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Dies ist eine Abbitte.

An Tanja und Johny Haeusler, an Markus Beckedahl, Andreas Gebhard, Clemens Lerche und das gesamte Team der re-publica.

Im vergangenen Jahr bat ich, nachdem bekannt war, dass die Konferenz ihr angestammtes Terretorium um Kalkscheune und Friedrichstadtpalast verlassen würde, doch um Gottes Willen nicht in die Station zu ziehen, den ehemaligen Post-Bahnhof am Gleisdreieck. Die Verlagerung dorthin hat für mich die Next, eine Konferenz, die auf einem tollen Weg war, gekillt.

Heute nun neige ich mein Haupt voll Scham und gestehe: Ich habe mich geirrt. Aber so was von: Die drei Tage der re-publica 2012 haben den einstigen Klassentreff der Blogger in eine neue Umlaufbahn geschossen.

Vor sechs Jahren begann alles mit ein paar hundert Leuten, es war ein Klassentreffen der aktiven Blogger in der flauschigen Kalkscheune. Viele trafen sich im Frühjahr 2007 das erste Mal persönlich, es war ein Untersichsein.

Und heute? Ist die re-publica mit über 4.000 Teilnehmern eine der größten Konferenzen in Deutschland (egal welchen Themenfeldes). Welche Bedeutung sie erlangt hat, machte Zeynep Tufekci klar: Viele arabische Blogger, sagte die Dozentin der Uni North Carolina, hätten sich 2009 in Berlin kennengelernt. Die große Zahl an Vorträgen zu Ägypten oder Syrien zeigte die gewachsene Internationalität der re-publica.

Doch nicht die schlichte Größe macht die rp12 zu einem Ereignis, an das wir uns noch lang erinnern werden. Es war die unaufgeregte, reibungslose Organisation, für die ich tiefen, tiefen Respekt vor dem Team habe. Zum Beispiel die durchdachte Art der Sponsorenpräsentation, die sich der Angst vieler Besucher vor zu viel Kommerzialisierung unterordnete. Oder die grandiose Idee, bunte Plastikstühle in der Mitte des zentralen Marktplatzes anzuhäufen, die jeder in die Räume tragen konnte – wer sitzen wollte konnte auch sitzen. Am Morgen des zweiten Tages waren sie komplett über das Gelände verteilt.

Und dabei war es voll. Echt voll. Um 11 Uhr am ersten Morgen moderierte ich ein Podium zum Startup-Standort Deutschland – und fünf Minuten vor dem Start überlegten die Stage-Manager, die Türen zu schließen. So ging es weiter: Selbst Themen, die eher randinteressig wirkten lockten große Mengen Besucher an, vom Foodblogging bis zur Präsentation der neuen Hilfe-Community der Deutschen Telekom.

Selten aber war es dann so gefüllt, dass kein Hineinkommen mehr möglich war. Und das unterschied die re-publica von ihrem Vorläufer 2011. Damals gab es reichlich Ärger, weil die kleinen Räume der Kalkscheune nicht einmal ansatzweise ausreichten.

Überhaupt: Es gab keinen Ärger. Nicht über die Fülle, nicht über massiv schlechte Vorträge, „ich sehe hier nur glückliche Menschen“, sagte jemand. Nicht einmal das nicht funktionierende Wlan konnte die übliche Lästerei-Folklore in Gang setzen.

Im Gegensatz zur Next wissen die re-publica-Macher das riesige Areal zu bespielen. Saal-Hopping war problemlos möglich, die hölzernen Affenfelsen in der Mitte wurden ebenso wie der Vorplatz ein Ort zum Treffen, Quatschen und auch Arbeiten. Bei keiner der 5 re-publicas zuvor habe ich so wenige Vorträge und Diskussionen gehört – und nie zuvor habe ich mit so vielen Menschen geredet. Und: Nie zuvor war ich so entspannt. Es stellte sich bei vielen ein wunderbarer re-publica-Flow ein.

