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Als die erste Welle der Acta-Demonstrationen vor zwei Wochen lief, gab es neben der großen Zahl der Teilnehmer noch etwas, was viele verwunderte: die hohe Zahl von Teenagern. Wo kamen die her? Alles Jungpiratinnen und -piraten? Dafür waren es zu viele.

An jenem Wochenende der ACTA-Demos fiel mir bei Facebook ein Eintrag auf der Wall einer Bekannten aus Schultagen auf. Sie lebt in meinem Heimatort Senden, 20 Kilometer südlich von Münster. Und ihre 16-jährige Tochter Julia Wolters postete nun auf dem Profil ihrer Mutter: „Das ist Acta. Acta ist böse“ – es folgte ein Link zu einem Acta-Erklärvideo.

Ich fragte Julia, wie sie auf das Thema gekommen ist. Hier ihre Antwort:

„Ich glaube das war so, dass mich eine Freundin, die selber sehr netzgewand ist, darauf aufmerksam gemacht hat und ich mich sofort weiter darüber informiert habe. Nachdem ich dann verstanden hatte was das alles zu bedeuten hat, war ich nicht sonderlich begeistert und hab auch alles mögliche getan um mich zu engagieren: Die Petition ‚unterzeichnet‘, meine Freunde und Familie informiert und dieses Wochenende war ich auch am Samstag mit Freunden in Münster auf der Demo (:
In der Schule sagen zwar alle, dass sie dagegen sind, und wie ’scheiße‘ das alles ist, aber die wenigsten unternehmen etwas dagegen. Zumindest in meinem Freundeskreis ist es ein großes Thema.

Auch wenn Deutschland offiziell zwar behauptet den Vertrag nicht zu unterschreiben trauen wir dem nicht. Diese ganze Acta-Sache wurde verheimlich und von den Medien tot geschwiegen, also warum jetzt glauben was sie uns erzählen? Ich will jetzt nicht als überreagierender Teenager rüberkommen, aber die Politiker haben ihr Outing zu Acta nicht ohne Grund kurz vor den Demonstrationen im Land ‚deutlich gemacht‘.

Dazu, dass diese Netzkenner sagen, sie wären völlig platt, kann ich nur sagen, dass man die heutige Jugend (im Internet) auf keinen Fall unterschätzen sollte. Wir sind so viele die sich engagieren und auch noch den Willen haben, etwas zu ändern.

Das Internet ist für uns Jugendliche heutzutage DAS Hauptmedium. Sei es für Kommunikation, Information oder Unterhaltung. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Wir können durch das Internet frei unsere Meinung verbreiten, andere gegebenenfalls kritisieren oder auch akzeptieren. Das Internet hilft uns so schnell wie möglich so viele Gleichgesinnte wie möglich zu erreichen. Denn nur wenn wir viele sind, werden wir überhaupt bemerkt.
Acta versucht uns unsere Redefreiheit weg zu nehmen, uns durch völlige Überwachung zu kontrollieren.
Wir sagen ‚Nein!‘ zur Kontrolle und ‚Ja!‘ zu freier Meinungsäußerung. Denn wie wären wir sonst in der Lage irgendetwas zu verändern?

Ich und auch meine Freunde und Mitstreiter finden es wichtig, sich bemerkbar zu machen. Denn wenn wir unsere Meinung nicht deutlich machen, können wir auch nichts ändern. Falls wir diese Möglichkeit noch haben.“

Nochmal zur Erinnerung: Julia ist 16, lebt in einer 15000-Einwohner-Gemeinde, hat kein Blog und ist keine Youtuberin. Sie ist eine ganz normale Schülerin.

Aus Sicht der EU-Kommission aber ist ihr Protest undemokratisch, wehrt sie sich gegen Acta, so droht ihr CDU-Bundestagsmitglied Ansgar Heveling mit dem Vergießen ihres Blutes und künftig soll ihr gesamter Datenverkehr überwacht werden – denn natürlich ist sie eine der möglichen Verbrecherinnen. Geht sie ins Kino, darf sie sich ohnehin vor vielen Filmen anlesen, dass sie das Werk nicht aufzeichnen darf – jeder Zuschauer ein potenzieller Gangster.

Niemand kann ernsthaft erwarten, dass dies ohne Folgen bleibt. Offensichtlich ist, dass kein Politiker, kein Lobbyist, kein Musik-, Film- oder Verlagsmanager darauf hoffen sollte, eine Imagesteigerung zu erfahren, spricht er sich für Acta aus. Hier wird eine Generation dazu erzogen, Politik zu verabscheuen und keinerlei Respekt vor den Inhalteindustrien zu haben.

Denn hier geht es nicht einfach nur darum, nichts für Musik oder Filme zu zahlen: Tatsächlich greift hier eine ältere Generation nicht nur ein Kommunikations- oder Unterhaltungsinstrument an – sondern ein Statussymbol.

