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Wir müssen reden, liebe Ärzte. Einmal im Jahr reisen Sie zum sogenannten Ärztetag. Dort kreisen Sie um sich selbst, ein selbstreferenzieller Haufen Mensch. Als Freaks im Ralph-Lauren-Hemd werfen Sie keinen Blick nach links und rechts, feiern allein Ihre „Stars“ (Die Anführungszeichen beachten Sie bitte besonders). Darunter sind dann auch Naturwissenschaftler, die absurderweise bei diesem Ärztetag reden dürfen. Letztlich aber ist die ganze Sache ja nur eine große Klassenfahrt. Schon tagsüber stehen viele von ihnen vor den Veranstaltungsräumen bei Kaffee und Saft, mancher schon beim Bier. Und abends, da geht richtig die Post ab. Die abgeschlossene Halbgott-in-Weiß-Szene feiert sich selbst.

So etwas würde niemand schreiben. Weder über den Ärztetag noch über einen Fachkongress des Maschinenbaus oder den Juristentag.

Über die Re-Publica darf man das. Jedes Jahr wieder.

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Auch diesmal war es bemerkenswert, was für einen voreingenommenen Unsinn die deutsche Journaille so von sich gab. Und das über einen mit 2700 Teilnehmern größten Kongresse des Landes überhaupt.

Wer die Berichterstattung über Jahre hinweg verfolgt, der muss glauben, ein paar Blogger würden jedes Jahr von der Kanzel predigen „Ich bin die Zukunft!“ und keine andere Meinung gelten lassen. In diesem Jahr aber, so der Tenor, würden sie zweifeln.

Was für ein Unsinn.

Der Zweifel über die Zukunft gehörte von Anbeginn zur Re-Publica, genauso wie die gelobte Internationalität. 2007 referierte Jan Schmidt über „Mythen des Internet“ und ein Podium fragte sich, ob eine Blog-Etikette nötig ist. 2008 wurde über die Frage gestritten, ob Wahlcomputer eine gute Idee sind, während Brian Conley über das Projekt Alive in Baghdad berichtete (immer noch einer meiner persönlichen Allzeit-Re-Publica-Höhepunkte). 2009 ging es unter anderem um Bloggen in Afrika und die Frage, ob eine Kulturflatrate eine gute Idee ist.

All das blendet die Berichterstattung scheuklappesk aus. Egal ob 2007, 2008 oder 2009 – immer brabbeln angebliche Qualitätshäuser von der angekündigten Weltrevolution, munter verdrehen sie Zitate und Fakten.

Um es klar zu sagen: Ich erwarte keine unkritische Berichterstattung – sondern eine unvoreingenommene. Sie ist eine der Grundlagen für Qualitätsjournalismus.

Nehmen wir nur das immer wieder gesungene Lied der Selbstreferentialität. Damit auch das letzte doofe Journalistenhirn es endlich mal begreift: Jeder Kongress ist selbstreferentiell, denn dort reden Experten über ein Expertenthema mit anderen Experten. Bei DJV-Tagen spielen der kategorische Imperativ und die Formkurve von Mario Gomez auf der Bühne untergeordnete Rollen – es wird über Journalismus geredet.

Ach ja, erinnert sich noch jemand an die hohe Predigt, Journalismus dürfe Meinung und Nachricht nicht vermischen? Vergessen Sie es. Journalisten dürfen.

Wenn zum Beispiel jemand ein Technik-Blog aufmacht und damit seinen Lebensunterhalt verdient, dann ist er kein Blogger. Das sagt die „Süddeutsche Zeitung“, die Postille der „Neuen Idiotae“:

„Auch für den bemerkenswerten Vortrag des Selfmade-Mannes Sascha Pallenberg, der von der Community absurderweise als genuiner Blogger begriffen und gefeiert wird…“

Warum das absurd ist, weiß nur die „Süddeutsche Zeitung“. Genauso weiß nur die „Süddeutsche Zeitung“, wer der „kleine hartgesottene Kern bekannter Blogger“ ist, der „nach und nach aufbricht und an Bedeutung verliert“. Wohin er aufbricht? Muss man nicht ausfabulieren.

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Ähnlich verhält es sich mit Harald Staun von der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, ein in seinem Weltbild unterschütterlicher Papiermensch, der in seiner gelgeglätteten Aaligkeit dem Prototyp eines Journalisten ziemlich nahe kommt.

Sie meinen, ich hätte Staun beleidigt? Nun, ich habe ihn nur umformuliert. Denn er selbst schreibt:

„Selbst in ihrem Weltbild unerschütterliche Netzmenschen wie der Berliner Felix Schwenzel, der in seiner Zotteligkeit dem Prototyp des Bloggers ziemlich nahekommt, kamen ins Zweifeln.“

Das ist eine handfeste Beleidigung. Man darf gespannt sein, ob Staun die Größe hat, sich zu entschuldigen.

Bizarr ist, dass Staun einerseits jene angeblichen Zweifel der Blogger gut findet, er sie andererseits aber gar nicht gut findet. So kritisiert er die von vielen als einen der Höhepunkte wahrgenommene Studie von Peter Kruse, der anhand von Wertehaltungen zwei diametral entgegengesetzte Gruppen von Internet-Nutzern extrapolierte. Da dies aber den Niederländer Gert Lovink in die Gruppe der „Digital Visitors“ verbannte, findet Staun das jetzt nicht so gut, weil er Lovink gut findet. Nun, Staun war Kruses Vortrag auch zu „eilig“ – vielleicht sollte man aufnahmefähigere Mitarbeiter senden.

Lustig ist es auch, dass es Blogger sein sollen, die jene Diskussion antreiben, ob Blogger Journalisten sind. Nein, es sind die Journalisten, die das immer wieder aufgreifen. Ja, es ist ermüdend. Warum aber müssen dann immer wieder entsprechende Artikel her?

Die Antwort auf diese Frage führt uns vielleicht zum entscheidenden Punkt der Re-Public:

Neid.

Der kommt von so vielen Seiten, dass ich nicht in der Haut von Markus Beckedahl stecken möchte. Oder der von Johnny und Tanja Haeusler. Oder von Andreas Gebhardt.

Da sind Journalisten wie jener J. (was wohl für Johannes steht) Boie von der „Süddeutschen Zeitung“. Für den Leser quälend trieft durch ihre Zeilen der Neid, dass da Leute das gleiche Handwerk betrieben wie sie: schreiben. Und das tun sie einfach so, als Hobby. Sie schreiben nicht über das, was ihnen Ressortleiter, Chefredakteure oder die Tagesaktualität diktieren – sie schreiben über das, was sie interessiert. Dabei sagen sie auch noch deutlich ihre Meinung. Und dafür ernten sie dann auch noch Leserkommentare, Resonanz und dürfen auf einem Kongress stehen und Bier trinken.

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Die nächste Neid-Gruppe sind jene, die nicht da sind. „Froh“ schrieben manche, seien sie, nicht da zu sein.

Nun muss man nicht zur Re-Publica fahren. Sie kann einem egal sein. Aber froh? Froh, keine anderen Menschen zu treffen? Froh, sich nicht über einen Berührungspunkt, das Bloggen, auszutauschen? Froh, keine interessanten Vorträge und Diskussionen zu hören? Ich finde, das ist eine merkwürdige Haltung. Immerhin: Sie nimmt Jahr von Jahr zu Jahr ab.

Ich fürchte, da schwingt auch Neid auf die Organisatoren mit: einen Kongress zu organisieren, der rasant wächst, damit eine gehörige Breitenwirkung zu erzielen und einen Teil seines Lebens zu finanzieren – das ist nicht ganz so uncool.

Es gibt nach Meinung von Soziologen zwei Formen von Neid. Der weiße ist einer, der einen antreibt: Was jemand anders erreicht hat, will man auch. Die andere Version ist der schwarze Neid: Ich will das Beneidete für mich haben oder es dem andere wegnehmen. In den USA, schrieb mein ehemaliger Chefredakteur Bernd Ziesemer in einem seiner Bücher, dominiere der weiße Neid – in Deutschland der schwarze.

So ist die Welt der Medien und der Blogs wohl nichts anderes als ein Abbild der deutschen Gesellschaft. Sie ist keine Szene und keine Community – sie ist der bundesrepublikanische, schwarzneidische Alltag.

Die psychologischen Wirkungen sind bemerkenswert. „Hier muss ich mich mal nicht rechtfertigen, wenn ich auf mein Handy gucke“, sagte eine Bekannte. Viele Web-Vielnutzer bemerken einen gesellschaftlichen Druck. Jene, die nicht so häufig online unterwegs sind, kritisieren, wenn Freunde Technik anwenden – erst recht vor ihren Augen. Das gilt als asozial, als leicht irre. Warum aber sind sie dann noch befreundet? Offensichtlich, weil man sich etwas bedeutet. Und somit befürchten jene Nicht-Vielnutzer, dass die Technik Freundschaften zerstört. Woher aber nehmen sie die Indizien für diese Annahme? Und was würden sie sagen, wenn jene Freunde des Digitalen ihre non-digitale Haltung ebenso hinterfragen würden? Wenn sie vorwurfsvoll hören würden: „Du bist nicht auf Foursquare? Hast Du nicht Angst, dass Deine Kinder dann gestrig erzogen werden?“

Vielleicht existiert auch ein Neid darauf, dass da ein Haufen Leute Spaß hat, während man selbst arbeiten muss. So ähnlich wie bei der Kritik an den ersten Zeitungslesern, die der Umblätterer sehr schön ausgegraben hat.

