Die Indiskretion soll wirklich nicht zur QR-Code-Sammelstelle werden. Aber Andreas Wagner hat mich auf die vielleicht gefährlichsten QR-Codes der Welt aufmerksam gemacht. Sie stammen aus dem Hause Weltbild und vielleicht versucht dieses noch-kirchliche Haus, ein paar Seelen einzusammeln. Denn wer sie einscannt muss nicht nur ein in U-Bahn-Stationen funktionierendes Netz haben – sondern auch schnell genug scannen, bevor der nächste Zug kommt…
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Auch hier: Kritikpotenzial mag offensichtlich vorhanden sein. Aus Sicht des Werbetreibenden ist hier aber Vorsicht geboten – meines Wissens kann man beim Schalten von Plakaten nicht angeben, dass der Betrachter exakt 50cm vor dem Plakat stehen muss. Das ist also eher eine Schwachstelle von JCDexaux & Co (höhö), als von Weltbild.
Was für ein Fauxpas. Aber Weltbild kann am Ende wirklich wenig dafür?
Hoffen wir mal, dass Stadtmöblierer und Werbetreibende sich selber regulieren, bevor es diesbezüglich ein neues Gesetz gibt, was wohl der typische Ansatz in Deutschland wäre.
Das Netz ist in Hamburg glücklicherweise selten ein Problem, auch und gerade in den Tunnels von U- und S-Bahn.
Erinnert mich stark an “Kommen Sie doch näher” in der U-Bahn für ein Bestattungsinstitut, dass in diesem Fall aber sicherlich als Provokation bewusst an dieser Stelle eingesetzt wurde: http://www.textzicke.de/kommen-sie-doch-naher/
Da hat nicht JCDecaux geschlafen, sondern der Mediaplaner. Man kann gerade bei Plakatwänden standortgenau selektieren, welche Flächen man haben will und darauf sollte eine gute Mediaagentur schon achten. Vorausgesetzt natürlich, in der Mediaagentur ist das Plakatmotiv vorher bekannt. Bin ich eigentlich der Einzige, dem im Zusammenhang mit gerade dieser Plakatierung die Haltestelle “Christuskirche” besonders gut gefällt.
Endlich ein Einsatzgebiet für den Teleobjektiv-Aufsatz.
Das eigentliche Scannen funktioniert ja zum Glück auch offline, so dass ich als E-Plus-Geschädigter einfach bis zum nächsten “Auftauchen” warten kann.
Kommentieren hier denn nur Protestantinnen und -tanten, denen der katholische Scharfsinn des Weltbildverlags entgangen ist?
Diese Christuskirche ist, wenn mich Google nicht anschwindelt, eine evangelisch-lutherische. Und in Zeiten, in denen Evangelische aus ihrer Kirche “wegen dem Papst” austreten, kann man etwaige Verkehrsopfer mühelos der Konkurrenz unterschieben.
Also auf der U2 in HH habe ich immer guten Empfang.
Super. Das Bild hätte ich gestern für meine Präsentation zu Lieblingsfehlern im QR-Code-Marketing gebraucht.
Mein selbstgeschossenes Highlight ist dieses hier:
http://twitpic.com/897gw7
Auf einer von Stroeer projezierten Werbefläche in der Stuttgarter U-Bahn ist momentan auch so ein kleiner QR-Code im Umlauf. Noch sinnvoller, da die Projektion im Moment der Zugeinfahrt verschwindet und man überhaupt nicht die Chance erhält dort näher hinzukommen.
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