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Nachdem Ex-„Max“ Hajo Schumacher sein Medienmagazin „VISDP“ zu Grabe tragen musste und es als wöchentlicher PDF-Zombie durch E-Mai-Postkästen wandert, scheint er sich Sorgen um seine Bekanntheit zu machen. Um die zu steigern, schreibt er unter seinem Niveau liegende Kommentare von bemerkenswerter Plattheit. Ich vermute dahinter eine versteckte Agenda. Hajo Schumacher, so tippe ich mal, will nicht in die Vergessenheit geraten. In den klassischen Medien aber wird in Deutschland wenig über Journalisten geschrieben. In Blogs schon. Und deshalb schreibt er Dinge, um Klein-Bloggersdorf richtig aufzuregen, auf dass sein Name genannt werde. In der jüngsten PDF-Ausgabe von „VISDP“ zum Beispiel Folgendes:

„Auf jeden relevanten Blog, und davon gibt es tatsächlich einige, kommen tausende von zynischen Schwätzern, Rechthabern und muffelige, aus dem Fenster pöbelnde Korinthenkacker.
Im Netz etabliert sich keine Form neuen demokratischen Miteinanders, sondern Kowalskis Spießertum.“

Aber diese Strategie Schumachers ist so durchsichtig (man beachte nur den falschen Artikel vor dem Wort Blog – ein beliebter Aufreger), dass es keine Aufregung wert ist. Und noch nicht mal einen Link zum Untoten Ex-Medienmagazin.

Nachtrag: Ein Leser macht mich gerade darauf aufmerksam, dass Hajo S. zu noch viel verzweifelteren Maßnahmen greift. Häschenohren zu Rosenmontag, zum Beispiel. Immerhin bezeichnet er seinen Geldgeber N24 als „Rumpelbude“.


Kommentare


Peter Turi 9. März 2007 um 15:37

Reingefallen, Herr K. 😉

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Prospero 10. März 2007 um 1:36

Schön zu wissen – Link, weitere Infos oder sonstwas womit man diesen Kommentar ansatzweise einordnen könnte?
Nein?
Na dann…
Ad Astra

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Blogger: Am Ende Verleger – oder Verleger am Ende? 17. Februar 2016 um 11:00

[…] immer im Jahr 2015 schreibt. Er dokumentiert damit die Lernunwilligkeit der journalistischen Kaste. Hajo Schumacher schrieb 2007: “Auf jeden relevanten Blog, und davon gibt es tatsächlich einige, kommen tausende von zynischen […]

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