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Nicht die Rolling Stones verkalken – sondern die, die über sie schreiben

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Keine Band sorgt für so lustige Schlagzeilen wie die Rolling Stones. Und für so dümmliche Fehler. Bei den Stones geht es immer lustig zu. Mal schnupft Keith Richard angeblich die Asche von Papa, dann fällt er von der Palme. Über diese Band also wird viel geschrieben. Vor allem viel Blödsinn. So lese ich gerade beim Online-Auftritt der „Rheinischen Post“:

„Laut eigener Ankündigung soll „A Bigger Bang“ die letzte Tournee der Stones sein und im August mit einem Auftritt in London zu Ende gehen…“

Haben sie natürlich nie behauptet. Im Gegenteil, wie wir vorgestern noch lasen:

„Mick Jagger, Ritter seiner Majestät, und Keith Richards, Ritter der Kokosnuss, haben angekündigt, weiterzumachen, ?bis dass der Tod uns scheidet?. ?Tatsächlich würde den Rolling-Stones-Tross nur der Tod von einem von uns aufhalten?, sagte Gitarrist Keith Richards dem ?Mannheimer Morgen?. Mick Jagger deutete an, dass die älteste Rockband der Welt bereits über ihre nächste Tour nachdenke. ?Wir werden immer besser.? Richards sagte: ?Es mag Leute geben, die mich für ein Wrack halten, aber ich bin viel intelligenter als die meisten Typen da draußen.?“

Und auch diese Sache mit dem Auftritt in ihrer Heimat scheint mir nicht so ganz richtig zu sein. Die Agenturkollegen von AFP behaupten nämlich:

„Die Rolling Stones haben am Sonntagabend ihr erstes Konzert in Großbritannien seit mehr als 30 Jahren gegeben. In ihrem zweistündigen Auftritt vor 60.000 Besuchern des Isle-of-Wight-Festivals spielten die Altrocker Hits wie «Satisfaction« und «Sympathy of the Devil«, aber auch Stücke ihres neuen Albums «A Bigger Bang«.“

Na gut, an Übersetzungsfehler von Agenturen sind wir ja seit dem G8-Gipfel gewöhnt. Trotzdem glaube ich langsam, die Stones sind auf jeden Fall fitter als die, die über sie schreiben.

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