Folgende Geschichte war mir neu: Der massive Widerstand gegen Google Streetview führte nicht nur dazu, dass Behinderte nun nicht mehr vorab erkennen können, ob ein Lokal einen barrierefreien Zugang hat. Nein, Folge war auch, dass Google keine Streetview-Aktualisierungen mehr durchführen wird und deshalb seine Kamerawagen verkaufte. Übernommen hat sie der Navigationsdienst Tomtom, der nun das gleiche tut wie Google – nur eben nicht mehr öffentlich. Wer sehen will, wie sein Haus fotografiert worden ist, muss zahlen.

Ein weiteres Beispiel für den Abschied Deutschlands von der Idee eines Technologiestandortes (weitere finden Sie hier). Erzählt hat es Martin Delius, der parlamentarische Geschäftsführer der Berliner Piratenpartei im Digitalen Quartett. Genauso spannend waren seine Berichte zum Datenschutz in Schulen und der Laissez-faire-Haltung deutscher Politiker angesichts des systematischen Einsammelns von Adressen Minderjähriger durch Bertelsmann. 

Und, klar, wir haben Martin auch gefragt, warum die Piraten ihre grandiose Ausgangsposition so unglaublich verbaseln…

Nicht minderjährig aber jünger als wir alten Säcke sind die Millionen Fans deutscher Youtuber wie Y-Titty. Jannis Kucharz vom Netzfeuilleton hat sich einmal die unterschiedlichen Follower von Netzaktivisten und der Video-Comedy-Truppe angesehen und einen sehr lesenswerten Artikel zu diesem Thema gebloggt. Im Digitalen Quartett sprachen wir darüber, was passieren könnte, damit die Netzpolitik in Deutschland häufiger Unterstützung von jüngeren Bürgern erhalten könnte. Und hier unsere Sendung:

Jannis hat uns dann auch noch ein sehr schönes Lob getweetet – danke dafür!

 

{ 0 comments }

“Wetten, dass…?” – Spiegel-Edition

by Thomas Knüwer on 8. April 2013

Ein Führungswechsel beim “Spiegel” ist das Äquivalent zur Soap Opera für deutsche Journalisten. Der “Spiegel” ist noch immer der Traum vieler Redakteure, seine Historie und seine besondere Konstruktion mit einer Mitarbeiter-KG in exponierter Position sorgen für reichlich Klatsch, wackelt mal die Redaktionsspitze – so wie in diesen Tagen.

Vor einem Jahr schon wirbelten die Verwerfungen zwischen den Chefredakteuren Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron in Hamburg Staub auf, nun scheint sich ihre Amtszeit dem Ende zu nähern. Einen Ablösungsbeschluss der Gesellschafter gebe es noch nicht, aber es würden Gespräche geführt - so überbringt es Turi2. “Popcorn!”, wie man im Internet so gerne sagt, wenn es unterhaltsam bleiben wird, die Entwicklung zu beobachten.

Nun wette ich hier ja in diesem kleinen Blog gelegentlich. Das hat auch mein geschätzter Ex-Kollege Roland Schweins, Gründer des Modeblogs Styleranking, bemerkt und mir deshalb am Wochenende eine Wette angeboten, auf die ich einging. Und nur damit es öffentlich ist, sei hiermit festgehalten:

Wird Gabor Steingart neuer Chefredakteur des “Spiegel”, so werde ich einen Tag lang bei Styleranking modebloggen.

Wird er es nicht, wird Roland beim Düsseldorf Marathon 2014 mit mir (und zwei weiteren Personen) eine Staffel bilden.

Wem Sie die Daumen drücken, bleibt Ihnen überlassen.

Nachtrag vom 9.4.: Der Wechsel kommt – und Roland Schweins darf schon mal ins Training einsteigen. Denn Steingart wird es nicht. 

{ 7 comments }

Das Digitale Quartett #26: Aprilscherze

by Thomas Knüwer on 2. April 2013

Ich finde ja dieses ständige Lamentieren um “Ach, all diese blöden Aprilscherze, kann ich alles nicht mehr lesen” ziemlich verbiestert. Natürlich gibt es blöde Aprilscherze – aber eben auch viele richtig schöne.

