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Es ist wieder jene Zeit des Jahres, da mich für einen Moment die Furcht treibt, langjährige Freundschaften zu verlieren – die zu Franziska Bluhm, Christiane Link und Daniel Fiene. Denn in unserer Jurysitzung zur Zusammenstellung der „Goldene Blogger“-Shortlist kann es schon mal.. intensiver werden. „Scheiß Demokratie, sollten wir abschaffen“, zitiere ich mal Franzi, als sie eine der Kampfabstimmungen verlor. 

Jeder von uns hat Kategorien oder einzelne Nominierungen, bei denen der Magen grummelt, ja sogar krampft. Doch nur so kann eine Liste entstehen, die einerseits das Digitaljahr reflektiert, andererseits ein Abbild der Blogosphere zeigt und schließlich auch noch die Betrachter überrascht und inspiriert. 

Das Team der Goldenen Blogger: Thomas Knüwer, Christiane Link, Franziska Bluhm und Daniel Fiene (von links).

Mein Gefühl ist, dass in diesem Jahr vor allem der zweite Punkt, also ein temporäres Portrait von Klein-Bloggersdorf, besonders gelungen ist. Wir als Team sind ja auch gezwungen, uns mit der Frage auseinanderzusetzen, wo Blogs, Instagram, Podcasts, Twitter und all die anderen Plattformen und Kanäle in Deutschland so stehen. 

Hier meine ganz persönlichen Notizen zu den Goldenen Bloggern 2018:

Mehr Qualität in der Breite

Rund 2.000 Vorschläge wurden uns eingereicht – doppelt so viel wie im Vorjahr. Diese Steigerung sehen wir ganz egoman auch als Dank unserer Arbeit mit den Goldenen Bloggern, die weiterhin ein Preis aus der Szene für die Szene sein sollen.

Wieder waren unter den Einreichungen wahnsinnig viele AutorInnen und Blogs und Accounts, die keiner von uns kannte. Das geht uns in jedem Jahr so. Auffällig aber ist die Qualität: In den vergangenen Jahren hatten wir immer wieder Vorschläge, bei denen zwar ein einzelner Text gelungen war – das Blog insgesamt jedoch textlich wie optisch nicht preiswürdig erschien. 

Das war in diesem Jahr anders. Sicherlich ist es Kaffeesatzleserei, doch könnte es natürlich daran liegen, dass Content Management Systeme wie WordPress viel einfacher anzulegen und zu bedienen sind als noch vor ein paar Jahren. Somit bleibt mehr Zeit für Text und Fotos. 

Im Gegenzug fällt die „Spitze“ ab. Als wir mit den Goldenen Bloggern begannen, gab es „Leitblogger“ auf die viele blickten. Das ist so heute seltener geworden. Einerseits, weil das Themenspektrum von Blogs sich ausgeweitet hat, andererseits weil es eben schwerer ist, solch eine Rolle zugesprochen zu bekommen, wenn die Qualität insgesamt steigt.

Die Gala lebt

In diesem Minuten rauschen die Tweets derjenigen rein, die nominiert wurden. Wie immer veröffentlichen wir zunächst die vollständige Liste und kontaktieren die Nominierten dann per E-Mail: Es soll halt eine echte Überraschung sein. 

Wir selbst freuen uns ja, wenn wir Menschen eine Freude machen können. Und genau darum geht es uns ja: Dass wir noch mehr Menschen auf wundervolle Texte, Töne, Bilder und Autoren aufmerksam machen und diesen dafür danken, dass sie unser digitales Leben bereichern. 

Dazu gehört eben auch unsere Verleihung. Seit dem vergangenen Jahr gibt es im Vorfeld noch einen Empfang der Nominierten. Dort entstand eine Atmosphäre wie auf den ersten re:publicas: Viele kannten sich digital, doch wie der- oder diejenige aussieht – gute Frage. Allein die gegenseitige Nutzung der Möglichkeiten des Internets schaffte dann eine emotionale Bindung, sehr schön festgehalten von der Notaufnahmeschwester:
Und auch wenn wir uns nicht kannten: es war wie ein Heimkommen unter Fremden – auch wenn wir uns noch nie gesehen hatten. Meine Damen: Ihr habt mir den Abend mit euer Anwesenheit und dem Kennenlernen unendlich versüßt. Möglicherweise habe ich mich auch ein wenig verliebt.“

Oder jene emotionalen Momente auf der Bühne, die Freude der Sieger, die bewegende Rede von Fräulein Read on my Dear – so etwas kann nur entstehen, wenn Menschen sich begegnen. 

Und deshalb mögen andere ihre Sieger mit digitalen Out-of-Home-Werbung küren – für uns gilt: Die Gala lebt!

Premiere bei den Goldenen Bloggern 2017: Die Nominierten trafen sich vor der Gala bei einem Empfang.

