesen-und-bestellen/" target="_blank">das Buch &#8220;Universalcode&#8221; </a>- dies ist tatsächlich ein Fachbuch für den Journalismus der Gegenwart.</p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2008/07/norbert-schneider-chinas-botschafter-in-deutschland/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Norbert Schneider, Chinas Botschafter in Deutschland'>Norbert Schneider, Chinas Botschafter in Deutschland</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2008/08/Die-nicht-enden-wollende-Lustigkeit-des-Norbert-Schneider/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die nicht enden wollende Lustigkeit des Norbert Schneider'>Die nicht enden wollende Lustigkeit des Norbert Schneider</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2008/08/Die-Selbstdekonstruktion-des-Josef-Joffe/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Selbstdekonstruktion des Josef Joffe'>Die Selbstdekonstruktion des Josef Joffe</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/wolf-schneider-paul-josef-raue/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die merkwürdige Haltung des ZDF in Sachen Facebook</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/zdf-facebook/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/zdf-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8241</guid>
		<description><![CDATA[TweetGerade stolpere ich über eine merkwürdige Äußerung des ZDF. Stimmt dieser Artikel von Spiegel Online, so erregt sich der Online-Bereich darüber, dass Facebook künftig Pages (also die Präsenzen von Institutionen, Unternehmen, Marken und Persönlichkeiten) nur werbefrei halten will, wenn der Betreiber zahlt. Dies ist zunächst einmal nicht verwerflich, wenn sich die Regelung auf neu zu [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/11/merck-vs-facebook/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Shitstorm Warnung: Merck vs. Facebook (und was Facebook lernen muss)'>Shitstorm Warnung: Merck vs. Facebook (und was Facebook lernen muss)</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/11/warum-facebook-die-boulevardisierung-des-online-journalismus-fordern-konnte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Warum Facebook die Boulevardisierung des Online-Journalismus fördern könnte'>Warum Facebook die Boulevardisierung des Online-Journalismus fördern könnte</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/09/facebook-timeline-f8/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Facebook Timeline, Facebooks Schicksal'>Facebook Timeline, Facebooks Schicksal</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8241" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F02%2Fzdf-facebook%2F&amp;text=Die%20merkw%C3%BCrdige%20Haltung%20des%20ZDF%20in%20Sachen%20Facebook&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F02%2Fzdf-facebook%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Gerade stolpere ich über eine merkwürdige Äußerung des ZDF.<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,812795,00.html" target="_blank"> Stimmt dieser Artikel von Spiegel Online, </a>so erregt sich der Online-Bereich darüber, dass Facebook künftig Pages (also die Präsenzen von Institutionen, Unternehmen, Marken und Persönlichkeiten) nur werbefrei halten will, wenn der Betreiber zahlt.</p>
<p>Dies ist zunächst einmal nicht verwerflich, wenn sich die Regelung auf neu zu errichtende Seiten bezieht. Gilt es auch für vorhandene Angebote, hätte es den bitteren Beigeschmack des &#8220;Jetzt sind wir groß, jetzt wollen wir Geld sehen&#8221;. Auch das ist einer Marktwirtschaft ja erlaubt &#8211; aber wäre eben kein gutes Benehmen.</p>
<p>Nun schließt Eckart Gaddum, der Leiter Neue Medien des ZDF, es aus, dass der Sender für eine Facebook-Seite zahle. Und als Begründung heißt es, öffentlich-rechtliche Sender dürften online nicht werben.</p>
<p>So, und nun stolpere ich und bitte meine Leser um Hilfe &#8211; denn meine medienrechtlichen Quellen erreiche ich gerade nicht. Dass ARD und ZDF auf ihren Online-Präsenzen keine Werbung schalten dürfen, ist klar. Nur: Darum geht es hier ja nicht. Es geht um Eigenwerbung &#8211; und die ist den Sendern ja nun definitiv zumindest in Print, Radio, Kino und auf Plakaten erlaubt (hier ein Beispiel des <a href="http://mobil2www.wuv.de/nachrichten/unternehmen/zdf_startet_kampagne_fuer_fernsehfilm_der_woche" target="_blank">ZDF</a>). Internet-Werbung also ist ausgeschlossen? Das erscheint mir doch recht merkwürdig, zumindest <a href="http://blog.artwork-factory.com/tag/banner/" target="_blank">erstellen Agenturen ja Online-Werbematerialien</a>.</p>
<p>Wäre Internet-Werbung ausgeschlossen, so wäre eine Anpassung der rechtlichen Gegebenheiten an das digitale Zeitalter dringend geboten. Doch vermute ich viel eher: Das ZDF will nicht für die Plattform zahlen. Und das hätte ein wenig was von dem, was wir Münsterländer &#8220;Lauschäpper&#8221; nennen.</p>
<p>Oder wo täusche ich mich da gerade?</p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/11/merck-vs-facebook/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Shitstorm Warnung: Merck vs. Facebook (und was Facebook lernen muss)'>Shitstorm Warnung: Merck vs. Facebook (und was Facebook lernen muss)</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/11/warum-facebook-die-boulevardisierung-des-online-journalismus-fordern-konnte/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Warum Facebook die Boulevardisierung des Online-Journalismus fördern könnte'>Warum Facebook die Boulevardisierung des Online-Journalismus fördern könnte</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/09/facebook-timeline-f8/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Facebook Timeline, Facebooks Schicksal'>Facebook Timeline, Facebooks Schicksal</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/zdf-facebook/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>14</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zeitungsverleger, ihr werdet den Kampf verlieren!</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/zeitungsverleger-heveling/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/zeitungsverleger-heveling/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 22:14:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ansgar Heveling]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungssterben]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungsverlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8224</guid>
