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by Thomas Knüwer on 11. Dezember 2009

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Wenn ich an den Strom denke, den das alles braucht, wird mir ganz anders…
An #1, Not quite like Beethoven: Der Gedanke kam auch mir als erstes in den Sinn: “enough images to fill a 375.000 pages photo album”, heißt es — bei “Flickr” (die Vergleichsgröße ist offenbar ein Album, auf dem pro Seite acht Fotos kleben).
Aber zu welchem Preis?
Kürzlich las ich, dass jede Google-Anfrage so viel Energie verbrauche wie eine Glühlampe in einer Stunde. Ich schreibe bewusst nicht dazu, ob es sich um eine 40-, 60-, 75- oder 100-Watt-Birne handelt, denn ich habe nicht nur die Details vergessen, sondern zweifle die Aussage generell an.
Trotzdem ist die Bilanz unvollständig. “Let’s take a look at a few statistics for an average day on the internet”, schreiben die Macher. Selbst wenn “onlineducation.com” (a very suspect name) es mit dem selbsternannten Erziehungsauftrag ernst nimmt, bleiben ein paar Positionen offen — “at an average day on the internet.”
Die zu beantworten wäre ein interessanter Auftrag für einen unabhängigen Journalisten: Wie viel Strom kostet eigentlich die tägliche Twitterei und Bloggerei, wie viele Atom- oder Steinkohlekraftwerke müssen dafür betrieben werden?
Eine interessante Vergleichsgröße wäre “the energy to heat x homes”. Die zitierte Website liefert indirekt dafür eine Vorlage. Bloggers and Twitteres woldwide consume x amount of energy per day, enough to heat so and so many homes, so die Richtung.
Selbst wenn das oben genannte Google-Beispiel nicht stimmt (was ich annehme): Der CO2-Footprint unser aller Googelei dürfte so hoch ausfallen, dass sich uns allen der Magen umdreht. Von nichts kommt doch nichts, oder?
Ich mein ja nur. Wäre nett, wenn das mal jemand durchrechnen könnte. Nicht, dass am Ende herauskommt, dass die Verbreitung von Druckerzeugnissen nicht nur ökologisch, sondern auch volks- und betriebswirtschaftlich interessanter ist als das ganze Web-2.0-Zeugs.
Gruß vom Herrn W.
PS: Auch wenn Sie sich, Herr Knüwer, mit noch so vielen anderen Genitiv-Tötern gemein machen: Es heißt “des Internets” – und zwar nicht nur, weil es so im Duden steht, sondern weil es der Logik der deutschen Grammatik entspricht.
Super klasse Bild / Chart, wird man bestimmt demnächst in der einen oder anderen Präsentation wiederfinden!
Janz feine Sache. Dankend weitergepostet.
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