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Gestern abend zappte ich zufällig in eine Dokumentation der ARD. „Der Pakt mit dem Panda“ hieß sie und beschäftigte sich mit der Umweltorganisation WWF. Sie ist die nächsten zwei Wochen hier in der Mediathek zu sehen. Damit nicht zu viele Menschen glauben, die ARD widme sich jetzt verstärkt journalistischen Themen und vernachlässige dabei Zoo-Dokus und Seifenopern, versteckten die Programmmacher den Panda-Pakt natürlich am ganz, ganz späten Abend.

Die Dokumentation von Wilfried Huismann war hoch spannend und ging den WWF hart an. Wer sich ein wenig mit TV-Journalismus auskennt, macht aber auch zahlreiche Schwächen aus. Manches wurde spekuliert, manches war sehr auf die These gedreht, dass der WWF der Wirtschaft erheblich zu nahe steht und somit der Umwelt sogar Schaden antut. Einen besonders unglücklichen Auftritt lieferte eine WWF-Mitarbeiterin, die am Rande einer Konferenz interviewt wurde.

Der WWF wusste, dass da etwas kommt. Inwieweit die deutsche Dependance auch über die Themen informiert war, ist nicht recht zu klären. Doch ist die unzureichende und teils chaotische Reaktion des Vereins auf die Affaire ein Beispiel dafür, wie wichtig Wissen über Social Media im Rahmen der Krisenkommunikation heute ist.

Noch während der Film lief, trafen sich die WWF-Interessierten zum Public… Commenting auf der Facebook-Seite des Vereins. Fragen stauten sich auf, viele Fragen. Noch in der Nacht folgten die ersten Videomitschnitte der Dokumentation, gepaart mit der Forderung nach Stellungnahme.

Und der WWF? Schwieg.

Heute morgen schon war eine Wikipedia-Seite zum Film entstanden. Doch weder auf der Homepage noch bei Facebook folgte eine Reaktion.

Erst heute um 12 Uhr folgte der Versuch, kommunikativ gegenzusteuern. Auf seiner Homepage platzierte der WWF eine Art Gegenpapier. Allerdings nicht als Aufmacher, sondern im unteren Bereich, dort wo das Leserauge zuletzt hingleitet – noch dazu mit einer nichtssagenden Überschrift.

Auch dort sammelten sich die Kommentare, die positiven unter ihnen erreichten ein Volumen, das mit homöopathisch beschrieben werden muss. In die tatsächliche Kommunikation stieg der Verein noch immer nicht recht ein. Zwischenzeitlich existierte ein Twitter-Account @WWF_antwortet – doch der verschwand wieder vom Netz.

Immerhin aber kündigte er einen Live-Chat mit seinem Naturschutz-Leiter Christoph Heinrich an. Dazu wurde auf die Rechtfertigungsseite ein Livestream-Fenster eingeklinkt. Alles schien also darauf hinzudeuten, dass im Chat Fragen gestellt und diese per Live-Übertragung beanwortet werden würden.

Tatsächlich aber folgte nur ein neunminütiges, leicht unbeholfen wirkendes Statement:

Der Chat danach war kein Chat. Im Foren-artiken Kommentar-Bereich zum Rechtfertigungsartikel beantworteten Heinrich und seine Leute die Fragen. Nur ist dieser Bereich unzureichend ufgesetzt. Wer ihn zum ersten Mal betritt, bekommt die am besten bewerteten Kommentare oben angezeigt. Da aber kaum jemand Kommentare bewertet, ändert sich mit dieser Grundeinstellung wenig. Ergebnis: Ärger bei den Diskussionswilligen.

Auch wurde der WWF logischerweise geflutet mit Wut, Kritik und Fragen. Das Team schien völlig überfordert mit der Beantwortung. Und dabei passierte noch etwas anderes: Die Kommunikation verlief auf zwei Plattformen. Denn auf Livestream ist ein echter Chat eben möglich. Dort aber war nicht der WWF – dafür aber zahlreiche Nutzer. Und die diskutierten nun munter über den WWF – aber nicht mit ihm. Während sich anderen auf der WWF-Seite mit dem WWF erzürnten, der in der Flut der Anfragen zu ertrinken drohte.