Um den 1. April drehte sich auch das Digitale Quartett gestern Abend, moderiert von Franziska Bluhm, Daniel Fiene und Richard Gutjahr (feat. Kai Diekmann Awareness Hoodies):


{ 1 comment }

“HALT DEN RAND, CHRISTOPH!!!

“UND ZIEH DEN SCHEIß-ANZUG AUS!”

asv wgMit diesen Worten endete eine dramatische Karfreitagsnacht in der Silicon-Valley-WG des Axel Springer-Verlags. Gebrüllt haben sie nach Informationen aus Kreisen des Dienstpersonals Peter Würtenberger, Chief Marketing Officer von Axel Springer, und “Bild-”Chefredakteur Kai Diekmann. Der Ausbruch galt Konzern-Außenminister Christoph Keese. Diekmann soll Keese dann wütend aus der Haustür geschubst haben um diese laut krachend ins Schloss zu werfen.

Eigentlich soll jene Männer-WG, zu der auch Startup-Gründer Martin Sinner gehört, mit einem rund ein Jahr dauernden Studienaufenthalt in Palo Alto Kontakte knüpfen und ein Gefühl für das digitale Zeitalter entwickeln. Das Projekt hat viel Aufmerksamkeit in der Medien-Gemeinde erregt und war von vielen Seiten gelobt worden. Doch die Anreise Keeses, dem führenden Kopf hinter dem von allen Branchenverbänden außerhalb der Verlagsindustrie heftigst kritisierten Leistungsschutzrecht, verwunderte Branchenbeobachter.

Es kam, wie es kommen musste: Seit Keeses Wechsel ins Valley Mitte Februar verdüsterte sich die Stimmung in der Villa in Palo Alto im Tagestakt. Das zumindest erzählt man sich im Umfeld des Sekretariats. Während Diekmann nicht nur optisch eine enge Beziehung zur digitalen Szene im Valley pflegte, brachte Keese bei jeder Gelegenheit Themen wie das Leistungsschutzrecht und Copyright in die Gespräche. Dies soll, heißt es aus Kreisen der Küchenmannschaft, die Vertreter der Web-Firmen irritiert haben. Sie hielten vor allem Keeses Erläuterungen zum Leistungsschutzrecht schlicht und einfach für erfunden und für schlechte Witzchen.

Der Mitarbeiter eines der bekanntesten Valley-Unternehmen berichtet: [click to continue…]

{ 3 comments }

Zwei Videos zum Stand des Internet in Deutschland

by Thomas Knüwer on 27. März 2013

Passiert da gerade etwas? Ernüchterungsartikel sind das neue Schwarz im Rund der Digital-Schwerstinteressierten, von Sascha Lobo bis MSpro. Meine Traurigkeitsliste der deutschen Rückständigkeit sorgte für über 1.400 Social-Media-Reaktionen, so viel wie kein anderer Artikel hier in der Indiskretion bisher.

Es grummelt gerade. Ob es aber zu einem Ausbruch führt, bleibt abzuwarten. Zumindest könnte dieses Grummeln angesichts des Herannahens der re:publica ja zum rechten Zeitpunkt kommen und in mehr münden als Saschas jährlicher Ansprache an das Volk.

Wie schlimm es um das digitale Deutschland bestellt ist, zeigen zwei Videos. Denn wenn selbst eine Kabarettsendung von insgesamt eher gesenkter Lustig- und Zeitgemäßigkeit über die deutsche Netzpolitik herzieht, noch dazu saukomisch und treffen – dann ist wirklich schlimm um dieses Thema bestellt. Hier der grandiose Auftritt von Tobias Mann in “Neues aus der Anstalt”: 

Und dann ist da noch diese Dokumentation aus den USA. 1995 wurde sie gedreht und es ist fast ein wenig unheimlich, dass all dies gar nicht so lang her scheint. Ich mein, hey, 1995! Das war doch gestern!