Ja, Spaß hatten die meisten reichlich. Nicht als Hahahahaistdaslustig-Spaß sondern in Form einer positiven Grundstimmung, einem entspannten Dahinwandeln, einem Wechsel zwischen Zuhören, Diskutieren, Quatschen, Anstoßen.

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Zum Zuhören gab es diesmal mehr als in den Jahren zuvor. Die Zahl der Podien wurde zurückgefahren zu Gunsten von Einzelvorträgen. Ich würde mir ein Format dazwischen wünschen: längere Interviews von extrem gut vorbereiteten Moderatoren mit einzelnen, spannenden Personen. Ach ja, die Kunstszene wäre auch mal eine Betrachtung wert: Eine Reihe junger Künstler beschäftigt sich mit Digitalität.

Vielleicht war es einfach Glück. Aber dies war das erste Jahr, in dem ich keinen einzigen schlechten Vortrag gesehen habe. Es gab ein paar mittelmäßige Momente, aber keinen richtig üblen wie den Auftritt von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales im vergangenen Jahr.

Selbst Miriam Meckel, der ich ja häufig kritisch gegenüberstehe, lieferte einen interessanten Vortrag ab – dem ich in weiten Teilen zwar nicht zustimme, aber Meckel lieferte gutes Hirnfutter. Das traf auch auf DM-Gründer Götz Werner und seine Idee vom Grundeinkommen zu. Er lieferte auch eines der schönsten Zitate der Re-Publica: „Wer Wege finden will, findet Wege. Wer keine finden will, findet Gründe.“

Umstritten war der Vortrag von Jeff Jarvis. Was mich in dieser Vehemenz verwundert. Denn war er letztlich nur forderte war, die Vorteile von Öffentlichkeit zu sehen und nicht immer nur mit Datenschutz und Privatsphäre zu argumentieren. Diese Haltung teile ich: Niemand darf gezwungen werden, Daten offen zu legen – jede aber muss die Möglichkeit haben.

Die Überraschung der Berliner Tage war wohl der Bremer Professor Peter Kruse. Bitte schauen Sie sich seinen Vortrag noch mal an – auch er ist feinstes Hirnfutter.

(Aufzeichnung: Ulrike Reinhard)

Die Folien dazu:

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Es war Anke Gröner, die wieder einmal die passendsten Worte für die Re-Publica 2010 fand: „Wer die Re-Publica für eine Klassenfahrt hält, hat Recht. Wer sie nur für eine Klassenfahrt hält, hat keine Ahnung.“

Anders hält es da Harald Staun von der „FAS“. Er schreibt:
„… den Kollegen Sascha Pallenberg… , der in einem erstaunlich unüberfüllten Saal zwei Tage zuvor erzählt hatte, mit welcher sensationellen Methode man mit Blogs sogar Geld verdienen kann: Man müsse einfach 72 Stunden am Tag arbeiten.“

Was Staun verschweigt: Pallenberg betreibt die Netbooknews – und macht damit so viel Geld, dass daraus langsam ein kleines Unternehmen wird.

Pallenberg schrieb mir:

„Ich habe in meinem Vortrag zur Blog-Monetarisierung provozierend gesagt: „Mein Tag hat 48h und ich brauche 72“. Das war auch ein Slide. Dann bin ich ausfuehrlich darauf eingegangen, dass ich zwischen 12 und 16h am Tag arbeite und wollte damit Bloggern die Illusion nehmen, dass man im Internet in 5 Minuten reich werden kann.“

Staun endet:

„Wer solche Utopien hat, der ist natürlich wirklich gegen jede Kritik immun.“

Und wer bereit ist, Zitate so mutwillig aus dem Zusammenhang zu reißen und Menschen zu beleidigen, weil sie ein Software anwenden – auf den dürfte das auch zutreffen.


Kommentare


Raventhird 18. April 2010 um 16:42

Zwei Sachen: Zum Thema Selbstreferentialität: Es ist nicht mehr so schlimm wie früher mit der ganzen Netzgemeinde. Aber der Vorwurf ist aber in einer Hinsicht durchaus begründet: Auf der #rp10 waren viele Menschen, die auch im Netz nur über das Netz reden, das ist definitiv eine ganze Meta-Ebene selbstrefentieller als der Arztkongress. Es wäre wirklich schön, wenn wir endlich davon weg kommen würden und uns damit beschäftigen könnten, was man mit den Werkzeugen alles großartiges machen kann, statt immer nur über die Werkzeuge zu reden. Und Zweitens: Der Vortrag „Blogs monetarisieren“ war eine komplette Katastophe, sorry. Dort wurden die flachsten Thesen („Content is King“) mit einer komischen Fernsehpredigercomedymentalität vorgetragen, dabei ist jedem völlig klar, dass es Unsinn ist: Wenn man es toll findet, über Netbooks zu bloggen, kann man sicher mit Werbung Geld verdienen. Oder über iPhones oder sonstigen Technik-Kommerz aller Art. Aber versuch das mal mit literarischen Texten und/oder Kultur, dann hilft Dir auch kein „Tschaka, Content is King!“ mehr.

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Andreas Habicher 18. April 2010 um 16:44

We happy few, we band of brothers…
Ich gehöre selbst ja leider auch nicht dazu. *neid*

Das Problem der meisten Journalisten ist wohl im Grundsatz die Schwierigkeit, einem Publikum, das sich unter dem Stichwort „Arzt“ natürlich sofort etwas vorstellen kann, von Bloggern aber nichts weiß, außer dass es Hacker und Cyberterroristen gibt und langhaarige Studenten mit bleicher Gesichtsfarbe und viel zu viel Tages- und Nachtfreizeit, diese Szene kurz und klar nahezubringen, in 300 Zeilen oder weniger, inklusive der eigentlichen Vorkommnisse des Tages. Da ist der Ansatz „diese Freaks“ schnell und einfach hingewurschtelt und danach ist noch Zeit für die EU-Geschichte und die Merkel. Gäbe es mehr als eine rp im Jahr könnte man auch mehr Interesse in den Themenkomplex pumpen – natürlich nur, wenn das zur Blattlinie passt.
Qualitätsberichterstattung ist ja generell selten, behaupte ich jetzt mal völlig unbelegt, und wird auch laufend seltener.

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Julien Frisch 18. April 2010 um 16:53

Was mich ein wenig nervt ist der Fokus auf die größeren Veranstaltungen, dabei gab es eine ganze Reihe von kleineren und mittleren Workshops, z.T. sehr gut gefüllt, mit absolut interessanten und anregenden Vorträgen und Diskussionen.

Anders als bei den großen Vorträgen im Friedrichstadtpalast, die medial die größte Öffentlichkeit hatten, hatte man da gar nicht den Eindruck von Selbstreferenzialität sondern eher das Gefühl, dass echte Menschen mit realen Problemen an ganz konkreten Lösungen arbeiten und das zusammen mit einem informierten Publikum tun wollten.

Da war die re:publica am schönsten, und da waren die Journalisten nicht wirklich zugegen oder zumindest berichten sie kaum davon – wohl weil man davon keine so einfachen Geschichten erzählen kann.

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Michael 18. April 2010 um 17:11

Die re:publica 2010 war klasse. Da können Journalisten auch nichts daran ändern. Der „Printkuchen“ wird immer kleiner, die Luft schlechter, die Ellenbogen spitzer. Scheiß drauf.

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Mart 18. April 2010 um 17:25

Hui.
Ich lese dieses Blog schon recht lange, dies jedoch meist mit einer Art von Hassliebe. Eben so bin ich mir recht sicher, dass ich mit dem Herrn Knüwer im RealLife sehr schnell massiv aneinander geraten würde.

Aber:
Hut ab vor diesem Artikel! Beim Lesen baute sich bei mir mehrmals ein entrüstetes „Ja, aber …“ auf, dass aber zuverlässig vom Autor im nächsten Satz aufgegriffen und geschickt widerlegt wurde.
Wenn einem derart das Wasser abgegraben wird, so ist das zwar einerseits bedauerlich – aber andererseits festigt sowas auch den Entschluss, sich beim nächsten Mal vor Ort einen eigenen Eindruck zu schaffen.

Also, Thomas Knüwer, ich weiss immer noch nicht, ob ich sie mag – aber das werde ich in einem Jahr vor Ort genauer überprüfen. Einstweilen: vielen Danke für dieses bravourös formulierte Stück Text!

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jo 18. April 2010 um 17:27

Raventhird:

Aber versuch das mal mit literarischen Texten und/oder Kultur, dann hilft Dir auch kein “Tschaka, Content is King!” mehr.

