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Am Sonntag Abend stieg ich in den Toyota von Joe. Ein netter, blondbärtiger Typ Mitte 30, in Austin lebend und – Journalist. Über Internet und Green Tech schrieb er, ein wenig tut er das immer noch. Doch baut er gerade eine PR-Beratung für Startups im Bereich Umwelt auf, in der Region Austin ein wachsendes Betätigungsfeld für junge Unternehmen.

face forwardBis diese Beratung läuft, verdient er sich ein wenig was dazu – als Fahrer bei Uber.

In den Minuten, da die Meldung über das bundesweite Verbot des Fahrdienstes durch das Landgericht Frankfurt eintrifft, sitze ich noch – danke Cockpit – in Texas und bastele gerade an einem Fazit der SXSW 2015, der größten Digitalkonferenz der Welt.

Viermal habe ich hier den Dienst genutzt, der in Deutschland nun vorerst verboten ist: Taxi-artige Fahrten mit Nicht-Taxi-Fahrern.

Vorweg muss ich sagen: Ich bin bei dem, was in Deutschland Uber Pop und in den USA UberX heißt, bei keiner klaren Meinung. Denn ich kenne genug Freunde, bei denen ich eher ungern ins Auto steige. Würden die sich als Fahrer anmelden – es wäre eine gewisse Gefährdungslage für die Passagiere gegeben. Eine Prüfung für Menschen, die andere Menschen beruflich befördern klingt für mich zu 100 Prozent logisch und richtig. Und natürlich ist Uber als Unternehmen angesichts seiner fragwürdigen Managementkultur nicht Vertrauen erweckend.

In Deutschland ergab sich bisher keine Gelegenheit, den Dienst zu nutzen. Hier in Austin habe ich keine einzige negative Erfahrung gemacht. Mehr noch: Jede der Fahrten waren ein paar Minuten fröhliche Quatscherei mit Einheimischen. Und das zu einem sehr vernünftigen Preis (mit einer Ausnahme, hier aber gab es den angekündigten Preisanstieg wegen großer Nachfrage, aber es blieb keine andere Wahl…).

Kein einziger der Fahrer hier war knüselig oder introvertiert, außer von Joe wurde ich wurde gefahren von einem Ex-Soldaten, einem Immobilienmakler und einem Handwerker. Nur zweien von ihnen ging es um’s Geld, die anderen nannten Uber ein Hobby: Es mache einfach mehr Spaß, als Fernsehen gucken, gerade bei einer so internationalen Veranstaltung wie der SXSW.

Und die Wagen? Keine Limousinen, aber brave Fahrzeuge der unteren Mittelklasse. Vor allem: Alle so sauber, dass ich peinlich erröte, angesichts meines Wagens daheim, der dringend mal wieder ausgesaugt werden müsste.

Offizieller Fahr-Partner der SXSW aber ist ja nicht Uber – sondern Lyft, ein ähnlich geartetes System. Auf dem Podium verriet Lyft-Chef Logan Green (im Bild rechts), dass ein anderer Teil seines Dienstes besonders abhebt: Fahrgemeinschaften. Dabei sammelt ein Fahrer mehrere Fahrgäste entlang der Route ein. Dies ist noch günstiger für den Fahrgast, durch mehrere Passagiere aber lukrativer für den Fahrer. In San Francisco macht dieses Car Pooling schön über die Hälfte der Lyft-Fahrten aus.

logan green lyft sxsw

Sprich: Diese Unternehmen werden nicht einfach verschwinden. Die Frage ist nun, ob die Besitzstandswahrer der Taxi-Lobby sich dauerhaft durchsetzen können.

Denn seien wir ehrlich: Deutsche Taxis sind nur unwesentlich besser als die in anderen Ländern. Unverschämte, ortsunkundige Fahrer, rappelige Kisten mit ausgeschalteter Klimaanlage und dazu ein rücksichtsloser Fahrstil sind Alltag. Apps mit Bewertungssystem wie MyTaxi haben das zwischenzeitlich ein wenig zum Besseren verschoben, ich habe aber das Gefühl, irgendetwas funktioniert da nicht mehr: Über MyTaxi gebuchte Fahrten sind im Schnitt genauso (un)erfreulich wie die über Taxizentralen.