Eine halbe Stunde lang wird uns vor Augen geführt, wie sehr sich die Welt seitdem geändert hat. Was aber gleich bleibt: Im deutschen Fernsehen suchen wir eine so fortschrittsoptimistische, gut gemachte und unterhaltsame Sendung zu Internet-Inhalten eigentlich immer noch vergeblich.


{ 3 comments }

Das Digitale Quartett #25: Wirtschafts- und Finanzblogs

by Thomas Knüwer on 25. März 2013

In der vergangenen Woche fand die Jurysitzung des Finanzblog-Awards 2013 statt, der in diesem Jahr wieder im Rahmen der re:publica verliehen wird. Wie auch im vergangenen Jahr wurden wir überrascht durch zahlreiche Blogs, die wir nicht auf dem Radar hatten, die aber eine bemerkenswerte Qualität haben.

Das ist gerade in Zeiten der Eurokrise, schwankender Märkte und windiger Anlagen ein gutes Zeichen. Aus diesem Grund sprachen wir gestern Abend mit Wirtschafts- und Finanzbloggern über ihre Arbeit. Genauso gab es aber kräftige Breitseiten gegen den aktuellen Wirtschaftsjournalismus, Klagen über mangelnde Ökonomie-Bildung in Deutschland und die Frage, wen es als nächstes in der Euro-Krise erwischen könnte. Kurz: Es war eine sehr unterhaltsame Diskussion.

Zu Gast waren:

Dirk “Blicklog” Elsner

Arne “Wirtschaftswurm” Kuster

The Egghat

Und hier die Sendung zum Nachgucken:


{ 1 comment }

Deutschland – Abschied vom Technologiestandort

by Thomas Knüwer on 22. März 2013

Deutschland im Frühjahr 2013:

Der Bundestag unter Führung von CDU, CSU und FDP beschließt das Leistungsschutzrecht – ein Gesetz, das BDI, HDE, ZDH, BVDW, eco und Bitkom, der Deutsche Journalisten-Verband, führende Verfassungsrechtler, der ehemalige Chef der Monopol-Kommission sowie zahlreiche Unternehmensgründer und Internet-Affine massiv ablehnen.

Im Bundesrat schwurbelt sich die SPD eine Begründung zurecht, damit sie das Gesetz durchwinkt.

CDU-Bundestagsmitglied Thomas Jarzombek hatte zwar selbst nicht den Mut, gegen das Leistungsschutzrecht zu stimmen, giftet jetzt aber SPD-MdB Lars Klingbeil an, weil die SPD-Länder das Gesetz im Bundesrat nicht aufhalten:

 

Nico Lumma, seit 25 Jahren SPD-Mitglied Gründer des parteinahen Think Tanks D64 schreibt über seine Partei zutiefst frustriert: “Für mich ist das Leistungsschutzrecht nicht nur ein überflüssiges Gesetz, sondern es zeigt auf, wie wenig wir in der Lage sind, die Herausforderungen der Digitalisierung gestalterisch zu nutzen, da wir uns Stattdessen die Rückzugsgefechte der Besitzstandswahrer aufdrängen lassen. So kommen wir nicht weiter in diesem Land, so nicht.”

Spät am Abend und vor fast leeren Rängen (Screenshot: Netzpolitik) beschließt der Bundestag ein Gesetz, das Behörden künftig ganz unkompliziert den Zugriff auf Passwärter und PIN-Nummern der Bürger erlaubt.

bestandsdaten-abstimmung

Die FDP-Abgeordnete Gisela Piltz, bei der ich aus einem Gespräch und Mail-Wechseln weiß, dass sie vollkommen ahnungslos bei digitalen Themen ist (und auch keine Motivation zeigt, dies zu ändern), vergleicht Passwörter mit Telefonnummern.

Der E-Mail-Standard DE-Mail ist laut Expertenmeinung unsicher – soll aber vom Bundesinnenministerium trotzdem eingeführt werden.

