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Günther Oettinger zeigt Nähe zu AfD-Ansichten – von „Schlitzaugen“ bis „Pflicht-Homoehe“

Copyright Thomas Knüwer

Günther Oettinger auf der re:publica 2016

Günther Oettinger wäre eigentlich nirgends in der normalen Welt tragbar. Der EU-Digitalkommissar ist nicht nur frei von kompetenz und beratungsresistent, nein, er ist auch derart lobbyhörig, dass der Begriff „Volksvertreter“ in seinem Zusammenhang ersetzt werden sollte durch den Begriff „Verlagsverteter“.

Doch in Sachen Oettinger geht es immer noch schlimmer. Vor zwei Tagen hielt er eine Rede, die Oettinger inhaltlich und rhetorisch auf Augenhöhe mit der AfD bringt. Er witzelt mit Begriffen wie „Schlitzaugen“ und „Pflicht-Homehe“, haut platte Polit-Vorurteile raus, bezeichnet aber gleichzeitig Horst Seehofer als light-Version eines Populisten. Nicht, dass seine rechten Tendenzen neu wären. Schließlich behauptete er einst, der ehemalige Marine-Richter Günther Filbinger sei kein Nazi gewesen. 

Glücklicherweise ist diese Rede Günther Oettingers in Teilen aufgezeichnet worden:

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