Auf der Facebook-Seite ist derweil scheinbar nichts von offizieller Seite passiert. Dafür kommt ungefähr alle fünf Minuten eine Kritik rein. Tatsächlich kommentierten WWF-Mitarbeiter. Nur: Die waren nicht recht erkennbar. Es scheint, niemand vom WWF wusste, wer die Admin-Rechte hat um offiziell mit dem Logo der Facebook-Seite zu agieren.

Wäre es auch anders gegangen? Natürlich. Wer eine Krisensituation heraufkommen sieht, aber erstmal abwarten möchte, wie schlimm es ist, der spielt Poker. Das kann man machen – sollte aber vorher die Regeln lernen. Offensichtlich weiß der WWF wenig darüber, wo Menschen im Netz zuerst diskutieren. Die Hoch-Vernetzten treffen sich auf Twitter, bei den meisten anderen ist Facebook die Plattform des Gefallens. Wer dann auf seiner Homepage ein kommentierbares Thema eröffnet, muss von der ersten Sekunde an parat stehen zur Moderation und Kommunikation. Und er sollte sich daran halten, wie die meisten Menschen gewisse Dienste sehen und nutzen. Bei einer Livestream-Übertragung ist die Nutzung des Chat eben Normalität.

Wie das geht, demonstrierte Starbucks. Im Dezember 2010 kritisierte das ZDF-Magazin Frontal21 die Kaffeekette für ihre Arbeitsbedingungen. Am Nachmittag vor der Ausstrahlung ging Starbucks offen damit um und kündigte den Beitrag auf seiner Facebook-Seite an:

Ergebnis: Die Fans des Unternehmens, und genauso aktuelle wie ehemalige Mitarbeiter, schrieben sich schon warm. Letztlich sorgten zahlreiche Unterstützer-Stimmen für ein Abkühlen des drohenden Shitstorms.

So hätte der WWF auch agieren können – denn er hat ja Anhänger. Doch seine Gegenargumente lesen sich trocken, verklausuliert, unauthentisch. Sie lesen sich, wie das, was Unternehmenskommunikatoren der Presse als Stellungnahme zu fressen vorwerfen. Das wird die Menschen aber nicht milder stimmen.

Schon wird über Sachverhalte diskutiert, die gar nicht im Film auftauchten, jetzt kommt vieles auf den Tisch, was dem WWF noch um die Ohren fliegen könnte.

Die besonders interessierten Doku-Betrachter wollen es außerdem genau wissen. Sie haben ein Wiki eröffnet, dass die im Film auftauchenden Vorwürfe untersuchen will.

Es kommt eine schwere Zeit auf die Umweltschützer zu. Leicht wäre es nach dieser Dokumentation ohnehin nicht. Aber mit substanzieller, digitaler Krisenkommunikation hätte vieles entspannter sein können.

Jetzt aber Ruhe, es ist schon 18 Uhr – geht ins Bett:


Kommentare


Friedrich Bolle 23. Juni 2011 um 17:58

letztlich zählen die Fakten. Auch eine noch so gute PR kann das nicht ändern.
Ich erinnere nur an die deutsche UNICEF und dann gab es auch greenpeace mit Lidl.

Erforderlich ist m.E. eine stärkere Transparenz .
Während jede kleine GmbH ihre Bilanz im eBundesanzeiger veröffentlichen muß bestehen bei den gemeinnützigen Vereinen keine Auflagen.