Das behauptet Pallenberg aber auch gar nicht. Ganz im Gegenteil, im dctp.tv-Interview sagt er sogar expliziert, dass es in manchen Bereichen schwierig ist (etwa ab 1’40“, vorher kommt noch „content ist king“): http://philipbanse.de/wp/republica-2010-tag-1-2/

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Thomas Pfeiffer 18. April 2010 um 17:45

Chapeau für die Forderung nach gut vorbereiteten Moderatoren. 🙂

Die (vom Autor ad hoc moderierte Twitterlesung war dennoch – oder gerade deswegen – nett und unterhaltsam)

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re:flecting #rp10 18. April 2010 um 17:50

[…] 2010 wirres.net: Tag 2 und 3; Tag 1 thorstenas #rp10 – schön, kurz, griffig Thomas Knüwer: Re-publica 10: der Neidfaktor UARRR.org: re:kapitulation […]

Antworten

Meine 20 Cent für 2010-04-18 | I ♥ electru.de 18. April 2010 um 17:59

[…] Re-publica 2010: der Neidfaktor “Auch diesmal einmal war es bemerkenswert, was für einen voreingenommenen Unsinn die deutsche Journaille so von sich gab. Und das über einen mit 2700 Teilnehmern größten Kongresse des Landes überhaupt.” (Thomas Knüwer) […]

Antworten

Was ich noch sagen wollte zu… den Schwarzmalereien der F.A.Z | Too much information :: 2muchin4mation.com :: toomuchinformation.de 18. April 2010 um 18:00

[…] Aktualisierung: Thomas Knüwer hat Sascha Pallenberg auf die Bemerkung mit den 72 Stunden angesprochen, worauf dieser erwidert: Ich habe in meinem Vortrag zur Blog-Monetarisierung provozierend gesagt: […]

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Basti 18. April 2010 um 18:05

Vielen Dank für diesen Artikel!
Mir hat heute Morgen mein Kaffee nicht mehr geschmeckt, als ich den unheimlich ignoranten und unverschämten Artikel von Harald Staun in der FAS lesen musste…

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Martina Wilczynski 18. April 2010 um 18:05

Hi!

Für jemand der diese Re: publica aus vielen Gründen nicht besuchen konnte und Essenz abgraben + Netz – pardon – Nerdwerk betreiben konnte, war dieser Bericht durchaus ein Trostpflaster. Und so liess sich gut nachvollziehen, wie die üblichen Verdächtigen, ihr Tun und Untun queer durch den Spreeblick – pardon- Friedrichstadtpalast, Quatsch – Comedy – Club und Kalkscheune getragen,zelebriert haben.

Nun, warten wir die Nerds, Trolle mehr oder weniger begabten Social Networker und BloggerInnen auf die Re: publica 11 . Bis dahin erwarte ich eine zuverlässige Genderquote, im immer noch männlich überdominaten Web.Mädels haltet Euch ran. Ich tue es seit einem Jahr und ein halbes.Und kaum einer will es merken!

Thats Life ,thats Web 🙂

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Timm 18. April 2010 um 18:08

Herb abgehandelt, gefällt mir.
Am FAZ-Artikel hat mich auch am meisten geärgert, dass er das Vorurteil der Nabelschau betreibenden Nerds untermauert.

Was wohl vergessen wird, ist, dass die Szene der Netzler wichtige Lobbyarbeit leistet für ein freies Netz – aber diese Erkenntnis scheint sich nach der Zensursula-Debatte wieder ganz schnell verflüchtigt zu haben.

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Neue Westfälische – Blogspot 18. April 2010 um 18:29

[…] Daneben war es auch dieses Jahr wieder bemerkenswert, wie stark die Medien zeitgleich auf die Blogger eingedroschen haben (zum Beispiel bei der F.A.Z., Spiegel Online, F.A.S). Darauf hat Thomas Knüwer aber bereits die entsprechende Replik geschrieben. […]

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Sascha Pallenberg 18. April 2010 um 18:35

@Raventhird

ich bin nachwievor der Meinung, das man jeden Content monetarisieren kann und genau weil es in Deutschland an Basics fehlt, muss euch das mal gesagt werden. Wie hast du es denn lieber? Soll ich mir beim naechsten mal ein heisses Taesschen Klosterfrau Melissengeist einfloessen und ein paar Valium einwerfen.
Leider ist es immer wieder schade, dass Drive und Motivation in Deutschland nicht ankommt, besonders wenn es ums Netz geht. Halt, das ist Quak, es kommt bei den ewigen Noerglern nicht an und das sind dann auch meisstens die mit dem Nachnamen „Kann nich“, die in der „Will nicht“-Strasse wohnen und andauernd darueber berichten, das nichts funktioniert und obwohl man selber nichts „auf die Kette bekommt“, immer noch mit dem Finger auf die zeigt, die es hinbekommen.

Wer mir dann mit dem Vorurteil kommt, man koenne nur Technikblogs monetarisieren, sollte vielleicht mal aus seinem Mikrokosmos rauskommen und mich vielleicht beim naechsten Mal direkt ansprechen. Wenn du es selber nicht hinbekommst, haette ich dir in 10 Minuten gesagt, wie das geht.

Wer das fuer literarische Texte und besonders Kultur nicht begreift, diesen unbegrenzt verfuegbaren Content nicht innovativ vermarktet, der sollte sich irgendwo in ner Lokal-Redaktion anstellen lassen oder sich mit 400 Euro Jobs durchs leben schlagen, denn fuer jegliche Selbststaendigkeit bist du dann nicht gemacht.

Aber weisst du was an deinem Kommentar richtig enttaeuschend ist? Er ist so unglaublich deutsch und deshalb werden auch in den naechsten Jahrzehnten hunderttausende Gruender und Akademiker Deutschland verlassen und deshalb werden auch weiterhin in den USA die grossen Startups gegruendet, die die Welt des Netzes fundamental beeinflussen und deshalb werden auch weiterhin in Deutschland diese Ideen (wenn ueberhaupt) nur kopiert. Innovationswueste Deutschland und das in einem Land, dessen Kapitel und einziger „Bodenschatz“ das ist, was sich zwischen den Ohren seiner Einwohner abspielt.

Schade!

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Falk Ebert 18. April 2010 um 18:49

Grade aufgefallen: der 2009-Link ist tot.
Ansonsten… Toller Artikel!

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Sascha Pallenberg 18. April 2010 um 19:02

Und was ich noch anfuegen moechte (neben der peinlichen Beruehrtheit ob diverser Rechtschreibknaller)

@Raventhird

Ich glaube ja immer an das Gute im Menschen und folge dir auf Twitter auch nicht erst seit gestern (ja, ich lese dich sogar, was ein Zufall).

Ein literarisches Blog monetarisieren

– Buchkritik mit Links auf Amazon, wo sich dann die Leser gleich das besprochene Werk bestellen koennen.
– Selber verlegen und verkaufen – Im Netz gibt es hierfuer massenhaft Angebote
– Crowdsourcing – Werke anderer Blogger sammeln, selber verlegen und ueber das gesamte Netzwerk der beteiligten Blogger vertreiben
– Verlage anschreiben und nach Sponsoring fragen, Buchmessen featuren und nach Sponsoring fragen
– Lese-Abende und Messen besuchen, Vortraege und Lesungen auf Video aufzeichnung, Interviews mit den Autoren machen, ab nach Youtube damit und fuers Youtube Partnerprogramm anmelden

Kultur-Blogs

– Lokale kulturelle Veranstaltungen besuchen und darueber berichten. Dann die Veranstalter auf Sponsoring ansprechen.
– Reiseveranstalter, Expedia, HRS, etc. bieten Staedtereisen und Pakete zu Festivals etc. an
– Mache nen Veranstaltungskalender fuer deine Stadt/Land, spreche mit den Veranstaltern und sag was du machst, die werden die reinlassen, wenn du drueber berichtest. Arbeite mit Ticketportalen auf Provisionsbasis zusammen.

Und jetzt erzaehl mir noch einmal, dass Content nicht king is. Nicht immer so negativ denken, sonst werde ich mein naechstes re:publica Panel ganz in schwarz durchfuehren, wie angewurzelt stehen bleiben und dir erzaehlen, wie scheisse und deprimierend bloggen doch ist. Ich bin mir sicher, das wird ne ganze Menge Zuhoerer inspirieren 😉

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Clemens 18. April 2010 um 19:25

Danke für den Text, der einem bei der Erholung von der #rp10 Orga hilft. Symptomatisch vielleicht die Bildunterschrift in FAZ Artikel: „die Blogger trafen sich erstmals im Berliner Friedrichstadtpalast“, hm , ich war da schon 2mal 😉

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Jan Schmidt 18. April 2010 um 19:43

Thomas, besten Dank für den Text – eine kleine Korrektur: Mein Vortrag 2007 hieß „Mythen der Blogosphäre“.. 🙂
Mein Kollege Sebastian Deterding hat dieses Jahr den Vortrag „Das Internet ist dezentral. Und andere gefährliche Mythen“ gehalten, vielleicht kam daher die Verwechslung.

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Der schwarze Neid — CARTA 18. April 2010 um 19:46

[…] Knüwer hält dem vermeintlichen Qualitätsjournalismus seine Methoden vor, indem er  formuliert: […]

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Raventhird 18. April 2010 um 19:48

@Sascha: Danke für die ausführliche Antwort. Allerdings muss ich Dir sagen, dass Du in dem Vortrag und auch dem Interview, dass ich eben in Teilen geguckt habe, eher wie ein Verkäufer wirkst und dass einige der Dinge, die Du den Leuten in dem Vortrag erzählt hast, sicher nett klingen und richtig sind, aber rein gar nichts mit „Monetarisierung“ zu tun haben. Seine Leser wertzuschätzen, guten Content zu haben und auf Kommentare zu antworten sind eher die Grundlagen des Bloggens an sich. Dass Du hier behauptest, dass Du in 10 Minuten erklärst, wie man mit einem Blog richtig viel Geld verdient, lässt das Ganze übrigens nicht viel seriöser wirken. Du weißt hoffentlich, wie viele Blogger es da draußen gibt, die längst nicht mal im Ansatz von ihren Blogs leben können, die Du damit indirekt als unfähig abstempelst?

