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	<title>Kommentare zu: Fünf Jahre bis zum Print-Sonnenuntergang</title>
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	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
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		<title>Von: Gründe für eine Zukunft der Zeitung</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26406</link>
		<dc:creator>Gründe für eine Zukunft der Zeitung</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 13:53:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Kommentare auf meinen Artikel über die Äußerungen aus der &#8220;Financial Times&#8221; haben mir eines klar gemacht. Es muss noch einmal ein Satz aufgeschrieben werden (vielleicht hab [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Kommentare auf meinen Artikel über die Äußerungen aus der &#8220;Financial Times&#8221; haben mir eines klar gemacht. Es muss noch einmal ein Satz aufgeschrieben werden (vielleicht hab [...]</p>
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		<title>Von: Thomas Knüwer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26393</link>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 12:42:49 +0000</pubDate>
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		<description>@O-Ton: Danke für Ihren Kommentar - Sie haben mir klargemacht, dass etwas, was ich seit geraumer Zeit sage noch nie aufgeschrieben habe. Deshalb hier: http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-der-zeitung/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@O-Ton: Danke für Ihren Kommentar &#8211; Sie haben mir klargemacht, dass etwas, was ich seit geraumer Zeit sage noch nie aufgeschrieben habe. Deshalb hier: <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-der-zeitung/" rel="nofollow">http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-der-zeitung/</a></p>
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		<title>Von: kibonaut</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26391</link>
		<dc:creator>kibonaut</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 11:03:25 +0000</pubDate>
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		<description>@ christian:
Da muss man durch. Es wird immer gedruckte Medien geben (wenn auch vermehrt als Corp Publishing statt rein journalistisch) und es wird ein Luxusgut sein. 

Ach ja - und die Gewohnheiten. Wenn die Silver Surfer es schaffen, weiß ich nicht, woran es bei den anderen hapert. 

Ich war jahrelang Print-Redakteur und liebe Zeitungen. Die letzte habe ich mir aber vor sechs Wochen gekauft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ christian:<br />
Da muss man durch. Es wird immer gedruckte Medien geben (wenn auch vermehrt als Corp Publishing statt rein journalistisch) und es wird ein Luxusgut sein. </p>
<p>Ach ja &#8211; und die Gewohnheiten. Wenn die Silver Surfer es schaffen, weiß ich nicht, woran es bei den anderen hapert. </p>
<p>Ich war jahrelang Print-Redakteur und liebe Zeitungen. Die letzte habe ich mir aber vor sechs Wochen gekauft.</p>
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		<title>Von: Dozer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26390</link>
		<dc:creator>Dozer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 09:41:32 +0000</pubDate>
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		<description>Es geht sicherlich nicht unbedingt um die völlige Verdrängung. Aber die Papierzeitung wird zum Luxusmedium für die Verlage werden, da bin ich mir auch ziemlich sicher. Der Hauptvertriebsweg für Informationen und Werbeeinnahmen wird online sein, und nur wer es sich leisten kann, druckt dann noch zusätzlich für eine zahlungskräftige (oder-willige) Minderheit auf Papier.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht sicherlich nicht unbedingt um die völlige Verdrängung. Aber die Papierzeitung wird zum Luxusmedium für die Verlage werden, da bin ich mir auch ziemlich sicher. Der Hauptvertriebsweg für Informationen und Werbeeinnahmen wird online sein, und nur wer es sich leisten kann, druckt dann noch zusätzlich für eine zahlungskräftige (oder-willige) Minderheit auf Papier.</p>
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	<item>
		<title>Von: O-Ton</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26389</link>
		<dc:creator>O-Ton</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 08:57:11 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist doch immer wieder erstaunlich mit welcher Vehemenz hier wieder der Tod der Print-Zeitung propagiert wird. Interessant dabei ist, dass dem Vertreter des BDVZ folgendes vorgeworfen wird:

&quot;Doch er wirkte so… überzeugt. Als ob er das tatsächlich glaube.&quot;

