Was für ein rauschender Abend war das gestern im Telefónica Basecamp, bitte? Die Hauptstadt empfang unsere kleine Preis-Gala der Goldenen #Blogger2015 mit offenen Armen: geschätzt 150 Gäste kamen zum Basecamp, sorgten für eine tolle Stimmung und überforderten bei den Saalabstimmungen via Applaus die offizielle Lärmmess-App des deutschen Verbandes der HNO-Ärzte. Ach ja, zum Trending Topic Nr. 1 bei Twitter hat es auch den gesamten Abend über gereicht.

Goldene Blogger 2015 Gala

Besonders gefreut hat uns, dass viele Ausgezeichnete vor Ort waren und ihre Preise persönlich abholten (allen anderen werden wir die Statue noch zusenden). So überraschte uns die Twitterin des Jahres, Renate Bergmann: Sie ist männlich – und Ex-Buchhalter.

Renate Bergmann Goldene Blogger 2015

Auch Lorenz Maroldt vom “Tagesspiegel” kam vorbei und gewann als “Bester Blogger ohne Blog aber mit Newsletter”, einen Preis, mit dem wir der Newsletter-Flut deutscher Journalisten Tribut zollten. In seinem heutigen Checkpoint-Newsletter schreibt Maroldt: Tagesspiegel Checkpoint Maroldt Goldene Blogger Mein persönlicher Tweet des Abends (nicht, dass ich alle hätte lesen können) war übrigens dieser hier:

Besonders emotional die Auszeichnung für das Lebenswerk: Sie ging an das re:publica-Gründerteam aus Tanja Haeusler und Johnny Haeusler, Markus Beckedahl und Andreas Gebhardt.

Im Interview verrieten sie, dass die zehnte re:publica im Mai noch stärker ein Abbild ihrer Besucher sein soll.

Wie immer haben Franziska Bluhm, Daniel Fiene und unsere Neo-Mitstreiterin Christiane Link uns gefreut, dass unsere vorschlagseinreichenden Leserinnen und Leser uns auf Blogs aufmerksam gemacht haben, die wir vorher nicht kannten – und die uns völlig überrascht haben.

Museumlifestyle, Sieger in der Rubrik “Mode & Lifestyle” ist eine komplett andere Herangehensweise an das Thema Modeblog. Und natürlich Langenfeld isst (bestes Food-Blog): Sieht grausam aus, lädt grausam langsam – aber es lohnt sich, denn sie werden aus dem Lachen nicht rauskommen.

Und hier nun die vollständige Liste der Sieger – herzlichsten Glückwunsch: [click to continue…]

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Die Goldenen #Blogger2015 – die Gala in Berlin

by Thomas Knüwer on 25. Januar 2016

So langsam steigt die Nervosität – denn heute um 18.30 startet die große Gala anlässliche der Goldenen #Blogger2015 im Basecamp Berlin.

Basecamp Goldene Blogger

Wenn Ihr es nicht schafft, in die Mittelstraße 51 in Berlin-Mitte zu kommen, der kann natürlich auch den Stream verfolgen. Wir versprechen neben den Preisvergaben interessante Interviews mit digitalen Persönlichkeiten des vergangenen Jahres.

Ach ja: unser Hashtag: #Blogger2015.

IMG_6246Nicht nur die Stadt und die Örtlichkeit sind neu. Nein, wir haben richtige Preise – aus Kohlenstoffpartikeln! Doch die neue Größe der Goldenen Blogger erfordert auch ein neues Vergabeverfahren. Weiterhin werden viele Rubriken live und ohne doppelten Boden während der Show entschieden – per Live-Voting.

Doch wäre es schlicht zu viel (und nur schwer erträglich), würden wir alle derart vergeben. Deshalb gibt es auch eine Reihe Jury-Entscheidungen und drei Saal-Votings.