Inzwischen zeichnet sich ein klareres Bild ab, warum Dienste wie UberX/Pop, genauso aber AirBnB, nicht nur funktionieren, sondern Begeisterung hervorrufen. In dem Moment, da Menschen eine Dienstleistung mit Menschen verknüpft sehen, bilden sich emotionale Bindungen.

Klingt esoterisch. Ist es aber nicht. Dazu eine bemerkenswerte Statistik aus der großartigen „Time“-Geschichte über die Sharing-Economy: RelayRides ist eine Autovermietung, bei der jeder sein Auto zur Miete anbieten kann. Die Übergabe der Schlüssel erfolgt persönlich, Mieter und Vermieter treffen sich. RelayRides aber führte eine Automatisierungsmöglichkeit ein, ein kleines Gerät musste dafür in den Wagen eingebaut werden. Dann ließ sich das Auto per App öffnen. Ergebnis: Die Kundenzufriedenheit sank um 40%, die Beschwerden verfünffachten sich. Aus der sozialen Aktion des Auto-Teilens war die Übernahme einer Gerätschaft geworden, für die man zahlte.

Die Zusammenhänge in der Sharing-Economy sind also komplexer als der simple Tausch von Geld gegen Leistungen. Deshalb habe ich auch wenig Hoffnung, dass der noch dazu ökonomisch disfunktionale Taxi-Markt aufgebrochen wird. Denn das können Gerichte nicht – sie müssen sich an den gegebenen Gesetzen orientieren.

Wieder einmal also wäre der Gesetzgeber gefragt. Jene technophobe Bundesregierung also, die dabei ist den Wirtschaftsstandort Deutschland zu Schanden zu reiten. Man braucht nicht mal überdurchschnittlichen Pessimismus um anzunehmen, dass die Bundesregierung Merkel/Gabriel mit dieser Aufgabe intellektuell überfordert ist.

Und das ist schade. Denn die vergangene Woche hat mich in Sachen Uber im Kopf umparken lassen: Ich finde Uber X/Pop toll.


Kommentare


Christian Kirchner 18. März 2015 um 15:30

Ich kann Dir nur beipflichten. Ich habe in Frankfurt mit UberPop bei den (leider) wenigen Nutzungen hervorragende Erfahrungen gemacht. Saubere, fast neue Autos, nette Fahrer und Preise (nach 22h) rund die Hälfte unter den Taxitarifen. Und genau dann brauch man ja auch meist Taxen mangels ÖPNV. Warum es in so vielen Dingen des Lebens eine Preisdifferenzierung gibt, aber beim Thema Fahrgasttransport eben nicht (bzw. nicht geben darf), verstehe ich einfach nicht.

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Daniel Fürg 18. März 2015 um 15:39

Dem kann ich nach 20 UberX- und UberSelect-Fahrten während der SXSW nur zustimmen. Die Gespräche mit den Fahrern waren großartig – zugegebenermaßen aber auch deutlich besser als die meisten Gespräche, die ich mit deutschen Uber-Fahrern bisher hatte. Auch in Los Angeles bin ich letzte Woche viel mit Uber gefahren und hatte Gespräche zu allen vorstellbaren Themen – von Holocaust über den Konflikt im Nahen Osten bis hin zu Startup-Gründungen, Bier und Kriegseinsätzen in Afghanistan und im Irak. Alles in allem merkt man meistens einfach, dass die Fahrer Spaß daran haben, andere Menschen kennenzulernen – anders als die meisten Taxifahrer, die einfach nur schnell möglichst viel verdienen möchten. Und die UberBlack-Fahrer sind in Deutschland dann sowieso noch einmal ein ganz eigenes, ebenfalls sehr positives Kapitel…

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Nordbergh 18. März 2015 um 15:56

Doch am Ende des Beitrages finde ich einen eingangs erwähnten Aspekt am Ende nicht aufgelöst: „Eine Prüfung für Menschen, die andere Menschen beruflich befördern klingt für mich zu 100 Prozent logisch und richtig.“

Ich bin ein Pessimist und jemand, der schnell auch das Schlechte im Menschen wähnt. und ich habe meine Zweifel, ob sich das System tatsächlich durchsetzt – aus 2 Gründen.