Du redest Dich etwas aus der Affäre, wenn Du sagst, dass es „in Deutschland an Basics fehlt“, klar, Du bloggst über Netbooks, das ist Content, der sich definitiv in Werbe-Ads und Partnerprogrammen leicht monetarisieren lässt, genau wie ein Apple-Blog oder ein Blog über andere populäre Hard- und Software, eben über Dinge, die von Netzusern naturgemäß gegoogelt und nachgefragt werden. Was zum Teufel das Ganze allerdings mit „Innovation“ zu tun haben soll und damit, dass kreative Leute Deutschland verlassen, das solltest Du dringend noch mal erklären, denn in irgendeiner Art kreativ ist die großflächige Bannerwerbung, mit der Dein Blog zugepflasterst, sicher nicht. Natürlich ist die ganze Geschichte (auch) eine Frage der Wertanschauung: Nicht jeder will „sich verkaufen“ oder seinen Content suchmaschinenoptimiert und werberelevant stricken oder über angesagte Themen schreiben, damit die Leser kommen. Dieselbe Diskussion hatte ich heute anderswo bereits geführt, ich bekomme selbst oft genug Anfragen von „Agenturen“, die gerne Werbeflächen auf meinem Blog kaufen wollen, auch wenn meine Reichweite sicher nicht riesig ist. Deine sonstigen Ideen sind ganz nett, aber leider relativ naiv. Die Aktion „Ich male meine Follower“ ist Dir ein Begriff? Sehr großes Medienecho, in vier Versionen verdammt gut besucht und am Ende blieb Michaela auf einem Berg von Kosten statt Einnahmen sitzen. So sieht leider die Realität aus, wenn es um Kultur und damit erzielbare Einnahmen im Netz geht. Und das waren noch nicht mal Texte, sondern Bilder.

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Markus 18. April 2010 um 20:11

Ganz groß ist auch die Herleitung von Johannes Boje in der SZ, die re:publica sei jetzt eine „dezidiert linke Konferenz“ geworden. Er begründet das mit Enteignungsphantasien für Provider (Wahrscheinlich hat er das liberale Konzept von Netzneutralität als Ordnungsrahmen für Innovation und einem freien Markt nicht verstanden) und zwei Panels über die Themen Sexismus und Feminismus. Darauf muss man erstmal kommen!

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ix 18. April 2010 um 21:28

prima artikel, allerdings ein bisschen zu aufgeregt. und fürs archiv: ich fühle mich nicht von staun beleidigt. ich fühle ein bisschen arroganz, aber die juckt mich nicht.

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Markus 18. April 2010 um 21:29

Kleiner weiterer Bonus: Dank der SZ wissen wir jetzt endlich, was wir umgesetzt haben: 270.000 Euro. Da müssen wir ja keinen Kassensturz mehr machen (Keiner von uns hat eine Zahl genannt, weil wir die noch nicht wissen). Und 60 Leute organisieren wochelang die re:publica – unbezahlt. Das war uns auch neu.

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Weltenweiser 18. April 2010 um 21:40

„Die deutsche Journaille“ ist ja auch nicht gerade Qualitätsjournalismus. War diesmal nicht dabei. Mag sein, dass es großartig war. Letztes Jahr hab ich zwei Beiträge gehört, die ich hörenswert und mit neuem Mehrwert fand, aber leider auch sehr Peinliches erlebt. Es ist halt so. will man sich als Konferenz zu sog. neuen Medien profilieren, muss man sich den Vergleich mit anderen Konferenzen und deren Qulität gefallen lassen. Ging diesmal eigentlich das W-LAN?

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Sascha Pallenberg 18. April 2010 um 21:56

@Raventhird

wieviele von den von mir vorgeschlagenen Moeglichkeiten hast Du bereits umgesetzt bzw. ausprobiert. Wieviele Stunden am Tag arbeitest Du daran? Bitte nicht boese sein, aber ich fuerchte mir fehlt jegliche Naivitaet und deshalb bestand mein Vortrag uebrigens auch nicht nur aus der „Content is king“ Floskel. Dennoch hast du dies immer noch nicht verstanden.

Wir machen Podcasts, Videos, sind andauernd auf Veranstaltungen, schiessen Live-Streams raus, interagieren auf allen Kanaelen mit unseren Lesern und Zusehern. Warum machst du das nicht oder meinst du wirklich ich setze Innovation mit der Platzierung eines Werbebanners gleich.

Mein Content ist uebrigens nicht suchmaschinen optimiert gestrickt, ich habe auch mehrfach von der SEO/SEM Szene waehrend meines Vortrags gesprochen und dass ich nicht mit dieser in einen Topf geworfen werden moechte. Und zum Stichwort „Selbstpromotion“ das machst du sobald du in die Oeffentlichkeit gehst, ob du willst oder nicht.

Und ja, es gibt ne ganze Menge Blogger da draussen, die nicht von ihren Blogs leben koennen, vielleicht weil sie nicht so „naiv“ denken wie ich, oder was meinst du? Ich stemple sie nicht als unfaehig bzgl. ihres Contents ab, aber als unfaehig bzgl. der Blogvermarktung.

Jammern bringt dich nicht weiter, machen schon. Uebrigens habe ich waehrend der 3 recht ausfuehrlichen Kommentare hier, heute 5 Kurzartikel rausgehauen, knapp 40 Emails beantwortet und noch 3 Interviews via Skype gegeben. Heute ist Sonntag, also bitte verabschiede dich von der Idee, dass es mit ein wenig bloggen getan ist, sondern mach was aus dem, was du kannst! Vielleicht faengst du ja mal an, meine „naiven“ Ideen umzusetzen, das bringt dich weiter, glaub es mir 😉

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Mario Fischer 18. April 2010 um 22:07

Kann es sein, dass viele Journalisten Angst haben – vom Web und vor der Demokratisierung des Informationsflusses? Wenn ja, dann wäre es gehöriges Lob 😉
Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung!

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Raventhird 18. April 2010 um 22:13

@Sascha: Ohne Mist: Ich würde Dir echt gerne glauben, dass es so einfach ist und ich bin mir auch echt sicher, dass Du selbst von der Idee überzeugt bist. Das ist ein bisschen wie mit der Legende vom Tellerwäscher zum Millionär, die in Amerika so populär ist, weil die Leute sie unbedingt gerne glauben möchten. Ich könnte Dir jetzt die zighundert Sachen auflisten, die ich schon versucht habe, um meine Kunst über das Netz zu Geld zu machen, aber es läuft am Ende dann doch immer darauf hinaus, dass man sich völlig verbiegen müsste, wenn man kein Thema als Leidenschaft hat, das auch Massen anspricht.

Vielleicht werden die von Dir vorgeschlagenen Ideen in ein paar Jahren wirklich auch in einer Art machbar, die Geld einbringt, aber Blogs sind hierzulande einfach längst nicht so Mainstream, dass man locker damit finanziell überleben könnte, wenn man nicht über Tech oder für das Netz interessante Produkte schreibt. Und das liegt sicher auch nicht an den Bloggern, die irgendwas falsch machen, das liegt an der gesellschaftlichen Haltung hierzulande gegenüber dem Netz generell, die einfach noch nicht so weit ist. Wenn eine im Netz riesige Aktion wie #immf am Ende nur Verluste einfährt, dann weißt Du, wie es in unserem Lebensraum Internet um monetarisierbare Kultur steht: Ziemlich düster.

Ich mag nur nicht, dass Du Dich wie der Messias hinstellst, der allen die „Basics“ erklären muss, weil es sonst ja niemand versteht. Dass Blogs nicht wirklich der beste Weg sind, um Geld zu verdienen, das weiß so ziemlich jeder Blogger, der nicht gerade Top10 ist, selbiges hat man übrigens auch in Deinem Vortrag schön gemerkt, als Du danach gefragt hast, wer wie viel mit seinem Blog verdient. Ganz so einfach ist es leider, leider nicht.

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Raventhird 18. April 2010 um 22:17

@Sascha: Jetzt haben wir übrigens genug gestritten für einen Abend. Komm rüber in die Kalkscheune, ich geb Dir ein Bier aus… oh, ach so, das ist ja schon vorbei. Na gut, dann nächstes Mal ;).

Antworten

Sascha Stoltenow 18. April 2010 um 22:28

Wenn es nur Neid der Journalisten ist, warum dann so ein langer Text?
@Sascha Pallenberg: so, so, wegen Menschen wie Raventhird verlassen also andere Deutschland. Steile These, und vermutlich sind die mehr als 600.000 Menschen, die jährlich zuziehen alles FAZ-Leser, während die etwas geringere Anzahl der Auswanderer ausschließlich hochqualifizierte Blogger sind. Ich für meine Teil halte dieses Gejammere über die angebliche Nicht-Innovationsfähigkeit der Deutschen für typisch Deutsch und ordne dessen Aussagekraft auf der gleichen Ebene an, wie Vermutungen der Fürstin Thurn und Taxis, dass der Schwarze eben gerne schnackselt.

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malte 18. April 2010 um 22:45

Boie schreibt übrigens: „(…) Pallenberg, der von der Community absurderweise als genuiner Blogger begriffen (…)“.
An seiner Genialität wird gar nicht gezweifelt.

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malte 18. April 2010 um 22:51

Viel interessanter fände ich im Übrigen, ob man bei 270000 Euro Umsatz wirklich auf unbezahlte Helfer angewiesen ist. Das wäre ja ein Verständnis vom Wert der Arbeit wie beim Pyramidenbau.