Das Auto nämlich genießt diesen Stand nicht mehr, wie im vergangenen Jahr eine Studie von Bain ergab. Und den Führerschein machen sie auch weniger häufig als früher. Für meine Generation war das nicht vorstellbar: Ein Auto bedeutete Freiheit und Emanzipation von den Eltern. Diese Freiheit sucht jene Generation in der Kommunikation. In der Welt von immer mehr Ganztagsschulen, immer mehr Vereinszugehörigkeiten und immer weniger Zeit für sich selbst sind Chat, ICQ, IM, Social Networks und Youtube die Flucht aus der Enge der elterlichen Vorgaben.

Jugendliche konsumieren erheblich mehr Kulturgüter als Ältere. Das kennen wir fast alle: Als Teenager kennt man wesentlich mehr Bands als in späteren Jahren. All diese Alben oder Filme zu erwerben übersteigt jedes Taschengeld. Es gehört zu den romantischen Vergangenheitsbewältigungserinnerungen, zum Freund zu eilen, der ein heiß ersehntes Album hat, um es auf Kassette zu ziehen. Oder am Radio zu sitzen um den Song mitzuschneiden, der einem gerade nicht mehr aus dem Kopf geht. Heute geht dies einfacher – doch es ist eben eine Raubkopie.

Die Inhalteindustrie – eine winzige Branche, die in Deutschland weitaus kleiner ist als die der Bestatter – drängt nun mit voller Lobbyismus-Finanzierung darauf, diese Raubkopien zu bekämpfen. In Plakaten sehen dann die bösen Verbrecher aus wie böse Verbrecher aussehen. Nur das ist Blödsinn: Tatsächlich sind diese Verbrecher die Jugendlichen – praktisch alle Jugendlichen. Sie sind der Grund für Sopa und Pipa und Acta. Sie sind  aber nicht, wie uns die Lobbyisten glauben machen wollen, Massen-Raubkopierer. Nur ein bis drei Prozent von ihnen fallen in diese Kategorie, ergab eine Studie in den USA und Deutschland durch das Social Science Research Institute (SSRC). Und die Untersuchung sagt: Die rechtlichen Maßnahmen stoppen Piraterie nicht. Dies ist auch der Grund warum all die Pläne wie Sopa und Acta Wirtschaftsunternehmen zu Polizisten machen: Die Zahl der tatsächlichen Verurteilungen ist so gering, dass der Rechtsweg für die Inhalteindustrie nicht wirtschaftlich ist.

Dazu empfehle ich den höchst lesenswerten Vortrag von Instituts-Direktor Joe Karaganis zu hören:

Der US-Jurist Lawrence Lessig erklärt ganz richtig, dass wir uns fragen müssen, was Teenager beim Anblick solcher Plakate denken. Viele von ihnen wissen, dass sie mit dieser Titulierung gemeint sind. Nur: Glaubt jemand ernsthaft, das würde sie davon abhalten? Ist es nicht vielmehr so, dass sie das Gefühl und den Respekt vor einem Rechtswesen verlieren, das sie unter Generalverdacht stellt und mit ihrer Welt nicht mal ansatzweise konform geht?

Doch da ist noch mehr: Digitale Medien bieten die Möglichkeit, sich kreativ auszutoben – oder anderen dabei zuzusehen, wie sie es tun. Was einst die Garagenband, die Theatergruppe oder das Gedichteschreiben daheim war, sind heute DJ-tum oder Youtubing. Hier sind neue Medienstars entstanden, die erst mit reichlich Verspätung die Wahrnehmung der Restwelt erreichen – wenn überhaupt. Am auffälligsten sind sicher Herr Tutorial mit seinen inzwischen fast 50 Millionen Abrufen auf Youtube und das Comedy-Trio YTitty, das es immerhin schon bis zu Harald Schmidt schaffte. Sie sind einer der Gründe für die Zahl der Jugendlichen auf der Straße im Kamp gegen Acta: Denn ihre hunderttausenden, wenn nicht gar Millionen deutschen Zuschauer erfuhren in aller Deutlichkeit, was die neuen digitalen Multiplikatoren von Acta halten – nichts. Hier ein Beispiel:

Da machen Jugendliche das, was ihre Eltern immer predigten: kreativ sein, nicht nur gucken, sondern machen. Und was ist der Lohn dafür? Kriminalisierung.

Was denkt ein Jugendlicher, der Inhalte remixed und damit im Internet ein paar Dutzend Leute findet, die seine Sachen gut finden, wenn er solch ein Plakat sieht? Er ist kreativ, er macht Dinge – und ist dafür ein Verbrecher?

