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	<title>Kommentare zu: Die Fliegende-Holländer-Redaktionen des Jahreszeiten-Verlags</title>
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	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
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		<title>Von: Jahreszeitenverlag entläßt 70 Redakteure &#171; Würtz-Wein</title>
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		<dc:creator>Jahreszeitenverlag entläßt 70 Redakteure &#171; Würtz-Wein</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 23:40:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Hier noch ein guter link zu diesem Thema: Indiskretion Ehrensache [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Hier noch ein guter link zu diesem Thema: Indiskretion Ehrensache [...]</p>
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		<title>Von: gsohn</title>
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		<dc:creator>gsohn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 14:02:02 +0000</pubDate>
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		<description>“Wie lang brauchen Sie denn im Durchschnitt so für 80 Zeilen?” Hat man Dir diese Frage gestellt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Wie lang brauchen Sie denn im Durchschnitt so für 80 Zeilen?” Hat man Dir diese Frage gestellt?</p>
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		<title>Von: Eckhard Supp</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/03/die-fliegende-hollander-redaktionen-des-jahreszeiten-verlags/comment-page-1/#comment-25712</link>
		<dc:creator>Eckhard Supp</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 13:09:39 +0000</pubDate>
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		<description>@Benno Stieber: Sowieso!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Benno Stieber: Sowieso!</p>
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		<title>Von: Benno Stieber</title>
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		<dc:creator>Benno Stieber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 09:53:17 +0000</pubDate>
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		<description>Grüß Gott vom Verband für Fliegende Holländer: Freischreiber,

Lieber Herr Knüwer ich glaube, Sie sind da auf dem Holzweg. Die Unterscheidung zwischen Redaktionsblättern und seelenlosen Blättern funktioniert schon bei Ihren Beispielen nicht: Brandeins ist ein Heft, dessen Inhalte zu hohen Prozentsätzen von freien Journalisten geliefert werden. Die Redaktion selbst ist klein aber schlagkräftig und Brandeins wird von Ihnen zu Recht als ein Beispiel für ein Heft mit Seele aufgeführt. Weitere solcher Hefte mit hohem Freien-Anteil und Seele sind auf www.freischreiber.de/ohne-freie-fehlt-was  zu besichtigen. 

Nein ich glaube, der Fisch stinkt - wie immer - vom Kopf. Die Frage ist, welche Seele haucht ein Verlag und seine Chefredakteure einem Blatt ein. Die Freien, das habe ich in bald zwei Jahren Freischreiber erfahren, sind diejenigen, die unter den seelenlosen Blättern genauso leiden, wie die Redakteure. Denn sie sind vor allem eins: Leidenschaftliche Journalisten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grüß Gott vom Verband für Fliegende Holländer: Freischreiber,</p>
<p>Lieber Herr Knüwer ich glaube, Sie sind da auf dem Holzweg. Die Unterscheidung zwischen Redaktionsblättern und seelenlosen Blättern funktioniert schon bei Ihren Beispielen nicht: Brandeins ist ein Heft, dessen Inhalte zu hohen Prozentsätzen von freien Journalisten geliefert werden. Die Redaktion selbst ist klein aber schlagkräftig und Brandeins wird von Ihnen zu Recht als ein Beispiel für ein Heft mit Seele aufgeführt. Weitere solcher Hefte mit hohem Freien-Anteil und Seele sind auf <a href="http://www.freischreiber.de/ohne-freie-fehlt-was" rel="nofollow">http://www.freischreiber.de/ohne-freie-fehlt-was</a>  zu besichtigen. </p>
<p>Nein ich glaube, der Fisch stinkt &#8211; wie immer &#8211; vom Kopf. Die Frage ist, welche Seele haucht ein Verlag und seine Chefredakteure einem Blatt ein. Die Freien, das habe ich in bald zwei Jahren Freischreiber erfahren, sind diejenigen, die unter den seelenlosen Blättern genauso leiden, wie die Redakteure. Denn sie sind vor allem eins: Leidenschaftliche Journalisten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Knüwer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/03/die-fliegende-hollander-redaktionen-des-jahreszeiten-verlags/comment-page-1/#comment-25708</link>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 09:35:15 +0000</pubDate>
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		<description>Weil der &quot;Economist&quot; eine der ganz, ganz, ganz wenigen Publikationen ist, die Inhalte bieten können, die spezifisch genug für Experten aber interessant genug für eine substanzielle Menge Leser sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weil der &#8220;Economist&#8221; eine der ganz, ganz, ganz wenigen Publikationen ist, die Inhalte bieten können, die spezifisch genug für Experten aber interessant genug für eine substanzielle Menge Leser sind.</p>
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		<title>Von: Armin</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/03/die-fliegende-hollander-redaktionen-des-jahreszeiten-verlags/comment-page-1/#comment-25707</link>
		<dc:creator>Armin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 09:22:03 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn das Herausstellen der Autoren so wichtig ist fuer die Leserbindung, wieso scheint dann der Economist so wunderbar ohne das auszukommen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Herausstellen der Autoren so wichtig ist fuer die Leserbindung, wieso scheint dann der Economist so wunderbar ohne das auszukommen?</p>
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	<item>
		<title>Von: Eckhard Supp</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/03/die-fliegende-hollander-redaktionen-des-jahreszeiten-verlags/comment-page-1/#comment-25704</link>
		<dc:creator>Eckhard Supp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 19:52:53 +0000</pubDate>
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		<description>Egal ob Freier (wie ich) oder Festangestellter (wie ich in meinem Leben zum Glück nur 7 Monate lang, als Chefredakteur, von denen man jetzt munkelt, sie würden innerhalb der Verlage überleben): Wir haben es alle zusammen versäumt, uns für die Advokaten, Politiker und Controller in den Vorstandsetagen rechtzeitig eine Lösung auszudenken.

