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Die putzige Weltsicht der DPA

Manchmal sind es ja die ohne Nachdenken hingeschluderten Sätze, die das Weltbild und die Lebenswirklichkeit eines Journalisten zeigen (oder einer Journalistin, was wir im vorliegenden Fall nicht wissen).

Es geht anscheinend um die DPA, was ich daraus schließe, dass ein Artikel mit unterschiedlichem Aufbau, aber dem gleichen Satz einmal bei der „Berliner Zeitung“ mit DPA-Kennung und einmal bei der „NWZ“ ohne zu finden ist. Es geht um die Rolling Stones auf der Waldbühne, deren Konzern extremst schnell ausverkauft war.

stones

Wie war das wohl, in dem Moment, als die Karten weggingen. Lassen wir DPA berichten:

„Es dauerte dann auch nur acht Minuten – dann waren 22.000 Eintrittskarten weg. Und zahllose weitere Fans, die vor den Kassen seit Stunden warteten, unglücklich.“

Seit Stunden warteten die da, die Fans. Vor den Kassenhäuschen der Waldbühne. Schlimm. Noch dazu kein Wort der Anerkennung für die schnellsten Kartenverkäufer der Welt, die es schafften, 45,8 Karten zu verkaufen – pro Sekunde. Schnelle Finger, haben sie in Berlin.

Und jetzt könnte mal bitte jemand der DPA eine Internet-Leitung schenken? Und der „Berliner Zeitung“ sowie der „Nordwest Zeitung“ vernünftige Redaktoren?

Danke.

Nachtrag: Ein Twitter-Disput mit DPA-Mann Froben Homburger ergab, dass wohl rund 50 Menschen vor den Kassen der Waldbühne abgewiesen wurde. 50 Menschen sind für DPA zahllos. 

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