Frauenquote nicht nötig

Auch wir sind sensibilisierter als früher in Sachen Geschlechterverteilung. Doch es war gar nicht nötig, großartig auf eine Frauenquote zu achten. Rund die Hälfte unserer Nominierungen ist weiblich (je nachdem, wie man die nominierten Teams zählt). 

Eines aber ist auffällig: Gefühlt (und dies ist mein subjektive Wahrnehmung, wir haben nicht so recht Lust, 2000 Nominierungen nach Geschlecht auszuzählen), gab es weniger Frauen, die vorgeschlagen wurden – doch die Qualität der von Frauen geführten Präsenzen ist deutlich höher. Wenn eine Frau was anpackt – dann richtig. Ein Beispiel: Caroline Preuß, die für ihren Podcast „Go for it“ nominiert ist. 

Was fehlt: Politik

Traurigerweise können wir die politische Stimmungslage nicht abbilden. Es fehlt mir definitiv an guten Politikblogs. Netzpolitik wurde ja schon ausgezeichnet und befindet sich aus meiner Sicht leider auf dem Weg nach unten: zu viel Meinungsmache in fast boulevardeskem Stil, das mag ich nicht lesen. 

Doch was gibt es sonst? Klar, Die Lage der Nation – aber das war ja unser Podcast des Jahres 2017 und zweimal hintereinander möchten wir Preisträger nicht in der gleichen Kategorie auszeichnen. 

Sprich: Es fehlt an gutgeschriebenen Politikblogs – und das ausgerechnet in dieser Zeit. 

Promis machen mehr als PR

Im vergangenen Jahr schufen wir zum ersten Mal eine Kategorie für Menschen, die aus anderen Bereichen als dem Internet bekannt sind, aka Promis. Viele haben das kritisiert. Die Goldenen Blogger aber sollen ja abbilden, was da im Netz passiert. Im vergangenen Jahr wurden zum ersten Mal regelmäßig Tweets und Facebook-Postings von Sportlern als Zitatquelle in TV-Sendungen verwendet – deshalb prämierten wir dieses Feld.

In diesem Jahr registrieren wir, dass viele Promis anders im Netz agieren. Sie kommunizieren tatsächlich mit Fans, sind authentischer und rauer, ihre Postings wirken nicht mehr wie von PR-Agenturen verfasst. 

Dem tragen wir Rechnung mit der Kategorie „Bester Social Media-Acccount einer Celebrity“, wo Jan Josef Liefers und Carina und Dieter Bohlen mit ihren Instagram-Accounts antreten gegen Barbara Schönebergers Webradio

Solche Promis tauchen aber – neben unseren nicht ganz ernst gemeinten Auszeichnungen „Bester Blogger ohne Blog“ und „Blocker des Jahres“ – auch in anderen Kategorien auf. So Moritz Sachs (Klausi aus der Lindenstraße“) mit „Wo ist der Moritz“ (das er zusammen mit seiner Freundin Eva betreibt) in der Rubrik Nachhaltigkeitsblog, Rad-Weltmeisterin Kristina Vogel im Bereich Sportblog für ihre Facebook-Page und Astronaut Alexander Gerst in der Kategorie Instagram. 

„Heimat“ neu definieren

Es ist uns nicht ganz klar, was da 2018 passiert ist und wer es ausgelöst hat. Auffällig jedoch war die Zahl der eingereichten Blogs und Podcasts aus dem Bereich Landwirtschaft – vor allem aber deren Qualität. 

Sicher: Da wurde in irgendeinem Forum zum Nominieren aufgerufen, aber das ist ja von uns auch so gewollt. Doch dürfte es zuvor auch eine Initiative gegeben haben, Landwirte zum Bloggen zu überreden, denn viele der Einreichungen sind tatsächlich in diesem Jahr entstanden. 

Sie brachten uns auf eine Idee: Wir möchten den Begriff der „Heimat“ positiv besetzen und den rechten Spacken und Horst Seehofer wegnehmen. Vielen Jüngeren ist „Heimat“ ja wichtig, je digitaler unser Alltag wird, desto mehr betonen sie ihre Verwurzelung in einer Region, tragen T-Shirts wie „Sweet Home Oberbilk“ in Düsseldorf oder benutzen Masematte-Vokabeln in Münster. 

Deshalb gibt es in diesem Jahr die Kategorie „Heimatblog“, in der die Deichdeern und das Hofhuhn antreten gegen den Kohlenpod

Wir danken der Academy Akademie

Die Frage, wie unsere Preise am Ende vergeben werden, sorgt in jedem Jahr für Diskussionen. Unser Ziel ist ein hohes Maß an Unbeinflussbarkeit. Deshalb bleibt es dabei, dass wir nicht verraten, welche Kategorie wie vergeben wird, auch wird das Onlinevoting weiterhin allein während der Verleihung freigeschaltet sein – wer abstimmen will, muss zuschauen. 