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Sascha Pallenberg 18. April 2010 um 23:07

@Raventhird

ich bin Atheist, von daher kann ich mit dem Messias Vorwurf nichts anfangen. Nachwievor bleibst Du die Antwort auf meine Frage schuldig, wieviele Stunden du am Tag an deinem Blog und deiner Idee arbeitest. Schau dir mal Mydealz.de an, der Bursche macht am Tag das, was ich in der Woche verdiene und hat ziemlich zur gleichen Zeit angefangen. Arbeitet jeden Tag seine 12-14h und hat den Begriff Live-Shopping fuer mich mitgepraegt. Ja, das ist ein Blog und hossa, es kommt sogar aus Deutschland.

Nicht versuchen, sondern machen!

@Sascha Stoltenow

Ich habe niemals behauptet, dass wegen Menschen wie Raventhird irgendjemand Deutschland verlasst, es geht generell um eine negative Grundstimmung. Du darfst mir aber mal eben eine kleine Liste der deutschen Startups erstellen, die im Internet in den letzten 15 Jahren einen globalen Erfolg vorweisen koennen. Woran mag es wohl liegen, dass du ordentlich Probleme haben wirst, auch nur eins zu nennen? Der Thurn und Taxis vergleich ist insofern ziemlich daneben, sorry.

@Malte

die einzigen unbezahlten Helfer auf Netbooknews sind im forum unterwegs, so wie auf jeder anderen Plattform auch oder denkst Du ein Forenmoderator auf den grossen deutschen Nachrichtenportalen wird bezahlt? Wo diese 270k Umsatz herkommen, keine Ahnung, von mir stammt die Zahl nicht.

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Sascha Pallenberg 18. April 2010 um 23:25

@Malte

sorry, hat ein wenig laenger gedauert bist ich merkte, dass du gar nicht mich meintest. bitte schnell vergessen 😉

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Marcel 18. April 2010 um 23:44

Peter Kruse war wirklich großartig, an seinen Vortrag werde ich mich auch noch in zehn Jahren erinnern.

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Raventhird 18. April 2010 um 23:50

@Sascha: Schau Dir mal @twittcoach an, der hat mehr Follower als Lobo! Im Ernst: Mydealz als Beispiel für ein gutes Blog zu nennen, das viel Geld verdient, das spricht am Ende dann doch nur für das, was ich vorher gesagt hatte: Dass man nur mit Sachen, die die Masse ansprechen (in dem Fall würde ich sogar von Trashcontent reden) Geld verdienen kann. Ein Freibierblog würde sicher auch gut laufen.

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links for 2010-04-18 « just another weblog 18. April 2010 um 23:59

[…] Re-publica bei FAS und SZ Auch diesmal einmal war es bemerkenswert, was für einen voreingenommenen Unsinn die deutsche Journaille so von sich gab. Und das über einen mit 2700 Teilnehmern größten Kongresse des Landes überhaupt. (tags: cfischercom) […]

Antworten

Huck 19. April 2010 um 1:20

Sehr schöner Artikel. Mir fällt auch immer wieder die Häme auf, die die Zuhausegebliebenen z.B. via Twitter zum Ausdruck bringen, wenn zum Beispiel (was ich tatsächlich auch ein bißchen anstrengend finde) das WLAN nicht funktioniert und dann werden offenbar aus Gründen verzweifelter Missgünstigkeit virtuelle Gegenveranstaltungen gegründet, die ähnlich wie die Hassparade, als Gegenpart zur Loveparade anmuten, wo dann traurig gekleidete Herrschaften traurig kopfnickend zu trauriger Musik durch die kühlen Seitenstraßenschluchten der Hauptstadt zogen. Zieht Euch doch einfach aus und kommt rein ins republica-Wasser, es ist gar nicht mal so kalt.

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Holy Moly » Blog Archive » Goodbye everybody – I’ve got to go 19. April 2010 um 4:13

[…] fuer mich wunderbare Nachlese : #rp10: Frauen, Foursquare und Vorschläge und auch Herr Knuewer fasst die Re-Publica Hoehepunkte wunderbar zusammen […]

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Links anne Ruhr/Links zur Wahl (19.04.2010) » Pottblog 19. April 2010 um 4:22

[…] re:publica 2010 bei FAS und SZ (Indiskretion Ehrensache) – Thomas Knüwer rechnet (meiner Meinung nach zurecht) mit den Berichten der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) und der Süddeutschen Zeitung (SZ) zur re:publica 2010 ab. […]

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Medial Digital» Linktipps Neu » Linktipps zum Wochenstart: Projekt Offene Daten zu Parteispenden 19. April 2010 um 7:39

[…] Mediensystems damit abgetan werden, man könne damit kein Geld verdienen.“ Nachtrag: Auch die glänzende Replik von Thomas Knüwer auf einen Text von Harald Staun in der FAS (und weiteren Zeitungsberichten über die re:publica) […]

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weissgarnix 19. April 2010 um 7:56

Schöner Beitrag. Wobei ich nicht glaube, dass es sich um „Neid“ handelt – sondern eher eine Art Abwehrreflex vor einer bewussten oder unbewussten Bedrohung. Man betrachtet den anderen, ortet eine vermeintliche Schwachstelle, und verfällt in einen Selbstberuhigungsdiskurs des Hochmuts. Kognitive Dissonanz, würde ich mal sagen.

Was ich hingegen nicht verstehe, ist, warum immer wieder das Thema „Geld“ zu Kontroversen führt, wie auch hier im Kommentarstrang ersichtlich. Gerade die Formfreiheit des Internets ermöglicht es doch jedem, das so zu halten, wie er mag. Die ursprüngliche Idee des Bloggens war garantiert nicht, damit Geld zu verdienen. Und ich persönlich nenne auch jeden, der mit Bloggen Geld verdienen will, nicht „Blogger“, sondern – in Anlehnung an Pallenbergs Diktion – „Paid-Content-Produzenten“. Es macht einen Riesen-Unterschied, ob ich in einem Blog oder Forum die Interaktion und bisweilen sogar die Aggregation versuche (um mal einem Uralt-Begriff der Soziologie die Ehre zu geben, für den neuerdings die Kruses dieser Welt ständig über „Resonanz“ parlieren), oder ob ich damit meinen Lebensunterhalt bestreiten will. Jeder soll das halten, wie er mag; aber wer darin irgendeine Leitdifferenz erblickt, der redet in meinen Augen über irgendwas anderes.

Die Wahrheit der deutschen Blogosphäre liegt übrigens in den unzähligen kleinen Blogs, die kein Mensch kennt. Ich habe seit geraumer Zeit sehr viel Spass damit, auf dieser Lichtung Ausschau nach Interessantem zu halten, und werde immer wieder von Neuem positiv überrascht.

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Nils sein Blo(ck)g 19. April 2010 um 8:10

Wunderschön: Presse neidisch auf Blogger…

Ich bin zwar kein regelmäßiger Blogger und ebstimmt kein bedeutender,
aber das ist Musik in meinen Ohren:

Der Neidfaktor

https://www.indiskretionehrensache.de/2010/04/re-publica-10-der-neidfaktor/

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Sascha Stoltenow 19. April 2010 um 8:42

@Sascha Pallenberg

Du darfst mir aber mal eben eine kleine Liste der deutschsprachigen Bücher erstellen, die in den letzten 15 Jahren einen globalen Erfolg vorweisen können.

Und interessanter Weise reproduzierst Du die vermeintlich negative Grundstimmung, wenn Du es als Defizit siehst, dass deutsche Unternehmen im Internet nicht erfolgreich sind. Dafür sind sie es in vielen anderen Bereichen. Passt vielleicht nicht in ein einfaches Weltbild, aber muss es ja auch nicht.

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Bloß keinen Neid! – Schreiben als Hobby : moosblogger 19. April 2010 um 8:48

[…] gehabt haben. Der bekannte Blogger Thomas Knüwer berichtet ausführlich in seinem Blog „Indiskretion Ehrensache“ über diese Social-Media-Konferenz, die manchen vielleicht schon mal als […]

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malte 19. April 2010 um 9:16

@sascha
sry meinerseits, das ist wohl etwas unübersichtlich geraten und bezieht sich auf eine andere passage in boies artikel.

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Der wilde Garten 19. April 2010 um 9:24

„„Wer Wege finden will, findet Wege. Wer keine finden will, findet Gründe.““…

„Wer Wege finden will, findet Wege. Wer keine finden will, findet Gründe.“…

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Soup von blaueslicht 19. April 2010 um 9:27

Re-publica…

Wir müssen reden, liebe Ärzte. Einmal im Jahr reisen Sie zum
sogenannten Ärztetag. Dort kreisen Sie um sich selbst, ein
selbstreferenzieller Haufen Mensch. Als Freaks im Ralph-Lauren-Hemd
werfen Sie keinen Blick nach links und rechts, feiern allein …

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mork 19. April 2010 um 9:34

Wie schon Nicholas Klein 1914 sagte:
And, my friends, in this story you have a history of this entire movement. First they ignore you. Then they ridicule you. And then they attack you and want to burn you. And then they build monuments to you. And that, is what is going to happen to the Amalgamated Clothing Workers of America.

In diesem Sinne passt die aktuelle Berichterstattung doch gut zu „lächerlich machen“ und „angreifen“. Das „ignorieren“ ist jedenfalls vorbei. Daher sehe ich die Berichterstattung als gutes Zeichen.

Grüße vom Ork

PS: Allerdings weiß ich nicht, ob es tatsächlich zu einem Denkmal für die Amalgamated Clothing Workers of America gereicht hat.