Und dabei ist es vor allem der Autor, auf den dieses zutrifft.
Natürlich ist  der Verfasser, der sich für das Internet begeistert, Web 2.0 und seine Möglichkeiten nutzt, von seiner Vorreiterstellung und von seiner eigenen Relevanz so beeindruckt, dass er sich selbst für den typischen Leser/Nutzer hält. Und doch zeigen Studien immer wieder: Es ist (noch?) eine deutliche Minderheit die das Internet regelmäßig und lange nutzt. USA-Verhältnisse, wo Blogs eine deutlich größere Anziehungskraft besitzen, können zudem nicht 1:1 auf Deutschland übertragen werden. 

Warum also immer das entweder oder? Warum Online oder Print? Stattdessen ist das &quot;Oder&quot; ein &quot;Und&quot;. Hat das TV Radio verdrängt? Nein. Schauen die Leute kein Fernsehen mehr, weil es das Internet gibt? Nein. Die Gewichtungen verschieben sich, ja. Aber es bleibt das Nebeneinander statt der permanente Gegensatz.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch immer wieder erstaunlich mit welcher Vehemenz hier wieder der Tod der Print-Zeitung propagiert wird. Interessant dabei ist, dass dem Vertreter des BDVZ folgendes vorgeworfen wird:</p>
<p>&#8220;Doch er wirkte so… überzeugt. Als ob er das tatsächlich glaube.&#8221;</p>
<p>Und dabei ist es vor allem der Autor, auf den dieses zutrifft.<br />
Natürlich ist  der Verfasser, der sich für das Internet begeistert, Web 2.0 und seine Möglichkeiten nutzt, von seiner Vorreiterstellung und von seiner eigenen Relevanz so beeindruckt, dass er sich selbst für den typischen Leser/Nutzer hält. Und doch zeigen Studien immer wieder: Es ist (noch?) eine deutliche Minderheit die das Internet regelmäßig und lange nutzt. USA-Verhältnisse, wo Blogs eine deutlich größere Anziehungskraft besitzen, können zudem nicht 1:1 auf Deutschland übertragen werden. </p>
<p>Warum also immer das entweder oder? Warum Online oder Print? Stattdessen ist das &#8220;Oder&#8221; ein &#8220;Und&#8221;. Hat das TV Radio verdrängt? Nein. Schauen die Leute kein Fernsehen mehr, weil es das Internet gibt? Nein. Die Gewichtungen verschieben sich, ja. Aber es bleibt das Nebeneinander statt der permanente Gegensatz.</p>
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		<title>Von: DennyRamone</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26388</link>
		<dc:creator>DennyRamone</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 08:05:53 +0000</pubDate>
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		<description>Darüber habe ich auch was geschrieben. http://www.sillylittlewebsite.de/print-ist-doch-schon-tot-zukunftsvisionen/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Darüber habe ich auch was geschrieben. <a href="http://www.sillylittlewebsite.de/print-ist-doch-schon-tot-zukunftsvisionen/" rel="nofollow">http://www.sillylittlewebsite.de/print-ist-doch-schon-tot-zukunftsvisionen/</a></p>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26386</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 07:04:03 +0000</pubDate>
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		<description>Wir haben den Verlagen vor 20 Jahren erzählt: es ist Zeit die Arbeitsweise umzustellen. Damals wollten wir noch &quot;nur&quot; weg von Word, Fax und Handarbeit - hin zu minimaler Automatisierung. Also die Artikel wenigstens in einer Datenbank vorhalten und in einem einheitlichen XML-Format vorhalten. Was hat das alles an Energie gekostet und einige haben nicht einmal diesen Schritt realisiert!

Den logischen nächsten Schritt zur on-Demand-Produktion und Internet als primären Publikationskanal werden diejenigen, welche damals nicht hören wollten und ihre Prozesse nicht reorganisiert haben, garantiert nicht schaffen. Und selbst von denen die mitgezogen haben wird wohl die Hälfte auf der Strecke bleiben.

