Thomas Knüwer ist Chief Marketing Officer der re:publica, Europas größtem und wichtigsten Festival für die digitale Gesellschaft. Er bloggt hier seit 2005 über Digitalmarketing und Medienwandel. 14 Jahre arbeitete er in der Redaktion Handelsblatt und konzipierte den Deutschland-Start des Innovationsmagazins Wired als Gründungschefredakteur. Danach gründete und leitete er 16 Jahre die Digitalberatung kpunktnull. Über Essen und Reisen podcastet er unter Völlerei & Leberschmerz. Außerdem gehört er zum Ausrichterteam des ältesten deutschen Influencer-Awards, den Goldenen Bloggern.
2026 könnte auf verschiedenen Ebenen ein hartes Jahr werden: GenAI wird crashen, europäische Startups landen im Schleudergang und zwei junge, deutsche Unternehmen werden eine sehr harte Zeit haben. Genauso wie Veganer.
Täglich mehren sich die Zeichen, dass die Blase rund um Künstliche Intelligenz vor dem Platzen steht. Geschichte scheint sich zu wiederholen: Etliches aus diesen Tagen erinnert an die Dotcom-Blase der New Economy.
In den vergangenen anderthalb Jahren ist ein Buch entstanden, dass ein Gegenentwurf zu all der schlechten Stimmung im Land ist. Es heißt „20 Trends für 35“ und aus Gründen sei es Ihnen ans Herz gelegt.
Apple hat eine Bombe gezündet: Ein Research Paper des Konzerns zeigt, dass die Behauptung, KI-Reasoning-Modelle seien der Weg zu einer Superintelligenz Humbug ist.
Vom AC/DC-Konzert über Social Media bis zur Kanzlerwahl von Friedrich Merz: Deutschland denkt viel und hat gute Ideen – bei der Umsetzung aber sind selbst kleine Schritte zu anstrengend.
Der SWR hat einen Podcast via Künstlicher Intelligenz produziert. Das Ergebnis zeigt die Fehlwahrnehmung von Large Language Models – und dass sie keineswegs immer effizienter sind.
Die einen wollen partout keine E-Autos kaufen – die anderen halten sie für „unausweichlich“. Was könnte das Marketing tun, um den Verkauf von Nicht-Verbrennern anzukurbeln?
Die Wähler sollen schuld sein an der Polarisierung der Gesellschaft, die Parteien reagierten nur darauf – so die Erzählung. Der Wahl-Kompass der Uni Münster zeigt etwas anderes: Keine Partei macht mehr ein Angebot für die Mitte.