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» Sascha Pallenberg schreibt, dass es in D … Notizliebe 19. April 2010 um 9:43

[…] Pallenberg schreibt, dass es in Deutschland an „Basics“ fehle und mir ist nicht bewusst, ob er diesen […]

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Zählen und quälen « Schaltzentrale 19. April 2010 um 9:47

[…] unter einem nicht lesenswerten Text bei Thomas Knüwer hat Markus Beckedahl von netzpolitik zwei Kommentare hinterlasen (1, 2), zu denen ich nach einem […]

Antworten

Bildungshacker und Indianer in Berlin #rp10 | bastelschubla.de 19. April 2010 um 9:59

[…] Während die FAZ von etwas mehr als 2000 Indianern des Internets spricht, verteidigt ‘Indiskretion Ehrensache’ die re:publica und spricht von einem ‘Neidfaktor‘. […]

Antworten

Oliver Gassner: Digitale Tage 19. April 2010 um 10:02

links for 2010-04-19…

Buzzzy – A Search Engine for Buzz.
Die Buzz-Sreach ist da – aber nicht von Google 😉
(tags: buzz search)

Re-publica bei FAS und SZ
Sehr schöner und lesenswert…

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johannes boie 19. April 2010 um 10:07

drei anmerkungen zu markus beckedahls kommentaren weiter oben hier: http://is.gd/bz3DF

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Densemann 19. April 2010 um 10:23

Sehr schöner Text. Herr Knüwer, ich mag Sie.

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dels 19. April 2010 um 10:25

Mittlerweile empfinde ich es nur noch als niedlich, welches Bild einige Journalisten von Bloggern zeichnen. Die „zur rätselhaften Spezies verklärten Eingeborenen des Internets“ gibt es möglicherweise in der Vorstellung der FAZ, der Süddeutschen oder von Spiegel Online. In der Realität gibt es DIE BLOGGER nicht. Die Inhalte und Interessen der bloggenden Menschen sind mindestens so umfangreich, wie die der Bevölkerung.

Ich kenne außerdem kaum Blogger, die für sich beanspruchen, in Konkurrenz zu etablierten Medien treten zu wollen. Das wollen wir gar nicht. Wir wollen einfach nur über die Themen schreiben, die uns interessieren und die die klassischen Medien meist gar nicht bedienen können und wollen.
Bis denn
dels

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Matthias Schumacher 19. April 2010 um 10:40

270000 Euro Umsatz. Sagt uns das was über den Gewinn?

Markus Beckedahl als „Internetlobbyist“ zu bezeichnen, finde ich allerdings gut, sehr gut sogar.

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sowumbaba 19. April 2010 um 11:19

@Raventhird: >>Nicht jeder will „sich verkaufen“<< trifft doch schon den kern. Man muss an kommerz schon interesse haben um ihn erfolgreich zu betreiben. Wer kein interesse daran hat sich zu verkaufen wird sicher nicht weniger gern gelesen, macht aber eben auch kein geld. Das ist das wesen der ökonomie.

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re:publica 10: Das, was bleibt « offensichtlich 19. April 2010 um 11:30

[…] Indiskretion Nebensache: Re-publica 10: der Neidfaktor […]

Antworten

Jürgen Messing 19. April 2010 um 11:55

Dieser Artikel kann per se nicht gut sein. Ist ja ein Blog. Aber brillant trifft es eh besser. Und auch ich bin weißneidisch: das Ding hätte ich gerne selber geschrieben 🙂

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Plädoyer für unvoreingenommene Berichterstattung 19. April 2010 um 12:18

[…] hat, zusammen führt. Eindrucksvoll durchdacht, eine Freude zu lesen. Award-verdächtig nahezu. Kurzum, ein Text, den du/sie lesen solltest/sollten. […]

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Raventhird 19. April 2010 um 12:25

@sowumbaba: Völlig richtig. Nur: Ein Blog so zu führen, dass es sich inhaltlich nach dem ausrichtet, was Besucherzahlen und Werbeanzeigen zieht und möglichst viel Content um des Contents Willen zu produzieren (Sascha spricht ja in Interviews sogar davon, demnächst „400-Euro-Blogger“ einzustellen, die mehrere Artikel für ihn pro Tag schreiben) hat zumindest in meiner Auffassung wenig bis gar nichts mehr mit der ursprünglichen Idee eines Blogs zu tun, da ging es nämlich genau um das Gegenteil, um Gegenöffentlichkeit und Content, der sich eben nicht an irgendwelchen finanziellen oder sonstigen Interessen orientiert. Das muss aber jeder selbst entscheiden, ob er solche Seiten wie mydealz noch als Blog ansieht oder nicht. Ich tue es nicht.

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Patrick 19. April 2010 um 12:59

Mhh, „Neid“ finde ich als Erklärungsmodell nun doch ein wenig… äh einfach.
Was Geschäftsmodelle, Konzepte usw. angeht, fehlt mir leider doch Jahr für Jahr die Substanz.
Da findet viel in idealistischen Modellen statt, es gibt aber außer einigen Einzelbeispielen nach meinem Eindruck kaum handfestes.
Das mag vielen reichen, mich enttäuscht das von Jahr zu Jahr.

Spannender fände ich es, wenn man beispielsweise wissenschaftlich angehauchte Vorträge von Kommunikationswissenschaftlern oder Marketingmenschen vortragen ließe.
In dem Bereich wird bereits seit Jahren eine Menge getan, von der Blogosphäre wird dies aber weitgehend ignoriert und stattdessen hört man sich Kriegsgeschichten in Form von prominenten Einzelfällen an, die ihre Situation einfach auf alle anderen übertragen.

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Tanja 19. April 2010 um 13:02

Wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht das ideale Mittel, um diesem Zwang möglichst gewinnbringenden Content zu posten, entgegen zu steuern? 🙂

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Hasso 19. April 2010 um 13:22

@malte schrieb:

Kann es sein, dass du „genuin“ (echt, original u.ä.) mit „genial“ verwechselst?

http://synonyme.woxikon.de/synonyme/genuin.php

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Roland Panter 19. April 2010 um 13:32

Lieber Thomas Knüwer, es ist ermüdend, wie immer wieder versucht wird, einen Disput zwischen klassischem und Blog-Journalismus aufzubauschen. Insbesondere dann, wenn Sie der Verfasser des Textes sind – in diesem Fall gehört die ‚journalistische Kollegenschelte‘ scheinbar zum festen, fast vorhersagbaren, inhaltlichen Bestandteil.

Ich bin genervt von diesem Tal der Tränen, den vielen Hinweisen auf schlecht arbeitende Redaktionen und die bösen, vom Kapitalismus geprägten Verlagsstrukturen, den schlechten Journalisten und den guten Bloggern, den analogen (bösen) Medien, die die digitalen (folglich guten) Medien ignorieren. Schluss, aus, es reicht!

Ab und zu steckt ein guter und konstruktiver Ansatz in Ihren Mitteilungen an die Leserschaft. Ganz oft wird mit dem virtuellen Schnitzelhämmerchen auf das medienstrukturelle Fleisch eingedroschen. Und das meist auch nur ganz an der Oberfläche. Das halte ich persönlich für schlechtes journalistisches Niveau. Insbesondere dann, wenn man sich damit selbst über ‚die Anderen‘ erheben möchte, aber dann keine wirklichen Lösungen präsentiert.

Es gibt deutlich mehr Facetten als hell und dunkel oder schwarz und weiß. Ganz aktuell zum Beispiel gibt es einen Blog, der den Pulitzer-Preis gewonnen hat. Großartig. Das zeigt deutlich, welche Macht ein journalistisch und handwerklich sauber gearbeiteter Artikel hat – auch, wenn jetzt der ein oder andere den Hinweis auf die Finanziers des Blogs auf den Lippen haben wird.

Zu hervorragendem Journalismus gehört die Akzeptanz, das Menschen und Redakteure immer wieder kleine Fehler machen und eben nicht immer maximale Neutralität bei der journalistischen Arbeit erlangen können. Das ist unmöglich! Man sieht das ja auch hervorragend hier in Ihrem Blog. Aber das Streben dazu ist maximal zu unterstützen, egal in welchem Medium das Ergebnis veröffentlicht wird. Und genau das müsste aus meiner Sicht der Fokus Ihres Artikels sein. Vorwärts, fördernd, integrierend.

