Manchmal reicht es, Menschen eine Behauptung nur lang genug immer wieder ins Ohr zu brüllen, dann glauben sie diese irgendwann. Angeblich soll dies auch eine veritable Foltermethode sein.
So verhält es sich mit vielen Zusammenhängen zwischen alten und neuen Medien. Zum Beispiel haben Verlagsmanager so lang lamentiert, im Internet könne kein Geld verdient werden, dass es nun alle glauben. Gestern, bei der Diskussion im Rahmen des DIHK-Medienausschusses musste ich nur ansetzen mit einer Gegenbehauptung, und schon schüttelte Konstantin Neven DuMont den Kopf. Nein, im Internet kann kein Geld verdient werden außer mit Raubkopien – zumindest wenn es um die Refinanzierung journalistischer Inhalte geht.
Stimmt das?
Schauen wir doch einfach mal genau hin. Spiegel Online hat es nicht groß rausgeschrien, aber allgemein galt: Die sind profitabel. Inzwischen zweifeln selbst das viele an, das sei Gerede, purer Blödsinn, „das hätten die wohl gern.“
Fakt ist: Im Jahr 2007 erzielte die Spiegel Online GmbH ein positives Ergebnis von 2 Millionen Euro, 100.00 mehr als im Jahr zuvor. Vorausblickend sagt das Unternehmen:
„Im Jahr 2008 wird das Ergebnis der Spigel Online GmbH spürbar über dem des Vorjahres erwartet.“
Oder nehmen wir RP-Online, die Web-Tochter der „Rheinischen Post“. Sie erzielte 2007 einen Jahresüberschuss von rund 110.000 Euro, stellte gar einen Gewinnvortrag von 257.685,89 Euro in die Bilanz. Nicht viel – aber profitabel.
Berlin Online, jener Teil des Berliner Verlags, der verschiedene Seiten betreibt, ist an der Nulllinie: 2007 brachte einen Gewinnvortrag von 4647 Euro.
Die Nachrichtenmanufaktur, jener Dienstleister der N-TV.de betreibt, scheint dies recht ordentlich zu machen: Der Gewinnvortrag kletterte 2007 zu 2006 von 276.995,63 auf 436.482,53 Euro.
Auch außerhalb der Verlage lässt sich mit redaktionellen Inhalten durchaus das eine oder andere Mittagessen bezahlen.
- Unister, jenes Web-Unternehmen mit teils wenig hochwertigen Produktionen setzte 2007 81 Millionen um und erzielte einen Gewinn von drei Millionen.
- Sport1 machte bei 10 Millionen Umsatz 228.000 Euro Gewinn.
- Pixelhouse, das Unternehmen, das Chefkoch.de betreibt setzte einen Bilanzgewinn von 130.000 Euro in die Bücher.
- Jahresüberschuss Wallstreet Online im Jahr 2008: 576.000 Euro.
Woher ich die Zahlen habe? Sie sind für jeden einsehbar. Auf einem unterdurchschnittlich hippen aber höchst nützlichen Internet-Angebot namens Ebundesanzeiger.de.
Denn viele Verlage haben ihre Online-Aktivitäten ausgelagert in eigene Gesellschaften, meist GmbHs. Und die müssen ihre Zahlen – leider mit langen Fristen – veröffentlichen im Bundesanzeiger. 100-Prozent-Töchter können sich davon unter bestimmten Bedingungen befreien lassen, eine ganze Menge Verlage nutzt dies. Aber eben nicht alle.
In diesem Zusammenhang zu sehen ist auch mein besonderer Liebling: Sueddeutsche.de. Das Online-Angebot der „Süddeutschen Zeitung“ erzielte 2006 einen veritablen Umsatz von 8.254.897,16 Euro – und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1.011.617,22 Euro. Eine Umsatzrendite von 12 Prozent? Sauber, Buam.
Dieses Ergebnis wurde komplett abgeführt an den Hauptgesellschafter – und Sueddeutsche.de danach von der Pflichtveröffentlichung ausgenommen.
