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Gern wird mir vorgeworfen, ich sei zu schwarzmalerisch, geht es um die Zukunft der deutschen Tageszeitungen. Nach diesem Wochenende frage ich mich selbst, ob nicht zu optimistisch bin. Eine Meldung und eine Recherche sind es, die ein Signal sein könnten dafür, dass es um Zeitungen hier zu Lande noch viel schlimmer bestellt ist, als die Öffentlichkeit, aber ebenso die Branche denkt.

Zum einen ist da die „Frankfurter Rundschau“. Sie ist am Wochenende gestorben. Dass es ihr rattenmiserabel ging, das war bekannt. Ich persönlich aber hätte gedacht, DuMont Schauberg würde das Jahr 2011 noch durchhalten. Denkste. Künftig ist die „FR“ nicht mehr das überregionale Sprachrohr einer klar definierten Klientel, ja, sie ist nicht mal mehr eine Zeitung aus Frankfurt. Die „Rundschau“ ist künftig ein austauschbares Mantelprodukt mit lokalem Anhängsel.

Und dann ist da noch die Recherche von „taz“‚ler Sebastian Heiser in Sachen Schleichwerbung bei Zeitungen und Zeitschriften. Er hat einfach verdeckt nachgefragt, wie das so wäre mit dem Bestellen von Artikeln. Das Ergebnis ist einerseits wenig überraschend – andererseits in seiner Detailliertheit erschreckend.

Dabei geht die „taz“ erstaunlich sanft mit den Ergebnissen um. In ihrem Online-Artikel wie in der Pressemitteilung stellt sie vor allem drei Blätter an den Pranger: die „FR“, das „Neue Deutschland“ sowie die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“.

Nun sind dies tatsächlich die drei heftigsten Ergebnisse in Sachen Vermischung von Redaktion und Anzeigen. Wie zum Beispiel die „Waz“ vorgefertigte Modelle zum Kauf redaktionellen Platzes anbietet – das macht jede Äußerung zur Qualität der Lokalzeitung aus den Mündern von Bodo Hombach oder Ulrich Reitz zur Satire.

Andererseits ist es nicht neu, wie sehr sich Verlage einen in den Tasche lügen, geht es um Beilagen und Sonderveröffentlichungen.

Der Leser wisse, dass in selbigen nicht die Redaktionsansprüche des Restblattes gelten, wird allen Ernstes behauptet. Außerdem stehe das doch drüber. Gemeint sind damit eben Begriffe wie „Spezial“ in 8-Punkt-Schrift. Nirgends wird erklärt, wie solche Beilagen enstehen – der Leser weiß das ja. Und Pontius Pilatus war frei von Schuld nach dem er seine Hände gewaschen hatte.

Wie sehr diese Autosuggestion in Verlagen Einzug gehalten hat, demonstrieren die Äußerungen der Chefredakteure bei der „taz“-Recherche. Und hier kommt der Punkt, an dem ich die „taz“ kritisieren muss. Denn sie greift sich Blätter heraus, die leicht angreifbar sind und deren Angriff ein wenig Nutzen bringt. Die „Waz“ ist eine ex-linke Zeitung, „ND“ und „FR“ spielen teils im gleichen Markt wie die „taz“ selbst.

Fehlte etwa der Mut zur Attacke auf die „Zeit“ und ihren Chefredakteur Giovanni di Lorenzo?

Der weiß offensichtlich nicht, was in seinem Haus passiert. Tatsächlich wirbt die „Zeit“ bei Anzeigenkunden sogar mit dem Satz: „Urlaub & Service – Ihr persönlicher PR-Text in der ZEIT Reise Beilage!“ Di Lorenzo findet das nicht weiter schlimm, die Beilagen seien halt optisch abgesetzt. Tatsächlich aber hat derBGH – lesenswert im „taz“-Blog die Auflistung von Urteilen – klar entschieden, dass auch in eine Beilage die Vermischung von Anzeigen und Redaktion nicht erlaubt ist und dass ein Leser bei einem Artikel journalistische Arbeit erwartet.