Und damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich vorbereiten können, hier noch einmal die Shortlist der Nominierten: [click to continue…]

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Gesucht: Hilfe bei den Goldenen #Blogger2015

by Thomas Knüwer on 22. Januar 2016

Der Countdown läuft für die Goldenen #Blogger2015: Am Montag ab 18:30 senden Frau Bluhm, Frau Link, Herr Fiene und ich aus dem Basecamp in Berlin.

Basecamp Goldene Blogger

Wer kommen möchte, den bitte wir um eine kurze Anmeldung. Entweder unter diesem Link bei Herrn Fiene oder unter diesem bei Facebook.

Doch wir suchen auch noch eine Hilfe.

Für eine wichtige Funktion auf der Bühne benötigen wir eine zuverlässige, vertrauenswürdige Person, die in der Lage ist, ein Handy zu bedienen. Keine Sorge: großartige Reden müssen nicht geschwungen werden. Als Dankeschön wartet ein schöner Abend, ein garantierter Sitzplatz und ein kleines Präsent.

Voraussetzung: Der Bewerber müsste ab 18 Uhr am Montag im Basecamp sein. Unsere Show dauert zwei Stunden (wenn alles klappt, aber das weiß man ja nie).

Lust?

Dann bitte unten in den Kommentaren kommentieren, jemand aus dem Team antwittern (Kontakte in diesem Artikel ganz oben) oder auf einem anderen Social Media-Weg anfunken.

Wir freuen uns auf eure Bewerbung… 😉

 

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Digital Detox

by Thomas Knüwer on 21. Januar 2016

Ja! Genau so geht Digital Detox!


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Was Mediendeutschland braucht, ist Perspective Daily

by Thomas Knüwer on 18. Januar 2016

Gestern platzierte die Falcon-Rakete aus dem Projekt Space X (das von Tesla-Gründer Elon Musk finanziert wird) einen Satelliten im All. Nicht erfolgreich war der zweite Teil der Mission: Die Landung auf einem Drohnenschiff, damit die Rakete wiederverwendet werden kann: Sie kippte um und explodierte.

Mashable packt diese beiden Informationen in die Schlagzeile:

SpaceX Mashable

Im Artikel erläutert Mashable, welchen Zweck der Satellit erfüllt und dass es SpaceX bereits gelungen ist, eine Rakete sicher zu landen. Diesmal habe man höheren Wellengang, doch das hätte eigentlich kein Problem sein dürfen. Das alles ist sachlicher und erklärender Journalismus, wie man ihn von einer oft boulevardesk arbeitenden Medienmarke vielleicht gar nicht erwarten würden, sondern – imagetechnisch – vielleicht eher von der “Welt”.

Doch Welt Online geht das Thema ganz anders an:

SpaceX Welt Online

Der Vorspann kotzt Häme. Wieder ist es nicht gelungen zu landen, schreibt Gerhard Hegmann und vermittelt so natürlich den Eindruck, dass dies noch nie gelungen sei (im Text wird die erfolgreiche Landung erwähnt). Und dann “blamiert” die Ingenieure ein “Klapper-Teil”, was insofern bemerkenswert ist, als dass der Leser ja nicht damit rechnet, dass in eine Rakete überhaupt Klapper-Teile verbaut werden.

Tatsächlich ist der Artikel dann ein ähnlich sachliches Stück Text wie bei Mashable. Niemand ist dort blamiert, vielmehr merkt Hegmann an: “In der Technikszene gilt das Zurückholen der Raketenstufe aus dem All auf die Plattform zwar schon als technische Glanzleistung. Doch erst mit dem sanften, senkrechten Aufsetzen lässt sich das Konzept einer kostengünstigen Recyclingrakete umsetzen. Mit jedem Landeversuch steigt aber auch die Erfahrung der erst 2002 gegründeten Firma, heißt es in der Branche.”

Und das “Klapper-Teil”? Taucht nie wieder auf. War ja auch keines, die Rakete kam vermutlich nicht ganz gerade auf. Mutmaßlich hat hier boulevardfanatischer Redakteur vom Dienst den guten Artikel von Gerhard Hegmann versaut.