Dies wurde unterstützt vom Fehlen eines Dreh- und Angelpunktes. Der Friedrichstadtpalast war eben immer der Ort, wo man hingehen konnte, wo immer etwas interessantes lief. In der Station gibt es diese Form von Magnet nicht. Aber er war auch nicht nötig, denn wenn man gerade nicht wusste wohin, traf man immer jemand in der Mitte. Natürlich war ein Faktor dabei die Abgelegenheit der Station. Drumherum ist halt nicht alles schlecht, aber man hat nichts. Keinen Italiener fürs Mittagessen, keine Bar zum Absacken – das hielt die Besucher beisammen.

Geändert hat sich auch die Haltung der klassischen Medien. In den ersten fünf Jahren brillierten sie durch trollartige Schimpfarien (vergangenes Jahr habe ich die Best-of mal zu einer Handreichung zusammengeschrieben). Nun versuchen sie, die re-publica zum uninteressanten Alltag zu erklären. Weil das Netz Normalität sei, sei das Treffen in Berlin eben langweilig. Gleichzeitig nutzen die digitalen Renegaten die Tage in Berlin um sich Material zu sammeln – kaum einer der bekannteren Menschen im Netz, der nicht mindestens drei Interviews geben musste.

Was fehlte? Ein neuer Star. So wie Gunter Dueck oder Peter Kruse, die vor ihren re-publica-Auftritten eher unbekannt waren und von denen hinterher alle sprachen. Und auch Muss-ich-sehen-Namen waren rar gesät. Steffen Seibert vielleicht, der mit seinem Charme den vollen Saal 1 zuflauschte. Aber insgesamt mangelte es an großen Namen. Hier wäre dem Team auch mal Mut zur Ironie zu wünschen. Wie interessant hätte ein Frank-Elstner-Interview zu seinen Twitter-Versuchen werden können?

Was auch fehlte: die Piraten. Vielleicht hatten die Organisatoren Angst, zu sehr als Piraten-Kongress abgetan zu werden. Doch ehrlich gesagt: Angesichts der aktuellen Situation in Deutschland wäre ein Panel zu diesem Thema Pflicht gewesen, in dem die Piraten und ihre vielen Kritiker in Digitalien aufeinander treffen.

Und noch etwas: Es gibt noch immer Areale der Internet-Nutzung, die auf der re-publica nicht stattfinden. Die Youtuber, zum Beispiel, die beginnen den Webvideo-Preis in Düsseldorf als ihren Treff zu entdecken; die Modeblogger waren in diesem Jahr auch nicht aktiv; die Weinblogger und Autoblogger fehlten ebenfalls. In jedem dieser Felder findet eine interne Vernetzung statt. Doch es wird nur gelingen, Themen wie das gemeinsame Eintreten für Rechte oder Refinanzierungsmodelle auf die Schiene zu bekommen, wenn sich die Interessenvertreter auch untereinander besser verstehen. Die re-publica wäre eine ideale Plattform dafür.

Doch dies ist kritisieren auf hohem Niveau. Die rp12 hat einen neuen Maßstab gesetzt. Sie ist endgültig der Nummer-1-Treffpunkt des aktiven, digitalen Deutschlands. Und das Klassentreffen? Das wird sich Stück für Stück verlagern in den Abend. Google lud zum zweiten Mal zum Empfang, andere Unternehmen werden desgleichen tun – und natürlich gibt es eigene Initiativen, ein Geek-Steak-Dinner gibt es auch schon und vielleicht vergrößern wir unser Foodblogger-Gutessen auch weiter.

Ich glaube aber auch, dass mit dem Umzug in die Station ein massiver Wandel einsetzen wird, weg von der Idee einer Konferenz und hin zu einem Festival. Wir werden in den kommenden Jahren viel mehr Aktivitäten auf diesem zentralen Marktplatz und draußen vor der Tür erleben, die Amsterdamer Picnic dürfte das Vorbild sein.