Wenigstens lässt Di Lorenzo jetzt angeblich die Rechtslage prüfen. Ob das bei Jörg Riebartsch, dem Chefredakteur des „Darmstädter Echo“ auch so ist? Oder bei Klaus Rost, dem Chefredakteur der „Märkischen Allgemeinen“? Ginge es Verlagen und Verlegern tatsächlich um Qualität, so müssten diese beiden hochkantig rausfliegen.

Das wird natürlich nicht passieren. Dazu ist das System: „Der Leser ist zu blöd um zu merken, dass wir ihm mit Anzeigen PR unterjubeln“ zu sehr in die DNA der Verlage eingedrungen. Ich erinnere da auch gern mal wieder an die unsäglichen „Merian“-Hefte. Nein, der Leser wird das schon nicht merken – und wenn, dann wird es ihn nicht stören.

Und wenn doch?

Verlage sind die FDP der Medienwelt: Ihnen geht es nicht mehr um Haltung, Richtung, Vision oder Aufgabe. Ihnen geht es um Umsätze und Gewinne, dem Gegenstück zu politischen Stimmen. Das funktioniert so lange gut, wie der Kunde – egal ob Wähler oder Leser – nicht genauer hinschaut. Sobald er das aber tut, verabschiedet er sich. Und der so entstehende Schaden ist nicht wieder gutzumachen.

Der Schaden bedeutet: Leserverlust. Und Leserverlust bedeutet in der Folge Anzeigenverlust. Und gemeinsam folgt das Zeitungssterben. Da ist die „Frankfurter Rundschau“ nur der Anfang – es wird noch sehr viel düsterer werden, als die meisten Vertreter der Print-Branche derzeit glauben.


Kommentare


Michael Bayer 4. April 2011 um 10:57

Es liegt mir natürlich als Redakteur fremd, die Kürzungen in der Redaktion zu verteidigen. Aber: „Die Rundschau ist künftig ein austauschbares Mantelprodukt mit lokalem Anhängsel“ – das halte ich für zu sehr zugespitzt. Geplant ist nicht, dass die Berliner Zeitung einfach gleiche Seiten für Frankfurt mitproduziert, was ja schon wegen des unterschiedlichen Formats nicht geht. Vielmehr sollen Frankfurter Kollegen nach Berlin gehen, es dort Doppelspitzen mit Vertretern von FR und BLZ in den Ressorts geben und meinungsprägende Rundschau-Autoren weiter schreiben – so dass am Ende gemeinsam mit der Redaktion der Berliner Zeitung ein neues Team entsteht, das zwei Zeitungen denkt und macht. Dass das gelingt, müssen wir hoffen. „Austauschbares Mantelprodukt“ aber greift auf jeden Fall zu kurz.

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Frank M 4. April 2011 um 11:27

Hauptstadtjournalisten die gegen Twitter wettern, käufliche Redaktionen und der Bild-Polit-Chefredakteur der noch von Glaubwürdigkeit faselt.

Ich denke Journalisten gern als soziale Gruppierung von gestern, die nicht in der Lage ist, komplexen Erscheinungen in der öffentlichen Debatten den Raum zu verschaffen, den sie brauchen.

Es muss ja nicht gleich die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen sein, es reicht schon eine ehrliche Diskussion über Studiengebühren, Politikoverkill und den alltäglichen Wahnsinn der mittelständischen Unternehmen, die vom Staat durch Zahlungsverzug an das Ende ihrer Existenz als Körperschaft und damit als Gläubiger getrieben werden. Journalismus ist hoffentlich bald Geschichte. Die Rolle von 1900, als sie noch erfürchtig Muckraker genannt wurden, spielen sie schon lange nicht mehr.
Wie sagte ein Moderator: ich will keinen politischen Dialog befördern, ich will Geld verdienen und wichtige Menschen kennen lernen.

Wie gesagt: Journalisten sind Geschichte. Menschen von gestern – und dass die meisten Zeitungen nur noch Mantelprodukte sind, daran kann es schon keinen Zweifel mehr geben, wenn man sich die identischen Headlines jede Woche anschaut.

