Ein Vortrag, den jeder Journalist gesehen haben sollte

by Thomas Knüwer on 7. Februar 2013

Gern klagen Journalisten, sie wüssten ja nicht, wer das so ist, der da Dinge in dieses Internet reinschreibt, man könne das ja nicht überprüfen. Stellvertretend für diese Haltung sei hier noch einmal auf den Online-Chefredakteur des “Handelsblatt” Oliver Stock hingewiesen, der einen Twitter-Nutzer nicht mal identifizieren konnte, obwohl dessen Name und seine Homepage auf dem Accountzu sehen waren. Ich hab ihm das ja dann mal per Video erklärt:

Tatsächlich ist die Behauptung der Unmöglichkeit des Fact Checking natürlich Unfug. Nicht alles lässt sich hinterfragen, nicht jeder pseudonymisierte Nutzer lässt sich auftreiben. Aber es geht. Darum dreht sich auch der Vortrag von Markham Nolan. Nolan ist Chefredakteur von Storyful, einem Dienstleister, der für Redaktionen Web-Inhalte auf Authentizität prüft. Wie das geht, das erläuterte er auf der Ted-Konferenz. Leider ist das Ende des Vortrags für manchmal abgeschnitten, doch bis dahin lohnt sich für jeden Journalisten dieses Video (ansonsten hier das Transkript):

(Gefunden bei Mashable.)

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