Die deutsche Telekom bestätigt Gerüchte um eine anstehende Drosselung von DSL-Anschlüssen

Auf der SXSW, der größten Internet-Konferenz der Welt, ist der deutsche Stand der mit Abstand am wenigsten besuchte.

Einem Online-Stalking-Opfer wird nicht geholfen, stattdessen muss sich die Frau einer Anzeige erwehren und sich intimsten Fragen stellen

Kampfhundartiges Beharren auf Urheberrecht gefährdet die Existenz ganz normaler Familien.

Ein flächendeckender, digitaler Polizeifunk existiert – im Gegensatz zu so ziemlich jedem anderen europäischen Land – weiterhin nicht.

Beim Web-Index der World-Wide-Web-Foundation (der dokumentiert, wie bereit Ländern für die digitale Gesellschaft sind) belegt Deutschland im Bereich Politik Rang 23 – hinter Nationen wie Ägypten oder Chile und nur knapp vor Thailand und Kasachstan.

Die Frage, wie wir als Gesellschaft und als Wirtschaftsstandort mit der Digitalisierung unserer Welt umgehen ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Deutschland, vor allem die deutschen Politik, glaubt sie mit einer Verweigerungshaltung beantworten zu können. Das wird nicht reichen. In diesen Tagen werden Entscheidungen getroffen, die den Standort Deutschland nachhaltig schädigen. Angesichts der anhaltenden Rechtsunsicherheit ist es keinem Gründer anzuraten in der Bundesrepublik ein digitales Unternehmen zu starten. Mehr noch: Ihr oder ihm ist dringend davon abzuraten.

Wenn Bundesminister Philipp Rösler gleichzeitig behauptet, Deutschland sei “das coolste Land” ist dies genauso weltfremd und naiv wie der Glaube von CSU-MdB und Vize-Generalsekretärin Dorothee Bär, dass die deutsche Netzpolitik “besser” werde.

{ 45 comments }

SXSW 2013 – Versuch eines Fazits

by Thomas Knüwer on 21. März 2013

Rehfutter, Gummistiefel, Angellizenzen. Weiter hinten Saatgut und Dünger, vor der Tür vier Zapfsäulen. Zwischenstop an einer Tankstelle, eine Stunde sind wir unterwegs auf der Strecke Austin – Houston, dem Ort, von dem wir abfliegen. Und neben Benzin werden hier auch die landwirtschaftlichen Bedürfnisses des texanischen Nestes befriedigt.

Hinter der Windschutzscheibe eine unwirkliche Welt, die doch die reale ist. Tiefes Texas, verfallendes Texas, ein Örtchen besteht zur Hälfte aus maroden, unbewohnten Häusern zwischen denen etwas verläuft, was nur wohlwollend als Straße bezeichnet werden kann. Gun-Shops und BBQ-Restaurants haben die Plakatwände entlang des Highway gebucht. Nach fünf Tagen wirkt das wie ein Quentin-Tarantino-Film ohne Blut. Denn es ist schwer, die SXSW zu verlassen ohne das Gefühl, ein kleines Stück Zukunft gesehen zu haben.

sxsw plakate

Dabei geht es gar nicht darum, dass jedes Panel der mit 30.000 Teilnehmern größten Digital-Konferenz der Welt einen umhaut (es gibt auch viele schwache) oder jeden Moment ein Startup um die Ecke biegt, das die Welt verändert. Viel wichtiger ist das Gefühl, dass Technik in den ersten Schritten ihres Lebenszyklus hier bereits Alltag zu sein scheint.

3d print schuheIm Konferenzzentrum gibt es kein Bohai darum, dass mit dem Mobile-Payment-Dienst Levelup zu zahlen. Auf der Maker-Expo gibt es einen Fruchtgummi zu lutschen, der für einige Minuten den Geschmack verändert und so neue Esserlebnisse beschert (vollkommen natürlich, übrigens, basierend auf der asiatischen Miracle Fruit). Oder natürlich der 3D-Scanner Digitizer von Makerbot, der innerhalb von drei Minuten Formen einliest, damit sie sein brüderlicher Printer ausdrucken kann – und natürlich trägt die Chefin des Konkurrenzunternehmens selbst ausgedruckte Schuhe, die Sie rechts sehen können.