Und ich wage die Prognose: In weniger als fünf Jahren wird die re-publica eine fünfstellige Besucherzahl haben. Ihr Weg hat gerade erst begonnen.

Tanja, Johnny, Markus, Andreas, Clemens – danke. Ihr hattet Recht, das nächste Bier geht auf mich.


Kommentare


Konstantin Neven DuMont 4. Mai 2012 um 19:31

Wahre Größe zeigen Menschen, die auch eigene Fehler in aller Öffentlichkeit eingestehen können. Von daher Chapeau. Auf der #rp13 bin ich auch am Start.

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4. Mai 2012: Gelesen. « Schichtstufen 4. Mai 2012 um 20:25

[…] Thomas Knüwer auf seinem Blog Indiskretion Ehrensache zur Republica 2012 Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste, dem diese(r) Artikel gefällt. This entry was written by nunatak and posted on 4 Mai 2012 at 20:04 and filed under Leselinks with tags michel serres, openscience, republica. Bookmark the permalink. Follow any comments here with the RSS feed for this post. Post a comment or leave a trackback: Trackback URL. « 1. Mai 2012: Lesenotizen […]

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Sammelmappe » Blog Archive » In eine neue Umlaufbahn 4. Mai 2012 um 22:48

[…] In eine neue Umlaufbahn geschossen: so hätte ich es nicht ausgedrückt. Aber ja, das neue Gelände war wunderbar angepasst, designt für die hohen Ansrüche der republica-Besucherinnen und Besucher Mai 4th, 2012 in Fundstücke | tags: republica, rp12 […]

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Virtueller Rundgang: re:publica, Tag 3 — CARTA 5. Mai 2012 um 0:03

[…] erstes Fazit hat Thomas Knüwer, das ich von außen mal so […]

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Virtueller Rundgang: re:publica, Tag 3 « … Kaffee bei mir? 5. Mai 2012 um 0:15

[…] erstes Fazit hat Thomas Knüwer, das ich von außen mal so […]

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Links fürs Wochenende 5. Mai 2012 um 2:14

[…] Viva la re-publica: Thomas Knüwer lobt Organisation, Veranstaltungsort und die Veranstaltung selbst: “Die rp12 hat einen neuen Maßstab gesetzt. Sie ist endgültig der Nummer-1-Treffpunkt des aktiven, digitalen Deutschlands.” […]

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Der Ruhrpilot | Ruhrbarone 5. Mai 2012 um 10:21

[…] Konferenz: Viva la re-publica!…Indiskretion Ehrensache […]

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Phil 5. Mai 2012 um 12:09

Kann den Vorschlag zu den Piraten nicht nachvollziehen. Anstatt die rp den Piraten als Wahlkampfplattform zu überlassen sollte die ganze Politische Szene einbezogen werden. Den Anfang hat das BPA mit Steffen Seibert dieses Jahr gemacht. In den nächsten Jahren wünsche ich mir mehr Beiträge und Teilnehmer von Regierung und demokratischenParteien – nicht nur von den Piraten.

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Frauschmitt 5. Mai 2012 um 14:26

Volle Zustimmung. Das war wirklich sehr gut organisiert, gedacht, geplant. Das mit den Stühlen war der Hit. Sicher kann man die Themen noch ergänzen. Ob es unbedingt Frank Elstner sein muss, da bin ich mir aber nicht so sicher. Wenn das WLAN jetzt noch geht und die Beschallung beim offenen Stage 7 besser wird, wird das Wort „Flausch“ im nächsten Jahr vielleicht sogar noch öfter fallen (und das ist wirklich kaum zu glauben).