In dem Zusammenhang hier ein Verweis auf den opendata Kongress in Berlin:

http://opendata-network.org/

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gibro 23. Juni 2011 um 18:59

Das ist ja ein Zufall. Im letzten Medienradio hat Phillip Banse eine Sprecherin des WWF zu social Media Strategien von NGOs befragt. Werde ich mir vor diesen Hintergrund noch interessierter anhören

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teekay 23. Juni 2011 um 19:19

‚Wir leben nunmal in der Welt mit Weltwirtschaft wo Geld ein normales Mittel ist‘ und ich hoffe, dass Doerte Bieler sich ab Montag nach einem neuen Job umsehen darf. Selbst wenn man fieseste Michael Moore Ueberrumplungstaktik unterstellt (und danach sah es echt nicht aus), dann war das schon ein Zeugnis von hoechster Erbaermlichkeit-oder es hat tatsaechlich noch nie einer kritische Fragen an den WWF gestellt. Die Speichelleckerei vor der Industrie kommt recht eindruecklich herueber. Jetzt sind die Grenzen von Oekotourismus und ‚Zusammenarbeit‘ mit der Industrie ja hinlaenglich bekannt und man muss schon FDP-Entwicklungsminister sein um wirklich an nachhaltige PPP-Projekte zu glauben. Der WWF ist da sicherlich nicht alleine ’schuld‘. Besonders beklemmend war die Reportage doch eigentlich immer dann, wenn es um Monsanto, Cargill, HSBC oder Roundup ging. Im Milliardenpoker um Soya und Palmenoel ist der traditionell industrienahe (’science-based‘ heisst das wohl richtig ;)) WWF Opfer und Taeter zugleich. Nur Spenden muss man diesem Laden nicht ueberweisen. Ingesamt sehr sehenswert und es wird einige PR-Verrenkungen kosten, die aber eben auch genau das bleiben werden. Nachhaltig Milliarden in der Agroindustrie verdienen geht eben nicht-aber das ist der Elite in Singapur, Argentinien und Genf auch ziemlich egal…

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WWF – Shit-Storm im Anmarsch? « Blog 23. Juni 2011 um 20:03

[…] und des nachfolgenden “Chats” – ein toller Beitrag von Thomas Knüwer – WWF – der Panda im Shit-Storm! PLISTA.items.push({"objectid":146,"title":"WWF – Shit-Storm im Anmarsch?","text":"Ich […]

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Der Pakt mit dem Panda: PR-Desaster beim WWF. Um 18 Uhr war der Dialog zu Ende – Shitstorm, PR-Desater, Panda – Michael Friedrichs 23. Juni 2011 um 22:23

[…] ist das PR-Desaster der Umweltschützer angekommen. Lesenswert sind unter anderen die Beiträge von Thomas Knüwer , Helge Weinberg und Thomas Hutter. {lang: […]

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Links anne Ruhr (24.06.2011) » Pottblog 24. Juni 2011 um 7:16

[…] WWF – der Panda im Shit-Storm (Indiskretion Ehrensache) – Thomas Knüwer analysiert die Reaktionen des World Wildlife Fund (WWF) auf eine kritische Fernsehdokumentation. […]

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Rockbottom 24. Juni 2011 um 9:14

Krisen-PR ist ein sehr weites Feld, und nicht immer ist der schnelle Dialog mit der Welt die beste Therapie. Es gibt ja inzwischen genug Fälle, in den ein Laberflash auf Facebook die Krise verschlimmert hat, weil ohne den die mediale Krise sich gar nicht erst ausgeweitet hätte. Guck ich mir die WWF-Sache an, stelle ich fest, dass die Anzahl an Negativkommentatoren (Accounts) so zwischen 100 ~ 400 liegt. Wie viele haben den Beitrag gesehen? Schätze mal, das es um die Uhrzeit doch immer noch 200.000 ~ 300.000 waren.
Wer immer nur Social Media singt, der muss ja deren/dessen Relevanz überschätzen. Kein Feld ist so voller Säcke Reis…

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Links der Woche KW 25 mit queeren RapperInnen | Kotzendes Einhorn 24. Juni 2011 um 9:59

