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	<title>Kommentare zu: Der PR-Rat und was Redaktionen daraus lernen sollten</title>
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	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
	<lastBuildDate>Sat, 31 Jul 2010 07:44:01 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Social Media Transparenz – Wer steht hinter dem Autor?</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-26369</link>
		<dc:creator>Social Media Transparenz – Wer steht hinter dem Autor?</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 06:58:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zwischen einem Medienunternehmen und einem Objekt der Berichterstattung gibt? Thomas Kn&#252;wer, Indiskretion Ehrensache, Januar [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zwischen einem Medienunternehmen und einem Objekt der Berichterstattung gibt? Thomas Kn&#252;wer, Indiskretion Ehrensache, Januar [...]</p>
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		<title>Von: Link-Tipps der letzten Woche &#124; Leander Wattig</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-25006</link>
		<dc:creator>Link-Tipps der letzten Woche &#124; Leander Wattig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 15:45:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Der PR-Rat und was Redaktionen daraus lernen sollten [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Der PR-Rat und was Redaktionen daraus lernen sollten [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Nobody</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-24901</link>
		<dc:creator>Nobody</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 17:15:32 +0000</pubDate>
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		<description>Man könnte einen &quot;Mini-Presserat&quot; gründen. Möglichst aus DJV-Mitgliedern, denen die dpa-reuters-Praktikanten-Copy-Paste-Pseudo-Journalismus nicht wollen.

Dort würde man zu jeder IVW-Online-Auftreten Fehler 
sammeln und dokumentieren.
Insbesondere Tippfehler und Rechtschreibfehler. Word kann das meist erkennen und irgendwer sollte ja gegen gelesen haben.
Missverständliche Formulierungen sind auch ein gutes Thema, um angeblichen Qualitätsjournalismus aufzudecken. Dankenswerter Hinweisgeber sind dafür die Postings in den zugehörigen Foren oder Kommentaren.
Besonders hasse ich Updates wo nicht klar gemacht wird, was im Text geändert wurde und nur &quot;(Update)&quot; oder &quot;(Update 2)&quot; im Titel geändert wird.
Besser nicht oder nur wenn es klar ist, inhaltliche Dinge. Denn keiner ausser den Beteiligten weiss, wer wirklich was wusste oder wer was gemacht hat.

Jeder hat ein Antragsrecht. Online. Um Seriösität zu kriegen, darf jeder DJV-Mitglied oder Leute mit offiziellem Presse-Ausweis abstimmen und Kommentare oder beispielsweise bessere Formulierungen abgeben.

Das Ziel ist, den kleinen Praktikanten das Gehirn einzuschalten weil man nicht sie, aber ihre miesen Texte öffentlich vorführt. Dann reflektieren die mal über ihre Arbeit und Fehlverhalten was evtl. zu besserer Arbeit und weniger Fehlverhalten führt.

Öffentliche Statistiken über alle Newsticker und Titel wie &quot;Rechtschreibfehler-Ticker der Woche&quot; erledigen den Rest.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte einen &#8220;Mini-Presserat&#8221; gründen. Möglichst aus DJV-Mitgliedern, denen die dpa-reuters-Praktikanten-Copy-Paste-Pseudo-Journalismus nicht wollen.</p>
<p>Dort würde man zu jeder IVW-Online-Auftreten Fehler<br />
sammeln und dokumentieren.<br />
Insbesondere Tippfehler und Rechtschreibfehler. Word kann das meist erkennen und irgendwer sollte ja gegen gelesen haben.<br />
Missverständliche Formulierungen sind auch ein gutes Thema, um angeblichen Qualitätsjournalismus aufzudecken. Dankenswerter Hinweisgeber sind dafür die Postings in den zugehörigen Foren oder Kommentaren.<br />
Besonders hasse ich Updates wo nicht klar gemacht wird, was im Text geändert wurde und nur &#8220;(Update)&#8221; oder &#8220;(Update 2)&#8221; im Titel geändert wird.<br />
Besser nicht oder nur wenn es klar ist, inhaltliche Dinge. Denn keiner ausser den Beteiligten weiss, wer wirklich was wusste oder wer was gemacht hat.</p>
<p>Jeder hat ein Antragsrecht. Online. Um Seriösität zu kriegen, darf jeder DJV-Mitglied oder Leute mit offiziellem Presse-Ausweis abstimmen und Kommentare oder beispielsweise bessere Formulierungen abgeben.</p>
<p>Das Ziel ist, den kleinen Praktikanten das Gehirn einzuschalten weil man nicht sie, aber ihre miesen Texte öffentlich vorführt. Dann reflektieren die mal über ihre Arbeit und Fehlverhalten was evtl. zu besserer Arbeit und weniger Fehlverhalten führt.</p>
<p>Öffentliche Statistiken über alle Newsticker und Titel wie &#8220;Rechtschreibfehler-Ticker der Woche&#8221; erledigen den Rest.</p>
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	<item>
		<title>Von: Sascha Pallenberg</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-24892</link>
		<dc:creator>Sascha Pallenberg</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 06:27:46 +0000</pubDate>
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		<description>wie ich bereits ein anderer stelle kommentierte: wer bezahlt artikel (und das kann man sicherlich recht flexibel definieren) durch seinen kanal schiesst, ist kein blogger sondern journalist.

