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Zeigt Kante bei Kante zeigen!

Manchmal ist eine Gesellschaft wie ein Fußballspiel zwischen zwei italienischen Nationalmannschaften: Das Geschehen erstickt in taktischen Zwängen. Dann braucht es einen Moment des Unberechenbaren, um solch ein Spiel aufzubrechen.

OK, das ist jetzt ein mittelmäßig gutes Wortbild, wenn es um den Zustand unserer globalen Gesellschaft geht. Doch irgendwiesowasähnliches ist ja passiert: Das Aufkommen der Rechten erlebt durch Donald Trump eine Vollbremsung. „Donald Trump is making Europe liberal again“ überschrieb das Datenblog 538 kürzlich eine interessante Analyse dazu.

Doch nicht nur das: Überall in Deutschland machen sich Menschen Gedanken darüber, welche Gesellschaft sie sich wünschen. Die „Pulse of Europe“-Demos sind ein Beispiel, die „Zeit“-Aktion #Deutschlandspricht, bei der man einen Menschen mit anderer politischer Gesinnung treffen konnten ein weiteres. Manches davon ist holprig, nicht alles wird überleben. Doch haben Trump und Brexit einen politischen Diskurs angestoßen, der so für manche Menschen nicht mehr vorstellbar war.

In dieser Woche startete ein weiteres Projekt in dieser Reihe: Kante zeigen. Eine Gruppe kluger (bisher aber nicht so fürchterlich digitaler) Menschen fordert dazu auf, dass wir öffentlich sagen, was wir für richtig halten. Dass wir dieses Verhalten in unserem täglichen Leben zeigen und uns nicht verstecken. Mehr dazu gibt es auf der Homepage, Facebook und Twitter.

Vielleicht findet sich hier unter den Lesern ja auch der eine oder andere, der diese Idee gut findet und Kante zeigen unterstützen möchte.

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