„Da dürfen sie auch nicht alles glauben“, meinte Peter Esser, Verleger des Mittelbayerischen Verlags gestern beim DIHK-Podium, als ich diese Zahlen nannte. Das ist bemerkenswert, unterstellt er damit seinen Kollegen doch, sie würden mit den Grundsätzen der ehrbaren Bilanzierung brechen.
Warum aber sollten sie das tun? In der Tat gibt es reichlich Spielräume, sich reich oder arm zu rechnen. Warum aber sollten Verlagstöchter sich in diesem Fall reich rechnen? Das würde nur Sinn ergeben, sollten sie zum Verkauf aufgehübscht werden oder an die Börse gehen. Oder sie als eigenständige Unternehmen ihr Kredit-Rating heben wollen. Ansonsten versuchen sich Unternehmen aus steuerlichen Gründen eher arm zu rechnen. Meine Vermutung ist deshalb: Es geht vielen dieser Online-Töchter sogar noch besser, als diese Zahlen aussagen.
Natürlich gibt es reichlich Online-Töchter, die tiefrote Zahlen schreiben. Doch muss es erlaubt sein, festzuhalten: Man kann Geld im Web verdienen, auch mit journalistischen Inhalten.
In diesem Moment werfen Verlage dann gerne ein, die Online-Angebote zahlten aber nichts oder nur sehr wenig für die Inhalte, die von der Print-Redaktion erstellt würden.
Das stimmt. Und das ist auch gut so.
Denn auch meine Rechnungen dort oben sind managementtechnisch Schwachsinn.
Wer unterstellt, Online-Angebote müssten sich eigenständig rechnen und für die Inhalte aus Print zahlen – womöglich noch die manchmal bizarr überzogenen Preise, die Syndication-Kunden löhnen – hat das Prinzip des Profit Centers nicht verstanden.
Wenn Online-Töchter eigenständig agieren sollen, dann muss man ihnen auch die Freiheit dazu geben. Das bedeutet, sie suchen sich aus, wo sie ansässig sind, wie sie arbeiten, welche Dienstleister sie nutzen und welche Texte sie ankaufen – sie müssen in der Lage sein, externe Angebote internen vorzuziehen.
Diese Freiheiten hat keine mir bekannte Verlagstochter. Vielmehr wird manches der Angebote zermalmt zwischen den anderen Profit Centern. Bestes Beispiel sind häufig die IT-Abteilungen. Die werden dann auch mal flott outgesourced und zu echten Unternehmen. Deren Erfolg wird gemessen an ihrer Umsatzrendite – die sie sich aber bei ihren Großkunden reinholen, also jenen Verlagen, zu denen sie zuvor gehörten und mit denen sie nun langfristige Verträge haben. Meist werden die IT-Dienstleistungen so teurer und gleichzeitig schlechter, denn die Bindung der Mitarbeiter zu dem Unternehmen, das sie mit einem Tritt auf den Markt befördert hat, wächst nicht gerade.
Oder das Thema Miete. Selbst die wird kalkulatorisch berechnet, das Facility Management wird zum Profit Center – und verdient sein Geld an jenen, die sich nicht wehren können. Denn ausziehen dürfen die einzelnen Abteilungen natürlich nicht.
Niemand würde so ein neues Unternehmen aufziehen. Startups ziehen nicht gleich in die teuerste Gegend der Stadt und beauftragen kostspielige Dienstleister.
Somit ist auch eine Profit-Center-Rechnung für Online-Töchter von Verlagen Fehlmanagement in Reinkultur. Denn eine solche Profit-Center-Struktur soll ja vor allem dazu dienen, knappe Ressourcen eines Unternehmens an die richtigen Stellen zu leiten. Wer von Online-Töchtern aber verlangt, sie müssten sich vollständig selbst tragen (und das am besten auch noch vom ersten Tag an – welches Verständnis von Marktwirtschaft!), sorgt für eine falsche Ressourcenallokation im eigenen Unternehmen. Das alte wird zu Gunsten des neuen gefördert.