Während die Lichtfeldkamera Lytro noch immer keinen Europavertrieb hat, gibt es sie hier zu kaufen (klicken Sie mal auf das Bild…), bezahlt wird mit Square – was schon fast wie ein alter Hut wirkt.

Den ersten Prototyp der Spielekonsole Ouya gab es zu sehen, die Musikuntermalung wurde in der Samsung Blogger Lounge mit der Mobile-App-Jukebox Rockbot (toller Dienst, übrigens) gesteuert und auf der Eröffnungsparty per Touchscreen-Wahl entschieden.

Und das alles wirkt so… normal. [click to continue…]

{ 2 comments }

Das Digitale Quartett #24: Wenn der Google Reader stirbt

by Thomas Knüwer on 19. März 2013

Über das Ende des Google Readers drehte sich gestern Abend die Debatte im Digitalen Quartett. Hier die Sendung:


{ 0 comments }

Deutschland auf der SXSW: ein Trauerspiel

by Thomas Knüwer on 18. März 2013

„Deutschland ist das coolste Land der Welt“
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler auf dem FDP-Bundesparteitag

Bitten werfen Sie ein Blick auf dieses Bild:

flagge sxsw

Nehmen wir an, jemand drückte Ihnen solch eine Devotionalie in die Hand, vielleicht gar im Ausland. Imaginieren wir weiter, Sie seien kein Deutscher sondern entweder Amerikaner ohne jeden Bezug zu Germany, oder ihr Pass wiese eine ganz andere Nationalität aus.

Ehrlich: Würden Sie sich über diesen Anstecker freuen? Ihn vielleicht tragen? Finden Sie ihn cool oder so was in der Art?

Wir kommen später auf diese Frage zurück.

Die vergangene Woche verbrachte ich ja auf der SXSW (sprich South by South-West), der größten Digitalkonferenz der Welt in Austin, Texas. Neben dem Interactive-Part gibt es auch ein großes Film- sowie ein riesiges Musikbranchenfest, auch hier bilden Kongresse und eine Ausstellung einen wichtigen Bestandteil neben Filmvorführungen und Konzerten.

Vor Ort sind auch zahlreiche Wirtschaftsförderer. Sie versuchen Startups zu locken, Kontakte in der Musikbranche herzustellen oder Filmproduzenten in ihre Region zu locken. Dies passiert einerseits mit Diskussionsrunden, andererseits mit der Standpräsenz auf der Expo, der Ausstellungshalle.

Dort ist es ordentlich voll, Laufkundschaft gibt es reichlich. Während der SXSW Interactive, über die allein ich hier schreiben kann, schauten viele Kongressbesucher vorbei, weil es hier technisches Spielzeug zu kaufen gab, genauso konnte der Internet Afficionado hier Testzugänge für neue Dienste erhalten.

Es ist Montag, 11. März, 15 Uhr 27. Auf dem Stand der chilenischen Wirtschaftsförderung sieht es so aus:

sxsw chile 2sxsw chile 1

Hier präsentieren sich einzelne Startups, es gibt ein warmes Essen gratis, zeitgemäß designtes Info-Material liegt auf den Tischen. Junge Menschen in türkisen T-Shirts, die Standbesatzung, sind komplett im Gespräch mit Interessierten vertieft.

Nur zur Sicherheit: Es handelt sich hier um Chile, eine Nation die, bei allem Respekt, nicht im Verdacht steht, das nächste Silicon Valley zu werden.

Vielleicht entdecken Sie im Hintergrund des zweiten Bildes einen Schriftzug, Weiß auf Schwarz: „Germany @ SXSW 2013“. Dort ist der Stand der deutschen Wirtschaftsförderung. Wie mag es wohl zeitgleich dort aussehen, wenn schon bei Chile die Hölle los ist?

Nun… Das sich bietende Bild ist marginal anders: [click to continue…]

{ 35 comments }