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Eigentlich braucht jedes größere Unternehmen in Deutschland einen Futuristen.

Diese Meinung habe ich seit März 2015, damals sah ich auf der Bühne der Digitalkonferenz SXSW in Austin Sheryl Connelly, die damalige Futuristin von Ford. Ihre Aufgabe sei es, sagte sie, Informationen, Daten und Studien zu sammeln und so zu aggregieren, dass die Führungskräfte des Autokonzerns damit etwas anfangen können in der täglichen Arbeit.

Dass diese Stelle nicht nur eine zeitweise Modeerscheinung war, zeigt Jennifer Brace. Sie ist die Nachfolgerin Connellys und das demonstriert bei einem so großen Konzern, dass man die Stelle für sinnvoll und geschäftsförderlich hält.

In den vergangenen anderthalb Jahren habe ich mit vielen Menschen gesprochen, die wie ich Unternehmen und ihren Entscheidern helfen. Praktisch jeder gibt mir mit der Behauptung Recht, dass dies genau die Stelle wäre, die dem Management helfen würde. Und jeder sagt auch: „Das wird kein Unternehmen in Deutschland einrichten.“

Vielleicht rührt daher auch die furchtbar dystopische Stimmung im Land. Kürzlich begegnete mir irgendwo im linearen Fernsehen eine Straßenumfrage, es ging darum, wie es Deutschland so geht. Zwei Personen sagten ungefähr das: „Ich bin mit der Situation unzufrieden, weiß aber nicht, was genau das auslöst.“ Ganz Deutschland ein einziger Schuh des Manitou.

In diesen anderthalb Jahren bin ich aber auch immer optimistischer geworden und das lag wieder an der SXSW, allerdings an der Ausgabe 2024. Damals sprachen der Tech-Journalist Richard Gutjahr, der Fondsmanager Daniel Kröger, mein Geschäftspartner Frank Horn und ich in unserer Airbnb-WG über Trends und Zukunft und Futuristen. Irgendwann war da die Idee: Machen wir doch einen Trendreport. Daniel musste aus beruflichen Gründen leider aus dem Projekt ausscheiden – ihm gebührt unser Dank für so viel spannenden Input.

So nannten wir das, was am heutigen Tag erschienen ist und zu einem Buch von 220 Seiten mutiert ist.

Buchcover 20 Trends für 35Titel: „20 Trends für 35“

Preis: 29.99

Hier bestellbar bei Amazon (dies ist ein Werbelink).

Hier bei Thalia.

Und hier bei unserem Selfpublishing-Dienstleister tredition.

Zu Ihrer mittelschweren Überraschung, geneigte Lesende, enthält das Werk 20 Trends für das Jahr 2035. Dabei haben wir nicht irgendwas zusammenfantasiert, sondern haben uns an dem orientiert, was ich seit 15 Jahren hier im Blog in jedem Dezember oder Januar aufschreibe – die glaskugeligen Kaffeesatzlesereien.

180 Vorhersagen sind da über die Jahre zusammengekommen und das mit einer Trefferquote von rund 70 Prozent – das ist mehr als der berühmte Affe mit der Dartscheibe.

Denn natürlich kann man die Zukunft nicht vorhersagen. Man kann sich aber daten- und faktenbasiert ein Bild davon machen, wie es in den kommenden Jahren weitergeht. Letztlich tun wir alle das jeden Tag. Ärzte treffen Entscheidungen, die über Jahre hinweg das Leben ihrer Patienten beeinflussen, Manager investieren in Maschinen, die sich über ein Jahrzehnt rechnen müssen, Gastronomen unterschreiben Pachtverträge über 10 Jahre und Eltern treffen die Entscheidung, sich fast 20 Jahre lang um ihren Nachwuchs zu kümmern. All dies kann nur funktionieren, wenn man Annahmen über die Zukunft trifft.

In diesem Kreis begann alles bei der SXSW 2024: Thomas Knüwer, Richard Gutjahr, Frank Horn, Daniel Kröger, Ulrike Langer, Fellicitas Hackmann (v.l.) vor unserem Airbnb.

Wir behaupten nicht, dass wir die exakte Zukunft prognostizieren können. Aber wir machen basierend auf dem, was heute schon Realität ist, ein Bild der Welt im Jahr 2035 auf – als Einladung, sich selbst Gedanken zu machen.

Dazu erläutern wir auch die Systematik, mit der wir vorgegangen sind, genannt haben wir sie Antarktis-Methode (aus Gründen, die Sie im Buch nachlesen können).

Unser Traum wäre natürlich, dass Leser des Werkes selbst zu Trendscouts werden und sich mit Hilfe der Antarktis-Methode Gedanken über die Zukunft machen.

Dabei wollten wir nicht im eigenen Saft schmoren. Wir haben Menschen, die klüger sind, als wir eingeladen, Teil des Sounding Boards zu werden. Sie haben wir teilstandardisiert über ihre Sicht auf die Zukunft interviewt.

Wir waren überwältigt, wer da zugesagt hat, von Weleda-Chefin Tina Müller über Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes bis hin zu Wissenschaftlerinnen wie Prof. Dr. Mercedes Bunz vom King’s College und Prof. Dr. Johanna Gollnhofer von der Uni St. Gallen. Die vollständige Liste gibt es unter diesem Link.

Je mehr wir sprachen, je mehr wir recherchierten, desto positiver dachten wir über die Zukunft. Die Untergangsstimmung in Deutschland deckt sich nicht mit dem, was wir weltweit sehen. Natürlich ist nicht alles grandios und glitzernd. Aber vieles ist besser, als die meisten Menschen denken. Deshalb entstand am relativen Ende unserer Arbeit die Idee, einen Untertitel zu setzen: „Warum vieles besser wird, als Sie denken.“ Und den meinen wir ernst.

Und wer schon mal reinlesen möchte, hier gibt es einen Auszug. 

Einen Verlag übrigens haben wir gar nicht erst gesucht. Ich hatte vor einigen Jahren Kontakt zu einem sehr netten und bestens beleumundeten Literaturagenten, ich schrieb drei Entwürfe – letztlich wurde nichts daraus, „weil Bücher, die positiv über das Internet schreiben, von Buchhändlern nicht ausgelegt werden“.

Ja, gut, dann eben nicht. Und deshalb jetzt eben: Selfpublishing.

Wir sind bei tredition gelandet und in einigen Wochen werden ich mal aufschreiben, wie das alles so gelaufen ist.

Bis dahin aber werden wir jeden einzelnen Käufer von „20 Trends für 35“ bejubeln. Denn wir glauben, dass es das Buch ist, das wir alle gebrauchen können.

Ach ja, sollten Sie einen Vortragsredner brauchen oder Lust haben, unsere Methode in einem Workshop kennenzulernen – mailen Sie uns gern unter zwanzigtrends@gmail.com. Das Gleiche gilt für Sonderausgaben: Gern produzieren wir ab einer gewissen Stückzahl „20 Trends für 35“ mit Ihrem eigenen Vorwort oder dem Firmenlogo.

Und nun nochmal:

Hier bestellbar bei Amazon (dies ist ein Werbelink).

Hier bei Thalia.

Und hier bei unserem Selfpublishing-Dienstleister tredition.


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