Dies sind rhetorische Fragen, für jeden, der sich nur ein paar Minuten unvoreingenommen mit dem Thema beschäftigt. Doch wer tut das schon? Diese kreative Seite der Verwendung digitaler Medien wird kaum wahrgenommen. Kein Politiker, der sich für sie stark macht. Kein Entertainment-Manager, der ein „ja, aber, das müssen wir nacharbeiten, denn wir brauchen Talente“ einwirft.

Und so passiert das Unfassbare, das womit keiner mehr gerechnet hat: Die scheinbar unpolitische und an der Gesellschaft uninteressierte Jugend geht auf die Straße – sie wird politisch. Wieder tun Jugendliche, was sich alle gewünscht haben – und wieder wird sie dafür wahlweise beschimpft oder belächelt. Auch ich gehörte zu jenen, die nicht glaubten, dass es eine digitale Spaltung zwischen den Generationen wirklich gibt. Nun muss ich gestehen: Ich hatte unrecht. Und ich habe das Gefühl: Dies ist erst der Anfang eines Kulturkampfs – und eines Kampfes um die Kultur.

Denn was wäre, würde Andy Warhol heute mit seiner Kunst anfangen, bannte er heute jene Campbell-Dose auf Leinwand? Vermutlich würde die Suppenfirma ihn verklagen. Oder Picasso und die Maler seiner Generation: Sie übernahmen Motive von einander und interpretierten sie neu – wahrscheinlich würden sich ihre Galleristen gegenseitig vor Gericht zerren.

Was? Übertrieben? Unsinn?

Dann fragen Sie mal Eric den Breejen. Der Künstler hat die Texte des Beach-Boys-Album Albums „Smile“ als Inspiration für eine Bilderserie verwendet. Und was macht Van Dyke Parks, der Texter der Beach Boys? Sie ahnen es: Er verklagt den jungen Maler.

Wenn nun neue Acta-Proteste anstehen, dann geht es eben nicht nur um die Totalüberwachung aller Internetanschlüsse, die Unterwanderung der Politik durch Lobbyismus und die Übernahme rechtsstaatlicher Aufgaben durch Wirtschaftsunternehmen. Es geht auch um die Freiheit von Kunst und Kultur – und die Frage, ob wir einer jungen Generation die Demokratie auf lange Zeit verleiden.


Kommentare


Jackadoodle 24. Februar 2012 um 18:00

Schöner Text. Letztlich halte ich es trotzdem mit Bill Maher: wir reden in dieser Debatte viel über Freiheit und Demokratie, aber eigentlich wollen wir alle nur weiterhin free shit und nichts dafür bezahlen.

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Generation der Verbrecher « der baerenaufbinder 24. Februar 2012 um 18:27

[…] ≈ Hinterlasse einen Kommentar Generation der Verbrecher. […]

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bugsierer 24. Februar 2012 um 19:13

pluseins+

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Frank 24. Februar 2012 um 19:22

@Jackodoodle: Ich hatte von Bill Maher ja immer eine hohe Meinung, mit dieser Meinung war er aber bei mir unten durch. 🙂

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Gor 24. Februar 2012 um 22:21

Na, ist doch ganz klar: die Antwort der Jugend auf die Anti-Pirateriekampagne ist, sich „Piraten“ zu nennen und als solche in die Politik zu gehen. Das gab es wohl noch nie, eine Partei, die unter dem Namen einer Verbrechergruppe kandidiert – auch wenn diese Verbrechergruppe traditionell ein positives-nostalgisches Image hat.

Die „Raubkopierer sind Verbrecher“-Kampagne hat nichts als Trotz und Jetzt-erst-recht-Einstellungen hervorgerufen. Die Musikindustrie sollte sich klar werden, dass sich das goldene Zeitfenster langsam aber sicher schließt. Das war die Zeit, in der Kopieren möglich aber aufwendig war, so dass nur die Industrie Kopien in großer Zahl herstellen konnte. So ließen sich Informationen billig vervielfältigen und teuer verkaufen. Dieses Zeitfenster dauerte vom Grammophon bis zum CD-Brenner, also ca. 100 Jahre. Vorher und nachher verdienten Musiker nur Geld, wenn sie selbst Konzerte gaben. Und ehrlich, ein Michael Jackson braucht keine Hunderte Millionen; mit einer oder zwei wäre er wahrscheinlich auch glücklicher geworden.

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Musenrössle 24. Februar 2012 um 22:28

@Jacka:
Auf meinen Computer gibt es keine raubmordkopierte Filme, Musik, Programme oder sonstwas.

Und in meinen Blogs schmücke ich weder mit fremder Leute Bilder noch Beiträge ohne zu fragen – Zitate im Rahmen des erlaubten natürlich ausgenommen.

Also reden sie nicht davon, daß „wir alle“ alles nur umsonst haben wollen.

Bei mir kann das ja kaum der Grund sein Freiheit und Demokratie zu fordern.