Neu ist jedoch die Goldene Blogger Akademie. In den vergangenen Jahren gab es immer mal wieder Situationen, in denen Franzi, Christiane, Daniel und ich Menschen nicht nominiert oder ausgezeichnet haben, gerade weil es eine persönliche Bindung gab. Das aber ist unfair. Deshalb geben wir diese Verantwortung im Rahmen der Juryentscheidung ab an die Akademie. 

In den vergangenen Wochen haben wir alle ehemaligen Sieger der Goldenen Blogger eingeladen, Teil der Akademie zu werden (sollte ein Sieger die Mail nicht erhalten haben – bitte melden). 30 von ihnen haben zugesagt und werden im Januar online über einen gewichtigen Teil der Kategorien abstimmen. Wir glauben, so zu einem unabhängigen und sehr, sehr fachkundigen Urteil zu gelangen.

Zugegeben: Den Satz „Ich danke der Academy“ wollen wir natürlich auch hören. 

Wer unterstützt Die Goldenen Blogger?

Auch in diesem Jahr gilt: Wir wollen mit den Goldenen Bloggern nicht reich werden. Sponsoren sind für uns die Möglichmacher der Verleihung, mit ihrem Geld können wir zum Beispiel allen Nominierten eine Hotelübernachtung zahlen und eine Zuschuss zu den Reisekosten geben.

Diesmal bedanken wir uns bei den Sponsoren:

  • comdirect
  • Daimler
  • Facebook
  • GoDaddy
  • Telefónica Deutschland
  • Xing

DANKE!

Wie geht es weiter?

Alle Nominierten erhalten diese Woche noch Post mit Erläuterungen – und natürlich würden wir uns sehr freuen, alle am 28. Januar in Berlin begrüßen zu dürfen. 

In der Zwischenzeit werden die Akademiemitglieder eine Einladung zur Abstimmung bekommen. 

Wer als Gast bei der Verleihung (wie geschrieben: am Abend des 28. Januars im Telefónica Basecamp in Berlin) dabei sein möchte, kann sich bereits jetzt ein Ticket sicher unter diesem Link.

Eine große Bitte: Solltet ihr ein Ticket haben, aber nicht kommen können, meldet euch wieder ab. 

Und hier nun: die vollständige Liste der Nominierten…

Blogger des Jahres

Bester Newcomer des Jahres

Bester Blogtext des Jahres

Blogger ohne Blog

  • Hans W. Geißendörfer (Vater der „Lindenstraße“)
  • Milena Glimbovski (Zero-Waste-Aktivistin)
  • Richard A. Grenell (US-Botschafter in Deutschland)

Blocker des Jahres

  • Die Bundeswehr für ihr Auftreten bei der re:publica 2018
  • Anja Karliczek, Bundesbildungsministerin (CDU) für ihre Bemerkung, Deutschland brauche 5G nicht „an jeder Milchkanne“
  • Axel Voss, Europaparlamentarier der CDU, für seinen Kampf um problematische Änderungen des Urheberrechts

Bestes Food- & Weinblog des Jahres

Beste Tagebuchblog des Jahres

Bestes Sportblog des Jahres

Bestes Nachhaltigkeitsblog des Jahres

Bestes Themen-  & Nischen-Blog des Jahres

Bestes Heimatblog des Jahres

Bester Podcast des Jahres

Bester Instagram-Account des Jahres

Bester Twitter-Account des Jahres

Bester Hashtag des Jahres

  • #KunstgeschichteAlsBrotbelag
  • #SexOderWeihnachtsmarkt
  • #wirsindmehr

Beste Social Media-Präsenz einer Celebrity

Bester Markenbotschafter des Jahres


Kommentare


Sven 19. Dezember 2018 um 17:04

Naja, ob es wirklich so wenige gute Politikblogs gibt, oder ob das nicht eher sehr individuell zu betrachten ist, bleibt dann doch die Frage. Es gibt da die Freiheitsliebe oder undogmatisch.net, als Podcast würde mir spontan die Wochendämmerung einfallen und noch ein paar mehr Seiten. Eventuell ist da einfach der Fokus ziemlich verengt 😉 …

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Ein Held der Höflichkeit | Buddenbohm & Söhne 19. Dezember 2018 um 17:06

[…] Der Herr Knüwer über die Goldenen Blogger des Jahres 2018 und auch über die Rolle der neuen Akademie, der anzugehören u.a. auch ich die Ehre habe (ich muss das unbedingt noch irgendwie in meinem Lebeslauf unter “akademische Titel” unterbringen). Von den nominierten Bloggerinnen und Bloggern kenne ich einige bisher überhaupt nicht, das ist ja auch gut so. […]

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Sven 20. Dezember 2018 um 7:36

Hi

Habt ihr die Liste der 2000 eingereichten Blogs auch irgendwo veröffentlicht?