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nullenundeinsenschubser – Gähn. #rp12 5. Mai 2012 um 15:31

[…] und ein wenig müde. Aber es war eine tolle re:publica 2012. Finden auch die anderen. Anke, Thomas und die Macher selbst auch – und das zu Recht. Was allein am ersten Tag dort los war, kann […]

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egghat 5. Mai 2012 um 16:45

Ich war ja noch nie da und dieses Jahr nur auf dem ersten Tag, weil mir die Comdirect gesagt hatte, dass mein Ticket nur am ersten Tag gültig sei. Das war der eine Fehler der Comdirect, die beiden anderen (vorher nie da gewesen zu sein und dieses Mal nur einen Tag) gehen auf meine Kappe.

Verdammt coole Geschichte, so viele interessante Vorträge und noch mehr interessante Menschen. Und – bis auf das WLAN – exzellent organisiert.

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Lesetipps zum Wochenende (KW 18) « Das Textdepot 5. Mai 2012 um 16:51

[…] re:publica (hier Eindrücke von Robert Basic, dort von Thomas Knüwer) war diese Woche kaum zu übersehen, deshalb noch ein paar kurze Tipps links und […]

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Franz 5. Mai 2012 um 19:45

Kann man kaum besser zusammenfassen. Ich fand die rp12 besser als alle zuvor. Es tat mir unendlich leid, dass ich am letzen Tag nicht mehr dabei sein konnte.

Die mutige Entscheidung aus Mitte zum Gleisdreieck zu gehen hat der Veranstaltung nur gut getan. Ich bin selten auf so einer entspannten und gleichzeitig spannendene Veranstaltung gewesen.

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Markus Jakobs 6. Mai 2012 um 10:33

ich vergleiche gerade dein „bunte-Stühle-Bild“ mit meinem 😀 http://instagr.am/p/KHs3dWPSBE/

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Markus 6. Mai 2012 um 13:28

Den einen war ja mit dem Gründer der schwedischen PIraten, Rick Falkvinge. dem Berliner Abgeordneten Christopher Lauer, dem Bundesvorstandsmitglied Julia Schramm und der ehemaligen politischen Geschäftsführerin Marina Weißband (Die aber einen Tag vorher absagte) zuviele Piraten im Programm. Was anderen aber offensichtlich nicht auffiel. 🙂

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Größer, professioneller und immer noch ein Klassentreffen – die re:publica 2012 in Berlin » Von Christine Heller » result blog 6. Mai 2012 um 16:36

[…] beschreiben. Im Vergleich zum vergangenen Jahr gab es jede Menge Veränderungen, die nicht von allen im Vorhinein begrüßt wurden. Doch viele dieser kritischen Stimmen sind verstummt oder haben ihre Meinung geändert. Denn […]

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OliverG 7. Mai 2012 um 9:34

Dueck war nur in re:publiuca-Kreisen ‚unbekannt‘. Ansonsten war er SEHR bekannt :=) Vielen Seit Jahren (u.a. war er Redner der NEXT, ehm 2009 oder so.

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Abstrakt « Bretterderwelt’s Blog 7. Mai 2012 um 13:28

[…] re:publica 12 statt. Das Gesagte finden Sie zusammengefasst von Paul und Paul und Ariane. Auch der Wunsch nach mehr Foodbloggern, die sich aktiv einbinden. Der Autor dieser Zeilen war nicht anwesend, hat […]

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So weit unser Netz uns trägt | PR-Doktor 7. Mai 2012 um 14:27

[…] Thomas Knüwer schreibt hier ausführlich, warum er den Organisatoren ein Bier ausgeben will. […]

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Fundraising-Wochenrückblick vom 30.04.-06.05.2012 | sozialmarketing.de – wir lieben Fundraising 7. Mai 2012 um 17:05

[…] Zeit, sich zu fürchten Hyperland: Wie Telekom_hilft der Telekom hilft Indiskretion Ehrensache: Viva la re-publica! t3n: Stimmen und […]

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Überhaupt: Liebe | cdv! 7. Mai 2012 um 20:08

[…] genickt habe ich beim Beitrag von Thomas Knüwer, der neben dem Lob auch noch die Prognose stellt, dass sich die re:publica mehr und mehr zu einem […]