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Nachtwächter-Blah » Hier wird eine Generation dazu erzogen, Politik … 25. Februar 2012 um 3:05

[…] Hier wird eine Generation dazu erzogen, Politik zu verabscheuen und keinerlei Respekt vor den Inhalt…… ACTA, Contentindustrie, Indiskretion Ehrensache, Link […]

Antworten

Heute: Stoppt ACTA Demo « stohl.de 25. Februar 2012 um 9:46

[…] […]

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Und die drehen sich auch noch: Deutsche Content Allianz & ACTA — 48techblog 25. Februar 2012 um 11:51

[…] Generation der Verbrecher: “Offensichtlich ist, dass kein Politiker, kein Lobbyist, kein Musik-, Film- oder Verlagsmanager darauf hoffen sollte, eine Imagesteigerung zu erfahren, spricht er sich für Acta aus. Hier wird eine Generation dazu erzogen, Politik zu verabscheuen und keinerlei Respekt vor den Inhalteindustrien zu haben.” […]

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Ray05 25. Februar 2012 um 12:22

Sehr interessanter Artikel!

An dem letzten Beispiel zum veralteten Urheberrecht mit den Beach Boys sieht man deutlich die Diskrepanz im Umgang mit dem eigenen Material bzw. Content. Während die einen klagen und sich damit irgendwie auch unbeliebt machen, gibt es andere Künstler wie beispielsweise Celldweller, die komplett anders vorgehen.

Da wird offiziell dazu aufgerufen, die eigenen Musikstücke zu remixen, richtige Wettbewerbe veranstaltet und vom Fan entschieden, wer der beste ist. Teilweise werden dann Songs veröffentlicht, auch auf CD gepresst und so vermarktet. Auch Nachwuchskünstler werden in die eigene Plattenfirma aufgenommen. Alleine daran sieht man schon, dass für solche Leute herkömmliche Labels nicht passen, weswegen eigene gegründet werden. Andere Bands streamen ein neues Album komplett (z.b. The Devil Wears Prada) oder bieten es sogar als Download an (ich glaube Nine Inch Nails hat das mal gemacht) und trotzdem werden die Alben ein kommerzieller Erfolg.

Gleichzeitig verlinken viele Bands Videos von YouTube, die dann dank GEMA nicht gesehen werden können. Heißt also, dass der Urheber selbst eben nicht die vollen Rechte besitzt, sondern vielmehr die Verwertungsindustrie.

Im Endeffekt möchte ich damit ausdrucken, dass der althergebrachte Umgang mit dem Urheberrecht und den eigenen Werken auf Reglementierung abzielt und eigentlich keine gute Außendarstellung des Künstlers bewirkt, während ein zeitgemäßer Umgang kommerziell nicht unattraktiv ist, weil dadurch auch die Bindung der Fans an den Künstler steigt und die Außendarstellung eben sehr positiv verläuft. Denn wer hat nicht gerne viele Freiheiten vom Künstler, um mit den Werken zu arbeiten oder auch nur zu sehen, dass andere es können.

Zum Abschluss noch ein weiteres Beispiel:
Erst vor kurzem habe ich gesehen, dass das neue Album von (wieder) Celldweller für 9,99 $ als Download erhältlich ist. Für einen Cent mehr gibt es die herkömmliche CD – inklusive des Albums im *.mp3-Format (320 Kbps). Er weiß, dass die Lieder eh gerippt werden und erspart so sogar noch Arbeit. Kundenbindung 😉

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Janus Winter 25. Februar 2012 um 12:41

Als Musiker würde ich schon auch die Chance bekommen, mit meinen Songs Geld zu verdienen, und nicht bloß mit Live-Auftritten. Leider ist das nicht mehr möglich, wo Musik zu einer Jederzeit-Umsonst-Ware verkommen ist. Zurückdrehen kann man den Prozess nicht, schon gar nicht mit einem unverständlichen Gesetz. Aber vielleicht könnte man mal genauso leidenschaftlich über die Kehrseite der Medaille nachdenken! Da haben die Piraten durchaus interessante Konzepte anzubieten. Das Missverständnis, dass Piraten für eine Politik gegen die Inhalte-Urheber sind, sollte aus der Welt geschafft werden. Bereitmachen zum Ändern!

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Sterin McCollis 25. Februar 2012 um 13:04

@Gor: Das ist immer der tolle argumentative Zug in dieser Diskussion: von (vermögenden) Stars auf Musiker im Allgemeinen schließen und daraus schlußfolgern, dass sie doch ihr Geld mit Live-Auftritten verdienen möchten!

Wenn das konsequent zu Ende gedacht wird, schreibst du Musikschaffenden vor, wie sie zu leben haben (auf Achse, immer unterwegs) und wie sie gefälligst ihr Geld zu verdienen haben (bitte im Direktverkauf durch Gigs zu familienunfreundlichen Arbeitszeiten).