[…] Ich hab das noch gar nicht so verfolgt, daher ist diese kleine Linksammlung für mich. Muss ich alles mal nach der Arbeit lesen. Facebook: Shitstorm bei WWF Deutschland WWF – der Panda im Shit-Storm […]

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WWF – der Panda im Shit-Storm 24. Juni 2011 um 10:00

[…] https://www.indiskretionehrensache.de/2011/06/wwf-pakt-panda/ « Vermutlich wurden weit mehr Handy-Daten als von der Polizei zugegeben gesammelt […]

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Der Panda geht in Deckung: WWF-Krisenkommunikation stottert. 24. Juni 2011 um 11:42

[…] auf der Website des WWF läuft weiter. Allerdings ist das kaum die geeignete Plattform, wie Blogger Thomas Knüwer in seiner Kritik anmerkte. Ein Live-Chat wäre die bessere Lösung gewesen. Mittlerweile gibt es […]

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Jürgen 24. Juni 2011 um 13:55

Für mich liest sich das Gegenpapier des WWF so, als hätte die Organisation den Argumenten und Vorwürfen aus Huismanns Reportage nichts entgegen zu setzen. Scheint ganz einfach das meiste davon wahr zu sein, was in der Reportage thematisiert wird. Gute PR hätte ein wenig Schaden bestimmt abwenden können.

Das zeigt im Umkehrschluss aber auch sehr deutlich, was gute Krisen-PR zu leisten vermag: Sie zieht eine Organisation aus der Affäre – und sorgt dafür, dass die Unternehmen ihre Umweltzerstörung weiter betreiben können. PR-Strategen sind damit die Handlanger solcher Organisationen und damit mitschuldig.

Von daher bin ich froh, dass dem WWF der ganze Dung jetzt mal um die Ohren geflogen ist. Und ich hoffe, als nächstes trifft es Monsanto!

@teekay: „Nachhaltig Milliarden in der Agroindustrie verdienen geht eben nicht-aber das ist der Elite in Singapur, Argentinien und Genf auch ziemlich egal…“

Uns doch auch. Woher kommt denn das Viehfutter für unsere industrialisierten Mastbetriebe? Bringt nichts, es nur auf die anderen zu schieben…

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WWF-Shitstorm: Warum Krisenkommunikation nicht um 18 Uhr enden sollte » t3n News 24. Juni 2011 um 15:50

[…] WWF – der Panda im Shit-Storm – Thomas Knüwer […]

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Badger H. West 24. Juni 2011 um 16:20

unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Sendung war das Krisenmanagement und vor allen die „Krisenkommunikation“ mehr als erbärmlich. Ich habe derartiges erfolgreich für Probleme mit deutlich mehr finanziellem Gefährdungspotential gemacht und so etwas wie Doerte Bieler (fast ein Fall für Schadensersatz :-)) abgeliefert hat wäre nicht einmal ansatzweise akzeptabel gewesen. Wenn das alles ist, was WWF (Deutschland) zu bieten hat, dann viel Spaß noch. Krisenmanagement heißt nicht sich raus zu lügen/schweigen/reden, sondern rechtzeitig, oder wenn es dumm kommt nachträglich zu Retten, was zu retten ist. Zig Jahre Arbeit sind nicht völlig vergeblich gewesen. Vielleicht muss man nur ein „Ethic department“ einführen um nicht zu grosse Glaubwürdigkeitsverluste einzufahren und wieder on track zu kommen. Die Tiere und der Tierschutz sind es auch in einer wirtschaftsdominierten Welt wert und man muss nicht gleich die konstruktive Kommunikation mit der Industrie oder den Tierschützern einstellen. Vielleicht kapiert auch WWF das man Krisenmanagement nicht mit Hobbyrednern machen kann. Sorr, kann schon, aber nur einmal!