		<description><![CDATA[TweetEin kleiner Hinweis. Der folgende Text ist nicht ernst gemeint. Er ist eine ironische Fingerübung. Sollte irgendein Paul Josef Raue oder ein Wolf Schneider (wer diese Anspielung nicht versteht &#8211; ich komme demnächst noch darauf zu sprechen) daraus zitieren und behaupten, dies sei meine Meinung, so behalte ich mir die Option körperlicher Gewalt offen. Außerdem [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/04/sportwetten-und-der-kampf-um-das-internet/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Sportwetten und der Kampf um das Internet'>Sportwetten und der Kampf um das Internet</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2009/01/von-der-leyen-kampf-um-das-internet/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ursula von der Leyen und der Kampf um das Internet'>Ursula von der Leyen und der Kampf um das Internet</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2006/07/Kampf-um-den-Waz-Mann/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kampf um den Waz-Mann'>Kampf um den Waz-Mann</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8224" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fzeitungsverleger-heveling%2F&amp;text=Zeitungsverleger%2C%20ihr%20werdet%20den%20Kampf%20verlieren%21&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fzeitungsverleger-heveling%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Ein kleiner Hinweis. Der folgende Text ist nicht ernst gemeint. Er ist eine ironische Fingerübung. Sollte irgendein Paul Josef Raue oder ein Wolf Schneider (wer diese Anspielung nicht versteht &#8211; ich komme demnächst noch darauf zu sprechen) daraus zitieren und behaupten, dies sei meine Meinung, so behalte ich mir die Option körperlicher Gewalt offen. Außerdem sollten Sie diese Geschichte lesen, bevor Sie den folgenden Text lesen &#8211; weil sie ihn an sonsten nicht verstehen. Hier Teile als Video:</p>
<p><iframe width="500" height="284" src="http://www.youtube.com/embed/6GkyvvJ6eOw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Obwohl&#8230; darauf kann ich mich nicht verlassen. Also kurz: <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/" target="_blank">Ansgar Heveling ist Hinterbänkler der CDU und hat einen Kommentar für das &#8220;Handelsblatt&#8221; geschrieben</a>, in dem es um die Gesellschaft im digitalen Zeitalter geht. Dieser Text ist so absurd dumm, dass man sich eigentlich nur über ihn lustig machen kann. Deshalb habe ich ihn einfach umgeschrieben &#8211; und so viele Worte musste ich gar nicht austauschen&#8230;</p>
<p>Würde das &#8220;Handelsblatt&#8221; auch diesen Text abdrucken?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><em>Zeitungsverleger, ihr werdet den Kampf verlieren!</em></h2>
<p><em><strong>Liebe „Verleger“, Tageszeitungen sind bald Geschichte. Die Zeit der „täglichen Nachrichtenschau“ geht vorbei &#8211; die Frage ist nur, wie groß die Schäden sind.</strong></em></p>
<p><em>Die aktuellen Diskussionen über das Leistungsschutzrecht und die Diskussionen zur Pressefusionskontrolle verfügen über alle Elemente, um &#8211; endlich? &#8211; den lang erwarteten und von einigen vielleicht ersehnten „Clash of Civilizations“ zu provozieren. Es ist der Kampf zwischen der schönen alten, gedruckten Welt und dem realen Leben. Während die „print natives“ den realen Menschen zum Nerd erklären, vergessen sie dabei, dass es sich bei dieser Lebensform um die große Mehrheit der Menschen handelt. Auf Mehrheitsverhältnisse haben Revolutionen indessen nie wirklich Rücksicht genommen.</em></p>
<p><em>Die mediale Schlachtordnung der letzten Tage erweckt den Eindruck, wir seien im dritten Teil von „Der Herr der gedruckten Ringe“ angekommen, und der Endkampf um Mittelerde stehe bevor. Das ist die Gelegenheit, schon jetzt einen vorgezogenen Nachruf auf die Helden von Pressen und Lettern, die Kämpfer für A und Z zu formulieren. Denn, liebe „Verleger“: Ihr werdet den Kampf verlieren. Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichtsbewussten Bürgers. Auch die gedruckte Gestrigkeit wird ihre Kinder entlassen. Und die Tageszeitung wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel Redakteurs-Blut bis dahin vergossen wird.</em></p>
<p><em>Denn es ist Aufmerksamkeit geboten. Auch wenn die Tageszeitung als imaginäres Lebensgefühl einer verlorenen Generation schon bald Geschichte sein mag, so hat es allemal das Zeug zum Destruktiven. Wenn wir nicht wollen, dass sich nach dem Abzug der verlegerischen Horden und des Schlachtennebels nur noch die ruinenhaften Stümpfe unserer Gesellschaft in die Sonne recken und wir auf die verbrannte Erde unserer Kultur schauen müssen, dann heißt es, jetzt wachsam zu sein. Also, Bürger, auf zur Wacht! Es lohnt sich, unsere bürgerliche Gesellschaft auch im Netz zu verteidigen!</em></p>
<p><em>Diese bürgerliche Gesellschaft mit ihren Werten von Freiheit, Demokratie und Eigentum hat sich in mühevoller Arbeit aus den Barrikaden der Französischen Revolution heraus geformt &#8211; so entstand der Citoyen. Und genau dort, in den Gassen von Paris im Jahr 1789, wurde die Idee der freien Rede geboren. Welche Errungenschaft wider die geistige Leibeigenschaft des Ancien Régime! Endlich konnte man &#8211; unabhängig von Herkunft und Status &#8211; mit seines Geistes Schöpfung offen Rede führen etwas anfangen. Diese Idee der freien Rede sollte sich als Motor für Innovation und Entwicklung auf dem europäischen Kontinent erweisen. Eine Idee, deren Bewahrung auch im digitalen Zeitalter lohnt.</em></p>
<p><em>Sie ist durch das Netz in Gefahr. Nicht weil Bits und Bytes aus sich heraus wie kleine Pacmans an den Ideen und Idealen unserer bürgerlichen Gesellschaft knabbern würden. Nein, es sind die Verleger, die hinter den Maschinen sitzen und eine andere Gesellschaft wollen. Die die totale Freiheit apostrophieren und damit letztlich nur die &#8220;Überwachung zu Gunsten der Entertainment-Industrie&#8221;, wie es Thomas Knüwer (sorry für das Ego-Zitat) genannt hat, meinen. Es ist eine unheilige Allianz aus der „Inhalte-Mafia“ und kapitalschwachen Volksvertreter, die hier am Werk ist. Auch wenn sie sagen, sie seien die Guten &#8211; nur weil man sagt, man sei gut, ist man es noch lange nicht.</em></p>
<p><em>Nun haben BDZV und CDU in den letzten Tagen ihren starken Arm gezeigt. Doch BDZVlern und CDUlern dieser Welt, lasst euch zurufen: Auch wenn die CDU für einen Tag einen Kommentar im Handelsblatt bekomt und Christoph Keese twittert, ist das nicht das Ende des Wissens der Menschheit. Welche Hybris! Lasst euch gesagt sein: Das Wissen und vor allem die Weisheit der Welt liegen immer noch in den Köpfen der Menschen. Also, Bürger, geht auf die Barrikaden und zitiert Goethe, die Bibel oder auch Marx. Am besten von einem mobilen Endgerät!</em></p>
