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Seit Google seine Hangouts on Air für Deutschland freigeschaltet hat, grummelt es in den Köpfen von Franziska Bluhm, Daniel Fiene und mir. Seit 2007 verleihen wir in jedem Jahr die Goldenen Blogger und immer wieder kämpften wir mit der Technik. Tatsächlich erscheinen Hangouts on Air das bisher beste Instrument um unser kleines Hobby zu übertragen.

Doch da müsste doch noch mehr gehen, dachten wir. Zum Beispiel eine wöchentliche Talkshow mit Themen rund um das Internet, Endgeräte, Netzpolitik und -recht oder Social Media.

In der vergangenen Woche entstand eher aus Zufall und ohne große Vorbereitung ein Testlauf als After-Show-Party der Günther-Jauch-Sendung zu den bizarren Thesen von Psychologie-Professor Manfred Spitzer. Der Zuspruch war bemerkenswert positiv, die Zahl der Videoabrufe geht an die 3.000.

Also wollen wir es probieren: Einmal wöchentlich soll es „Das Digitale Quartett“ geben mit immer wieder wechselnden Gästen, passend zu den Themen der Woche. Spielt die Technik mit sollten wir morgen den freien Journaliste, Endgeräte-Experten und „Wired“-Redakteur Ulf Hannemann an Bord haben sowie Alexander Wunschel, Unternehmensberater und Macher des großartigen Social-Media-Podcast „Blick über den Tellerrand“.

Wo kann man das verfolgen? Hier.

Wann? Ab 21.45 Uhr – also nach dem Tatort.

Nachtrag: Da wir natürlich über die Cause Bettina Wulff vs. Google reden wollen, brauchen wir auch einen Juristen. Morgen also mit dabei: der geschätzte Udo Vetter vom Lawblog!

Und hier ist das Ergebnis:

Wie es war? Herr Fiene hatte ja leider in der Pampa nicht ausreichend Bandbreite. Ansonsten aber lief das ganze technisch ordentlich. Zwei Kritikpunkte, die via Twitter eintrafen, nehmen wir gerne an. Erstens: Frauen. Frau Bluhm fiel ja leider kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen aus. Generell aber sollen es selbstverständlich nicht reine Männerrunden werden – auch, wenn ich dagegen bin, Quotenfrauenfrauenquoten einzuführen. Zweitens: Gadgets. Einigen hat es nicht gefallen, dass wir über die Situation im Handy- und Tablet-Markt geredet haben. Dies aber gehört für uns definitiv zu den digitalen Themen, auch wenn Endgeräte nicht in jeder Folge ihren Platz finden sollen. Angesichts der Flut in der vergangenen Woche aber war dies definitiv ein wichtiges Thema.

Weiter geht es ab jetzt jeden Sonntag mit wechselnden Besetzungen um 21.45 Uhr. Über Lob und Kritik würden wir uns sehr freuen, entweder hier oder über Twitter mit dem Hashtag #Quartett.


Kommentare


Sven 9. September 2012 um 10:57

Wird es ein VoD auf Youtube etc. geben? Fixe Sendezeiten sind irgendwie…90er 😉

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semi-offliner2 9. September 2012 um 13:46

Wären transkripte möglich ? Es gibt genug semi-Offliner und schmalbander.
Audio-only wäre vielleicht auch für manche interessant.
ÖR-Dokus kann man auch nebenbei laufen lassen und muss meist nicht dauernd hingucken.

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Thomas Knüwer 9. September 2012 um 16:27

Am Thema Audio arbeiten wir. Transkript eher nicht. Generell aber sind Youtube-Videos beim besten Willen heute doch kein Bandbreiten-Problem mehr, oder?

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vera 9. September 2012 um 20:43

Doch, YouTube-Videos sind – vermutlich nur für Wenige, aber immerhin – noch ein Problem. 360 kBit/s, und keine Aussicht, mehr zu kriegen.

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mike 10. September 2012 um 11:29

Transkript ist in Deutschland unüblich. Die Hör-Eingeschränkten sollen doch was anderes sehen! Auch der Komfort/Mehrwert, den ein Transkript bietet wird nicht erkannt.

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Thomas Knüwer 11. September 2012 um 7:19

Wir haben ja nichts gegen Transkripte – im Gegenteil. Nur: Einer muss Sie machen. Mike, können wir Sie dafür gewinnen? Wir würden uns sehr freuen!

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frank_krings 10. September 2012 um 23:37

Hiya, ich habe zur letzten Folge des „Digitalen Quartett“ was gebloggt: http://swingbattaswing.tumblr.com/post/31293829524/social-tv-kein-zuruecklehnen-dafuer-immersiv

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Phil 12. September 2012 um 9:05

@Thomas Knüwer: Sind Transkripte bei YouTube nicht automatisch über „Interaktive Transkripte“ möglich? Bin ich auf dem Holzweg?

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Videostreams: Die besseren Talkshows — Carta 29. September 2012 um 20:48

[…] das erste Quartett kam gut an und läuft seit dem 9. September regelmäßig nach dem Tatort, sonntags um 21:45 Uhr. Twitterati sind es ja schon länger gewohnt, den #tatort bimedial zu […]

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“Wir wollen keine Lizenzierungsfabriken werden.” 1. Oktober 2012 um 13:42

[…] neues Beispiel ist das “Digitale Quartett” von Thomas Knüwer, Franziska Bluhm und Daniel Fiene. Die Journalisten bieten seit ein paar […]

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dosentelefon.eu – 1. Virtuelles Blogger Camp: Googles Hangout on Air ermöglicht virtuelle Tagung 1. Oktober 2012 um 23:09

[…] und sendet “gegen langweiliges Fernsehprogramm an”. Mehr zum digitalen Quartett:  Das digitale Quartett (8.9.12, indiskretionehrensache.de); Videostreams: Die besseren Talkshows (29.9.12, […]

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Datenschutz geht zur Schule und AKOM360 war dabei! 27. November 2012 um 10:13

[…] Tage hat sich auch das Digitale Quartett in seiner Folge #12 im Rahmen eines Google Hangouts on air mit dem Thema Eltern & Internet […]

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Daniel 4. April 2013 um 16:32

Um ein sechs Monate altes Thema aufzugreifen: fände eine gute alte Podcast Version auch klasse. Use Case: Arbeitsweg. Danke!

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