<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: DDP, AP, DPA und das gefährliche Spiel</title>
	<atom:link href="http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/</link>
	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 08:16:13 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Ralph</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/comment-page-1/#comment-24590</link>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 08:53:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=2461#comment-24590</guid>
		<description>@ Peter @ Sascha: Naja, das ist nun doch etwas dampfwalzig argumentiert. dpa wurde von den Verlagen selbst erfunden und erfuellt den Zweck des Materiallieferanten fuer diese Verlage. Das als Abschreiben zu bezeichnen ist Quatsch. Blogger bedienen sich haeufig der Produkte dieser Verlage als Quelle. Auch das ist nicht Abschreiben, solange nicht kopiert wird. Problematisch wird die Sache dort, wo Agenturmaterial die eigene Recherche ersetzt und man sich dabei auf eine einzige Quelle verlaesst - und diese dann noch qualitativ fragwuerdig ist.
(Warum eigentlich dieser Hass auf Journalisten? Als wuerden alle nur  Blogger diffamieren und &quot;abschreiben&quot;.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Peter @ Sascha: Naja, das ist nun doch etwas dampfwalzig argumentiert. dpa wurde von den Verlagen selbst erfunden und erfuellt den Zweck des Materiallieferanten fuer diese Verlage. Das als Abschreiben zu bezeichnen ist Quatsch. Blogger bedienen sich haeufig der Produkte dieser Verlage als Quelle. Auch das ist nicht Abschreiben, solange nicht kopiert wird. Problematisch wird die Sache dort, wo Agenturmaterial die eigene Recherche ersetzt und man sich dabei auf eine einzige Quelle verlaesst &#8211; und diese dann noch qualitativ fragwuerdig ist.<br />
(Warum eigentlich dieser Hass auf Journalisten? Als wuerden alle nur  Blogger diffamieren und &#8220;abschreiben&#8221;.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha Pallenberg</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/comment-page-1/#comment-24543</link>
		<dc:creator>Sascha Pallenberg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 08:55:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=2461#comment-24543</guid>
		<description>@Peter

du sprichst mir aus der Seele. Dieses vermeintliche Totschlagargument der alten Medien: &quot;Blogger waeren reine Kopiermaschinen&quot;, ist so ziemlich der peinlichste Vorwurf, der immer wieder ausgegraben wird. 

Er amuesiert mich inzwischen nur noch, denn diese Heuchler saegen damit nur noch schneller an dem Ast auf dem sie sitzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter</p>
<p>du sprichst mir aus der Seele. Dieses vermeintliche Totschlagargument der alten Medien: &#8220;Blogger waeren reine Kopiermaschinen&#8221;, ist so ziemlich der peinlichste Vorwurf, der immer wieder ausgegraben wird. </p>
<p>Er amuesiert mich inzwischen nur noch, denn diese Heuchler saegen damit nur noch schneller an dem Ast auf dem sie sitzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Zarger</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/comment-page-1/#comment-24540</link>
		<dc:creator>Peter Zarger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 19:17:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=2461#comment-24540</guid>
		<description>&gt; Wenn einige der Kommentatoren wuessten

Genau das wissen die Kommentatoren, und deshalb geht ihnen der heutige Abschreibe-Journalismus, der für sich eine staatstragende Funktion beansprucht, so gewaltig auf den Zeiger. Die Herren Abschreibe-Journalisten haben demnächst eine Quelle weniger zum Abschreiben? Geil!

Die journalistische Abschreibementalität könnte vielleicht auch der Grund sein, warum Qualitätsjournalisten reflexartig Bloggern abschreiben unterstellen. Die Qualitätsjournalisten können sich gar nicht vorstellen, dass man noch auf andere Art Beiträge machen kann (und bedient sich deshalb auch gerne mal bei Wikipedia, natürlich ohne Quellenangabe - die sowieso ein rotes Tuch für Qualitätsjournalisten sind) .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Wenn einige der Kommentatoren wuessten</p>
<p>Genau das wissen die Kommentatoren, und deshalb geht ihnen der heutige Abschreibe-Journalismus, der für sich eine staatstragende Funktion beansprucht, so gewaltig auf den Zeiger. Die Herren Abschreibe-Journalisten haben demnächst eine Quelle weniger zum Abschreiben? Geil!</p>
<p>Die journalistische Abschreibementalität könnte vielleicht auch der Grund sein, warum Qualitätsjournalisten reflexartig Bloggern abschreiben unterstellen. Die Qualitätsjournalisten können sich gar nicht vorstellen, dass man noch auf andere Art Beiträge machen kann (und bedient sich deshalb auch gerne mal bei Wikipedia, natürlich ohne Quellenangabe &#8211; die sowieso ein rotes Tuch für Qualitätsjournalisten sind) .</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralph</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/comment-page-1/#comment-24537</link>
		<dc:creator>Ralph</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 07:53:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=2461#comment-24537</guid>
		<description>Wenn einige der Kommentatoren wuessten, wieviel der Berichterstattung in den Medien ( auch und gerade online) auf Agenturmaterial zurueckgeht, wuerden sie nicht von &quot;Geschwalle&quot; reden.  Gerade im Hinblick auf diese Uebermacht ist die Qualitaet der Agenturen  absolut relevant.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn einige der Kommentatoren wuessten, wieviel der Berichterstattung in den Medien ( auch und gerade online) auf Agenturmaterial zurueckgeht, wuerden sie nicht von &#8220;Geschwalle&#8221; reden.  Gerade im Hinblick auf diese Uebermacht ist die Qualitaet der Agenturen  absolut relevant.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Television</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/comment-page-1/#comment-24519</link>
		<dc:creator>Thomas Television</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 21:08:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=2461#comment-24519</guid>
		<description>Die Frage ist natürlich auch noch, ob die beiden Agenturen inhaltlich anders ausgerichtet sind. Diese komischen RPO-Texte (&quot;Dortmund ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen&quot;), auf die Stefan Niggemeier hingewiesen hatte, scheinen ja ursprünglich vom ddp zu kommen.