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re:publica 2010: Klassenfahrt mit Höhen und Tiefen at Anne Grabs // Social Media & Bildung 19. April 2010 um 14:01

[…] die visitors wäre dann der Beitrag von der FAZ zu empfehlen und für die residents eignet sich Herrn Knüwers Nachlese – und […]

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Thomas Television 19. April 2010 um 14:43

„Das ist eine handfeste Beleidigung. Man darf gespannt sein, ob Staun die Größe hat, sich zu entschuldigen.“

Na ich hoffe, die freche Beschreibung des ix, die hier als Beleidigung gewertet wird, ist nicht die Messlatte dafür wie schnell Blogger beleidigt sind 😉

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re:publica — jenseits des Glaubenskriegs | PIN-Blog Bernd Oswald über Politik im Netz 19. April 2010 um 17:28

[…] alber­ner Ein­wand, das kann man über jeden Kon­gress sagen. Sehr schön legt das auch Tho­mas Knüwer auf sei­nem Blog “Indis­kre­tion Ehren­sa­che” dar. (Respekt Herr Ber­ger, dass Sie hier Ihre Vor­ein­ge­nom­men­heit […]

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Re:publica und Journalisten 19. April 2010 um 17:44

[…] Es sind über die letzten Tage einige eigenwillige Artikel über die vor ein paar Tagen zu Ende gegangene re:publica 2010 in diversen deutschen Tageszeitungen entschieden. Wer einen (etwas aufgeregten) Überblick über die Reaktionen lesen will, wird bei Thomas Knüwer fündig. […]

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Alvionds Soup 19. April 2010 um 19:05

„Viele Web-Vielnutzer bemerken einen gesellschaftlichen Druck. Jene, die nicht…“…

Viele Web-Vielnutzer bemerken einen gesellschaftlichen Druck. Jene, die nicht so häufig online unterwegs sind, kritisieren, wenn Freunde Technik anwenden – erst recht vor ihren Augen. Das gilt als asozial, als leicht irre. Warum aber sind sie dann noch…

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re:publica 2010 – Maingold 19. April 2010 um 20:12

[…] Artikel zur re:publica 2010: dctp Video Interviews zur re.publica FAZ Die Indianer des Internets Indiskretion Ehrensache – Der Neidfaktor Mädchenmannschaft re:sümee re:publica – Beobachtungen oder „Lutsch das […]

Antworten

Sugar Ray Banister » re:publica hinterher 19. April 2010 um 20:48

[…] alte deutsche Industrie kann den hippen Bloggern durchaus was beibringen. Auf der anderen Seite hat man hier auch nicht ganz unrecht. Konferenzen sind nun mal für Fachleute da. Wo man auch hinschaut, […]

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Meine Soup 19. April 2010 um 20:52

„„Wer Wege finden will, findet Wege. Wer keine finden will, findet Gründe.““…

„Wer Wege finden will, findet Wege. Wer keine finden will, findet Gründe.“…

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Warum der Journalist Angst hat vorm Blogger » angst, blogger, Blogs, gedanken, journalist, neid, unsinn, vermutung » Digital Life 19. April 2010 um 21:01

[…] Ich meine die re:publica bietet dazu ja auch immer wieder einen guten Anlass. Doch woher kommt dieser Neid, oder die Angst davor das Menschen lieber Blogs lesen […]

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malte 20. April 2010 um 0:34

@Hasso
Ich habe gar nichts verwechslt, Knüwer zitiert Boie falsch:
„der von der Community absurderweise als genialer Blogger begriffen und gefeiert wird“.
Was auch Boie aufgefallen ist:
„Er (Knüwer) verschließt die Augen vor der Realität so sehr, dass er meinen Text zitiert und anstelle des Wortes “genuin” “genial” schreibt.“
http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2010/04/19/beleidigt-sein-und-beleidigend-sein/

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cdv! 20. April 2010 um 0:51

Sehr weit über das Ziel hinausgeschossen, Kollege Knüwer, leider auch ins eigene Knie. Der Text von Boie in der SZ ist sehr gut, weil kritisch anregend, dass kann man mal so anmerken. Und warum tauchen hier die Boie-Kommentare nicht auf, warum diskutiert der Blogbetreiber hier nicht mit? Schlechtes Bild, zweiter Schuss ins zweite Knie. Lernen! Dringend!

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Zeitungsphilister und Leute mit Laptops | Tim Schlotfeldt » E-Learning 20. April 2010 um 7:45

[…] einige Redakteure an der Bloggerwelt abgearbeitet. Für Thomas Knüwer ist der Grund ganz klar: Neid. Für den Leser quälend trieft durch ihre Zeilen der Neid, dass da Leute das gleiche Handwerk […]

Antworten

Wer Wege finden will, findet Wege. Wer keine finden will, findet Gründe. | Alex Boerger goes Social Media – Dipl. Medien-Designer, Mainz 20. April 2010 um 8:31

[…] Werner auf der re:publica 2010 https://www.indiskretionehrensache.de/2010/04/re-publica-10-der-neidfaktor/ Related Posts:Demos sind so 68. Politische Beteiligung heute!Followcracy – ein Social Network […]

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Thomas Knüwer 20. April 2010 um 9:22

So, liebe Kinder und Heulbojen, nun beruhigen wir uns mal wieder.

Den gestrigen Tag verbrachte ich moderierend auf dem Podium des Online Marketing Gipfels in Köln. Deshalb auch hatte ich nicht vollen Zugriff auf das Blog. Und nach 10 Stunden dort habe ich mir abends mal offline gegönnt.

Der Kommentar von Johannes Boie wurde von WordPress als genuiner Spam verortet. In den entsprechenden Ordner komme ich über die WordPress-Iphone-App nicht rein. Deshalb ist er erst jetzt freigeschaltet.

In der Tat habe ich ihn falsch zitiert. Ich rätsele aber, wie das passiert ist. Denn: Ich habe die Zitate aus seinem Artikel, die ich verwenden wollte, mit Copy + Paste in eine Word-Datei übertragen. Dann habe ich eine erste Variante des Artikels im Zug geschrieben und sie einen Tag darauf um die FAS ergänzt. So arbeite ich häufiger, die jeweiligen Zitate setze ich ab, so dass ich sie nicht verändere.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Süddeutsche.de hat das Zitat nachträglich verändert.
2. Die Rechtschreibkontrolle von Word hat zugeschlagen, obwohl ich sie nicht auf automatischen Austausch gestellt habe.

Welche Variante zutrifft, kann ich nicht sagen. Ich entschuldige mich aber für das Versehen

Das ändert aber überhaupt nichts an dem, was ich zu dieser Passage geschrieben habe. Das absurd bezieht sich ja auf die Wahrnehmung als Blogger. Genuin bezeichnet, glauben wir mal den neuen Idiotae bei Wikipedia: „echt, ursprünglich, naturgemäß“. Pallenberg hat ein Thema gefunden, das ihn begeistert. Er hat ein Blog eröffnet und ist damit erfolgreich.

Was daran ist nicht genuin blogesk?

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Sascha Stoltenow 20. April 2010 um 10:18

Vielleicht muss ja wirklich mal die Frage gestellt werden, was genuin blogesk sein soll? Reicht es bereits, eine Blogsoftware zu verwenden, auf dieser Basis publizistisch tätig zu sein und Umsätze nach der bekannten medialen Logik zu generieren (also Reichweite gegen Geld)? Oder sind genuine Blogger diejenigen, die ohne Gewinnerzielungsabsicht über das Schreiben, was sie persönlich interessiert? Ich neige eher zu letzterer Auffassung, wenngleich ich wahrnehme, dass sich die Grenzen auflösen.

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Glanzlichter 8 « …Kaffee bei mir? 20. April 2010 um 11:12

[…] Thomas Knüwer Re-publica 10: der Neidfaktor […]

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Martin Wunderschaf 20. April 2010 um 12:05

@Sascha: Das sehe ich ähnlich.
Wobei ich eher der Auffassung bin, dass es sich immer mehr ausdifferenziert. Blogs haben heutzutage weniger gemein, als evtl. noch vor 4-5 Jahren.

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Gregor Keuschnig 20. April 2010 um 12:19

Solange auf Staun und Konsorten überhaupt reagiert wird, haben diese Leutchen ihr Ziel erreicht. Vielleicht sollte man sich dem zuwenden, was Blogs primär ausmacht: Inhalt (um nicht das hässliche Wort vom „Content“ zu gebrauchen). Wer da immer wieder suggeriert, dass damit Geld zu verdienen sei bzw. verdient werden kann, ist ein Dummkopf oder ein Demagoge. Einem Kulturblog eine Verlinkung uf Amazon „anzubieten“ oder ein Selbstverlag zu empfehlen, ist ähnlich, als würde man DSDS Leuten empfehlen, die gerne singen.

Wolkenkuckucksheimbauer wie auch die nölende FAZ-Pseudo-Journaille sollte man liegen lassen. „Don’t feed the troll“ -> abgewandelt in „Don’t feed the clueless“.

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Diskutant 20. April 2010 um 13:00

„Pallenberg hat ein Thema gefunden, das ihn begeistert. Er hat ein Blog eröffnet und ist damit erfolgreich.

Was daran ist nicht genuin blogesk?“

Nach deiner Definition ist also jede Webseite, die auf WordPress-Basis läuft, ein Blog? Wenn man sich die Seite von Pallenberg ansieht, dann kommt man nicht so schnell auf die Idee, dass man es hier mit einem Blog zu tun haben soll. Und wenn er ankündigt, in Zukunft Niedriglohnschreiber für sich Artikel verfassen zu lassen bzw. schon andere Autoren hat, dann sind heise und gulli auch Blogs, die sind genaugenommen noch blogesker, weil sie den Fokus mehr auf neuen Artikeln haben. Ach ne, die sind ja nicht WordPress. Aber „The Ford Story“ und „Samsung Us News“ beispielsweile. Sind das auch Blogs? Oder deswegen nicht, weil sie Corporate sind? Aber Pallenberg verdient doch auch viel Geld, wie er sagt? Natürlich lösen sich die Definitionen mehr und mehr auf, aber an irgendeiner Stelle muss man dann doch eher von Online-Magazin/Newsseite sprechen.

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Thomas Knüwer 20. April 2010 um 13:16

Natürlich sind die Grenzen fließend. Aber wenn Du es an der Optik aufhängst, musst Du Modeblogs auch ausschließen. Und natürlich gibt es Corporate Blogs. Seine Geschichte ist eindeutig die eines Bloggers. Ehrlich gesagt finde ich aber sowohl diese Definitionsfragen ermüdend und typisch deutsch als auch Artikel wie jenen aus der „Süddeutschen“.

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lokalreporter 20. April 2010 um 19:28

kompliment, toller return!