<p><em>Die fortschreitende Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft. Vieles wird einfacher. Auch dieser Text ist mit Hilfe der Errungenschaften der Digitalisierung entstanden. Und wir sollten uns zu wehren beginnen, wenn einzelne Menschen hinter den vielen Maschinen uns ihre Lebensentwürfe vorschreiben. Noch ist es dazu nicht zu spät.</em></p>
<p><em>Wir dürfen die Gestaltung der Zukunft nicht denen überlassen, die sich als  Bewahrer des Gestrigen verstehen und meinen, sie wüssten, was das Beste für die Masse Mensch vor den Maschinen sei. Christdemokraten sind jedenfalls dabei der schlechteste Ratgeber. Sie achten das freie Denken der anderen nicht, setzen ihr Tun nur für den eigenen Vorteil ein, sind darauf bedacht, jeden Posten zu errafen, den sie von Lobbyisten kriegen können. Und offensichtlich sind Narzissmus und Lobbyismus Zwillinge. Natürlich soll niemandem verboten werden, via Delegationsresie seine zweite Pubertät zu durchleben. Nur sollte man das nicht zum politischen Programm erheben. Jetzt haben wir noch die Zeit, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Wir brauchen den Citoyen, dem Werte wie Freiheit, Demokratie und Eigentum auch im Netz am Herzen liegen.&#8221;</em></p>
<p>Nachtrag: <a href="http://steve-r.de/2012/01/politikgemeinde-ihr-werdet-das-spiel-verlieren/" target="_blank">Bei Steve R. noch eine Version &#8211; diesmal mit der Politikgemeinde&#8230;</a></p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/04/sportwetten-und-der-kampf-um-das-internet/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Sportwetten und der Kampf um das Internet'>Sportwetten und der Kampf um das Internet</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2009/01/von-der-leyen-kampf-um-das-internet/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ursula von der Leyen und der Kampf um das Internet'>Ursula von der Leyen und der Kampf um das Internet</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2006/07/Kampf-um-den-Waz-Mann/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kampf um den Waz-Mann'>Kampf um den Waz-Mann</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/zeitungsverleger-heveling/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Handelsblatt &#8211; der Boulevard-Troll</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:38:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ansgar Heveling]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsblatt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8199</guid>
		<description><![CDATA[TweetIn diesem Moment, da ich diesen Artikel schreibe, ist Ansgar Heveling, ein Hinterbänkler der CDU im Bundestag, der Lieblingsprügelknape des deutschsprachigen Internet. Er hat für das &#8220;Handelsblatt&#8221; (Disclosure:mein langjähriger Arbeitgeber) einen Kommentar über die digitale Gesellschaft geschrieben, der in seinem Duktus irgendwo zwischen Kalter Krieg und Ein-paar-Jahrzehnte-davor changiert, der trieft vor Lobby-Liebe zur Entertainment-Industrie, Verachtung [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/twingly-und-das-handelsblatt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Twingly und das Handelsblatt &#8211; ein erstes Fazit'>Twingly und das Handelsblatt &#8211; ein erstes Fazit</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/10/faz-sueddeutsche-handelsblatt-ftd/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der alltägliche Sieg des Boulevard'>Der alltägliche Sieg des Boulevard</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/02/die-welt-der-wirtschaft-according-to-handelsblatt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Welt der Wirtschaft according to &#8220;Handelsblatt&#8221;'>Die Welt der Wirtschaft according to &#8220;Handelsblatt&#8221;</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8199" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fansgar-heveling-handelsblatt%2F&amp;text=Das%20Handelsblatt%20%26%238211%3B%20der%20Boulevard-Troll&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fansgar-heveling-handelsblatt%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>In diesem Moment, da ich diesen Artikel schreibe, ist Ansgar Heveling, ein Hinterbänkler der CDU im Bundestag, der Lieblingsprügelknape des deutschsprachigen Internet. Er hat für das &#8220;Handelsblatt&#8221; (Disclosure:mein langjähriger Arbeitgeber) <a rel="nofollow" href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/6127434.html" target="_blank">einen Kommentar</a> über die digitale Gesellschaft geschrieben, der in seinem Duktus irgendwo zwischen Kalter Krieg und Ein-paar-Jahrzehnte-davor changiert, der trieft vor Lobby-Liebe zur Entertainment-Industrie, Verachtung bürgerlicher Werte und dem Hass auf Fortschritt. Es ist legitim, die CDU für unwählbar zu erklären angesichts solcher Figuren wie Heveling.</p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/troll.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-8215" title="troll" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/troll.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a>Aber: Der Abgeordnete aus Korschenbroich ist gleichzeitig eine arme, vom Handelsblatt missbrauchte Sau.</p>
<p>Auch der geschätzte Christian Stöcker bei Spiegel Online<a rel="nofollow" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,812249,00.html" target="_blank"> bezeichnet ihn als Troll. </a>Denn es war ja absehbar, was passieren würde, ginge der Artikel online: Das deutschsprachige Internet würde vor Wut platzen. Das bringt viele Klicks und viele Kommentare, über 100 sind es schon auf HB.com &#8211; das ist für diese Seite wahrscheinlich jetzt schon Ganzjahresrekord. Außerdem sammelt die Seite gerade Links ein, wie nix gutes, generische Links, noch dazu &#8211; also so richtig wertvolle in Sachen Google.</p>
<p>Und ich behaupte: Genau das war so kalkuliert. Der Abdruck des unfassbar dummen Textes von Heveling ist nichts anderes als der Versuch des Handelsblattes, die Klick-Zahlen nach oben zu treiben und einen leider absehbaren Shitstorm zu erschaffen. Aus diesem Grund habe ich die Links hier übrigens als No-follow-Links gesetzt, die von Suchmaschinen nicht gezählt werden (sollte ich da einen HTML-Fehler gemacht haben, bitte ich um Kommentar unten).</p>