1. Ja, der emotionale Faktor – der scheint logisch. Kommt ja auch aus der Markenkommunikation – das emotionale Erlebnis, ja sogar ein emotionales Versprechen. Bei diesen Fahrdiensten verbunden mit dem Reiz des Neuen und mit dem Reiz einer Erfahrung, die eigene Bekannte noch nicht gemach haben. Ich glaube, das reizt sich aus – zumal anders als vielleicht beim Couchsurfing, Kontakte immer nur schnell und oberflächlich seien können. Auch über lange Sicht wird da in der Tiefe nicht viel passieren.

2. Speziell in Deutschland habe ich meine Zweifel, ob sich die Haftpflichtversicherungen auf die Situation öffentlicher Transportmittel ohne besondere Prüfung und Genehmigung einstellen können – selbst, wenn sie es wollten. #Schadensfälle #Schadensersatzforderungen #Verantwortung für Mitreisende und Gepäck etc.

Aber wer weiß, vielleicht wird das Taxi-Gewerbe ja doch noch aufgebrochen, nur etwas… institutionalisierter, etwas deutscher. Vielleicht kommen ja große Konzerne mal auf die Idee eigener Fahrdienste – in bestimmten Gegenden oder nur zu bestimmten Zeiten – für die Belegschaft in auffällig schick gebrandeten Autos. Es gibt viele Dinge, die man in Autos machen kann. Oder regelmäßige PKW-Pitches im Abholservice vom Flughafen zum Zielort in der City… obwohl, gibt’s sicher alles schon.

Aber so ganz losgelöst von jeder übergeordneten Eignungsprüfung und als reine Shareeconomy… dafür ist der Mensch zu schlechten Charakters. Kein Taxameter oder was weiß ich für Tricks. Was möglich ist, wird der Mensch machen, um andere zu besch….

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Erik Hauth 18. März 2015 um 17:01

Wer den Hansa-Funk in HH einmal benutzt hat, der fährt nicht mehr anders – also Taxi. So muss ein Funk sein. Und deine Meinung zur Zulassung von Fahrern mit öffentlichem Transportauftrag – und das wäre Uber Pop ja – teile ich.

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Rainer 18. März 2015 um 20:24

Hallo Herr Knüwer,

vielleicht nehmen sich mal die Zeit und lesen im Blog von Sascha „Gestern Nacht im Taxi“ oder kurz GNIT mal die andere Sicht zu diesem Thema. Die Probleme beginnen mit Uber erst dann, wenn mal nicht alles ganz unkompliziert abläuft. Und leider ist das mit einem Auto im Verkehr einer Großstadt nicht ganz unwahrscheinlich.
Das macht das Geschäftsmodell von Uber zu einem Wagnis, das ganz schnell auf beiden Seiten nur Verlierer kennt, sowohl bei den Fahrgästen als auch bei den Fahrern. Insofern ist das Verbot nur eine logische und vorhersehbare Konsequenz. Und sind wir mal ehrlich, den Fahrern, denen es tatsächlich nur um die Freude am Kennenlernen von Menschen geht, denen bieten sich viele andere Plattformen an, allen voran die Mitfahrzentralen.

Share Economy ist eben in manchem Geschäftsmodell vor allem Economy.

Mit freundlichem Gruß

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Florian Voß 18. März 2015 um 21:00

In San Francisco habe ich nicht nur günstig fahren können, sondern auch eine Einladung in die Mongolei erhalten. Mit dem Fahrer bin ich auch immer noch in Kontakt.
Aber mir geht es wie dir, eine endgültige Meinung zu Uber und Co gerade für den deutschen Markt habe ich noch nicht.