Online ist viel mehr als neuer Vertriebskanal für Inhalte zu sehen. Auf dessen Wirtschaftlichkeit muss geachtet werden. Das ist es dann aber auch.
Reichen die Einnahmen aus dem neuen Vertriebskanal, um die Einbußen der alten Kanäle zu kompensieren? Nein. Niemand bestreitet, dass wir uns in einer Übergangsphase befinden. Doch wer heute seine Ressourcen nicht klug verteilt, wird bald das Problem haben, keine Ressourcen mehr zu haben – und angesichts der sinkenden Einnahmen der Verlage wird dieses Fenster, in dem sie noch Raum zur Aktion haben, immer kleiner.
„Lausige Pennies“ verdiene er online nur, klagte Hubert Burda einst. Der Volksmund ist geneigt, ihn darauf hinzuweisen, dass wer diese nicht ehrt, den Taler nicht wert ist.
Nachtrag: Zum ähnlichen Thema und sehr lesenswert ist ein Beitrag von Netzpolitik: “Warum die Verleger zum Internet einfach schweigen sollten.”
Ähnliche Beiträge:
{ 9 trackbacks }
{ 14 comments… read them below or add one }
Die Frage ist eher, ob diese Umsätze langfristig ausreichen, um solche Angebote auf dem Niveau weiter existieren zu lassen. Da berichtest du ebenso einseitig wie diverse Behauptungswiederholer.
“des Talers nicht wert”, sonst klingt das so, als wolle irgendwer Hubert Burda kaufen, oder
? Toller Artikel, Dankeschön.
Sie vergaßen noch ein Argument, mit dem die Verlage Online-Aktivitäten miesrechnen: Nur so lässt sich verargumentieren, dass die dort angestellten Redakteure nur vergleichsweise wenig verdienen können/dürfen.
Guter Überblick finde ich.
“Unister, jenes Web-Unternehmen mit teils wenig hochwertigen Produktionen setzte 2007 81 Millionen um und erzielte einen Gewinn von drei Millionen.”
Das man mit Urlaub, Schnäppchensuche und Partnerbörsen Geld verdienen kann, ist jetzt keine besonders große Überraschung. Aber hier auf Indiskretion Ehrensache gehts ja in erster Linie um Journalismus, so wie auch bei der Diskussion zu der es hier gehört.
Unister ist insofern spannend, als das sie mit news.de tatsächlich eine ordentliche Nachrichtenseite betreiben, die zwar keine LA Times, Faz.net oder ein Guardian ist, aber um ein vielfaches besser als RP Online. Mit 3,x Mio. PIs und erst in diesem Jahr gestartet, ist natürlich die Frage, ob das Portal irgendwann mal Geld abwirft. Denn mit den 81 Millionen hat es nichts zu tun, die verbraucht es höchstens, glaube ich. Insofern ist Unister/News.de eher ein gutes Argument für das Modell der Quersubventionierung, wobei ich nicht weiß ob das so gewollt/gedacht ist, es sieht aber für einen Außenstehenden so aus.
Ansonsten schließe ich mich @pell an. Schön wäre es natürlich für alle Beteiligten, wenn die Privatwirtschaft irgendwann einen profitablen Qualitätsjournalismus machen könnte. Ansonsten muss man über andere Modelle nachdenken.
Es würde helfen Herr Knüwer, wenn Sie sich mit Unternehmensführung auskennen würden. GmbH´s (auch Tochterfirmen) müssen für erbrachte Leistungen vergütet werden. Da gibt es tausende von Möglichkeiten, was der Muttergesellschaft alles in Rechnung gestellt wird und daher ist die Aussagekraft der Bilanzen auf ebundsanzeiger sehr dünn, dass man daraus eine Ableitung Ihrer Ausagen ziehen könnte!