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Linkdump vom 24. Juni 2011 Links synapsenschnappsen 24. Juni 2011 um 17:06

[…] WWF – der Panda im Shit-Storm […]

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Der Ruhrpilot | Ruhrbarone 25. Juni 2011 um 17:35

[…] Internet: WWF – der Panda im Shit-Storm…Indiskretion Ehrensache […]

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Angst vor Social Media und fehlende Internet-Strategie bei Unternehmen « personalmarketing | employer branding | social media – kritisch hinterfragt | personalmarketing2null 25. Juni 2011 um 19:39

[…] eines Unternehmen haben kann.“ Sehr schön sieht man das jetzt gerade an der „Krisenkommunikation“ des WWF, der ja nach Ausstrahlung eines recht kritischen Dokumentarfilms ein wenig in die […]

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Konsumpf » WWF – Der Pakt mit dem Panda 26. Juni 2011 um 8:34

[…] Reaktionen und Kommentare dazu bei Robert Basic, Wirres.net und Indiskretion Ehrensache. Verwandte Beiträge:Monsanto, der schamlose KonzernEs ist aus, Barbie!Grillen mit […]

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Mats Hohsan 26. Juni 2011 um 10:35

Kurze Frage: Wer sagt der Film ist nur 2 Wochen in der ARD-Mediothek verfübar? – aus Ihrem Link geht das nicht hervor. Sendungen aus der Reihe Reportage/Dokumentationen reichen zZ zurück bis Juli 2010!

Vielen Dank und mgf
mats hosan

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Mats Hohsan 26. Juni 2011 um 10:36

Noch gefunden und passt hierher …
http://recampaign.de/workshop-mit-paula-hannemann-von-null-auf-social-media-beim-wwf
… gemessen an dem Zitat macht der WWF wohl gerade Strategie …

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Die Machenschaften des WWF – Der Pakt mit dem Panda | Der Dokumann 26. Juni 2011 um 22:52

[…] der WWF bislang auf die Anschuldigungen im sozialen Web reagiert ist im Blog auf indeskretionehrensache.de ganz schön zusammengefasst. Achtung: Leider sind viele Dokus nur für eine begrenzte Zeit im […]

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Hans Bezemer 27. Juni 2011 um 7:52

Dass der WWF schweigt, auch im diesen Fall, verwundert mich gar nicht: es ist Teil von ihren normalen Handelsweise wenn es Kritik gibt. Ich habe dass selber erfahren koennen als es im Freien Software Bereich ein Skandal gab. Sie hoffen einfach dass wenn es keine Neuhigkeiten gibt, die Strom Publizitaet von sich selber aufhoert. Was sie auch einsetzen sind bezahlte Lobbyisten, denen den Internet bearbeiten. So ein Fall ist auf meine Webseiten dokumentiert. http://thebeezspeaks.blogspot.com/2011/04/biggest-pr-clanger-in-history-of-wwf.html

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Henning 27. Juni 2011 um 12:52

Den Account @WWF_antwortet kannte ich nicht, aber @WWF_Deutschland hat letzte Woche doch recht intensiv geantwortet. Hat mir zwei oder drei Replys geschickt.

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Reputation Management (26): Einfluss des Internets wird unterschätzt – fuellhaas.com – Online Reputation Management und Social Media-Kommunikation 27. Juni 2011 um 13:53

[…] Links: Der Panda geht in Deckung: WWF-Krisenkommunikation läuft nur langsam an (blog.helge-weinberg.de) WWF – der Panda im Shit-Storm (indiskretionehrensache.de) […]

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Wenn der Panda um 18 Uhr schlafen geht – WWF in der Social Media Krise | Netbreeze Blog 27. Juni 2011 um 14:41

[…] WWF – der Panda im Shit-Storm […]

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Paula Hannemann, WWF 27. Juni 2011 um 15:53

Hallo Thomas,

weil du dich ja intensiv mit unserer Kommunikation auseinander gesetzt hast, interessiert Dich vielleicht dieser Link zu einer ausführlichen Chronologie unserer Social Media Kommunikation der letzten Tage: http://on.fb.me/mtHFkZ