Würdest du dir solche Arbeitsbedingungen vorschreiben?

Haben all jene, die über das Live-Geschäftsmodell schwadronieren jemals darüber nachgedacht, dass auch dies ein Markt ist, auf dem ein Überangebot herrscht, in der um Geld und (der noch begrenzteren Ressource) Zeit von Konsumierenden konkurriert wird – das heisst, dass es nur wenige geben wird, die sich refinanzieren können und viele, die zu miesesten Gagen rumkrebsen dürfen?

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John 25. Februar 2012 um 14:44

Nichts rechtfertig eine Kontrolle der Internetpakete. Gar nichts. Nichtmal mit dem Deckmantel Raubkopierer zu erwischen……

Das ist wirklich das einzigste was euch dazu einfällt.

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Stadler 25. Februar 2012 um 15:20

Ah stimmt! Die Copyrightgesetzte müssen also gewährleisten, dass man sein Geld als Musiker auf jedenfall und vor allem bequem verdient!
Das versuch ich ja in meiner Branche auch durchzuboxen! Aber diese Patienten halten sich einfach nicht an die Öffnungszeiten
(sog. Raubpatienten!),

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Tala 25. Februar 2012 um 20:31

Was ich nicht verstehe, wieso es ein Gesetz geben kann, das angeblich das Urheberrecht im Allgemeinen schützen soll, aber von dem letztendlich dann doch nur die große Filme- und Musikindustrie profitieren soll. Ich bin eine junge Illustratorin und Fotografin und musste auch schon erleben, wie meine Werke online entwendet wurden. Aber ich könnte es mir nichtmal leisten, das Geld für einen Anwalt vorzulegen, ich müsste mein Recht auf eigene Faust verteidigen und niemanden würde es interessieren. Wenn dann doch bitte gleiches Recht für alle. Und das ist auch der Grund, warum ich auf eine der Anti-Acta Demos gegangen bin. Ich bin durchaus für den Schutz des geistigen Eigentums, aber bitte dann auch auf eine realistische, faire Weise und nicht so, dass jeder plötzlich privat seine eigenen Gesetze erlassen darf. Außerdem glaube ich auch nicht, dass auch nur ein Deutscher Lust auf erneute stasiartige Überwachung hätte. Denn bitte, geht es hier um den Schutz von Leben, um die Verteidigung unserer Sicherheit oder irgendwelcher höherer Werte? Nein, es geht um Geld, um das Geld ein paar weniger, einzelner Leute.

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Pottblog 25. Februar 2012 um 21:43

Lokalkompetenz der Westfälischen Rundschau (WR), der “Zeitung für Dortmund”, bzw. von DerWesten am Beispiel der Anti-ACTA-Demos…

Die……

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Leave the Comment 25. Februar 2012 um 22:02

Wegen „Raubpatienten“: Tierärzte haben laut TV-Doku eine Preis-Verordnung und ab xx Uhr gibt es Aufschläge. Architekten und Juristen haben auch Preisordnungen.

Früher sind wir wegen Volkszählung auf die Straße gegangen. Damals gabs ein Verfassungsurteil das nicht jeder eine Identifikations-Nummer kriegen darf. Ich bin der einzige, der sich erinnert, das der Fischereiausschuss Echelon vor 15 Jahren durchgewunken hat. Keiner hat Aiger gezielt gefragt, wieso sie vor ein paar Wochen ACTA im Fischereiausschuss durchgewunken hat ?
Ich war bis vor 6 Wochen praktisch der einzige gegen Acta. Wer will, kann in den entsprechenden Foren ja mal danach suchen. Die Piraten haben das Thema verschlafen. D.h. sie werden auch in Zukunft nur wie die Presse hinterherberichten und wie Politiker hinterherregieren wenn vorhersehbare Probleme (Schneefall, Kälte, Hitze, Regen, Rezession, Flut, Ebbe, Trockenheit, …) wie alle paar Jahre eintreten.
Ohne sieben Jahre Rot-Grün müssten wir weniger Pensionen bezahlen. Was sonst noch anders wäre, fällt mir nicht ein.
Die Piraten erinnern mich an die Timoschenkos oder DDR-Mauerfall. Was ist daraus geworden ? Na also. Wenn ich Pirat wäre, würde ich schon seit Monaten aktiven wirksamen Verbraucherschutz betreiben um aus Dank und weil man wirklich was gebacken kriegt gewählt zu werden anstatt nur Steuern auszugeben wenn man mal gewählt wird (Das nächste bisher übersehene Thema ist vermutlich die Analog-Abschaltung und Receiver-Abzocke). Solche Leute alimentiere ich nämlich schon genug.
Piraten sind also nicht wirklich viel anders als die anderen Parteien. Und folglich vermutlich eher keine echte Lösung. wenn man alte Anti-ACTA-Postings findet, sieht man das Piraten anscheinend auch nicht mehr auf Experten hören und Probleme vorhersehen als die Fortschritts-Verhinderungs-Hinterher-Regierer-Parteien.