damit mag ich vielen ehrvollen (was ein wort!) journalisten auf den schlips treten, aber manchmal treffen pauschalisierungen so richtig ins schwarze!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wie ich bereits ein anderer stelle kommentierte: wer bezahlt artikel (und das kann man sicherlich recht flexibel definieren) durch seinen kanal schiesst, ist kein blogger sondern journalist.</p>
<p>damit mag ich vielen ehrvollen (was ein wort!) journalisten auf den schlips treten, aber manchmal treffen pauschalisierungen so richtig ins schwarze!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mirko Lange</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-24876</link>
		<dc:creator>Mirko Lange</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 13:55:13 +0000</pubDate>
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		<description>@Tapio Roger</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tapio Roger</p>
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		<title>Von: Tapio Liller</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-24875</link>
		<dc:creator>Tapio Liller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 13:42:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Mirko: Lass uns die Debatte über die Rolle und Legitimierung des PR-Rats vielleicht lieber drüben in meinem Blog führen (da sind zwei Vertreter des Rats inzwischen kommentierend eingestiegen). Thomas nimmt sich hier ja mehr die Redaktionen vor, die sich &quot;auf der anderen Seite des Schreibtisches&quot; ähnliche Gedanken machen müssen. Beide Diskussionen sind m.E. miteinander verbunden, nur die Organe, die da &quot;normierend&quot; (ja, das beansprucht der DRPR) eingreifen, sind unterschiedliche.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mirko: Lass uns die Debatte über die Rolle und Legitimierung des PR-Rats vielleicht lieber drüben in meinem Blog führen (da sind zwei Vertreter des Rats inzwischen kommentierend eingestiegen). Thomas nimmt sich hier ja mehr die Redaktionen vor, die sich &#8220;auf der anderen Seite des Schreibtisches&#8221; ähnliche Gedanken machen müssen. Beide Diskussionen sind m.E. miteinander verbunden, nur die Organe, die da &#8220;normierend&#8221; (ja, das beansprucht der DRPR) eingreifen, sind unterschiedliche.</p>
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	<item>
		<title>Von: michael</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-24873</link>
		<dc:creator>michael</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:35:41 +0000</pubDate>
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		<description>Journalisten nehmen das, was PR-Firmen liefern. Meistens jedenfalls. Zwei Probleme: Auf PR-Seite sitzen oftmals Menschen, die nicht wissen, wie Journalisten arbeiten und was eine Nachricht ist und was schlicht Werbung. Auf der anderen Seite sitzen Journalisten, deren Handwerk sich auf das Bedienen von &quot;Strg+C&quot; und &quot;Strg+V&quot; beschränkt. Auch unter Journalisten gibt es, so etwa beim Spiegel, Menschen, die sich zu einer Pressereise auf einen entfernten Kontinent einladen lassen und danach einen Jubelbericht verfassen. Nicht wissend, dass das eigene Magazin Monate vorher die seltsamen Vorkomnisse und Macharten des einladenden Unternehmers angeprangert hat. Warum nicht so verfahren wie der Schweizer Tagesanzeiger? Der kennzeichnet seine Artikel mit dem Hinweis, wer die Pressereise bezahlt hat und in welchem Zusammenhang dies mit dem Artikel steht. Ein guter Anfang?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Journalisten nehmen das, was PR-Firmen liefern. Meistens jedenfalls. Zwei Probleme: Auf PR-Seite sitzen oftmals Menschen, die nicht wissen, wie Journalisten arbeiten und was eine Nachricht ist und was schlicht Werbung. Auf der anderen Seite sitzen Journalisten, deren Handwerk sich auf das Bedienen von &#8220;Strg+C&#8221; und &#8220;Strg+V&#8221; beschränkt. Auch unter Journalisten gibt es, so etwa beim Spiegel, Menschen, die sich zu einer Pressereise auf einen entfernten Kontinent einladen lassen und danach einen Jubelbericht verfassen. Nicht wissend, dass das eigene Magazin Monate vorher die seltsamen Vorkomnisse und Macharten des einladenden Unternehmers angeprangert hat. Warum nicht so verfahren wie der Schweizer Tagesanzeiger? Der kennzeichnet seine Artikel mit dem Hinweis, wer die Pressereise bezahlt hat und in welchem Zusammenhang dies mit dem Artikel steht. Ein guter Anfang?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mirko Lange</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-24871</link>
		<dc:creator>Mirko Lange</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:06:25 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Tapio, 