Wer nun allein Überschrift und Vorspann konsumiert, weil er sich nur einen Überblick über die Nachrichtenlage verschaffen will, verpasst diese sachliche Berichterstattung. Er bekommt den Eindruck, SpaceX sei eine Lachnummer.

Dabei handelt es sich hier um einen Glücksfall, schließlich ist der Artikel ja von guter Qualität. Ich habe dieses Beispiel nur deshalb herausgehoben, weil mir am selben Tag begegnete, an dem ich Ihnen ein Projekt vorstellen möchte, dem ich in den vergangenen Wochen versucht habe, ein wenig zu helfen: Perspective Daily.

Perspective Daily Team Foto: Marvin Kronsbein

Bei der wunderbaren TEDx Münster hörte ich den Vortrag von Mit-Gründerin Maren Urner, den Sie unter diesem Link nachgucken können. Sie übertrug Erkenntnisse der Neurowissenschaften, der Disziplin, in der sie promoviert hat, auf unseren Nachrichtenkonsum. Und um es kurz zu machen: Wenn wir ständig News mit überkritischem, zynischen oder hämischen Ton konsumieren, wirkt sich das auf die Wahrnehmung von Nachrichten aus, die nicht so überkritisch, zynisch oder hämisch sind – wir glauben ihnen nicht oder suchen überkritische, zynische oder hämische Ansatzpunkte.

Und deshalb brauche es eben jenen Konstruktiven Journalismus, über den die journalistische Branche im vergangenen Jahr schon ein wenig debattierte. Dabei geht es nicht darum, nur positive News zu berichten, sondern an Themen unvoreingenommener und faktengetriebener heranzugehen, vielleicht gar mit einer tendenziell positiven Grundhaltung. Nun bin kein Neurowissenschaftler, aber dieser gefühlte Zusammenhang war der Grund, warum damals bei der “Wired Deutschland” die Parole ausgab, sie müsse fortschrittsoptimistisch sein.

Urner belässt es aber nicht bei der Theorie. Gemeinsam mit Bernhard Eikenberg (promovierter Physikochemiker) und dem Niederländer Han Langeslag (Wirtschaftswissenschaftler) startet sie Perspective Daily, ein Ort für Konstruktiven Journalismus, finanziert durch Crowdfunding.

Diese Idee begeisterte auch zwei bekannte Namen: Nora Tschirner und Klaas Heufer-Umlauf, die beim Vorstellungs-Video mithalfen: [click to continue…]

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Die Goldenen #Blogger2015 – hier sind die Nominierten

by Thomas Knüwer on 15. Januar 2016

Hach, so langsam steigt auch bei uns die Spannung. Am 25. Januar werden Franziska Bluhm, Christiane Linke, Daniel Fiene und meine Wenigkeit zum ersten Mal die Goldenen Blogger in Berlin vergeben.

klatschkritik blogger 2010

Wer live dabeisein möchte, der möge sich bitte unter diesem Link anmelden – danke!

Wie schon beschrieben sind dabei ein paar Änderungen gegenüber den bisherigen Modalitäten nötig. Um die im Saal Anwesenden nicht zu langweilen, werden nicht mehr alle Rubriken per öffentlichem Voting vergeben. Bei einigen wird die Jury entscheiden, bei einigen das Saal-Publikum – doch natürlich gibt es weiterhin auch Preise, bei denen die Zuschauer des Livestream entscheiden.

Aus einer vierstelligen Zahl von Vorschlägen hier also – taaataaaaa – unsere Nominierten für die Goldenen #Blogger2015! [click to continue…]

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Die Goldenen Blogger 2015 – neue Details

by Thomas Knüwer on 13. Januar 2016

Goldener BloggerWarum vergesse ich eigentlich jedes Jahr, wieviel Arbeit die Goldenen Blogger machen? Schon im vergangenen Jahr hatten Sie Frau Bluhm, Herrn Fiene fast 2.000 Vorschläge überreicht, dieses Jahr laufen wir auf eine ähnlich stattliche Zahl zu.