Aber: Auch wir haben mitgespielt, haben nicht energisch protestiert, als uns der Druck aus den Vorstandsetagen zwang, nur noch Agentur- oder PR-Meldungen abzuschreiben,  uns statt dessen angepasst und den seelenlosen Journalismus abgeliefert, der uns jetzt zum Verhängnis wird. Wir waren so von unserer &quot;Qualität&quot;, unserer &quot;Klasse&quot;, von unserer &quot;Unersetzbarkeit&quot; überzeugt, dass wir nicht einmal mehr merkten, dass wir nur noch kalten Kaffee lieferten, haben statt dessen sogar immer wieder &quot;gute Gründe&quot; für diese Entwicklung gefunden. Ich jedenfalls erinnere mich noch sehr gut, was mir ein Festangestellter &quot;Kollege&quot; im Brustton der Überzeugung antwortete, als ich ihm vorwarf, die Weinkolumnen seiner Zeitung von Weinhändlern schreiben zu lassen: &quot;Für solche Themen haben wir nur wirklich kein Geld!&quot; Und fand das vollkommen in Ordnung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Egal ob Freier (wie ich) oder Festangestellter (wie ich in meinem Leben zum Glück nur 7 Monate lang, als Chefredakteur, von denen man jetzt munkelt, sie würden innerhalb der Verlage überleben): Wir haben es alle zusammen versäumt, uns für die Advokaten, Politiker und Controller in den Vorstandsetagen rechtzeitig eine Lösung auszudenken.</p>
<p>Aber: Auch wir haben mitgespielt, haben nicht energisch protestiert, als uns der Druck aus den Vorstandsetagen zwang, nur noch Agentur- oder PR-Meldungen abzuschreiben,  uns statt dessen angepasst und den seelenlosen Journalismus abgeliefert, der uns jetzt zum Verhängnis wird. Wir waren so von unserer &#8220;Qualität&#8221;, unserer &#8220;Klasse&#8221;, von unserer &#8220;Unersetzbarkeit&#8221; überzeugt, dass wir nicht einmal mehr merkten, dass wir nur noch kalten Kaffee lieferten, haben statt dessen sogar immer wieder &#8220;gute Gründe&#8221; für diese Entwicklung gefunden. Ich jedenfalls erinnere mich noch sehr gut, was mir ein Festangestellter &#8220;Kollege&#8221; im Brustton der Überzeugung antwortete, als ich ihm vorwarf, die Weinkolumnen seiner Zeitung von Weinhändlern schreiben zu lassen: &#8220;Für solche Themen haben wir nur wirklich kein Geld!&#8221; Und fand das vollkommen in Ordnung!</p>
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