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Sascha Stoltenow 20. April 2010 um 21:10

Ja, ja, Definitionsfragen Sind deutsch und langweilig. Warum aber das Konzept, die Dinge zu benennen, in unserem Kulturkreis eine durchaus nicht unerhebliche Wirkung hatte, ist in der Welt der voraussetzungslosen Kommunikation natuerlich unerheblich. Allerdings sind dann Blogs auch nix Neues, denn sie finanzieren sich nach der altbekannten Medienlogik. Neu ist dann nur, dass es keinen Verlag mehr braucht. Zumindest nicht der Einzelne. Allerdings waere es interessant zu sehen, wo die Blogger blieben, wenn die Holzmedien ihrr Produktion einstellten.

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Internetausdrucker 20. April 2010 um 21:16

Ich denke, Herr Knüwer, die Ursache liegt woanders:
„Die Verlage und Sender probieren im Internet gerade aus, ob es nicht auch mit weniger Journalismus geht.“
(Stefan Niggemeier: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schlechter-online/)
Natürlich offenbaren die von Ihnen zitierten Leute auch Vorurteile und möglicherweise Neid. Aber das Grundproblem ist der Verzicht auf Journalismus. Anstelle eines Journalismus, der Fakten recherchiert, tritt eben die launige Reportage. In dieser darf man dann die Zeilen mit Impressionen und subjektiven Empfindungen füllen. Das macht bekanntlich weniger Arbeit als die Ermittlung von echten Informationen durch Recherche ( Das hat Niggemeier im verlinkten Text letztlich auch schon gesagt). Ich habe noch von Journalisten Belehrungen erteilt bekommen über die 7 W`s des journalistischen Arbeitens. In vielen Journalistentexten wird auf diese W-Fragen immer weniger geantwortet. Da stimmt also grundsätzlich die Einstellung zum Beruf nicht – was sicher auch finanzielle Gründe hat. Gute Recherche kostet eben Arbeitszeit und damit auch Lohn.

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Digitale Notizen » Blog Archive » Analphabeten, Zausel und die FAZ 21. April 2010 um 10:55

[…] sehr lesenswerte Art und Weise mit der Debatte (die in den vergangenen Tagen an unterschiedlichen Stellen geführt wurde) über den vermeintlichen Gegensatz von Bloggern und Journalisten. Dazu ist […]

Antworten

re:publica2010 – Meeting Minutes – jovelblog 21. April 2010 um 11:01

[…] daran übrigens auch nichts ändern. Blöd wäre, sich nun in die üblichen Pseudodiskussionen mit der „alten Garde“ zu begeben (Pseude, da im Normalfall ja eh keiner von denen […]

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Thomas Fuegner 21. April 2010 um 12:20

So als ex- Blogger STAUNe ich nicht schlecht, wie WENIG sich getan hat.
So schön die Unterscheidung zwischen schwarzem und weißen Neid sein mag – auf Blogger und Journalisten sie anzuwenden ist ja wenig hilfreich:
Gerade weil beide wenig verdienen, ist der Neid, der auf Frau Schnutinger niederging (bis zur anonymen Morddrohung) nach ihrem vodafone – Engagement wohl nicht genuin WEISS zu nennen – aber typisch Blogger, weniger typisch für Journalisten.
Und das gilt nicht nur für den geistigen Bodensatz der Szene, leider: Der A- Blogger und zu Unrecht hochgeschätzte Don Alphonso (Rainer Mayer) ist mir bislang nicht durch großzügige Würdigung erfolgreicher Blogger / Wirtschaftsunternehmen aufgefallen.
Da ist jeder KleinHandwerker, wirklich JEDER beim Stammtisch fairer im Urteil über die Konkurrenz.
Herr Knüwer, da nehmen sich beide Zünfte nicht viel, leider, Blogger sind nicht per se die besseren Menschen, und gerade in ihrer Anonymität – eher im Gegenteil.
Leider.
TF

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Worte zur Wochenmitte « Real Virtuality 21. April 2010 um 16:51

[…] Knüwer , Indiskretion Ehrensache // Re-Publica 10: der Neidfaktor Was jemand da Marco Schreyl auf die Moderationskarten geschrieben hat, ist nicht nur erschütternd […]

Antworten

Drei Tage re:publica – was bleibt » business model innovation design 21. April 2010 um 22:07

[…] lieber mit (und ja, gut geschriebene Kommentare zur Berichterstattung in den Qualitätsmedien könnte ich verlinken, mit jenen zu diskutieren macht in der Regel aber keinen Spaß, denn sie allein verstehen ihre […]

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Qualitätslüge der Gatekeeper | Dek 21 22. April 2010 um 11:36

[…] der „Papiermenschen“ gegen Blogger und umgekehrt findet sich bei Thomas Knüwers Blog Indiskretion Ehrensache zur jüngsten re:publica 10. In seinem Blog erwähnt Knüwer unter anderem einen Autoren der […]

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creezy 22. April 2010 um 12:57

Also dieses verfälschte FAS-Zitat von Pallenberg und wie der Autor damit dem Artikel eine unwahre Wendung gibt, das ist schon sehr dreist. Und dämlich noch dazu! Denn jeder der auf der re:publica vor Ort war, der weiß, dass die großes Panels gestreamt wurden und somit solche Falschbehauptungen mit Bildbeweis ratzfatz der Lüge überführt werden können.

Ich glaube, wir sollten im nächsten Jahr einfach nur noch über die Artikel schreiben in denen Journalisten gerne kritisch aber auf hohem journalistischem Niveau bewerten und argumentieren. Das könnte für die Zukunft vielleicht den anderen etwas Antrieb verleihen, ihren Job doch mal gut zu machen und nicht dummdreist plakativ fern der erlebten Realität.

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Warum die “FAZ” mich zur Rücknahme einer klaren Meinung zwingt 23. April 2010 um 14:44

[…] hatte das Blatt dem Thema Weblogs gewidmet, Anlass war die von Haeusler mitorganisierte Konferenz Re-Publica in […]

Antworten

die ennomane » Blog Archive » Links der Woche 25. April 2010 um 10:59

[…] Thomas Knüwer: re:publica 10 und der Neidfaktor […]

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Scribito – Ich erlaube mir zu denken » Post Topic » Klickbefehle … 26. April 2010 um 14:47

[…] Re-publica 10: der Neidfaktor Eine Abrechnung mit der Berichterstattung von FAZ und Süddeutscher Zeitung über das Bloggertreffen Re-publica. Wenn ich groß bin, fahre ich auch zur Re-publica. […]

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Blick in die Welt der Wirtschaftsblogs, die sich nicht rechnen (+ Update Mindmap) « Blick Log 28. April 2010 um 0:55

[…] Indiskretion Ehrensache: Re-publica 10: der Neidfaktor […]

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Blick in die Welt der Wirtschaftsblogs, die sich nicht rechnen (+ Update Mindmap) | BLOGGERFORUM-WIRTSCHAFT.DE 2. Mai 2010 um 20:16

[…] Ehrensache: Re-publica 10: der Neidfaktor var showHover=false; Share and […]

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Dobschat » Links vom 13. April 2010 bis 9. Mai 2010 8. Mai 2010 um 23:56

[…] Re-publica bei FAS und SZ – […]

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Der Blog-Spiegel zur re:publica 2010 – re:publica 2010 21. Juni 2010 um 15:11

[…] Thomas Knüwer 20. April 2010 – 10: 38 Uhr   https://www.indiskretionehrensache.de/2010/04/re-publica-10-der-neidfaktor/ […]

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Blogspiegel zur re:publica 2010 – re:publica 2010 23. Juni 2010 um 17:10

[…] Indiskretion Ehrensache / Thomas Knüwer Re-publica 10: der Neidfaktor […]

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2020 – Gedanken zur Zukunft des Internets 11. November 2010 um 17:25

[…] von Marketing-Professor Michael Paetsch. Auch Peter Kruse, einer der besten Redner auf der Re-Publica, ist dabei, ebenso Twitter-Expertin Nicole Simon mit einem Text über, klar, […]

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Liebe Internet-Nichtgutfinder — Konstantin Klein 7. Februar 2011 um 9:37

[…] …wie ich höre, waren einige von euch (Linkt euch doch selbst!™) in der vergangenen Woche auf dem in Berlin stattgefunden habenden Kongress der Internet-Gutfinder und haben nacheinander oder auch gleichzeitig den Kongress, die versammelten Internet-Gutfinder und das Internet an sich nicht gut gefunden. Das, liebe Internet-Nichtgutfinder, ist ebenso euer gutes Recht wie darüber, dass ihr das alles nicht gut findet, in Publikationen zu schreiben, die ebenfalls dafür bekannt sind, Internet-Gutfinder-Kongresse, Internet-Gutfinder und das Internet an sich nicht gut zu finden. […]

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re:publica XI: Nachberichte der rp10 | offensichtlich 8. April 2011 um 13:13

[…] Indiskretion Nebensache: Re-publica 10: der Neidfaktor […]

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Was Google+ uns über Deutschland verrät 25. Juli 2011 um 15:38

[…] als guten Ruf. „Freaks“ oder „Nerds“ seien sie, klassische Medien beschreiben sie gern als zottelige Verwahrloste, deren Sozialleben die Aktivität eines Dreizehenfaultiers im Morphium-Koma erreicht hat. Diese […]

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Blogger: Am Ende Verleger – oder Verleger am Ende? 17. Februar 2016 um 11:25

[…] gab es und gibt es sehr viele Menschen, die einfach so Texte ins Internet schreiben – und dann von klassischen Medien verhöhnt werden. Erinnern wir uns doch daran, was die „FAZ“ 2007 über die Re-Publica schrieb: “Neben der […]

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