Immerhin haben wir ja noch jemand, der in diesem Jahr auswertet: die geschätzte Christiane Link wird als vierte Moderatorin extra aus London nach Berlin anreisen.

Denn da werden wir – und auch das ist neu – ja erstmals sein, in Berlin. Im Basecamp. Am 25. Januar ab 18.30.

Der Livestream wird natürlich das Zuschauen von der Ferne ermöglichen, wer jedoch live vor Ort sein möchte – und wir hoffen, dass viele, viele kommen – den möchten wir bitten, sich unter diesem Link zu registrieren. Danke!

 

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Meine persönlichen Bücher des Jahres 2015

by Thomas Knüwer on 8. Januar 2016

“Blog die doch mal, kann ja auch kurz sein”, forderte mich die geschätzte Franziska Bluhm im vergangenen Dezember auf, “du liest doch so viel”.

Wir sprachen über Bücher und sie traf jene Beurteilung, die ich gar nicht so sehr nachvollziehen kann. Denn im Gegensatz zu anderen Menschen, die ich kenne, lese ich gar nicht so viele Bücher, ein Dutzend sind es vielleicht im Jahr. Die allermeisten lese ich dabei auf dem Kindle, hier kann ich in Sachbüchern leichter markieren, außerdem ist er im Bett leichter zu halten. Meine Ambivalenz, als ich vor drei Jahren den ersten E-Reader kaufte, ist voller Überzeugung gewichen.

Nun denn, liebe Franzi, auf deinen Wunsch hin also mein Jahr 2015 in Büchern:

Tom Standage – Writings on the Wall

Gleich zum Jahreswechsel mein Sachbuch des Jahres (wenn auch schon erschienen 2013). Der Online-Chef des “Economist” beschreibt darin “die ersten 2000 Jahre von Social Media”. Nein, kein Science Fiction, ganz im Gegenteil. Standage zeigt wie menschliche Verhaltensweisen im Social Web keineswegs als neu anzusehen sind, sondern ihre Wurzeln in der Geschichte haben (was so ein wenig meiner Tante Therese-These entspricht). Was Römer auf Wände schmierten liest sich da wie Hasskommentare auf Facebook, am Hof Heinrichs VIII. wurde gebloggt und die französische Revolution wäre ohne Offline-Foren nur ein lauer Wind gewesen.

Das alles beschreibt Standage nicht nur kundig, sondern auch höchst unterhaltsam – ein herausragend tolles Buch.

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Haruki Murakmi – Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede>/h5>

Eigentlich kann ich mit Murakami nicht viel anfangen. Dieses Buch aus dem Jahr 2007 ist aber kein gewöhnlicher Murakami. Denn der Japaner läuft Marathon und hier hat er ein Essay über das Laufen verlängert in ein Buch. Vieles, was er beschreibt, kann ich nachempfinden, wenn ich selbst trainiere oder bei einem Marathon unterwegs bin. Zwar wirken manche Passagen sehr selbstverliebt, insgesamt aber ein unterhaltsames Werk. Gutes Präsent für alle, die einen Läufer zu beschenken haben.

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Hillary Mantel – Falken

“Seine Kinder fallen vom Himmel.” Ein Buch, das mit solch einem ersten Satz beginnt, kann nicht schlecht werden. Wird es auch nicht, es ist so grandios wie sein erster Teil “Wölfe”. Mit diesem Biographie-Roman über Thomas Cromwell, den wichtigsten Berater Heinrichs VIII., wurde aus der zuvor nur Feuilleton-Liebhabern bekannten Autorin Hillary Mantel die einflussreichste britische Schreiberin nach JK Rowling. Das war 2009 und Mantel war bereits 57 Jahre alt. Drei Jahre später erschien der zweite Teil, eben “Falken”.