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Ulrich Voß 4. April 2011 um 11:40

Einer der besten Abschnitte zum Thema, die ich bisher gelesen habe:

„Verlage sind die FDP der Medienwelt: Ihnen geht es nicht mehr um Haltung, Richtung, Vision oder Aufgabe. Ihnen geht es um Umsätze und Gewinne, dem Gegenstück zu politischen Stimmen. Das funktioniert so lange gut, wie der Kunde – egal ob Wähler oder Leser – nicht genauer hinschaut. Sobald er das aber tut, verabschiedet er sich. Und der so entstehende Schaden ist nicht wieder gutzumachen.“

Chapeau.

(Auch wenn der Knüwersche Tipp, dass das Handelsblatt als erste große Zeitung aufgeben wird, nicht aufgegangen ist. Wer hatte auf Twitter noch auf die FR getippt?)

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Lars Hennemann 4. April 2011 um 16:08

Ist ja wirklich alles furchtbar eloquent und ehrenhaft hier. Was mir als Old School-Printredakteur bis heute niemand hat erklären können: Wenn die Zeitung so sehr zum Aussterben verdammt und obendrein angeblich schon so verkommen ist wie oben beschrieben, wie erklärt sich dann die hohe Zahl derer, die diesen stinkenden Kadaver noch zu analysieren und/oder auszuschlachten versuchen? Der Link zu kpunktnull ist bestimmt nur zufällig auf diese Seite gerutscht…

Wir erleben brutalen Strukturwandel und müssen uns gewaltig schnell ändern. Unbestritten. Aber deswegen müssen wir noch lange nicht vor immer mehr selbst ernannten Totengräbern kapitulieren, deren mit Jahrmarktgetöse rausposaunten Maßstäbe und Erkenntnisse immer nur für die anderen gelten. Es gibt noch mehr als genug untadelig arbeitende Kollegen, die sich jeden Tag für ihre Leser UND User den Arsch aufreißen. Guter Journalismus stirbt nicht aus, er ist vielmehr überall gefragt, in jedem Medium. Aber ich glaube nicht, dass es hier darum geht. Bad news is good news, im Zweifel ein Geschäftsmodell.

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Ulrica Griffiths 4. April 2011 um 16:11

Wer das Phänomen der käuflichen Redaktion mit dem Zeitungssterben verquickt, der verschließt die Augen davor, dass dies auch in Radio, Online und Magazinen ständig gegenwärtig ist. Mit den Angeboten an unsere Agentur in dieser Richtung könnten wir alle paar Wochen eine ganze taz-Ausgabe füllen.

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Thomas Knüwer 4. April 2011 um 16:16

@Lars Hennemann: Wenn Sie damit meinen, diese Blog diene der Gewinnung von Verlagen als Kunden, dann bitte ich Sie die Homepage richtig zu lesen. Die Zielgruppe von kpunktnull sind nicht Verlage – auch wenn sie als Kunden nicht abgeleht würden.

Dieses Blog besteht seit 2005. Und es ist unbestritten, dass es Journalisten gibt, die einen tollen Job machen. Aber: Generell ist der Berufsstand, dem ich früher angehörte, technisch hinter den Durchschnitt der Bevölkerung zurück gefallen. Und: Das Geschäftsmodell Tageszeitung ist nicht mehr zeitgemäß.

Guter Journalismus stirbt natürlich nicht aus – aber die Tageszeitung wird es.

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Thomas Knüwer 4. April 2011 um 16:16

@Ulrica Griffiths: Eine taz-Ausgabe füllen? Warum nicht ein Blog? 😉

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Markus Fasse 4. April 2011 um 16:47

Gut gebrüllt Löwe,

Darf noch kurz darauf hinweisen, dass bei der Taz-Recherche genau drei Titel den käuflichen Verlockungen widerstanden: Bild, Spiegel und Handelsblatt. Als Redakteur der letzt genannten Redaktion bin ich sehr froh über dieses Ergebnis.
Glaubwürdigkeit ist beste Versicherung für die Zukunft, egal ob Print oder Digital.

Und noch etwas: Wenn ich mittlerweile das Product-Placement im öffentlich-rechntlichen Fernsehen anschaue, wird mir anders.
Die nehmen es wirklich von allen und kassieren auch noch Gebührengelder.