<p>Deshalb auch bindet das Handelsblatt unter dem Artikel Twitter-Kommentare ein &#8211; hat es das jemals zuvor gegeben? Ich glaube nicht. Schon längst geht nur noch ein geringer Teil der Print-Texte online. Dieser aber ist ins Web gewandert. Und natürlich gibt es bei HB.com eine <a rel="nofollow" href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/reaktionen-in-storify-ein-einsames-lob-unter-viel-kritik/6128998.html" target="_blank">Zusammenfassung</a> mit den Reaktionen aus dem Netz. Prompt gibt es auch eine zustimmende Meinung zu Hevelings Machwerk. Sie kommt via Twitter von Axel-Springer-Manager Christoph Keese, der in seinem Blog genau solch ein Troll-Verhalten an den Tag legt. Und &#8220;Handelsblatt&#8221;-Chefredakteur Gabor Steingart pflegt ja gute Kontakte zu Axel Springer, wir erinnern uns an seinen <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/11/handelsblatt-paid-content/" target="_blank">dackelesken Blick gen Matthias Döpfner. </a></p>
<p>Einst suchte sich das &#8220;Handelsblatt&#8221; seine Gastkommentatoren aus. Es waren Menschen von zumindest hohem Rang, besser noch hatten sie eine sachlich fundierte Meinung vorzubringen. Es war eine Auszeichnung, auf den Kommentarseiten als Nicht-Redakteur schreiben zu dürfen.</p>
<p>Und heute? Schreibt<a rel="nofollow" href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/6127434.html" target="_blank"> CDU-Hinterbänkler Heveling über das Internet</a>. Nicht, weil er einen tollen Text geliefert hat &#8211; sondern weil er missbrauchbar ist. Er ist das Troll-Opfer auf dem Altar der IVW-Zahl.</p>
<p>Ein wohlmeinender Medienkenner hätte Heveling vor sich selbst beschützt, gerade weil er offensichtlich keinerlei Ahnung vom Web hat. So etwas gehört auch zur journalistischen Integrität. Er hätte ihm gesagt, dass sein Google-Eintrag auf immer versaut sein wird, dass seine Homepage gehackt wird &#8211; was prompt geschah.</p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/ansgar-hevelling-homepage-gehackt.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8202" title="ansgar hevelling homepage gehackt" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/ansgar-hevelling-homepage-gehackt.jpg" alt="" width="500" height="250" /></a></p>
<p>Es hätte zum Dienst am Leser gehört, solch einen schwachsinnigen Text gar nicht erst abzudrucken. Was kommt als Nächstes? Kim Jong-un über Menschenrechte? Der Papst über guten Sex?</p>
<p>Solch eine Form des Anstands und der Integrität mag das &#8220;Handelsblatt&#8221; heute wohl nicht mehr ausstrahlen. Es agiert damit keinen Deut besser als &#8220;Bild&#8221; oder &#8220;Express&#8221;. Ansgar Heveling ist das willige Opferlamm, dessen Schlachtung den blutigen Content liefert. Vermutlich wird es bald noch einen krokodilstränigen Text von Gabor Steingart geben, in dem er den Hass des Netzes betrauert. Dies ist, alles in allem, ein weiterer Schritt des &#8220;Handelsblatts&#8221; in Richtung Boulevard.</p>
<p>Randgedanke: Wenn Heveling am Ende schreibt &#8220;Natürlich soll niemandem verboten werden, via Twitter seine zweite Pubertät zu durchleben.&#8221;, was denkt dann eigentlich die frisch angestellte Social-Media-Redakteurin des &#8220;Handelsblatt&#8221;?</p>
<p><em>Nachtrag: Einige der Kommentatoren behaupten, Heveling sei kein Hinterbänkler. Dies wird unter anderem damit begründet, er sei Mitglied der Internet-Enquete-Kommission. Nun ist das ja immer so eine Sache mit den Titulierungen. Aber ich kann bei Heveling kein einziges Amt entdecken, dass ihn zu mehr macht als einem Hinterbänkler. Da mag er noch so sehr knallharter Lobbyist sein: Der Mann hat in seinem Leben bisher nichts erreicht &#8211; und ich vermute schwer, daran wird sich auch nichts mehr ändern. </em></p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/twingly-und-das-handelsblatt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Twingly und das Handelsblatt &#8211; ein erstes Fazit'>Twingly und das Handelsblatt &#8211; ein erstes Fazit</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/10/faz-sueddeutsche-handelsblatt-ftd/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der alltägliche Sieg des Boulevard'>Der alltägliche Sieg des Boulevard</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/02/die-welt-der-wirtschaft-according-to-handelsblatt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die Welt der Wirtschaft according to &#8220;Handelsblatt&#8221;'>Die Welt der Wirtschaft according to &#8220;Handelsblatt&#8221;</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>75</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kleine Dienstmeldung: Wie es bei Wired weitergeht</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/wired-von-streit/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/wired-von-streit/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 09:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander von Streit]]></category>
		<category><![CDATA[kpunktnull]]></category>
		<category><![CDATA[Wired]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8187</guid>
		<description><![CDATA[TweetSo, welche mutierte Phrase hol ich jetzt raus? &#8220;Gut Magazin will Weile haben&#8221;? &#8220;Was sich lange wehrt wird endlich Wired?&#8221; Egal. Bevor wir zu den News kommen erstmal: DANKE! In den vergangenen Monaten haben unendlich viele Menschen gesagt, dass sie die Arbeit des Wired-Teams sehr geschätzt haben. Ich hatteeigentlich erwartet, dass es reichlich Gift geben [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/06/was-ich-die-kommenden-wochen-so-mache-wired/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was ich die kommenden Wochen so mache&#8230; #Wired'>Was ich die kommenden Wochen so mache&#8230; #Wired</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/03/kleine-leseempfehlung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kleine Leseempfehlung'>Kleine Leseempfehlung</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/12/siri-ellen-degenere/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wenn das so weitergeht mit Apples Siri&#8230;'>Wenn das so weitergeht mit Apples Siri&#8230;</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8187" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fwired-von-streit%2F&amp;text=Kleine%20Dienstmeldung%3A%20Wie%20es%20bei%20Wired%20weitergeht&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fwired-von-streit%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>So, welche mutierte Phrase hol ich jetzt raus? &#8220;Gut Magazin will Weile haben&#8221;? &#8220;Was sich lange wehrt wird endlich Wired?&#8221;</p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/wired-cover.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-8190" title="wired cover" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/wired-cover-228x300.jpg" alt="" width="228" height="300" /></a>Egal.</p>
<p>Bevor wir zu den News kommen erstmal: DANKE!</p>
<p>In den vergangenen Monaten haben unendlich viele Menschen gesagt, dass sie die Arbeit des Wired-Teams sehr geschätzt haben. Ich hatteeigentlich erwartet, dass es reichlich Gift geben würde. Das Gegenteil aber war der Fall &#8211; der Großteil war Wohlwollen und Bestätigung.</p>