Mantels Sprache ist gewaltig, bunt, wogend, wer Sprache liebt, muss Mantel eigentlich auch lieben. Allerdings: Unanstrengend ist die Lektüre nicht. Denn Cromwells Geschichte ist komplex und ebenso die Verhältnisse am Hof. Das Organigram der handelnden Figuren ist eine sinnvolle Beigabe. Doch das ist es wert, um einen Blick auf eine der spannendsten, historischen Epoche der Menschheitsgeschichte zu bekommen, deren Orte und Momente einem bei England-Besuchen ständig begegnen – eine absolute Leseempfehlung.

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Jeff Jarvis – Geeks bearing gifts

Ein E-Book für Interessierte am Medienwandel und am Journalismus. Jarvis, Professor für unternehmerischen Journalismus an der City University New York, zeigt wie digitale Technik den Journalismus auseinandergenommen hat – und was nötig ist, um ihn neu zusammenzusetzen. Dabei arbeitet er sich vor bis zu den grundlegenden Fundamenten der Journalismus-Branche, ja, sogar zur Frage, was Journalismus überhaupt sein sollte.

Und dann erzählt er aus den Ergebnissen des Studiengangs, den er leitet. Die Studenten müssen dabei auch ein Journalismus-Startup entwerfen und durchrechnen. So entstehen kleine, spannende, neue Ideen, fernab von dem, was in Deutschland so passiert. “Geeks bearing gifts” hat ein paar längliche Momente, doch trotzdem ist es Pflichtlektüre für alle, die in den Medien tätig sind.

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Oskar Roehler – Mein Leben als Affenarsch

Manchmal ist das Feuilleton nur schwer zu verstehen. [click to continue…]

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Kleine Neuerung: Flipboard

by Thomas Knüwer on 5. Januar 2016

Für gewöhnlich beginnt mein Wochentagsmorgen am iPad. Neben Rivva, Mediagazer und Techmeme habe ich in den vergangenen Jahren den Newsfilter Zite genutzt, um mir einen Überblick über die Nachrichtenlage zu verschaffen.

flipboard logo

Nur leider: Zite existiert nicht mehr. Es wurde vor geraumer Zeit vom Konkurrenten Flipboard übernommen und Ende 2015 eingestellt. Das ist schade, weil zumindest für mich der Zite-Algorithmus bessere Ergebnisse lieferte.

Fun Fact: 2011 beschrieb ich mal Zite und Flipboard. Zu dieser Zeit versuchte Axel Springer den beiden mit einem eigenen Angebot namens My Edition gestartet, ausschließlich jedoch mit eigenen Inhalten. Zum Start gab es viel Aufmerksamkeit – das in meinem Blogpost prognostizierte Aus scheint in aller Stille begangen worden zu sein. 

Weil es Zite nicht mehr gibt, nutze ich seit einigen Wochen Flipboard. Der Dienst ist nicht neu, doch wer ihn nicht kennt: Auf Flipboard kann man seine Interessen angeben und bekommt eine Auswahl von Artikel, vor allem aus englischsprachigen Quellen. Die kann man mit einem Herz liken, thematisch bitten, zu einzelnen Aspekten mehr oder weniger geliefert zu bekommen, oder die einzelnen Quellen generell ausschließen. Stück für Stück entsteht so eine persönliche News-Lage, dargeboten in einer sehr appetitlichen Optik.

Jeder Nutzer kann dabei auch selbst Magazine starten, in denen er gefundene Artikel eingruppiert. Diese können von jedem gelesen werden, man muss nicht einmal bei Flipboard ein Konto eröffnen.