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Lars Hennemann 4. April 2011 um 17:15

Bisher dachte ich immer, eine „Redaktion“ (so betiteln und beschreiben Sie per Link Ihr eigenes Angebot) konkurriert zu einer anderen. Sei es zu einer freien, sei es zu der eines Verlages oder der eines Senders. Oder zu einer Wolke. Auch Blogger wollen frühstücken. Aber vermutlich kapiere ich auch das nicht mehr. So viel zur Homepage.

Ganz im Ernst: Ich weiß auch, dass viele Kollegen den Schuss noch nicht gehört haben. Und deswegen bin ich für jede schonungslose Analyse dankbar. Das kann ich aus langjähriger eigener Lektüre auch Ihrer Beiträge bestätigen, und das soll jetzt keine relativierende Prosa sein. Aber wenn die These der vermeintlichen oder tatsächlichen strukturellen Reformunfähigkeit der Zeitungsredaktionen verquirlt oder zu untermauern versucht wird mit der von grassierender Käuflichkeit – da hört zumindest bei mir der Spaß dann doch auf. Frage also: Wenn die Zeitung als Organisationsmodell keine Zukunft mehr hat, wie sieht es mit Redaktionen aus? Diese Frage ist im Zweifel eh die wichtigere. Jedenfalls nach meinem Eindruck. Aber auch da lerne ich gerne dazu…

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Wirkt Wählen wirklich was ? 4. April 2011 um 21:34

Aus dem taz-Blog ergibt sich m.E. in der Diskussion, das nicht die Redaktionen korrupt waren, sondern die Anzeigen-Abteilungen Texte ins Heft oder „nur“ Beilagen platzieren können, ohne das vorgeschriebene Wort „ANZEIGE“ dranzuschreiben bzw. für den „flüchtigen Gelegenheitsleser“ erkennbar zu sein. „Schwarzfahrer“ „Blinde Passagiere“ ….

Das erinnert an „Zitate und fremde Inhalte sind kenntlich zu machen. Diplomarbeiten dürfen zu zweit geschrieben werden, wenn – beispielsweise durch Kapitel – eindeutig ist, wer was geschrieben hat.“. Das interessierte bis vor Kurzem auch kaum wen. Jetzt aber jammern alle. So wie wenn der Winter völlig überraschend wiederkommt. Oder der nächste Börsencrash bzw. Konjunktur-Delle. Angeblich 28 Stück seit 1900.

Die Redaktionen sind also erst mal nicht wirklich schuld. Allerdings ist es natürlich traurig und vielleicht auch bezeichnend, das die Leistungs-Presse keine anonyme klar vorgehensdefinierte Meldestelle für so etwas hat.

Journalismus müsste Politiker und erst Recht noch Wirtschaft besser machen und als Desinfektionsmittel der Demokratie dienen damit Bakterien und Parasiten sich nicht breit machen. Doch wer damit anfängt, wird in Diktaturen abgeholt. Also geht langsam alles unter. Und man erkennt, wieso man den Anfängen hätte wehren müssen als jeder wegschaute.

Wie man an Vronl-Gutterina-Wiki sieht, kann das Internet effektiv als Kontrollinstrument dienen.
Vor 10 Jahren hätte man das noch machen können. Heute dank Afrika wird jedes Internet-Aufmuckertum ausgeschaltet.
Eine technologiebefreite Presse die praktisch nur von Festivitäten, Königs-Hochzeiten, neuen Parteichef-Konkubininnen und bald der nächsten Partei-Chefs-Kaiser-Krönung beim Parteitag usw. berichtet, freut den Diktator.

