Skip to main content

Einmal im Jahr lädt die Vereinigung der Weiß-Haus-Korrespondenten in Washington zum Dinner – und der gerade unter ihnen amtierende Präsident darf auch kommen.

Zur Tradition gehört auch der Auftritt eines Comedian, der freie Bahn hat. Diesmal hatte Seth Meyers von „Saturday Night Life“ die Ehre. Und er hat Vollgas gegeben. Besonders sehenswert: Das versteinerte Gesicht von Donald Trump, während Meyers ihn an die Erde trampelt:

Allerdings: Barack Obama hat sich auch nicht zurückgehalten – erst recht nicht gegenüber Fox News und schon gar nicht gegenüber Trump. Hat schon mal ein Politiker so böse über einen potenziellen Gegenkandidaten gewitzelt?

Das könnte auch auf eine Änderung seiner Kommunikationsstrategie hindeuteten. Statt den immer angespannter wirkenden Lenker der Welt zu geben, will er nun vielleicht wirken, als sei er nicht mit seiner Aufgabe überfordert. Und die ersten Reaktionen auf Obamas ungewöhnlichen Auftritt scheinen positiv zu sein, berichtet zumindest Politico.


Kommentare


Stefan 1. Mai 2011 um 11:59

Obamas Rede findet man unter:
http://www.youtube.com/watch?v=DsdvYzb31Pc&feature=related

Was bedeutet der Witz mit dem Fuchs auf Trumps Kopf? Ist das ein Wortspiel?

Antworten

Robin 1. Mai 2011 um 12:34

kann einer einen alternativen Link zum ersten Video anbieten oder sagen wonach ich suchen könnte? Leider ist es in Malaysia gesperrt -.-

Antworten

Juergen 1. Mai 2011 um 12:43

Auslandskorrespondenten? Nö.

Antworten

Thomas Knüwer 1. Mai 2011 um 13:29

@Jürgen: Danke für den Hinweis – hatte das White House Correspondents mit dem Foreign Correspondents Dinner verwechselt.

Antworten

Thomas Knüwer 1. Mai 2011 um 13:30

@Stefan: Von Trump heißt es immer wieder, er trage ein Toupet, das aussehe wie ein toter Fuchs/Iltis/Luchs/wähledastierdeinerwahl.

Antworten

Strabo 1. Mai 2011 um 16:23

Änderung der Kommunikationspolitik? Eher, nicht dass ein Präsident bei diesem Dinner eine Stand-up-Comedian-Einlage bringt, und dabei durchaus sich selbst und seine Leute auf die Schippe nimmt ist Tradition. Es lassen sich durchaus auch ein paar Videos von Bush auf Youtube finden.

Und Trump nimmt doch niemand als Präsidentschaftskandidat ernst. Nicht das das Feld der Möchtegerns bei den Republikanern dieses Mal beeindruckend ist, aber so tief sind auch sie noch nicht gesunken.

Antworten

Tom 1. Mai 2011 um 16:33

Nichts für ungut: aber ich finde Seth Meyers eher mäßig witzig. Er macht auf mich einen reichlich nervösen Eindruck und wäre nicht der vielsagende Blick von Donald Trump würde ich den Vortrag unter „netter Versuch“ abheften.

Wenn Trump auf diesen müden Vortrag schon so humorlos reagiert, stelle man sich vor, dort hätte jemand mit einer ähnlich spitzen Zunge wie Hans Söllner gestanden … da waren mehr Pfeile im Köcher. Auch Obama bietet mehr als genug Angriffsfläche. Entweder versteht Meyers es nicht die Sprache auf jene Stellen zu bringen, die besonders schmerzhaft sind, oder er hat es absichtlich unterlassen.
Das war nicht „Vollgas“, sondern bestenfalls der Schonwaschgang.

Antworten

zoom » Umleitung: Johannes Paul II selig und andere Begebenheiten « 1. Mai 2011 um 20:24

[…] Seth Meyers und Barack Obama: grillen US-Medien – und Donald Trump … indiskretion […]

Antworten

No Fakes 2. Mai 2011 um 14:07

@Tom : Interessant wäre für den Veranstalter natürlich: Wer nicht kommt, da haut man härter drauf.

Denn ist es beim Aschermittwoch hier wirklich anders ? Da wird jeder Relevante aufgerufen und kriegt ein Witzchen ab. Wer keins abkriegt, ist nur Partei-B-Promi-Level. Vielleicht gibts sogar Namens-Listen für den bezahlten Comedian die er abarbeiten soll.

Wirksame Kritik lädt man nicht ein. Es sei denn, man würde wirklich wirksam besser werden wollen. Das hat man als Machthaber aber normalerweise nicht einmal als Niete nötig.

Ohne Obamas aktuellen Strike hätte ich noch ergänzt: Wer bald von Palin operativ regiert wird, dem wird das Lachen schnell im Hals stecken bleiben.
Ob Obama damit die nächsten zwei Jahre durchhält, muss man dann mal sehen.
Schröder-Elbe-Flut, Bush-Wars, Verlorene Vertrauens-Fake-Fragen… haben schon häufiger Regierungswechsel verzichtbar verzögert. Lame Ducks braucht aber keiner, dem die Schulden haushoch über den Kopf wachsen.

Antworten

SARAFEA 21. Juni 2011 um 22:27

das mit dem toten fuchs auf dem kopf geht eher in richtung des usa sprichwortes. : dead squirrel on your head..also tote s eichhörnchen..in diesem falle geht das mit dem fuchs aber auf fox news zurück..die sind schon immer grand old party also republikanerfreundlich..daher auch der joke von obama to the fox news table……fox gehört der grand old
party und idie sindimer gegen alles, was die demokraten machen…hoffe,konnte helfen

Antworten

Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*
*