Rot-Grün 1999 unterm neuen Markt und AOL hätte digitalen Besitz und Nutzungsrechte und zentrale weltweite Lizenzserver (z.b. für TV-Serien damit wir netflix und sky-uk problemlos auch hier kaufen können) und natürlich auch Weiterverkauf und lebenslanges Nachkauf-Recht (DVDs, BDs, Bücher, PS1-Spiele wie Xenogears…) regeln müssen. Wenn ich Jurist wäre, hätte ich das als erstes gemacht bevor ich das neue-markt-Gesetz oder Ebook-Preisbindungs-Gesetzt etabliert hätte.

RTL kann Milliarden mit FreeTV-Werbung machen. Google kann Milliarden mit Kleinanzeigen in Free-Suchergebnissen machen. Warum gibt es keine deutsche kostenlose Free-Internet-Zeitung im Ausland für alle Plattformen (Phone, Pad, Laptop, Desktop, SmarTV) ?
Warum hilft keiner den tausenden Autoren ohne Verlag wie man erfolgreich seine Bücher e-vertreibt ? Dank rot-grüner Ebook-Preisbindung natürlich nur als Ebook weil Papier Probleme bringen kann. Ausländische Druckereien können laut ct recht günstig Bücher drucken und versenden. Wieso organisiert das keiner ?

Die Probleme mit Verwertern gäbe es nicht mehr, wenn man den wahren Urhebern andere Verwertungsketten zur Verfügung stellen könnte. 80-90% der Zeitschriften sind doch vermutlich heute schon quasi-Crowdfunded und erscheinen nur im Abo und entstehen beim Herausgeber im Keller oder Büro oder Wohnzimmer. Die wären froh um E-Vertrieb weil die Kosten oft eh nur Porto+Druck decken. (Siehe auch Augstein-Interview vor ein paar Tagen)
Wenn die Verwerter angeblich xx% Profit kassieren müssten schlankere Strukturen problemlos sein. Billiger für Kunden und mehr für die wahren Urheber. Sowas programmiert man schnell. Leider schützt die FSF, Gewerkschaften, Piraten einen nicht. Da es nur um Nutzungsrechte geht und heutzutage Clouds alles erledigen ist verwerterfreies Content-Fairtrade billiger möglich als echtes Fairtrade mit Kaffeebohnen o.ä.. Statt freier Projekte machen schweizer Firmen o.ä. dann dieses Geschäft mit entsprechend aufblähenden Provisionen. Na super.

Zusammenfassend bleibt nur, das die „Kiddies“ denken das es besser würde. Das dachten die Leute wegen 1950, 1990, Orange Revolution, Afghanistan, Ägypten, rot-grün usw. auch schon. Die Presse vergisst das Scheitern der meisten „Revolutionen“ und die „Revoluzzer“ lernen leider nicht dazu obwohl sie im Geschichtsunterricht, SPON-Archiv, Wikipedia und bei ihren Eltern ihnen haarklein die Fehler aufzählen könnten.
Es wird langsam peinlich wie die Presse immer die nächste Revolution wie damals z.B. den nächsten neue-Markt-Börsengang feiert und die gescheiterten Fälle vergessen hat. Was davon hat eine schlechtere statistisch problemlos vorführbare Erfolgsquote bzw. Aussicht: Neue-Markt-Börsengänge, Revolutionen bzw. Regierungs-Wechsel, Firmen-Groß-Fusionen, aktiv gemanagete Aktienfonds, Android-Geräte (Updates sind gemeint), Firmen-Aufkäufe durch Google ?

Offene Fragen:
Wieso fühlen sich die EU-Politiker von den Protesten anscheinend stärker genervt als von grünen Anti-Atom-Protesten oder 1.Mai-Protesten der Linken und Gewerkschaften ?
Wieso kriegen unorganisierte Gruppen in 50(?) deutschen Städten friedlichere Proteste besser gebacken als ATTAC mit vermutlich viel mehr Budget ?
Laut Meedia bzw. Nielsen haben Zeitungen und Fach-Zeitschriften -7% weniger brutto-Werbung als letztes Jahr gehabt. Wer sowas nicht als Chance sieht, sollte meine Steuern nicht verwalten. Bald gibt es immer weniger Print-Zeitungen wo man noch anrufen kann…
Interessant sind auch die aktuellen Aussagen von Sony in Zusammenhang mit GEMA und YouTube und Video-Sperrungen. Sony scheint gemerkt zu haben das sie Musik, Konzerte usw. vermarkten und es ohne CDs genau so gut oder besser geht und das Internet ein Segen wäre und die Musik-Markt-Zahlen sich stabilisieren.

