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Crowdfunding ist so ein Thema, das sich fast leise in die Öffentlichkeit geschlichen hat – zumindest in Deutschland. Das liegt sicherlich auch daran, dass die größten Plattformen zur Finanzierung von Projekten durch die Öffentlichkeit in den USA ansässig sind.

Doch ist Crowdfunding nachhaltig? Ich selbst bin da unsicher. Derzeit ist alles neu und aufregend, man versucht sich hier und da. Doch was, wenn der Reiz des Unerprobten vorbei ist?

Vielleicht gibt das Digitale Quartett heute Abend ja Aufschluss. Gastgeberin Ulrike Langer begrüßt:

Van Bo Le-Mentzel, Mit-Initiator der Hartz-IV-Möbel

Karsten Wenzlaff, Co-Autor des „Crowd Funding Handbuch“

Dirk von Gehlen, Leiter Social Media bei Sueddeutsche.de

Wie immer freut sich das Team über Fragen, Hinweise und Kommentare via Twitter unter dem Hashtag #Quartett.


Kommentare


Karsten Wenzlaff 3. Dezember 2012 um 18:37

Lieber Thomas, ich wll nicht eitel sein, aber ich bin vor allem im Institut für Kommunikation in sozialen Medien sehr intensiv mit Crowdfunding beschäftigt – das Handbuch war nur der erste Schritt 😉 Wir machen ja vor allem Studien, Vorträge, Gutachten zum Thema Crowdfunding, Crowdinvesting, Crowdsourcing. Freue mich aber sehr auf das Digitale Quartett. Lg Karsten

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Thomas Knüwer 3. Dezember 2012 um 18:43

Karsten,

dickes sorry! Ich sitze im Zug und die Datenverbindung ist wackelig, deshalb ist der Text so karg geworden…

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sportinsider 3. Dezember 2012 um 21:17

Crowdfunding wird immer nur eine temporäre Geschichte sein können. Genau wie die Sache mit den Crowdsourcing Restaurant. Ehrenamtliche Unterstützer sollen Konzeption, Design und Logo stemmen.

Der von mir durchaus in einigen Punkten kritisch gesehene Jeff Jarvis plauderte einst in seinem Buch – Was würde Google tun? (2009 in Deutschland in die Buchhandlungen gekommen)

von Restaurantideen auf Basis von Crowdsourcing in Amsterdam und Amerika.

Doch ich schweife ab. Thema Crowdfunding.

Mag vereinzelt ja auch stimmen. Hier 300 Euro für die Anreisekosten eines Interviews, dort 500 Euro für ein Musikinstrument, dort 1250 euro für eine Anschubfinanzierung des ersten selbstverlegten Buches, dort 4.500 Euro für den Aufbau einer E-Bike Werkstatt an einem tourischen Ort …

Doch warum treiben dann eigentlich smarte Burschen wie Jarvis oder Ferris das Geld von den Verlagen und den Lesern auf und kommen nicht ansatzweise in den Versuch Crowdfunding selber auszuprobieren?

Mit entsprechenden Einsatz kriegt man durchaus Geld zusammen. Doch man spreche bitte mal mit einem Mittelständler (25 Mann Betrieb) und offeriere ihm Crowdfunding. Mit Glück erfolgt der Rausschmiss aus dem gewerbegebiet nur verbal.

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Thomas Knüwer 3. Dezember 2012 um 21:40

Ich glaube, Sie denken dazu zu sehr Richtung Journalismus. Beispiele wie Lifx oder Pebbles sind ja erheblich größer – da ist für mich die Frage, wie es weitergeht.

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sportinsider 3. Dezember 2012 um 22:23

@Thomas Knüwer: Ja, es gibt auch startnext und eine ganze Reihe anderer.

Aber Crowdfunding ist eben nicht neu. Es ist schon ein paar Tage alt. Die Zweifel in puncto Nachhaltigkeit haben Sie selber geäußert. Da gibt es keine zwei Meinungen.

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