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Wie schlimm es um Zeitungen in den USA steht, verdeutlicht diese Meldung: Präsident Barack Obama schließt nicht aus, der Zeitungsbranche mit Gesetzen zu helfen: „I haven’t seen detailed proposals yet, but I’ll be happy to look at them.“

Klingt toll für die Verlage? Nun ja, es gibt da einen Haken… US-Zeitungen geht es erheblich dreckiger als ihren Gegenstücken im alten Europa. Ihr Kostenapparat ist aufgeblähter, ihre Eigner gewinngieriger. Da hilft es auch nicht, dass der Auflagenrückgang in den vergangenen Jahren nur halb so stark war wie in Deutschland.

Offensichtlich gibt es mehrere Gesetzesinitiativen um die Zeitungsindustrie in den USA zu stützen. In einem Gespräch mit der „Pittsburgh Post-Gazette“ und der „Toledo Blade“ sagte Obama nun, er habe noch keine der Idee gesehen, freue sich aber, einen Blick darauf zu werfen:

„Journalistic integrity, you know, fact-based reporting, serious investigative reporting, how to retain those ethics in all these different new media and how to make sure that it’s paid for, is really a challenge…

But it’s something that I think is absolutely critical to the health of our democracy…

I am concerned that if the direction of the news is all blogosphere, all opinions, with no serious fact-checking, no serious attempts to put stories in context, that what you will end up getting is people shouting at each other across the void but not a lot of mutual understanding.“

Das Dumme ist nur: Die bisher meist beachtete Initiative ist der „Newspaper Revitalization Act“ des Demokraten Ben Cardin aus dem Frühjahr. Und der sieht zwar Steuererleichterungen vor – aber nur wenn die Zeitungen zu Non-Profit-Organisationen werden. Ob das ihren Eigentümern gefällt.

Selbst wenn: Der Silicon Alley Insider listete schon im Mai Gründe auf, warum solch eine Staatshilfe keine gute Idee ist:


Kommentare


Christian S. 22. September 2009 um 14:58

Wir haben gute Erfahrungen mit den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendern gemacht. Sinnvolle Sache.

Antworten

Jens 23. September 2009 um 10:04

\“Wir haben gute Erfahrungen mit den öffentlich-rechtlichen Nachrichtensendern gemacht.\“

Haben wir?

Antworten

betonblog 24. September 2009 um 17:19

Ha, ha, Ha!

Haben wir das wirklich? Mit Volksmusik & Kerner (Das hier wird heute darüber geredet: http://bit.ly/QCqcW) und Verblödung mit System, wie es die FAZ (http://bit.ly/12127h) nennt?

Ich denke, wir sollten dringend mit unbegrenzten Steuergeldern erhalten:
a) Milchbauern
b) Autobauern
c) Zeitungsmacher
d) Handschuhmacher
e) Banken

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