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Cassiopeia 26. Februar 2012 um 0:10

@Leave the Comment: Ich war schon von über einem Jahr auf einer Anti-Acta-Demo in Düsseldorf von der dortigen Piratenpartei veranstaltet. (leider nur ca 40 Demonstranten) und habe heute noch ein paar alte Anti-Acta-Flyer von da verteilt. Wenn ich an Info-Ständen versucht habe, Leute über Acta zu informieren, hats niemanden interessiert. Also komm mir nicht mit „verschlafen“. Seit bestimmt einem Jahr informieren wir über INDECT, will auch kaum jemand hören.

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Leave theComment 27. Februar 2012 um 5:01

Cassiopeia: Danke für den korrigierenden Hinweis. Aktiv angesprochen wurde ACTA nämlich in Foren u.ä. nämlich eher selten. Ich war schon 2010 dagegen und wusste das man deswegen (und wegen zig anderer Verordnungen die man dann einhalten muss) wirtschaftlich gesehen besser BWL+Jura anstatt Informatik studiert, aber ist auch nicht so wichtig.
Es hat sich ja wohl vorletzte(?) Woche eine Piraten-Gruppe organisiert um sich mehr um die ursprünglichen Kernthemen zu kümmern. Interne Forks (als Kondensationsprinzip) sind immer besser als externe Abspaltungen.

Die CDU hat glaube ich vor kurzem zugegeben, das keiner „ACTA auf dem Radar“ hatte o.ä.. An viel Piraten-Aktivismus vor den polnischen Protesten kann ich mich nicht erinnern. Die Demos wurden wohl aus dem „Stehgreif“ mesh-mäßig organisiert. Überleg anhand dessen mal was sonst noch konstruktiv und demokratisch ginge.

Davon abgesehen gilt weiter, das Piraten mir so vorkommen als ob sie nur schauen wie man Steuern anders verteilt. Stattdessen könnten Action-Teams legal und vorbildlich Verbesserungen durchsetzen:
– Die Amalgam-Technik wurde m.W. erst eingeführt als Spiegel mehrere(?) negative Berichte über Energiesparlampen brachte.
– Müller-Brot wurde von der Süddeutschen Zeitung aufgedeckt sagt Wikipedia.
– Warentest oder Ökotest sorgten für eine Selbstverpflichtung, bestimmte Kartoffelprodukte unter 180 Grad zu produzieren weil dann deutlich weniger Acrolein(?) entsteht.
Sinnvoll wären unter anderem:
– Analog-Abschaltung, S2-Receiver oder zumindest welche mit USB-Aufnahme und keine Receiver-Abzocke. DVB-Update mit Redirect damit Sender endlich problemlos die Frequenz wechseln können und man die überflüssigen Timeslots nicht mit Homeshopping, Kirchen-Sendungen, Werbung und Erotik-Call-Lines füllen muss. HDready hat damals sehr gut funktioniert.
– LTE-Verträge für die 7 Mio potentiellen Kunden (heutige Meldung): Laufzeit 3 Monate maximal. Bestpreis/Bestkonditions-Garantie. Keine Verpflichtung auf Festnetz.
– zig weitere nützliche Dinge die z.B. ich ohne Abmahnungen längst programmiert hätte.
– 3 Monatslöhne auf sicheren Zentralbank-Konten für Notfälle, Rezessionen und natürlich Insolvenzen wo man ständig von Lohnausfällen bis zu 3 Monaten lesen muss. Wer das nicht hat, sollte keine Gewinne und Boni ausschütten oder haftet mit dem Privatvermögen und zukünftiger Arbeitsleistung aller Manager. Bin ich der einzige, der aus Rezessionen und Rettungs-Subventionen gelernt hat ?

Das waren alles keine Heldentaten gewählter Politiker oder Beamten sondern von Zeitungen/Zeitschriften oder TV-Sendern (HDReady-„Einführung“). Man kann und sollte den Bürgern auch ungewählt Vorteile verschaffen, Kosten und Schulden und Verbindlichkeiten outen und Internetbasierte Vergabe mit gegenseitiger Unterbietung organisieren: „Ich brauche 10 Bleistifte“, „Wer organisiert die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt“, „Wir brauchen ein Tool um alle Studenten bundesweit anzumelden. Welche Programmierpraktikanten machen es ?“… per Webseiten für jeden weltweit sichtbar . In Duisburg ist doch letztens eine Bürgermeisterstelle frei geworden. Die hätte man sich jetzt aus Dank holen können statt aus Motiven wie „Helmut Kohl mag ich nicht mehr, wählen wir Trittin und Nahles“ „Die vorhandenen Parteien nerven, dann wählt man halt die Schill-Partei“. Unzufrieden sein und Parteien gründen haben wir in den letzten 100-10000 Revolutionen schon oft genug gesehen. Obama, Timoschenko, Karsai,… haben ihr Land auch eher wenig gerettet.