Für Lokalnachrichten in der Kleinstadt gibt es oft nur 2 Zeitungs-Titel. Das die Politik-Berichte in Verlags-Ausrichtung politisch gefärbt sind, akzeptiert dort auch jeder schon ewig. Das Landesfürstenfunk nur fremde Bundesländer kritisieren statt auf der anderen Straßenseite im Parlament aufzuräumen, wird auch seit Jahrzehnten allgemein akzeptiert und diese ÖR-Organisation auch noch ständig von GEZ-Freunden gepriesen. Diese Strukturmängel haben bisher wohl eher nicht zu Abo-Kündigungen geführt. Vielleicht sterben die Abonnenten einfach nur weg oder ziehen nach Mallorca und repräsentieren 90% der Abo-Verluste. Ipad-Abos würden Verlagen die Leserzahlen zurückbringen. Egal wie gefärbt sie sind. Weil der relevante Kaufgrund oft etwas anderes ist als was qualitäts-journalismus verspricht und wenige liefern. Wer würde sonst zillionenfach Königs-Hochzeits-Hefte kaufen oder zigtausendfach zum Minnesänger-Competition-PR-Termin pilgern wie in einem bildungsbefreiten Land.

Qualitätsmangel oder Einseitigkeit ist also ziemlich irrelevant für Erfolg von TV-Sendungen oder Print-Publikationen (mit 4 Buchstaben) oder McDonalds. GEZ-Talkshows dürfte man sonst ja auch nicht mehr einschalten. Dieter Bohlen gibt es wenigstens zu: „Wenn es schmeckt, ändere ich ja nicht das Rezept.“ oder sowas in etwa. McDonalds hat Salate. Die kauft vielleicht nur kaum jemand. So funktioniert Demokratie oder ausgewogene Ernährung halt nicht.

Der Presse-Rat wird uns von schlechtem Journalismus befreien und die Demokratie stärken……. So erfolgreich wie schon die letzten 60 Jahre…. Danke Presserat.

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Schnatterinchen 5. April 2011 um 6:13

Ach was, die Zeitungen sterben? Das ist ja ganz was Neues. Warum muß man darum noch ständig so großes eiferndes Gewese machen? Das hat für mich was von Leichenfledderei. Dann ziehnse eben um ins Internet – oder sterben. Ich wünschte mir mehr Sachlichkeit und weniger Geifer in der Kommentierung dieses Medienwandels, der weniger bis nichts mit exklusiven journalistischen Schwächen der Printmedien zu tun hat, sondern primär ein technischer Medien-Strukturwandel von einer alten Medientechnik zu einer neuen ist. Zumal dieser Medienwandel sich noch einige Jahre hinziehen wird und ich nicht ständig solch wohlfeiles Gegeifer lesen will.

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Noch jemand [Mobile] 5. April 2011 um 10:39

Das Sterben beginnt, wenn die Konjunktur wieder runtergeht weil die Werbebudgets massiv schrumpfen wie vor 2(?) Jahren.

Meedia analysiert ständig ivw-zahlen und die Leserzahlen nehmen wohl eher ab. Durch den aktuellen Aufschwung und Rekordgewinne vieler Verlage passt „Zeitungssterben“ vom Timing gerade noch nicht.

Vom DJV habe ich kein „das Boot ist voll. Keine neuen Journalisten ausbilden. “ gehört. In zwei Jahren fordern die dann steuern und rettungsprogramme. Weil keiner sie gefragt und bei youtube abgelegt hat. „wir brauchen keine ehrlosen Staatshilfen. Wir kommen selber durch die nächste Delle. „. Bei quartalszahlen-PR-Konferenzen würden schlaue Reporter das systematisch fragen.

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punktefrau » Blog Archive » Perlen der Woche – 06.04.2011 6. April 2011 um 17:36

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10 sterbende Industriezweige – Mathias Schunke 12. April 2011 um 14:35

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[…] dies sind recht traurige Tage in der deutschen Zeitungslandschaft. Also, noch trauriger als ohnehin. Der Tarifvertrag der Tageszeitungsredakteure läuft aus – und Arbeitgeber und -nehmer liegen […]

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[…] Sein Artikel trägt den Titel: “Zeitungssterben – eine deutsche Realität“. […]

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“Verlage sind die FDP der Medienwelt” | tazblog 16. Oktober 2012 um 12:44

[…] Hoffnung, was die Unabhängigkeit der Medien betrifft? Thomas Knüver kommentiert in seinem Blog “Indiskretion Ehrensache” die Ergebnisse der Recherche unter dem Titel: “Zeitungssterben – eine deutsche […]

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