Herzlich, Paula Hannemann

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Sebastian Lasse 27. Juni 2011 um 16:11

Der WWF möchte kein Social Media, jetzt wollen sie wieder mails –
back to web 0.9

WWF :

„Liebe Doro,
hier geht es jetzt so sehr ins detail, dass wir das Thema hier im Forum nicht ausfüllend diskutieren können. Wir möchten aber gerne Stellung dazu nehmen und bitten dich, deine Frage an
fakten@wwf.de
zu senden. Dort können unsere Experten umfangreicher als hier Sellung dazu beziehen.
Vielen Dank“

“ Lieber User,
wir denken an die Allgemeinheit hier und wollen, dass das Forum so vielen Menschen wie Möglich rede und Antwort steht. Die Beatwortung einer sehr komplexen Frage wie die erähnte könnte vielleicht 10 Word-Seiten erforden. Des würde zahlreiche allgemeinere Antworten zum Film verhindern und entsprechenden Unmut auslösen. Deswegen bieten wir euch an, Fachfragen über genannte Mail zu klären. Uns deswegent Zensur vorzuwerfen, finden wir in Anbetracht unseres Engagements hier nicht gerecht. Und bedenke, es gibt neben dieser Plattform noch eine Menge Arbeit im Naturschutz, die wir erledigen müssen.Wir fänden es schade, wenn unsere Arbeit unter dieser Doku leiden würde.“

Meine Frage bleibt trotzdem unbeantwortet:
Mir liegt die Powerpoint Präsentation v. D. Bieler auf World Ethanol Conference in Genf vor und ich wollte ja bloss wissen, ob der WWF rechtliche Bedenken gegen Veröffentlichung hätten.

Ja / Nein Frage, leider wohl zu komplex für social media laut WWF …

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Lab-O-Log 28. Juni 2011 um 8:30

Der WWF hat ein Problem…

Nach kritischer Dokumentation bricht über den WWF ein Shitstorm herein. Er agiert aber auch nicht ganz glücklich….

Antworten

WWF: Der Panda hält den Storm im Wasserglas | Kultur 2 Punkt 0 28. Juni 2011 um 10:10

[…] Hutter (Blog zu Social Media und Facebook Marketing: 84x getwittert, 221x auf Facebook geteilt), Thomas Knüwer auf Indiskretion Ehrensache (81x getwittert, 117x auf Facebook geteilt und das Technikmagazin T3N (62x getwittert, 72x auf […]

Antworten

reveekly 17: Lebensrettende Cola-Kisten und löchrige Wolken | reverb magazine 28. Juni 2011 um 11:47

[…] Umweltschutzorganisation an Urwaldrodugen und der Vertreibung von indigen Völkern beteiligt. Die Reaktionsflut ließ nicht lange auf sich warten und auch der WWF selbst nahm Stellung, veröffentlichte einen […]

Antworten

Greenpeace omnipräsent « Gefahrgut 29. Juni 2011 um 12:38

[…] wegen einer ARD-Dokumentation heftig in die Kritik geraten ist und nicht nur halbgar, sondern auch zu spät reagierte, meldet sich jetzt Greenpeace wieder zu Wort. Das Prinzip hat sich seit langem nicht […]

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Axel Kopp » Blog Archive » Wenn es Scheiße stürmt… 30. Juni 2011 um 8:07

[…] Thomas Knüwer von Indiskretion Ehrensache hat die Anzahl an positiven Kommentaren als „homöopathisch“ beschrieben. Und hat damit Recht. Hätte der WWF es geschafft, ein Zehntel der Facebook-Fans […]

Antworten

WWF im Shitstorm: Marathonläufer statt Schockstarre – PR-Fundsachen 30. Juni 2011 um 22:17

[…] allem Verständnis muss gesagt werden: Der WWF hätte es sicher etwas leichter haben können. Thomas Knüwers Kritik, der Verband hätte seine Anhänger besser auf die kritische Dokumentation vorbereiten sollen, um […]

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waldnase 1. Juli 2011 um 16:46

Ich bin Spender bzw. Mitglied vom WWF und bin erstmal ein bisschen sprachlos! Aber anscheinend gibt es wohl in jedem größeren Unternehmen auf der Welt „Leichen“ im Keller! Ich werde mich jetzt mal in Ruhe schlau machen, um welche Vorwürfe es genau geht!

