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Digitales Quartett #8: Wahlkampf & Startup-Gründung in New York

Zwei sehr unterschiedliche Gäste beehrten uns gestern beim Digitalen Quartett – und vielleicht empfanden Daniel und ich es deshalb also so interessant.

Einerseits berichtete Nora Abousteit – live aus einem Starbucks in Upstate New York – wie das so ist, als Deutsche in den USA ein Startup zu gründen. Einst gehörte sie zum Gründungsteam von Burdas DLD-Konferenz, dann startete sie für das Medienunternehmen die Burdastyle.com. Nun hat sie ihr eigenes DIY-Unternehmen namens Kollabora. Und sie berichtete von den Problemen der amerikanischen Web-Branche: Keineswegs sei es so, dass gute Arbeitskräfte aus dem Ausland einfach Arbeitserlaubnisse bekämen – auch unter der Regierung Obama nicht.

Stefan Laurin dagegen ist einer der Ruhrbarone. Das Blog aus dem Pott erarbeitete sich im vorletzten NRW-Wahlkampf eine Menge Reputation. Er ist skeptisch, was den digitalen Wahlkampf in Deutschland betrifft. Nur die wenigsten Volksvertreter seien bereit, sich interessant zu präsentieren.

Gemeinsam landeten wir dann bei der Frage, warum in der Berichterstattung über den US-Wahlkampf das Thema Online in deutschen Medien praktisch nicht stattfindet – obwohl die Methoden ausgefeilter und spannender geworden sind. Dabei empfahl Nora ein Blog, das hiermit ausdrücklich gelobt sei. Michael Remke, US-Autor für mehrere Springer-Blätter, schreibt dort über den Wahlkampf, anscheinend, weil er viele der Themen in Deutschland nicht recht unterbekommt – lesenswert!

Und hier die achte Ausgabe des Digitalen Quartett:

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