ACTA ist ja nur das Symptom. IT-Freiberuflertum ist schon lange (für einige zu) „schwer“. Aber mal ein Argument das vielleicht Eure Oma und Mutter überzeugt: Copyright hatte damals Linda quasi „verboten“ auch schon ohne ACTA.
„Whats Linda ?“
Die Kartoffel.
Fragt Eure weiblichen Verwandten oder lies Wikipedia. Die ZDF-Zuschauer (schau Dir die demographischen ZDF-Daten an) sollten das Argument sofort verstehen. Ob ZDF dieses Argument ausstrahlt ? Oder erst, wenn alle andere es auch tun weil sie z.b. durch Leserbriefe auf Papier in der Lokalen Presse auf die Linda-Analogien und Sprechzeiten des örtlichen Bundestagsabgeordneten hingewiesen wurden damit Linda nicht noch einmal weg ist. Das an Gardena-Schlauch-Stutzen oder Geräte-Adapter dann auch nur noch original Gardena-Geräte passen und man sein Auto nur noch in Original-Vertragswerkstätten mit ACTA-geschützten Spezialschrauben-Bits reparieren darf und es nach 4 Jahren keine lebensverlängernden Ersatzteile mehr gibt sondern nur noch Originalhersteller-Verschleissteile, ist auch nicht so unwahrscheinlich und wie schon Cameron(?) feststellte: Fair Use gibts hier eher nicht. Von solchen Beispielen die jeden Bürger angehen sehe ich nichts. Eher Jammermeldungen der darbenden Content-Industrie und Blogger die insgesamt mal besser berichten und Themen darstellen als es bisher oft üblich war. Und (teilweise viel zu langen) Erklär-Videos können und wollen Zillionen ohne (hinreichend schnelles) DSL sich nicht anschauen. Parteien sind Dienstleister. Da gibt es gute (Amazon, Warren Buffet, Craigslist, Beckenbauer,…) und schlechte. Die Guten wollen das der Kunde kriegt was er erwartet und zufrieden ist. Zuerst kommt der Bürgernutzen und dann erst (falls dann überhaupt noch nötig) das Pöstchen oder Mandat. Zähl mal die entsprechenden Parteien auf die das nachweislich bei allen Mitgliedern verinnerlicht haben und nicht nur gewählt werden wollen um Klientelpolitik zu betreiben.

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Eigentum, geistiges » ACTA, Leistungsschutzrecht, Urheberrecht » neusprech.org 29. Februar 2012 um 12:08

[…] zu verhindern, der enthält damit der Gesellschaft etwas vor. Und er läuft im Zweifel Gefahr, viele Menschen zu Verbrechern zu erklären und eine Zensur zu installieren. Viele also zahlen einen hohen Preis, damit einer profitiert. Genau […]

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Linkschleuder | stk 5. März 2012 um 13:24

[…] das Urheberrecht. Thomas Knuewer interviewt eine 16jaehrige aus seinem Bekanntenkreis zu ihrem Engagement rund um die ACTA-Demonstrat…und bestaetigt meine Einschaetzung, dass hier in grossem Stil junge Leute mobilisiert wurden, deren […]

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Gelesen in Biblioblogs (9.KW’12) « Lesewolke 5. März 2012 um 14:25

[…] basierende spätere Regelungen eingeschränkt werden könnten. Netbib verweist auf einen gelungenen Blogbeitrag in Indiskretion Ehrensache, der die Hintergründe und das Lebensgefühl der jungen Leute, die sich ein Leben ohne Internet […]

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ACTA – anders gesehen « Lupus est homo homini. 21. März 2012 um 12:57

[…] http://www.zoeleela.com/thesen-zur-gema/ https://www.indiskretionehrensache.de/2012/02/acta-jugend/ […]

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Die junge Generation ist politisch 4. Juli 2012 um 17:01

[…] Potenzial, junge Menschen zu aktivieren. Und diese werden dann ihre Eltern in das Thema mitnehmen, so wie es die Tochter einer Bekannten im Fall von Acta getan hat. Politiker und Parteien, die es sich in diesem Feld mit den Jungen verderben drohen die Eltern als […]

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Kritik ist Liebe – Leistungsschutzrecht die Scheidung 27. November 2012 um 15:55

[…] Werner D’Inka, im Internet sei alles Geschwätz gegenüberstellen mit jenem Text, den mir eine 16-Jährige zum Thema Acta schickte. Wird diese 16-Jährige jemals Werner D’Inka zutrauen, ihr das Welt geschehen […]

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