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Die unglaubliche Arbeitsbelastung des Christoph Keese

Wenn Sie das nächste Mal Christoph Keese begegnen, dem Ex-Journalisten und nun „Außenminister“ des Axel Springer Verlags, dann nehmen Sie ihn ganz, ganz fest in den Arm. Sagen Sie ihm: „Du, Chrissi, wird schon wieder.“

Denn Christoph Keese hat ganz, ganz viel zu tun. Er muss soooo viel arbeiten. Schlimm. Monatelang schafft er es nicht, ein Interview zu überprüfen, das er selbst geführt hat, wie Sie beim Presseschauer nachlesen können. So viel hat der Christoph Keese da zu tun.

Nun ist es natürlich eigene Dummheit, dass sich Daniel Schultz und Kai Biermann überreden ließen, keine eigene Aufnahme des Gesprächs zu machen – Anfängerfehler. Aber natürlich ist das auch eine Lehre fürs Leben: Vertraue nie Christoph Keese – er hat einfach zu viel zu tun.

Da reicht, wenn ich es recht bedenke, auch kein In-den-Arm-Nehmen mehr. Nein, ein Christoph Keese, dieser hart schuftende Außenminister, hat besseres verdient. Einen Kuschel-Teddy, ein schönes rosa Märschenschloss aus dem Hause Simba und einen großen, rot-weiß-gekringelten Lolly.

Und erst dann nehmen wir ihn in den Arm, trösten ihn ein wenig und sagen: „Keesi, das ist alles gar nicht so schlimm. Wenn Du überfordert bist, mit Deinem Job – Du findest bestimmt irgendwo was anderes. Nicht, dass Du irgendwann mit Burnout vor Döpfis Büro rumlagerst. Also: Such Dir einfach einen Beruf, der Dich nicht überfordert.“

(Symbolbild – nicht Christoph Keese: Shutterstock)

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