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Uber ist verboten und Thomas Knüwer ist traurig » gestern-nacht-im-taxi.de 19. März 2015 um 7:01

[…] so liest sich auch Thomas Knüwers Artikel bei Indiskretion Ehrensache eher in diese Richtung. Ein bisschen “Das war rechtlich vermutlich ok, Uber ist auch nicht […]

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thorstenv 19. März 2015 um 14:26

„In dem Moment, da Menschen eine Dienstleistung mit Menschen verknüpft sehen, bilden sich emotionale Bindungen.“ Das ist kein Wunder, sondern ein Problem. Does not scale. Außer man will eben nur dann fahren, wenn jemand bereit steht, der das gerne macht. Schon mal in Indien Taxi gefahren? Da kann man sich seinen Fahrer für den gesamten Aufenthalt mieten und sich vom Taxifahrer richtiggehend in dessen Familie integrieren lassen. Man bekommt nicht nur schnöde Transportleistung, Hat Vor- und Nachteile. Einerseits wirst Du als Familenmitglied gehegt und gehätschelt andererseits erwartet man aber auch Solidarität, wenn jemand in der Familie mal ein Problem hat. Muss man mögen. Eine Geschäftskultur, die auf persönlicher Verpflichtung basiert ist eben was anderes als eine die kalte, anonyme Zahlungsmittel verwendet.

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Thomas Knüwer 19. März 2015 um 15:37

@thorstenv: Does not scale? Schon mal auf die Zahlen von Airbnb geschaut? Und das mit dem Taxifahrer stimmt halt nicht so richtig. Denn wenn ich Glück habe und einen freundlichen erwische, gibt es zwar eine kurze Kontaktaufnahme – aber das war es dann. Wohingegen ich zum Beispiel mit Airbnb-Vermietern einerseits verbunden bleiben kann, andererseits vorher durch ihr Web-Profil einen Eindruck bekomme. So entstehen dann auch längere Bindungen: Wir waren gerade zum zweiten Mal in Folge im gleichen Haus in Austin und natürlich haben wir unseren wundervollen Vermietern dort ein Geschenk mitgebracht. Einem Taxifahrer dagegen schenkt man doch recht selten etwas.

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Somarrro 19. März 2015 um 18:04

Das ist der zweite Artikel (nach der Apple Watch) bei dem ich mich frage, ob Ihre Bewertung in Sachen Internet und digitale Dienstleistungen nicht von persönlichem Empfinden bestimmt werden.

Sie erlauben meine persönliche Zusammenfassung der beiden Artikel? Apple Watch ist toll, denn Sie ist sexy. Uber ist toll, weil sich da so eine emotionale Verbindung aufbaut.

Also ist Apple wohl per se toll, denn welcher Konzern schafft es besser das Produkt emotional zu verkaufen? „Apple Wars“, wie man so schön sagt.

Also in Sachen Digital und Sharing machen Sie auf mich langsam einen negativen Eindruck. Korrigieren Sie mich wenn ich falsch liege, aber Sie sprechen von Emotionalität, von Bindungen, von „Sexiness“ als wenn das in der harten Realität des Kapitalismus irgendeine Relevanz hätte. Als wenn die Taxibranche und der Gesetzgeber mit ihren Anforderungen einfach nicht einsehen wollten, dass das doch viel „komplexer als der simple Tausch von Geld gegen Leistungen“ ist.

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Thomas Knüwer 20. März 2015 um 15:22

@Somarro: Emotionalität hat in der Wirtschaft keine Bedeutung? Dann liegen wir tatsächlich meilenweit auseinander. Denn das würde bedeuten, dass Luxushersteller am Ende wären: Sie verkaufen massiv über Emotion und Marke. Der Aufschlag für eine Burberry-Tasche gegenüber einem mittelpreisigen Hersteller ist nicht gerechtfertigt, doch die emotionale Bindung sowie die emotionale Ausstrahlung nach außen sorgen dafür, dass sie sich bestens verkauft.

Desgleichen Apple. Hierzu empfehle ich den Golden Circle-Vortrag von Simon Sinek: https://www.youtube.com/watch?v=l5Tw0PGcyN0

Ist Apple deshalb per se toll? Natürlich nicht. Aber alles, was das Unternehmen tut wird durch die Positionierung im Golden Circle anders wahrgenommen als wenn es von anderen Unternehmen käme.