@Chris
voellig richtig, alles Murks. Das sind getunete Bilanzen, im Internet laesst sich einfach kein Geld mit Content verdienen. Diese Kostenloskultur zerstoert jeglichen Ansatz einer Monetarisierung.
Ich moechte dich bitten, dies auch in deinem engeren und weiteren Bekanntenkreis kundzutun, damit das auch wirklich jeder versteht….
Warum?
Ganz einfach, so bleibt mehr fuer uns vom Kuchen uebrig
Ich dachte immer Focus Online rühmt sich so, am profitabelsten von allen zu sein?
Außerdem hab ich grad auf der Utopia Konferenz Morton Lund gesehen (zugegeben kannte ich vorher nicht )und der scheint ja mit seiner Onlinekostenloszeitung ordentlich baden gegangen zu sein, obwohl er doch so´n gewitzter Typ ein soll. Ein Patentrezept scheint es also nicht zu geben.
@Thomas:
Das ist ein Scheinargument. Im Print hat auch der Kleinanzeigenmarkt, die Auto- und Immobilienmärkte, bei der FAZ der Stellenmarkt, etc. pp den Journalismus mitfinanziert (übrigens haben die Zeitungen diesen Markt kampflos aufgegeben, bereits bevor Google die ach so bedrohliche Macht war. Das schmerzt die Zeitungen heute noch mehr als es der Dämon Google je getan hat). Reiner Journalismus hat sich noch nie (gaaaanz seltene Ausnahmen bestätigen die Regel) selber finanziert.
Und das ist im Grunde das eigentliche Problem: Wir sind in der Zeit des Entbündelns angekommen. Da wird kaum noch querfinanziert werden können. Die Kunden holen sich die beste Information an der besten Stelle. Und selbst gute Blätter wie die FAZ sind nicht in allen Bereichen gut. Würde ich den FAZ Sportteil lesen wollen, wenn ich auch den Kicker haben könnte (oder für die cooleren Berichte 11Freunde). Nöh. Nur als Beispiel. Wir werden in den nächsten 10 Jahren eine noch nie gesehene Spezialisierung des Journalismus in Deutschland erleben, wie wir diese in den USA schon sehen können. Alles was dort Aushängeschild und profitabel ist, ist schon spezialisiert. Ob es Gadget Blogs sind, Finanz-Blogs (Big Picture), Tech-Blogs, … Und wenn ich jetzt eine Zeitung durchblättern würde, könnte ich wahrscheinlich die Liste fortsetzen: Mit profitablen Sport-Blogs, Kultur-Blogs, lokalen Blogs, …
Und all das wird es in Deutschland auch geben. Das Allrounder-Medienhaus ist klar auf dem absteigenden Ast. Es werden ein paar überleben, klar. Das werden aber weniger sein, als die meisten aus der Branche sich das heute vorstellen können.
@petra: Focus Online ist Teil von Tomorrow Focus, die AG selbst ist ordentlich profitabel. Aber soweit ich sehe, lässt sich ein Einzelwert für Focus Online nicht generieren. Ich persönlich gehe davon aus, dass die Seite profitabel ist.
@Ulrich: Der Vergleich mit USA hinkt und ist so einfach nicht möglich, weil es dort eine ganz andere Struktur gibt.
@Thomas: Tatsächlich mangelt es hier an Differenzierung im Artikel. Es gibt ein paar Massenpublikationen, die gewinnbringend arbeiten, weil sie eben Masse anziehen. Das Problem ist nicht die Masse im Internet, sondern die Nische. Eben, dass es kein Geschäftsmodell für Special Interest mehr gibt. Blogger lassen sich entweder kaufen oder machen den Job für umsonst. Für Verlage sind Online-Publikationen mit 100 000 Nutzern kein Geschäft. Zeitschriften mit 100 000 Auflage sehr wohl (noch). Im Netz zählt für Werbetreibende nur noch die Masse, während die Print-Publikationen über Jahrzehnte mit ihren haarscharf definierten Zielgruppen geworben haben und entsprechend höheren Preisen. Das spielt aber im Netz keine Rolle. Insofern wird Special Interest künftig wohl von (gekauften oder umsonst arbeitenden) Bloggern und arbeitslos gewordenen Journalisten übernommen werden oder es müssten mehrheitsfähige Bezahlmodelle entwickelt werden. Ansonsten werden Holtzbrinck und Co. künftig eben mit StudiVZ etc. ihr Geld verdienen statt mit Qualitätsjournalismus. Und das wäre tragisch für alle.