Womit wir bei einer kleinen Neuerung sind: In der rechten Spalte hier in der Indiskretion sind die drei Magazine verlinkt, die ich wochentäglich befülle. Eines sammelt Neuigkeiten aus dem digitalen Marketing, ein zweites Artikel zum Wandel der Medienwelt und eines dreht sich um geekige Themen. Alle drei haben nicht auf Aufgabe einer vollständigen News-Abdeckung oder der Gerüchte-Kolportage. Mein Ziel ist es, Artikel teilen, die sich mit Trends beschäftigen und/oder kluge Gedanken transportieren.

Wie finden Sie diese Idee? Und die Magazine? Über Resonanz in den Kommentaren – und natürlich dem Folgen auf Flipboard (so Sie Mitglied sind) würde ich mich sehr freuen!

View my Flipboard Magazine.
View my Flipboard Magazine.View my Flipboard Magazine.

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Die Goldenen Blogger 2015 – in Berlin

by Thomas Knüwer on 3. Januar 2016

Goldener BloggerEs begann im Wohnzimmer von Daniel Fiene mit einer Webcam, angeklippt auf der Kabelführung seines Bügelbretts.

Von dort übertrugen Franziska Bluhm, Daniel und ich 2008 zum ersten Mal die Goldenen Blogger, eine Preisverleihung zwischen hohem Respekt gegenüber Menschen, die wundervolle Texte ins Internet schreiben, und einem hohen Maß an Unernsthaftigkeit.

Das bewies auch der damalige “Bild”-Chef Kai Diekmann, als er 2009 ein Dankesvideo produzierte. Damals siegte er in der Kategorie “Newcomer des Jahres”:

kai diekmann Goldene BloggerVon Daniels Wohnzimmer wanderten wir vor ein paar Jahren in den wundervollen Vintage-Modeladen “Elementarteilchen“, bei dessen Chefin Christiane Koch wir uns nicht genug für die Gastfreundschaft bedanken können.

Nun ist es Zeit für eine erneute Veränderung. Sicherlich auch, weil unser wunderbarer Fotograf Ronny Hendrichs im vergangenen Jahr verstarb. Jedes Jahr schoss er absurd-großartige Fotos von uns in immer wechselnden Kostümen – danke, Ronny.

Goldene Blogger Foto: Ronny Hendrichs

Die Veränderung wird größer, als wir zunächst dachten. Und, Medienstadt Düsseldorf, Du musst jetzt tapfer sein:

Die Goldenen Blogger ziehen nach Berlin!

Am 25. Januar steigt unsere Gala um 19 Uhr im BASECAMP in der Mittelstraße, in das uns Telefónica Deutschland eingeladen hat. Schon einmal waren wird mit dem Digitalen Quartett dort – und es hat riesig Spaß gemacht.

Das Digitale Quartett im Basecamp Berlin

Diese Örtlichkeit eröffnet ganz neue Möglichkeiten: Noch mehr Menschen können live vor Ort sein – der Eintritt ist frei und wir würden uns riesig freuen, viele von Euch zu sehen.

Gleichzeitig würde in diesem Rahmen unser chaotisch-spontanes Abstimmungsverfahren eher nicht funktionieren. Wir haben uns deshalb entschlossen, mehr Preise als bisher in Form eines Jury-Preises zu vergeben. Im Gegenzug werden wir mit interessanten Menschen über das Digital-Jahr 2015 und das anstehende 2016 sprechen.

Und: Unsere Goldenen Blogger wird es tatsächlich als Kohlenstoff-Statuen geben! (Danke Telefónica!)

Nominiert Eure Lieblings-Blogs! 

Natürlich aber sind wir auch auf Euch angewiesen. Bitte nominiert Eure Lieblings-Blogs und -Blogger. Bei den Kategorien haben wir, wie in jedem Jahr, ein paar Anpassungen an den digitalen Alltag vorgenommen. So gibt es diesmal die Kategorie “Fachblog” ebenso wie “Bester Blogger ohne Blog aber mit Newsletter” und angesichts der netzpolitischen Entwicklungen in Deutschland auch den “Bremsklotz des Jahres”.

Nominieren könnt ihr im Formular unter diesem Link bei Herrn Fiene. 

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