ich kann einfach nicht verstehen, was &quot;vor allem Eigen-PR&quot; heißen soll. Wie oben geschrieben: PR ist doch gut! Ich bin kein bekennender Fan dieses Rates. Aber  er stößt eine Debatte an. Und das ist gut so. In welchem Zusammenhang steht das &quot;es wird an der Blogosphäre abprallen&quot;. Ich will nicht schulmeisterlich wirken, aber mir scheint, du hast die Rolle und die Intention des PR-Rates noch nicht verstanden: Der PR-Rat wird in Zukunft Unternehmen rügen, die über Informationen hinaus Einfluss auf die Meinungsbildung im &quot;Social Web&quot; nehmen, ohne dafür zu sorgen, dass es transparent ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Da können die Blogger ruhig mit den Schultern zucken! Es betrifft sie nicht. Und ja, auch die Unternehmen könnten mit den Schultern zucken, sie bekommen dadurch ja &quot;nur&quot; schlechte PR. 

Ich finde es jedenfalls absolut okay, wenn Unternehmen an den Pranger gestellt werden, die foul spielen. Egal wo sie foul spielen. Aber eben jtzt auch explizit im Social Web. 

Und wo ist da eine &quot;Normierung&quot;? In &quot;der Blogosphäre&quot; zeigen ständig ganz viele Leute auf Unternehmen und stellen sie an dern Pranger, wenn sie etwas tun, was &quot;der Blogosphäre&quot; nicht passt.  Der PR-Rat macht das aben auch außerhalb der Blogosphäre. Und er versucht dem etwas mehr Gewicht zu geben, indem er &quot;formal&quot; als einer Einrichtung vieler Verbände auftritt. 

Warum sollte er das nicht dürfen? Warum sollte für ihn etwas anderes gelten als für jeden x-beliebigen Blogger?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Tapio, </p>
<p>ich kann einfach nicht verstehen, was &#8220;vor allem Eigen-PR&#8221; heißen soll. Wie oben geschrieben: PR ist doch gut! Ich bin kein bekennender Fan dieses Rates. Aber  er stößt eine Debatte an. Und das ist gut so. In welchem Zusammenhang steht das &#8220;es wird an der Blogosphäre abprallen&#8221;. Ich will nicht schulmeisterlich wirken, aber mir scheint, du hast die Rolle und die Intention des PR-Rates noch nicht verstanden: Der PR-Rat wird in Zukunft Unternehmen rügen, die über Informationen hinaus Einfluss auf die Meinungsbildung im &#8220;Social Web&#8221; nehmen, ohne dafür zu sorgen, dass es transparent ist. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p>Da können die Blogger ruhig mit den Schultern zucken! Es betrifft sie nicht. Und ja, auch die Unternehmen könnten mit den Schultern zucken, sie bekommen dadurch ja &#8220;nur&#8221; schlechte PR. </p>
<p>Ich finde es jedenfalls absolut okay, wenn Unternehmen an den Pranger gestellt werden, die foul spielen. Egal wo sie foul spielen. Aber eben jtzt auch explizit im Social Web. </p>
<p>Und wo ist da eine &#8220;Normierung&#8221;? In &#8220;der Blogosphäre&#8221; zeigen ständig ganz viele Leute auf Unternehmen und stellen sie an dern Pranger, wenn sie etwas tun, was &#8220;der Blogosphäre&#8221; nicht passt.  Der PR-Rat macht das aben auch außerhalb der Blogosphäre. Und er versucht dem etwas mehr Gewicht zu geben, indem er &#8220;formal&#8221; als einer Einrichtung vieler Verbände auftritt. </p>
<p>Warum sollte er das nicht dürfen? Warum sollte für ihn etwas anderes gelten als für jeden x-beliebigen Blogger?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mirko Lange</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-24870</link>
		<dc:creator>Mirko Lange</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:53:27 +0000</pubDate>
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		<description>Chapeau! Hatte mir gestern die Finger &quot;wund getwittert&quot;, um genau das zu erklären: Nämlich dass die W&amp;V das missverständlich formuliert hat, und dass der Addressat des PR-Rates ausschließlich die Unternehmen sind. (Das beweist allerdings nur, dass Twitter für &quot;Debatten&quot; nicht geeignet ist). Gleichwohl halte ich es die Aktion des PR-Rates (oder generall den PR-Rat) schon für ein wenig mehr als ein &quot;Feigenblättchen&quot;. Ja, richtig ist: Es ändert die Branche nicht. Trotzdem ist es gut und wichtig, die Ethik immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, und starke Verfahlungen öffentlich zu rügen. Es wird immer gesagt, das wäre &quot;nur PR&quot;! Aber gute PR erzeugt Debatten, und in Debatten entstehen Meinungen. Das ist ein sehr begrüßenswerter Prozess.