Passend zum erwähnten Netzpolitik-Artikel und diesem hier mein Beitrag zum Politikkongress 2009: Politikkongress wurde “gebuchholzt”: Überfall-Keynote des G+J-Chefs mit Leistungsschutzrecht-Forderung. http://cli.gs/UNEmy
Ich denke, der Beitrag und die Kommentare zeigen, wo das Problem liegt – auch unabhängig von der jeweiligen Bilanzierungsart, die vor allem Aufschluss darüber gibt, wie in den Verlagen Online beurteilt und bewertet wird. Die Murdochschen Aktivitäten (1. nur noch Paid Content 2. Raus aus dem Google Index 3. Rein bei Bing gegen Geld) sind ein weiterer Beleg für desolate Verlagsstrategien, die nicht nur an den Wünschen der Nutzer vorbeigehen, sondern auch Ende 2009 immer noch nicht berücksichtigen, wie das Web funktioniert. Nach zahllosen Versäumnisse, lautet der ökonomische Imperativ für die Verleger nunmer: “Quäl Dich, Du Sau!” – besser als Bernd M. Michael kann man das eigentlich kaum formulieren. Mehr dazu: http://bit.ly/5JFvOl
@Udo: Was soll in den USA anders sein?
Zu guter Letzt tragen die Onlinetöchter, wenn sie denn gute und gut gelittene Angebote machen, durchaus recht erheblich zur Markenidentität der Printprodukte des jeweiligen Verlagshauses bei.
Das gilt übrigens gleich doppelt auch in umgekehrter Richtung: Erstens, Gute Printprodukte erleichtern es den Onlinetöchtern erfolgreich zu sein. Zweitens, ein schlechtes Onlinestanding kann mitunter deutlich zu Lasten der Printprodukte gehen.
Onlineprodukte (sichtbar wird diese Strategie bei SpOn) können auch dazu dienen, das Publikumsinteresse im Voraus zu erkunden (Folge: ein besseres Printprodukt) und auch dazu, um neue journalistische Formen und auch neue Journalisten zu testen.
Die Zahl der Möglichkeiten ist sehr groß. An einem kleinen Detail möchte ich das verdeutlichen: SpOn hat sich dazu entschlossen, das komplette (!) Archiv kostenlos ins Internet zu stellen.
Wo ist da der Nutzen, könnte man hier fragen. Nun, in der Folge häufen sich u.a. die Einträge bei Wikipedia (übrigens: recht stark auch in anderen Ländern), die auf die Berichterstattung im Spiegel verweisen. Das kostenlose bzw. mit Werbung nur teilfinanzierte Onlineprodukte hilft hier ganz erheblich dem Markenkern, nämlich der Wahrnehmung des Spiegel als führendes Nachrichtenmagazin.
Tjanu. Und jetzt komme da jemand mit Profitcenterdenke…
Im Fall von Der Westen denke ich allerdings, dass die Onlineverluste – auch gemessen am Image- und Werbeeffekt für die Hauptprodukte – zu hoch lagen. Das verlegerische Konzept von DerWesten habe ich von Anfang an nicht gut verstanden, es roch in meiner Nase zu sehr nach “wir machen jetzt was mit Online”. Was ja schade ist, weil es hier einige innovative Konzepte gab.
Wie auch immer, ich bin recht froh darüber, dass ich in diesem Minenfeld kein Entscheider bin. In Zeiten rückläufiger Werbeumsätze halte ich die Online-Abteilungen von Verlagshäusern für ausgesprochene Schleudersitze.