Recht so!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben den Verlagen vor 20 Jahren erzählt: es ist Zeit die Arbeitsweise umzustellen. Damals wollten wir noch &#8220;nur&#8221; weg von Word, Fax und Handarbeit &#8211; hin zu minimaler Automatisierung. Also die Artikel wenigstens in einer Datenbank vorhalten und in einem einheitlichen XML-Format vorhalten. Was hat das alles an Energie gekostet und einige haben nicht einmal diesen Schritt realisiert!</p>
<p>Den logischen nächsten Schritt zur on-Demand-Produktion und Internet als primären Publikationskanal werden diejenigen, welche damals nicht hören wollten und ihre Prozesse nicht reorganisiert haben, garantiert nicht schaffen. Und selbst von denen die mitgezogen haben wird wohl die Hälfte auf der Strecke bleiben.</p>
<p>Recht so!</p>
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		<title>Von: hans</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26385</link>
		<dc:creator>hans</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 05:33:50 +0000</pubDate>
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		<description>kein Wunder in einem Land, in dem ein Magazin im 21. Jahrhundert &quot;Cicero&quot; heisst. Oh, dieser deutsche Intellektugentismus. Köstlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>kein Wunder in einem Land, in dem ein Magazin im 21. Jahrhundert &#8220;Cicero&#8221; heisst. Oh, dieser deutsche Intellektugentismus. Köstlich.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26384</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 05:28:28 +0000</pubDate>
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		<description>@kibonaut: Ich bin mir im Moment nicht sicher, wer die Ausnahme und wer die Regel ist: Die &quot;Silver Surfer&quot; die Du beschreibst oder die Menschen, die einfach morgens zum Kaffee ihre Blätter Papier vor sich haben wollen. Denn auch das gehört ja zu einer veränderten Mediennutzung - es ändern sich ja nicht nur &quot;Gerät&quot; und Leseverhalten im Medium - ich muss auch auf vielleicht Jahrzehnte-alte Gewohnheiten verzichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kibonaut: Ich bin mir im Moment nicht sicher, wer die Ausnahme und wer die Regel ist: Die &#8220;Silver Surfer&#8221; die Du beschreibst oder die Menschen, die einfach morgens zum Kaffee ihre Blätter Papier vor sich haben wollen. Denn auch das gehört ja zu einer veränderten Mediennutzung &#8211; es ändern sich ja nicht nur &#8220;Gerät&#8221; und Leseverhalten im Medium &#8211; ich muss auch auf vielleicht Jahrzehnte-alte Gewohnheiten verzichten.</p>
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		<title>Von: kibonaut</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/05/zukunft-print-financial-time/comment-page-1/#comment-26383</link>
		<dc:creator>kibonaut</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 21:27:54 +0000</pubDate>
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		<description>Schön zu hören, dass auch andere auf Fünf Jahre tippen. Damit habe ich mich doch letztens in einer PR-Agentur unbeliebt gemacht ... 

@ Christian: Ich glaube nicht, dass da jemand auf der Strecke bleibt. Der Freund meiner Mutter ist schon längst in Rente, aber ist von seinem iPhone total begeistert. Es baumelt immer um seinen Hals. Muttern ist jetzt auch angefixt. Die Internet-Nutzung ist also selbst in mobiler Form mittlerweile so userorientiert, dass es alle können. Und sie werden wollen, wen sie merken, dass die Hürden gar nicht so hoch sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön zu hören, dass auch andere auf Fünf Jahre tippen. Damit habe ich mich doch letztens in einer PR-Agentur unbeliebt gemacht &#8230; </p>
<p>@ Christian: Ich glaube nicht, dass da jemand auf der Strecke bleibt. Der Freund meiner Mutter ist schon längst in Rente, aber ist von seinem iPhone total begeistert. Es baumelt immer um seinen Hals. Muttern ist jetzt auch angefixt. Die Internet-Nutzung ist also selbst in mobiler Form mittlerweile so userorientiert, dass es alle können. Und sie werden wollen, wen sie merken, dass die Hürden gar nicht so hoch sind.</p>
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