<p>Für die Freunde gepfleger Social-Media-Statistik: Während des Zeitraums von Mitte Juni bis Mitte September gab es über 75 Blog-Artikel und rund 3000 Tweets zur Wired Deutschland. Über Facebook, Twitter und Blogs erreichten wir damit nach der Messung von <a href="http://www.buzzrank.de" target="_blank">Buzzrank</a> 5,44 Millionen Bruttokontakte. 53% der Äußerungen waren dabei positiv, 28,6% neutral und 18,4% negativ (diese Einschätzung wurde übrigens von Hand vorgenommen).</p>
<p>Vor allem die <a href="http://www.wired.de/2011/09/08/3-2-1-los/" target="_blank">Kommentare im Wired-Blog während der Solo-Kiosk-Phase</a> waren umwerfend. Da liefen Käufer auf, die Wired oft gar nicht kannten, es per Zufall fanden und tatsächlich &#8211; was ich in diesem Ausmaß noch nie erlebt habe &#8211; den Mediensprung machten: Sie lasen im Editorial vom Blog und kommentierten dort. Das schönste Lob war sicherlich der Leser, der schrieb er habe nicht gewusst, für wie viele Dinge er sich interessiere. Und <a href="http://itunes.apple.com/de/app/wired-deutschland/id459506371?mt=8" target="_blank">bei iTunes 225 Bewertungen mit einem Durchschnitt von 4,5 Sternen</a> zu bekommen, da darf man schon ein wenig bollig werden vor Stolz.</p>
<p>Es hat zugegebenermaßen echt lange gedauert, bis zu einer neuen Wasserstandsmeldung. Aus Gründen.<span id="more-8187"></span></p>
<p>Seit einiger Zeit ist ja klar, dass es in diesem Jahr zwei weitere Ausgaben geben wird. Aber: Ich werde in dieser Phase II nicht die Rolle des Chefredakteurs übernehmen.</p>
<p>Ein wichtiger Punkt bei dieser Entscheidung war, dass ich vor zwei Jahren, <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/ich-verlasse-das-handelsblatt/" target="_blank">als ich beim Handelsblatt kündigte</a>, etwas aufbauen wollte. Dieses etwas, die Unternehmensberatung <a href="http://www.kpunktnull.de" target="_blank">kpunktnull</a>, macht riesig Spaß und läuft ganz wundervoll. Wired jedoch erfordert einen Chefredakteur, der in den Produktionsphasen vor Ort ist. Und dies kollidiert mit bereits existierenden Projekten bei kpunktnull.</p>
<p>Es freut mich, dass Condé Nast mich trotzdem weiter an Bord haben möchte. Ich werde künftig die Rolle des Editor at large übernehmen (Bitte setzen Sie hier den Wortwitz Ihrer Wahl dazu ein, dass ich ja mal getönt habe, Wired Deutschland sei bewusst deutsch und ich nun einen Titel trage, der einerseits angelsächsich ist und andererseits etwas schwammig. Danke.).</p>
<p>Das bedeutet, ich werde der Redaktion beratend zur Seite stehen, Themenimpulse reingeben und bei der Ideenentwicklung helfen &#8211; und schreiben werde ich auch das eine oder andere Stück.</p>
<p>Es freut mich noch viel mehr, dass mein Vorschlag für den Chefredakteurs-Posten auf offene Ohren traf. Neuer Chefredakteur der Wired Deutschland wird: Alexander von Streit. Ich hätte ihn auch gern schon beim ersten Mal an Bord gehabt &#8211; damals aber hat es nicht geklappt..</p>
<p>Für alle, die ihn noch nicht kennen, hier die Kurzvita aus der offiziellen Pressemitteilung:</p>
<p><em>&#8220;Alexander von Streit ist freier Journalist und Mitherausgeber des Non-Profit-Online-Portals <a href="http://www.vocer.org/">VOCER – Voices of the Critical Media</a>, das den Diskurs über Medien, Journalismus und die Veränderungen der Gesellschaft durch die Digitalisierung fördern will. Zudem ist er aktuell in leitender Funktion bei Hyperland – einem Blog des ZDF, das über Themen des digitalen Wandels und der Netzkultur berichtet – sowie Mitherausgeber des Buches „Digitale Mediapolis – Die neue Öffentlichkeit im Netz“. Von 2006 bis August 2011 war Alexander von Streit als Leiter des von ihm aufgebauten Ressorts „Digital“ für Focus Online tätig. Zuvor war er Chefredakteur des Medienmagazins Cover und schrieb als freier Journalist und Kolumnist unter anderem für Spiegel Online, Stern und die Süddeutsche Zeitung. Von Streit studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Sozialpsychologie in München und volontierte bei der Frankfurter Rundschau.&#8221;</em></p>
<p>Die Versammlung seiner digitalen Kanäle<a href="http://about.me/vonstreit" target="_blank"> finden Sie hier. </a></p>
<p>Auch innerhalb der Redaktion wird es ein paar Veränderungen geben: Es war leider nicht jeder aus der alten Truppe wiederzubekommen, freie Journalisten in diesem Themenfeld haben ordentlich zu tun. Es wird aber wieder ein tolles Team geben, das demnächst auf <a href="http://www.wired.de" target="_blank">Wired.de</a> vorgestellt wird.</p>
<p>Glücklicherweise findet Art Director <a href="http://rindermann.tv" target="_blank">Markus Rindermann</a> aber wieder Zeit und auch Bildchefin <a href="http://www.wired.de/2011/07/07/wired-redaktionsfragebogen-alisa-evdokimov/" target="_blank">Alisa Evdokimov</a> ist wieder dabei.</p>
<p>Und wann kommt nun die zweite Ausgabe? Am 12. April. Und zwar einerseits solo am Kiosk, gleichzeitig gebündelt mit der &#8220;GQ&#8221; und natürlich als iPad-App.</p>
<p>Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie im <a href="http://wired.de" target="_blank">Wired-Blog</a>. Dort wird es ab jetzt auch häufiger wieder Neues aus der Redaktion geben.</p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/06/was-ich-die-kommenden-wochen-so-mache-wired/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Was ich die kommenden Wochen so mache&#8230; #Wired'>Was ich die kommenden Wochen so mache&#8230; #Wired</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/03/kleine-leseempfehlung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kleine Leseempfehlung'>Kleine Leseempfehlung</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/12/siri-ellen-degenere/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wenn das so weitergeht mit Apples Siri&#8230;'>Wenn das so weitergeht mit Apples Siri&#8230;</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/wired-von-streit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Drucken von Nachrichten? Nein, dafür gibt es keine Lösung</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/newsgate-axel-springer/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/newsgate-axel-springer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 07:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Morgenpost]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Newsgate]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8183</guid>
