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In eigener Sache: Flattr

Liebe Leserinnen und Leser,

seit gestern finden Sie unter jedem Artikel auf Indiskretion Ehrensache einen orange-grünen Knopf mit einer Zahl drin. Für Blog-Vielleser dürfte der bekannt sein, deshalb bitte ich vor allem jene, die nicht so viel in Weblogs unterwegs sind, weiterzulesen.

Dieser Button  ist eine Verbindung zu Flattr, einer neuen Form von Entlohungsangebot. Dabei geht es nicht um Paid Content, also die unmittelbare Forderung: Erst zahlen, dann lesen. Nein, Flattr beruht auf Freiwilligkeit.

Wenn Sie sich dort anmelden, legen Sie einen Betrag fest, den Sie bereit sind, monatlich für teilnehmende Seiten zu entrichten. Wann immer Ihnen ein Artikel mit Flattr-Anbindung gefällt, klicken Sie auf den Button. Am Ende des Monats wird Ihr vorher festgelegter Betrag dann auf all die Autoren verteilt. Hier nochmal die Details in einem Video:

Ich gebe zu: Ich war kritisch, als ich zum ersten Mal davon hörte. Das System ist mir ein wenig zu sehr Web 2.0, zu erklärungsbedürftig für jene Menschen, die sich nicht ständig in Social-Media-Web-2.0-User-Generated-Schnickschnack tummeln (Hintergründe über Flattr finden Sie auch hier).

Was mich aber überrascht hat, waren die höchst positiven Reaktionen von Zuhörern, als Peter Sunde, einer der Flattr-Gründer auf der Next10 sprach, die „Taz“ integrierte es auf ihrer Seite, außerdem verzeichnen einige der teilnehmenden Blogs erstaunliche Flattr-Stimmenzahlen.

Und natürlich ist die Grundidee ein schönes, soziologisches Experiment, bei dem ich Sie, liebe Leserinnen und Leser bitte:

Versuchen Sie es doch einfach mal.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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