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Ein Wissenschaftler 4. Juli 2011 um 2:51

Hallo,

gerne wollte ich noch etwas aus EIGENER Erfahrung beitragen. Vor vielen Jahren habe ich mich beim WWF für eine wichtige leitende Position beworben, weil ich mich mit dem Umweltschutz identifiziere. Ich wurde zu einem Vorstellungsgespräch mit zwei führenden Persönlichkeiten des WWF Deutschland eingeladen. Zu meiner extremen Überraschung (und meinem Unbehagen) zeigten beide Persönlichkeiten überhaupt kein Interesse am Thema Umwelt-, Natur- oder Artenschutz. Keine Silbe wurde darüber gesprochen. Das einzige Thema war, wie der WWF mehr Geld verdienen kann. Sie zeigten mir ihre Modelle des Verkaufs Ihres Panda-Logos etc. an die Industrie und sprachen davon, dass man sich auch Neues einfallen lassen müsse. Ich fühlte mich da sehr unwohl. Ich bin sehr froh, dass ich die Stelle nicht angeboten bekam.

In den Jahren danach habe ich immer die Pressemeldungen des WWF sehr aufmerksam beobachtet und ich habe festgestellt, dass die eine ganz tolle (sicher sehr gut bezahlte) PR-Mannschaft haben müssen. Der WWF stellt selbst so gut wie keine einzige Studie an, aber sie beobachten ständig die wissenschaftlichen Veröffentlichungen wie ein Löwe die Gazellen. Und wenn etwas Passendes daher kommt, packen sie es und veröffentlichen es als eigene Stellungnahme – wissenschaftlich abgesichert.

Dieses idiotische Spiel der kostenlosen Werbung für den WWF haben auch hochseriöse Medien wie die Tagesschau, www.Tagesschau.de und seriöse Zeitungen überhaupt nicht begriffen und deshalb mitgespielt. Sie haben dann munter unter Bezugnahme auf den WWF die Studien anderer Wissenschaftler zitiert, die mit dem WWF gar nichts zu tun haben.

Der Film „Der Pakt mit dem Panda – Was uns der WWF verschweigt“ ist für mich sehr glaubhaft. Es ist halt noch schlimmer als ich dachte. Wer umweltzerstörenden Industrieunternehmen ein Öko-Siegel aufdrückt und dafür Geld bekommt, der ist kriminell. Es handelt sich um eine kriminelle Organisation, die man im übertragenen Sinne laut Wikipedia auch als Mafia-Organisation bezeichnen kann, es handelt sich um organisierte Kriminalität. Wie das so lange verborgen bleiben konnte, ist mir schleierhaft.

Dass der Film diese kriminelle Energie des WWF aufdeckt, ist ein Glücksfall.

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WWF: Lug und Trug im Pandaland | Freunde der Naturvölker e.V. 12. Juli 2011 um 10:41

[…] [2] http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7495082 [3] https://www.indiskretionehrensache.de/2011/06/wwf-pakt-panda/ [4] http://www.wwf.de/themen/huismann-kritik-pakt-mit-dem-panda-faktencheck/ [5] […]

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Was mit den Spenden des WWF wirklich passiert. | lemontreepresse 13. August 2011 um 9:18

[…] Vorwürfen veröffentlicht, in der sie diese natürlich alle zurückweisen. Thomas Knüwer hat das Verhalten des WWF im Internet mal genauer analysiert, auch sehr interessant. Comment Share […]

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Wenn der Shitstorm kräftig weht « U wie Umwelt! 10. Februar 2012 um 18:39