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Thomas Knüwer 20. Dezember 2018 um 9:03

Nein, das würde unsere Möglichkeiten momentan übersteigern. Es sind sehr unsortierte Daten, mal Links, mal Nennungen. Außerdem hätten wir da die Veröffentlichung in Sachen DSGVO abfragen müssen – alles etwas schwierig. Da es aber etliche Anfragen gab werden wir für das kommende Jahr schauen, wie wir das lösen können.

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Meine Anmerkungen zu Goldenen Blogger 2018 | franziskript.de 21. Dezember 2018 um 9:20

[…] wenn ich die anderen mal wieder nicht von einem heiß geliebten Blogprojekt überzeugen konnte. Demokratie kann auch richtig weh tun. Wie gerne hätte ich Stefanie Luxat nominiert oder Witzigweil oder 22Monate oder Larissa Rieß oder […]

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dc 21. Dezember 2018 um 9:44

hm, interessanter Ansatz. Nach welchen Kriterien wird denn ausgewählt bzw. wie kommt die Shortlist zusammen? Beim ersten Lesen stellen sich mir doch einige Fragezeichen. Skinny and the Curvy One, das ist ein ziemlich äh, banaler Fashionblog, wieso ist der shortlistwürdig? Gabor Steingast ein "Newcomer"? Und wieso gibt es keine Kategorie "Reiseblog", das ist doch eines der populärsten Genres.

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Florian 22. Dezember 2018 um 10:50

Wieso sind ca. die Hälfte der Nominierten gar keine Blogger, sondern Twitterer, Instagramer, Podcaster oder gar "Blogger ohne Blog"?

Klingt für mich nach "goldenes Social Media", nicht nach "goldene Blogger".

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Thomas Knüwer 22. Dezember 2018 um 18:06

@Florian: Weil das schon immer so war (wir verleihen den Preis ja jetzt zum 12. Mal). Und schon damals waren die Grenzen zwischen Bloggen auf einem Blog und dem, was auf anderen Kanälen und Plattformen passiert, fließend. Twitter wurden schließlich mal als "Microblogging" tituliert. Auf Instagramm sind die Texte heute länger als in manchen Blogs vor 10 Jahren.

Die Goldenen Blogger waren immer eine Auszeichnung, die Menschen ehrt, die tolle Dinge im Internet tun. Und schon in unserer Anfangszeit gab es wilde Debatten um die Frage: "Was ist eigentlich ein Blog?" – obwohl das Social Web damals nicht mal Web 2.0 war, sondern nicht existierte.

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Leander 23. Dezember 2018 um 12:35

"Ruthe" ist doch beim besten Willen kein Blog! Sondern die Webpräsenz eines Comic-Zeichners, Comedian und Comic-Video-Machers, der seine Werke und Offline-Auftritte darüber bekannt macht.

Wenn das als "Blog" gilt, dann müssten auch die zigtausend anderen Selbstvermarktungspräsenzen irgendwelcher Künstler explizit einbezogen werden. Das ist es aber nicht, was man im allgemeinen Sprachgebrauch unter "Blogger" versteht.

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Thomas Knüwer 27. Dezember 2018 um 17:42

@Leander: Nach 12 Jahren sind die Goldenen Blogger sehr offen geworden. Ihre Kritik wirft eine Frage auf, die sehr oft gestellt wird: Was ist ein Blog? Das Archiv von Ruthes Seite ist letztlich eine chronologische Abfolge von Cartoons. Ist das ein Blog? Kann ein Cartoonist ein Blogger sein?

Fakt ist: Ruthe zeichnet Dinge, die sehr, sehr viele Menschen in Internet ansprechen, berühren, zum Lachen bringen – und das seit Jahren, sehr stark aber in 2018.

Hinzu kommt, dass die "Königskategorie" noch offener ist, als die anderen Rubriken der Goldenen Blogger. Natürlich könnte hier auch ein Podcaster gewinnen, beispielsweise. Und es könnte auch ein Comicvideo-Macher siegen, wobei wir den Videobereich sehr bewusst unseren Freunden vom Webvideopreis überlassen. Und es hat bereits der Postillon gewonnen, der ja nichts anderes ist als ein Team von Comedians, die Texte schreiben.

Sie sehen: Alles nicht so einfach. Wir aber wollen einfach Menschen auszeichnen, die wundervolle Dinge im Netz tun – und dazu gehört Ruthe definitiv.

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Lesenswerte Links – Kalenderwoche 52 in 2018 – Ein Ostwestfale im Rheinland 29. Dezember 2018 um 8:01

[…] Die Goldenen Blogger 2018 – Bemerkungen zur Shortlist von Thomas. […]

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