		<description><![CDATA[TweetWer jemals bei einer Tageszeitung arbeitete, hat definitiv schon über ein Redaktionssystem geflucht. Dieses muss gar nicht so schlecht sein, aber irgendwo hakt es halt immer. Online machte die Sache nicht besser: Bis zu meinem Abschied beim Handelsblatt gab es kein System, das einerseits eine problemlose Produktion von Zeitungsseiten ermöglichte und andererseits ein entspanntes Publizieren [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2006/10/universal-grouper-bolt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tu nichts böses &#8211; dafür hast Du Dein Personal'>Tu nichts böses &#8211; dafür hast Du Dein Personal</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/12/nachrichtenfilter-ipad-myedition/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die neuen Nachrichten-Filter'>Die neuen Nachrichten-Filter</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2007/01/apple-vs-cisc/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Apple vs. Cisco = Muster für Nachrichten in Weblogs'>Apple vs. Cisco = Muster für Nachrichten in Weblogs</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8183" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fnewsgate-axel-springer%2F&amp;text=Drucken%20von%20Nachrichten%3F%20Nein%2C%20daf%C3%BCr%20gibt%20es%20keine%20L%C3%B6sung&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fnewsgate-axel-springer%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Wer jemals bei einer Tageszeitung arbeitete, hat definitiv schon über ein Redaktionssystem geflucht. Dieses muss gar nicht so schlecht sein, aber irgendwo hakt es halt immer. Online machte die Sache nicht besser: Bis zu meinem Abschied beim Handelsblatt gab es kein System, das einerseits eine problemlose Produktion von Zeitungsseiten ermöglichte und andererseits ein entspanntes Publizieren der Inhalte im Netz.</p>
<p>Seitdem hat ein Redaktionssystem satte Marktanteile weltweit erobert. Es kommt aus dem Hause CCI und heißt Newsgate, was namenstechnisch schon in wenig witzig ist, denn es klingt ja nach Skandal. Wie gut Newsgate ist, vermag ich nicht zu sagen.</p>
<p>Weil gestern nun der Axel Springer Verlag <a href="http://www.axelspringer.de/presse/WELT-Gruppe-BERLINER-MORGENPOST-mit-Redaktionssystem-Newsgate-Staerkere-Konzentration-auf-digitale-Aktivitaeten-und-Optimierung-der-Redaktionsablaeufe_2201053.html" target="_blank">verkündete, Newsgate in der Welt-Gruppe und bei der &#8220;Berliner Morgenpost&#8221; einzuführen</a>, warf ich gerade einen Blick auf die <a href="http://www.ccieurope.de/" target="_blank">Homepage</a> von CCI, die recht schwirrwortig und unkonkret daher kommt  (Zitat: &#8220;Echtes Cross-Media-Publishing zeichnet sich durch das Anpassen an konstante Veränderungen im Konsumentenverhalten aus. Es dreht sich um das Einbinden von physischen und virtuellen Treffpunkten, in denen Personen erwarten, von kontinuierlichen und relevanten Inhalten gefunden zu werden.&#8221;).</p>
<p>Wer jedoch auf dieser Seite den Menüpunkt &#8220;Redaktionelles Print-Publishing&#8221; anklickt, der erhält:</p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/cci-pring.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8184" title="cci pring" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/cci-pring.jpg" alt="" width="500" height="184" /></a></p>
<p>Und das finde ich ziemlich lustig.</p>
<p><em>(Sollten CCI-Mitarbeiter hier mitlesen, es handelt sich um <a href="http://www.ccieurope.de/L%C3%B6sungen/CCI-NewsDesk.aspx" target="_blank">diesen Link</a>, mutmaßlich ist der Umlaut das Problem.)</em></p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2006/10/universal-grouper-bolt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Tu nichts böses &#8211; dafür hast Du Dein Personal'>Tu nichts böses &#8211; dafür hast Du Dein Personal</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/12/nachrichtenfilter-ipad-myedition/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die neuen Nachrichten-Filter'>Die neuen Nachrichten-Filter</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2007/01/apple-vs-cisc/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Apple vs. Cisco = Muster für Nachrichten in Weblogs'>Apple vs. Cisco = Muster für Nachrichten in Weblogs</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/newsgate-axel-springer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum Social Media so reizvoll ist, das verrät uns jetzt die Babette</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/kuerschnergate/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/kuerschnergate/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Kürschnergate]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8177</guid>
		<description><![CDATA[TweetHeute morgen ist im Bundestag etwas sehr schmunzeliges passiert, betitelt als &#8220;Kürschnergate&#8221;. Für all jene, die es noch nicht auf Twitter oder den Nachrichtenseiten mitbekommen haben, hier eine kleine Einführung: Babette, die Mitarbeiterin einer Grünen-Abgeordneten, wollte ihre Kollegen bitten, ihr den Kürschner mitzubringen. Dabei handelt es sich um ein Handbuch mit Adressen, Daten und ähnlichem, [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/ralf-bohle-schwalbe-social-media/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ralf Bohles Köpper-Schwalbe &#8211; warum Unternehmen um Social Media nicht herumkommen (aktualisiert)'>Ralf Bohles Köpper-Schwalbe &#8211; warum Unternehmen um Social Media nicht herumkommen (aktualisiert)</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/05/pfister-nannen-preis-spiege/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Warum der Wirbel um den Nannen-Preis auch etwas mit Social Media zu tun hat'>Warum der Wirbel um den Nannen-Preis auch etwas mit Social Media zu tun hat</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/02/teldafax-facebook/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wenn Social Media fehl am Platz ist &#8211; das Beispiel Teldafax'>Wenn Social Media fehl am Platz ist &#8211; das Beispiel Teldafax</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8177" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fkuerschnergate%2F&amp;text=Warum%20Social%20Media%20so%20reizvoll%20ist%2C%20das%20verr%C3%A4t%20uns%20jetzt%20die%20Babette&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fkuerschnergate%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Heute morgen ist im Bundestag etwas sehr schmunzeliges passiert, betitelt als &#8220;Kürschnergate&#8221;. Für all jene, die es noch nicht auf Twitter oder den Nachrichtenseiten mitbekommen haben, hier eine kleine Einführung:</p>