[…] Weil ich bei t3n.de gerade über eine Zusammenstellung der größten Shitstorms des vergangenen Jahres gestolpert bin, habe ich nach weiteren Umweltbezügen gesucht und bin prompt fündig geworden. „WWF oder wie man eine Krisenkommunikation besser nicht organisieren sollte“ war das überschrieben und ja, ich erinnere mich, die haben ziemlich Prügel bezogen. Anlass war ein Fernsehfilm in der ARD. „Der Pakt mit dem Panda“ hieß die Doku und die dort erhobenen Vorwürfe waren heftig. Viel zu wirtschaftsnah sei die Umweltorganisation, so lässt sich das knapp zusammenfassen. Noch während des Films, schreibt Thomas Knuewer  in seinem Blog „Indiskretion Ehrensache“, trafen sich die ersten Kritiker zum Public-Commenting auf der Facebook-Seite des WWF. “Der Panda im Shit-Storm.” […]

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SPD NRW: Hast Du keinen Shitstorm, mach Dir einen 16. April 2012 um 16:49

[…] die Angstvokabel du jour bei vielen Marketing-Managern. Man denkt an Nestlés Kitkat oder an den WWF, nein, so etwas braucht man wie nen Kropf im ohnehin schon stressigen […]

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Der WWF hat ein Problem | lab-o-matic 24. April 2012 um 6:23

[…] Blogger haben sich mit der Kommunikationstrategie des WWF befasst und sie ausführlich auseinander […]

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trent 31. Mai 2012 um 10:43

Spiegel und SZ holen die Thematik wieder aus der Mottenkiste (http://www.sueddeutsche.de/wissen/schwarzbuch-wwf-die-dunkle-seite-des-panda-1.1366518). Bleibt abzuwarten, was der WWF aus 2011 gelernt hat (s. http://www.media-advice-blog.de/post/Die-WWF-Krise-wird-nachhaltig). Kurz vor dem Jubiläum ist die Fallhöhe ja besonders groß!

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SEO, wie man es nicht betreiben sollte 26. September 2012 um 8:41

[…] würden gerne einen Link auf der Webseite https://www.indiskretionehrensache.de/2011/06/wwf-pakt-panda […]

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PR-Krise des WWF » 10VOR10 18. April 2014 um 15:17

[…] An Blogeinträgen die sich mit der PR-Kommunikation des WWF beschäftigen gefallen mir die von Thomas Knüwer und Michael Friedrichs. Ein sehr interessantes Radio-Interview mit dem Filmemacher Huismann gibt es […]

Antworten

Blog2Help – Kostenlos dem Regenwald helfen » Der Pakt mit dem Panda – Unsere Meinung 7. Juni 2014 um 19:03

[…] WWF-Anhänger ins Grübeln kommen muss. Auch der Umgang danach mit dem Thema wurde teilweise kritisiert. Ich persönlich muss sagen, was da teilweise in den Facebook und Twitter Kommentaren zu lesen war, […]

Antworten

Wenn es Scheiße stürmt… – Axel Kopp | Axel Kopp 3. August 2015 um 13:05

[…] Thomas Knüwer von Indiskretion Ehrensache hat die Anzahl an positiven Kommentaren als „homöopathisch“ beschrieben. Und hat damit Recht. Hätte der WWF es geschafft, ein Zehntel der Facebook-Fans […]

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WWF: Pakt mit dem Panda oder Pakt der Wölfe? | Bio Natur – Der Weblog 4. August 2015 um 1:09

[…] dazu bietet etwa die Plattform tierschutznews.ch und dem dort veröffentlichten Artikel „Der Pakt mit dem Panda – Was uns der WWF verschweigt„, welcher am Ende des Berichtes eine geradezu erschreckend lange Liste an wirklichen […]

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Der WWF hat ein Problem – lab-o-log 17. März 2016 um 22:21

[…] Blogger haben sich mit der Kommunikationstrategie des WWF befasst und sie ausführlich auseinander […]

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