Danke, Thomas!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Chapeau! Hatte mir gestern die Finger &#8220;wund getwittert&#8221;, um genau das zu erklären: Nämlich dass die W&amp;V das missverständlich formuliert hat, und dass der Addressat des PR-Rates ausschließlich die Unternehmen sind. (Das beweist allerdings nur, dass Twitter für &#8220;Debatten&#8221; nicht geeignet ist). Gleichwohl halte ich es die Aktion des PR-Rates (oder generall den PR-Rat) schon für ein wenig mehr als ein &#8220;Feigenblättchen&#8221;. Ja, richtig ist: Es ändert die Branche nicht. Trotzdem ist es gut und wichtig, die Ethik immer wieder ins Bewusstsein zu rufen, und starke Verfahlungen öffentlich zu rügen. Es wird immer gesagt, das wäre &#8220;nur PR&#8221;! Aber gute PR erzeugt Debatten, und in Debatten entstehen Meinungen. Das ist ein sehr begrüßenswerter Prozess.</p>
<p>Danke, Thomas!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tapio Liller</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/der-pr-rat/comment-page-1/#comment-24869</link>
		<dc:creator>Tapio Liller</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:51:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=2726#comment-24869</guid>
		<description>Was der PR-Rat mit seinen geplanten Transparenzregeln für PR im Netz betreibt ist vor allem Eigen-PR. In dem er ein aktuelles Thema besetzt, versucht er, seinen Normierungsanspruch für die PR-Branche zu unterstreichen. An der Blogosphäre wird das mit einem Schulterzucken und/oder ein bisschen &quot;die spinnen ja wohl&quot; abprallen. Dazu einige Gedanken und Diskussionbeiträge der PR-Kollegen in meinem Blog http://www.opensourcepr.de/2010/01/20/pr-rat-will-mehr-absenderklarheit-und-stiftet-verwirrung/

Was ich dort nur angerissen habe ist der Umkehrschluss in Richtung Journalismus, den du, Thomas, hier aus der &quot;Innensicht&quot; beschreibst. Das Gebot der &quot;Absenderklarheit&quot;, wie es GPRA-Chef Alexander Güttler nennt, ist schließlich eines, dessen Einhaltung auf beiden Seiten nötig wäre, wenn es denn konsequent zur Anwendung käme. Es hätte den Vorteil, dass sich die Leser (ob von Presse oder Blogs ist da zweitrangig) selbst eine Meinung über die Urteilsfähigkeit und Unabhängigkeit des Autoren bilden könnten.

Mein Vorschlag: Journalisten, Blogger und PRler sollten sich mal an einen Tisch setzen und gemeinsam erarbeiten, wie man transparent miteinander umgeht, ohne sich gegenseitig mit Regelwerken und Pyrrhus-Rügen die Arbeit schwer zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was der PR-Rat mit seinen geplanten Transparenzregeln für PR im Netz betreibt ist vor allem Eigen-PR. In dem er ein aktuelles Thema besetzt, versucht er, seinen Normierungsanspruch für die PR-Branche zu unterstreichen. An der Blogosphäre wird das mit einem Schulterzucken und/oder ein bisschen &#8220;die spinnen ja wohl&#8221; abprallen. Dazu einige Gedanken und Diskussionbeiträge der PR-Kollegen in meinem Blog <a href="http://www.opensourcepr.de/2010/01/20/pr-rat-will-mehr-absenderklarheit-und-stiftet-verwirrung/" rel="nofollow">http://www.opensourcepr.de/2010/01/20/pr-rat-will-mehr-absenderklarheit-und-stiftet-verwirrung/</a></p>
<p>Was ich dort nur angerissen habe ist der Umkehrschluss in Richtung Journalismus, den du, Thomas, hier aus der &#8220;Innensicht&#8221; beschreibst. Das Gebot der &#8220;Absenderklarheit&#8221;, wie es GPRA-Chef Alexander Güttler nennt, ist schließlich eines, dessen Einhaltung auf beiden Seiten nötig wäre, wenn es denn konsequent zur Anwendung käme. Es hätte den Vorteil, dass sich die Leser (ob von Presse oder Blogs ist da zweitrangig) selbst eine Meinung über die Urteilsfähigkeit und Unabhängigkeit des Autoren bilden könnten.</p>
<p>Mein Vorschlag: Journalisten, Blogger und PRler sollten sich mal an einen Tisch setzen und gemeinsam erarbeiten, wie man transparent miteinander umgeht, ohne sich gegenseitig mit Regelwerken und Pyrrhus-Rügen die Arbeit schwer zu machen.</p>
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