Und genau da liegt ja das Problem mit dem Gesetzgeber: Gesetze können auf Emotionen keine Rücksicht nehmen, man kann sie nicht als scharfen Rechtsbegriff definieren. Somit stehen wir vor einer wesentlich komplexeren Frage: Wie soll der Rechtsapparat des Staates wirken? In den USA sieht man dies laxer, man verfestigt Entwicklungen erst in Gesetze, wenn etwas schief läuft. In Deutschland dagegen neigt man dazu, Innovationen abzuwürgen, weil sie drohen, Dinge zu verändern. Und dies war keine Aussage über die Digitalwirtschaft, sondern gilt in jedem Bereich.

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h s 20. März 2015 um 11:59

Ah ja, Airbnb, auch ganz toll. Steuern zahlt keiner, dafuer werden Mietwohnungen durch schwarze Ferienwohnungen verdraengt und Stadtplanung damit ausgehebelt.
„Ich finde das geil weil ich nette Erfahrungen hatte und es mir leisten kann, und nach mir die Sinnflut“ ist halt ein Gesellschaftsmodell, dass man hierzulande noch nicht wirklich haben moechte.

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Thomas Knüwer 20. März 2015 um 15:30

@h s: Ich finde Ihre Argumentation recht platt. Das beginnt mit dem grundfalschen „weil ich es mir leisten kann“. Airbnb kann alles sein, es ist aber definitiv günstiger als Hotels.

Ich gebe Ihnen Recht, was die Stadtplanung betrifft – hier gibt es Herausforderungen. Nur: Steigt die Zahl der Reisen in eine Stadt durch Airbnb? Wenn ja, zahlt dies auf den Tourismus und somit die Stadtkasse ein. Gleichzeitig besteht eben die Gefahr der Verdrängung der Einwohner an den Rand.

Wenn nein – dann müssen wir fragen, ob Airbnb nur offensichtlich macht, was immer schon da war. Denn – Überraschung – Airbnb hat das Prinzip der Ferienwohnung nicht erfunden. Der Markt war nur intransparenter und die Preise deshalb mutmaßlich höher. Außerdem: Wenn die Zahl der Übernachtungen durch Airbnb nicht steigt, müssen wir die Folgen bedenken, die ein Wegfall des Dienstes bringen würde: Die Hotelpreise würden immer wieder exorbitant steigen. Das macht den Bau von Hotels attraktiv – und die verdrängen dann die Wohnungen. Ist das die bessere Lösung?

Ihre Argumentation mit den Steuern kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn Sie meinen, dass Airbnb Steuern vermeidet, dann muss der Gesetzgeber tätig werden. Die Steuervermeidung auf EU-Ebene ist nämlich nicht Gott gegeben – sie wird durch Gesetze gemacht. Tatsächlich kommt sie nämlich auch deutschen Unternehmen mit globalem Geschäft ganz wunderbar zu Gute. Darf man als deutscher Politiker aber nicht sagen…

Wenn Sie in diesem Punkt die Vermieter meinen: Ich bestreite, das niemand Steuern zahlt. Nur: Das ist nicht das Problem der Plattformen, sondern der Steuerehrlichkeit der Bürger.

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h s 20. März 2015 um 12:03

@thorstenv
„Eine Geschäftskultur, die auf persönlicher Verpflichtung basiert ist eben was anderes als eine die kalte, anonyme Zahlungsmittel verwendet.“
Zumal, wenn die eine Seite sich jederzeit diesen Verpflichtungen entziehen kann. Feudalismus 2.0, aber das scheint in grossen Teilen der new media hipster total angesagt zu sein…

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Thomas Knüwer 20. März 2015 um 15:31

@h s 2: Vielleicht sollten Sie sich doch mal mit Details beschäftigen. Wenn Sie Kapitalismus generell doof finden, bitte ziehen Sie nach Nordkorea, da müsste es ja besser laufen. Und kaufen sie bitte keine japanischen Fernseher, koreanischen Autos oder Schweizer Frühstücksflocken. Die sind nämlich genau deshalb so günstig…

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Tilman 6. April 2015 um 20:31

Ist halt irgendwie einfacher, seine Klientel zu schützen und diese doofen-Amitaxis zu verbieten. Der deutsche Stammtischdiskutant wirds gut finden …

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