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re:publica 2012 – re:cap | Online Marketing Agentur (Projecter GmbH) 8. Mai 2012 um 10:26

[…] Mehr zu lesen gibt es beispielsweise bei BUZZRank mit schöner Infografik vom Tag 1 , bei t3n, bei den Seonauten und bei Thomas Knüwer. […]

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Zeichenlese 8. Mai 2012 um 10:52

[…] Viva la re-publica! (Thomeas Knüwer) auf indiskretionehrensache.de […]

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stk 8. Mai 2012 um 12:09

Was Oliver Gassner sagt: Dueck konnte man durchaus schon vorher kennen — wir haben hier im Buero seit 2004 handsignierte Ausgaben seiner Buecher 🙂

Was die Location angeht: d’accord! Ich hatte Montag beim Aufbau kurz in die Halle gelugt und zweifelte noch ein wenig, ob das an die Atmosphaere der vergangenen Jahre herankommen wuerde — der Innenhof der Station ist aber tatsaechlich irgendwie ein um ein Vielfaches skaliertes Abbild des Kalkscheuneninnenhofs geworden, und die Affenfelsen machten sich grandios. Das war grosses Tennis.

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re:publica 2012, Finanzblogs und die ganze Online-Szene | Die Börsenblogger 8. Mai 2012 um 16:45

[…] gelegen haben mag) im Vordergrund. Dies führte selbst bei alten Hasen, wie etwa Robert Basic oder Thomas Knüwer, für besondere […]

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johnny 8. Mai 2012 um 16:59

Dankeschön, Thomas, für die netten Worte und auch für die Aufforderung, nicht stehen zu bleiben, weiter in alle Richtungen zu denken und etwaige Lücken zu füllen. So verstehe ich das und genau das ist auch der Plan (diese YouTube-Szene z.B. beschäftigt mich sehr und sie möchte ich sehr gerne auch auf der rp sehen).

Und was die Station angeht: So gerne war ich noch nie anderer Meinung als du vor einem Jahr. 🙂 Es gibt aber natürlich nichts, wofür du dich entschuldigen müsstest. Denn wissen konnte es niemand vorher, weshalb wir umso froher sind, dass alle Pläne und Bemühungen erfolgreich aufgegangen sind.

Für mich geht das mit dem Bier aber voll in Ordnung!

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Tanja 8. Mai 2012 um 17:22

Danke dafür! Abbitte leisten musst du aber nicht. Ich glaube, es gibt wenige deiner Bedenken, die wir nicht geteilt haben!
Mit dem Mantra: „Bitte, lass es klappen!“ haben wir uns wochen-, ach was: monatelang in den Schlaf gesungen! Dass es tatsächlich geklappt hat, verdanken wir, ohne die Grandiosität aller re:publika-Schmiede schmälern zu wollen, nicht zuletzt einem Publikum, dass in seiner Offenheit und Freundlichkeit seinesgleichen sucht.
Wirklich: es gibt viele tolle Locations und echt spannende Konferenzen, aber eine vergleichbare Stimmung zu schaffen und trotz des enormen Wachstum zu erhalten, das schafft eben nur ein Haufen von Menschen, die mit dem Herzen Teil oder zumindest bei der Sache sind.
Insofern gebe ich dein Dankeschön von Herzen zurück, nehme das Bier aber gerne an!
Ab sofort beten wir also, dass wir auch ein Vielfaches der re:publica-Bande lecker satt bekommen, ohne Wasser zur Suppe geben zu müssen 🙂

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Rückblick: Die re:publica 2012 und mein restlicher Besuch in Berlin « Henning Bulka 10. Mai 2012 um 19:06

[…] die Frage: Was kommt als nächstes? Thomas Knüwer sagt der re:publica eine glorreiche Zukunft voraus, und ich schließe mich diesem Urteil weitgehend an. Es war meine erste re:publica überhaupt, doch […]

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