<p>Babette, die Mitarbeiterin einer Grünen-Abgeordneten, wollte ihre Kollegen bitten, ihr den Kürschner mitzubringen. Dabei handelt es sich um ein Handbuch mit Adressen, Daten und ähnlichem, das den Werkstätigen im Polit-Betrieb wohl in ihrem täglichen Schaffen unabdingbar erscheint. Dummerweise verschickte Babette diese Bitte an einen Verteiler, der sämtliche über 4000 Mitarbeiter des Bundestags enthält.</p>
<p>Erstaunlich war dann die Reaktion. Denn über Stunden gingen die Nationen-Verwalter recht kreativ mit der Sache um. ZDF.de schreibt:</p>
<p><em>&#8220;Fast zwei Stunden lang passiert nichts. Um 11.20 Uhr mailt dann ein Mitarbeiter des SPD-Abgeordneten Sönke Rix wieder an alle: Er schickt Babette und allen anderen einen Link zu ironischen Regeln für E-Mail-Versender und empfiehlt Punkt 20. Der trägt den Titel &#8220;Versenden Sie Mails an alle&#8221;. Daraufhin gibt es kein Halten mehr. Immer mehr Bundestagsmitarbeiter schreiben zurück. Einige wollen einfach nur aus dem Verteiler genommen werden, andere machen sich darüber lustig. &#8220;Ich grüße hiermit meine Mutti&#8221;, tippt einer und klickt auf allen antworten&#8230;</em></p>
<p><em>Das sei wie Speeddating für den Bundestag, sagt dort ein Mitarbeiter eines CDU-Abgeordneten. Man würde im Sekundentakt neue Leute kennenlernen. So schlägt ein Herr Siebert per Mail an alle vor, dass sich doch alle um 14 Uhr treffen könnten, um gemeinsam den neuen Kürschner abzuholen, ein anderer startet eine Verlosung unter allen eingegangenen Mails: Für die kreativste Massenmail würde er zwei Karten für das Berliner Handballteam &#8220;Füchse&#8221; verschenken.&#8221;</em></p>
<p><em><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/kürschnergate-twitter.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8179" title="kürschnergate twitter" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/kürschnergate-twitter.jpg" alt="" width="500" height="597" /></a><br />
</em></p>
<p>Wäre dies in der wilden Welt des World Wide Web so passiert, trüge des den Fachbegriff Mem (zur<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet-Ph%C3%A4nomen" target="_blank"> Definition bitte hier entlang</a>). Solche Phänomene leben von ihrer Neuartigkeit. Sie müssen nicht herausragend spektakulär oder aufwendig gemacht sein. Das wichtigste: Sie überraschen einen Großteil ihrer Adressaten und bringen diesen zumindest zum Schmunzeln.</p>
<p>Nun ist diese Form des Mems nicht neu, vielmehr ist sie überkommen. Scherze vie E-Mail sind doch eher nostalgisch und erinnern uns an die Zeit vor zehn bis zwölf Jahren, als auch die letzten Büroameisen ein E-Mail-Postfach bekamen und die Großzahl der Unternehmen ihr Privatnutzungsverbot für die elektronische Post aufgaben. Längst sind Mems größtenteils abgewandert in Richtung Social Media, verbreiten sich via Facebook, Youtube und Twitter.</p>
<p>Tobt sich im Bundestag also eine Retro-Fraktion aus? Nein. Es ist eher die Überraschung, dass es jemand wagt (wenn auch unabsichtlich) eine Mail an alle zu verschicken. Und nachdem der erste darauf mit Witz reagierte, wenn auch einem typischen Bürowitz, brechen die Dämme. Überraschend ist sicherlich auch, dass die Haus-IT recht gelassen reagierte und nicht direkt jede weitere Mail unterband. Befeuert wurde das Kürschnergate durch die Möglichkeit, Menschen kennenzulernen. Mit über 4000 Mitarbeitern ist der Bundestag vergleichbar mit einer Konzernzentrale. Auch dort kennt nicht jeder jeden. Gleichzeitig wüsste man aber gern, wer der Typ oder die Typine ist, die man häufig auf dem Flur oder in der Kantine sieht. Oder wie der aussieht, dessen Name man im CC vieler Mails liest.</p>
<p>Viele Großunternehmen haben darauf mit Mitarbeiterverzeichnissen im Intranet reagiert. Diese werden meist nur als Telefonbücher genutzt &#8211; bis sie mit Bildern bestückt werden. In solch einem Moment passiert das, was auch Facebook einst erlebte. Die Nutzer klicken sich durch und verbinden Gesichter mit Namen und Positionen.</p>
<p>Heute im Bundestag machten sich einige institutionsweit bekannt: Indem sie eine jener witzigen Antworten schickten. Mutmaßlich haben viele der Mitarbeiter direkt mal in jenem Kürschner geguckt, wer denn so e-mail-schlagfertig war. Und prompt kam die Idee: Wir müssen uns treffen. Ob es dann um 14 tatsächlich einen Kürschnerabhol-Flashmob gab, habe ich bisher nirgends sehen können. Doch allein das Ansinnen zeigt: Wir Menschen wollen die anderen kennenlernen, die etwas mit uns gemein haben &#8211; zum Beispiel den Arbeitsplatz. Wir wollen sie treffen, mit ihnen kommunizieren und das nicht nur ernsthaft. Genau dies ist der Stoff, der Facebook, Twitter und all die anderen groß gemacht hat.</p>
<p>Und deshalb ist der Fazit des #kürschnergate für mich: Der Bundestag braucht kein Handbuch &#8211; er braucht ein Social Network im Intranet.</p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/ralf-bohle-schwalbe-social-media/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ralf Bohles Köpper-Schwalbe &#8211; warum Unternehmen um Social Media nicht herumkommen (aktualisiert)'>Ralf Bohles Köpper-Schwalbe &#8211; warum Unternehmen um Social Media nicht herumkommen (aktualisiert)</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/05/pfister-nannen-preis-spiege/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Warum der Wirbel um den Nannen-Preis auch etwas mit Social Media zu tun hat'>Warum der Wirbel um den Nannen-Preis auch etwas mit Social Media zu tun hat</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2011/02/teldafax-facebook/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wenn Social Media fehl am Platz ist &#8211; das Beispiel Teldafax'>Wenn Social Media fehl am Platz ist &#8211; das Beispiel Teldafax</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/kuerschnergate/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Thomas Gottschalk &#8211; der Mann, dem wir Hypervernetzten einmal danken werden</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/gottschalk-live/</link>
		<comments>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/gottschalk-live/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Gottschalk live]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Gottschalk]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=8160</guid>
		<description><![CDATA[TweetBekennenderweise gehöre ich einerseits zur Blase der Digital-Verrückten und bin andererseits der festen Meinung, dass Deutschland verdammt nochmal endlich begreifen muss, dass Wissen um Online und Medien und Technik künftig zur Grundausstattung gehören muss. Und dass die Ex-Technologienation da gewaltig zurückhängt. Wann immer klassische Medien über diese Formen von Technik berichten, sind zwei Dinge absehbar: [...]


Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2009/07/vdz-leistungsschutz-jahresbericht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der VDZ &#8211; einmal hü, einmal hott, immer aber Geld in den Pott'>Der VDZ &#8211; einmal hü, einmal hott, immer aber Geld in den Pott</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2008/05/pr-fachberater-thomas-leif-swr/' rel='bookmark' title='Permanent Link: PR-Fachberater Thomas Leif darf wieder ins Bild'>PR-Fachberater Thomas Leif darf wieder ins Bild</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2006/09/thomas-cook-20/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Thomas Cook 2.0'>Thomas Cook 2.0</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="tweetbutton8160" class="tw_button" style="float:right;margin-left:10px;"><a href="http://twitter.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fgottschalk-live%2F&amp;text=Thomas%20Gottschalk%20%26%238211%3B%20der%20Mann%2C%20dem%20wir%20Hypervernetzten%20einmal%20danken%20werden&amp;related=&amp;lang=en&amp;count=horizontal&amp;counturl=http%3A%2F%2Fwww.indiskretionehrensache.de%2F2012%2F01%2Fgottschalk-live%2F" class="twitter-share-button"  style="width:55px;height:22px;background:transparent url('http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/plugins/wp-tweet-button/tweetn.png') no-repeat  0 0;text-align:left;text-indent:-9999px;display:block;">Tweet</a></div><p></p><p>Bekennenderweise gehöre ich einerseits zur Blase der Digital-Verrückten und bin andererseits der festen Meinung, dass Deutschland verdammt nochmal endlich begreifen muss, dass Wissen um Online und Medien und Technik künftig zur Grundausstattung gehören muss. <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2011/09/angela-merkel/" target="_blank">Und dass die Ex-Technologienation da gewaltig zurückhängt. </a></p>
<p>Wann immer klassische Medien über diese Formen von Technik berichten, sind zwei Dinge absehbar:</p>
<p>1. Es ist von Gefahren und Risiken die Rede.<br />
2. Jene, die eher Chancen als Risiken sehen, sind Wahnsinnige, Unheilsbringer, Nerds, Freaks, auf jeden Fall aber um Gottes Willen nicht ernstzunehmen.</p>
<p>Vor allem aber vermeiden sie es seit einem Jahrzehnt, die Medienkompetenz der Bürger anzuheben. Entweder sie tun so, als sei der gemeine Deutsche ein Internet-Analphabet. Dann wird gern mal wieder erklärt, Blogs seien Online-Tagebücher und als Quellen für ein Video wird &#8220;Internet&#8221; genannt. Oder sie ergehen sich in Angstmacherei.</p>
<p>Viel zu selten einmal aber versuchen deutsche Journalisten ganz unaufgeregt zu erklären, was sich da im Netz so tut, wie neue Dienste funktionieren und warum sich Menschen für sie begeistern (die großartige &#8220;<a href="http://www.sendung-mit-dem-internet.de/" target="_blank">Sendung mit dem Internet</a>&#8221; ist ja leider nur im Düsseldorfer Lokalfunk zu hören).</p>
<p>Und nun: Gottschalk.</p>
<p><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/gottschalk.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8168" title="gottschalk" src="http://www.indiskretionehrensache.de/wp-content/uploads/gottschalk.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Seine erste &#8220;Gottschalk Live&#8221; war keine Offenbarung, keine Neuerfindung des Fernsehens, keine Revolution. Aber genau deshalb hat er das Zeug, mehr für die Medienkompetenz der Deutschen zu tun als der Großteil der Restmedien im vergangenen Jahrzehnt.</p>
<p>Seine Early-Night-Show besteht zunächst aus alt bekannten Elementen: eine Einleitung mit aktuellen Nachrichten leicht verwitzt, danach ein Studiogast. Bewusst will er die bedeutungschweren Themen umgehen, es soll leicht und locker bleiben, aber nicht komplett flach.</p>
<p>Vor allem aber versucht er sich in Interaktivität: <a href="http://www.facebook.com/GottschalkLive" target="_blank">Facebook</a> wird eingebaut, es wird <a href="https://twitter.com/#!/GottschalkLive" target="_blank">getwittert</a> und gechattet. Nun ist Gottschalk ja schon ein paar Jahre im Geschäft und kennt sein Publikum. Er weiß: Mutmaßlich sind die Zuschauer einer ARD-Sendung um 19.20&#8230; nun ja&#8230; im graumelierten Alter. Und so integriert er Social Media nicht so selbstverständlich, wie es &#8220;The Voice of Germany&#8221; tut. Aber er hält das, was an Ich-erkläre-Euch-das-Netz nötig ist, auf einem erträglichen Niveau. Zitat: &#8220;Was ein Hashtag ist, erklär ich Ihnen später mal.&#8221;</p>
<p>Dahinter steckt, so scheint es, ein größerer Plan: Gottschalk will Medienkompetenz schaffen. Seine Zuschauer sollen lernen &#8211; und zwar mit ihm. Denn natürlich ist er selbst kein großer Web-Kenner. Das war in den vergangenen Wochen zu beobachten, wenn er auf Facebook und Twitter mit den Zusehern-in-spe kommuniziert. Die Freude darüber, dass er da was ins Internet schreibt und Menschen reagieren erinnerte mich an meine Mutter, als sie zum ersten Mal eine E-Mail schrieb &#8211; und eine Antwort bekam.</p>
<p>War diese erste Sendung also perfekt? Nein. Im Gegenteil. Für ein öffentlich-rechtliches Programm wirkte sie fast improvisiert. So gibt es bei &#8220;Gottschalk Live&#8221; keine langen Werbeblöcke, sondern Einzel-Spots. Das treiben dann vielleicht den Preis für einen 30-Sekünder nach oben und senkt die gesamte Werbezeit. Gleichzeitig zerhackt dies aber die Sendung. Und Gottschalk selbst hat es doch wirklich nicht nötig zu betonen, dass er die Stars kennt, dass Heidi Klum in seiner Sendung entdeckt wurde, dass er Nicolas Cage erst ein- und dann wieder auslädt. Das wirkt recht egomanisch.</p>
<p>Doch dies ist ja erstmal ein Anfang. Und er war nicht schlecht. Vielleicht werden wir Viel-Nutzer einmal Gottschalk danken, weil er einen Gegenpol geschaffen hat zu den Anfeindungen der Totholz-Redakteure. Weil es normal ist, das Internet gut zu finden, wenn Thomas Gottschalk es klasse findet.</p>
<p>Allein ein Hindernis sehe ich noch: Wird die Einschaltquote reichen um die Entscheidungsgremien der öffentlich-rechtlichen subventionierten Privatsenderanstalt ARD ruhig zu halten? Oder werden sie &#8220;Gottschalk Live&#8221; den Saft abdrehen, weil mit einer weiteren Daily Soap, einer Zoo-Reality-Show oder einem weiteren &#8220;Wer wird Millionär?&#8221;-Abklatsch mehr Werbegeld zu verdienen ist? Mindestens ein Jahr sollte man ihm geben &#8211; dann könnte etwas entstehen, das Deutschland tatsächlich bisher fehlt.</p>


<p>Ähnliche Beiträge:<ol><li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2009/07/vdz-leistungsschutz-jahresbericht/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Der VDZ &#8211; einmal hü, einmal hott, immer aber Geld in den Pott'>Der VDZ &#8211; einmal hü, einmal hott, immer aber Geld in den Pott</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2008/05/pr-fachberater-thomas-leif-swr/' rel='bookmark' title='Permanent Link: PR-Fachberater Thomas Leif darf wieder ins Bild'>PR-Fachberater Thomas Leif darf wieder ins Bild</a></li>
<li><a href='http://www.indiskretionehrensache.de/2006/09/thomas-cook-20/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Thomas Cook 2.0'>Thomas Cook 2.0</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/gottschalk-live/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>24</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