Ist dieser Journalismus von &quot;Dummen für Dumme&quot; nicht vielleicht schon immer das Geschäftsmodell von ddp? Dass man vielleicht auch nicht mehr das Wichtigste an den Anfang einer Meldung setzt, sondern irgendwas buntes? Zumindest hatte ich als Student sowohl Seminare bei dpa- als auch bei ddp-Chefs, und die haben sich inhaltlich doch sehr unterschieden. Allerdings ist das schon ne Weile her.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage ist natürlich auch noch, ob die beiden Agenturen inhaltlich anders ausgerichtet sind. Diese komischen RPO-Texte (&#8220;Dortmund ist eine Stadt in Nordrhein-Westfalen&#8221;), auf die Stefan Niggemeier hingewiesen hatte, scheinen ja ursprünglich vom ddp zu kommen.</p>
<p>Ist dieser Journalismus von &#8220;Dummen für Dumme&#8221; nicht vielleicht schon immer das Geschäftsmodell von ddp? Dass man vielleicht auch nicht mehr das Wichtigste an den Anfang einer Meldung setzt, sondern irgendwas buntes? Zumindest hatte ich als Student sowohl Seminare bei dpa- als auch bei ddp-Chefs, und die haben sich inhaltlich doch sehr unterschieden. Allerdings ist das schon ne Weile her.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Zarger</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/comment-page-1/#comment-24518</link>
		<dc:creator>Peter Zarger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 19:21:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=2461#comment-24518</guid>
		<description>Man kann die Routinearbeit der Agenturen auch gerne der Software überlassen http://carta.info/16739/stat-monkey-journalismus-computer-automatisierung/

Ob mich ein Journalist oder Software zuschwallt ist doch egal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann die Routinearbeit der Agenturen auch gerne der Software überlassen <a href="http://carta.info/16739/stat-monkey-journalismus-computer-automatisierung/" rel="nofollow">http://carta.info/16739/stat-monkey-journalismus-computer-automatisierung/</a></p>
<p>Ob mich ein Journalist oder Software zuschwallt ist doch egal.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kibonaut</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/comment-page-1/#comment-24515</link>
		<dc:creator>kibonaut</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 18:01:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=2461#comment-24515</guid>
		<description>Nunja, die Entwicklungen auf dem Agenturmarkt entspricht den Selbstamputations-Tendenzen, die wir aus der übrigen Medienwelt kennen. Und es ist wie immer ein strukturelles Problem. 

Mittlerweile dürfte die Situation prekär sein: Während sich Verlagsmanager derzeit wieder das &quot;Charisma des Qualtätsjournalismus&quot; (Mathias Döpfner beim Zeit-Matinee) herbei wünschen, um für Inhalte Geld verlangen zu können, haben sie doch schon längst nicht mehr die Ressourcen, eben diesen zu liefern. 

Es ist nur so ein Gefühl, aber es sagt mir, dass bei vielen sozusagen ein negativer Break-Even überschritten ist. Der Point of no return, denn &quot;Journalismus&quot; lässt sich nicht produzieren wie irgend eine Ware. Egal, wie man den Produktionsablauf auch schleift – eine Recherche muss immer auch mal holperig sein dürfen. 

Dass es mit der Recherche auch bei Nachrichtenagenturen nicht weit her ist, findet zumindest auch Stefan Niggemeier: http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-ruegen-routine-journalismusfrei/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nunja, die Entwicklungen auf dem Agenturmarkt entspricht den Selbstamputations-Tendenzen, die wir aus der übrigen Medienwelt kennen. Und es ist wie immer ein strukturelles Problem. </p>
<p>Mittlerweile dürfte die Situation prekär sein: Während sich Verlagsmanager derzeit wieder das &#8220;Charisma des Qualtätsjournalismus&#8221; (Mathias Döpfner beim Zeit-Matinee) herbei wünschen, um für Inhalte Geld verlangen zu können, haben sie doch schon längst nicht mehr die Ressourcen, eben diesen zu liefern. </p>
<p>Es ist nur so ein Gefühl, aber es sagt mir, dass bei vielen sozusagen ein negativer Break-Even überschritten ist. Der Point of no return, denn &#8220;Journalismus&#8221; lässt sich nicht produzieren wie irgend eine Ware. Egal, wie man den Produktionsablauf auch schleift – eine Recherche muss immer auch mal holperig sein dürfen. </p>
<p>Dass es mit der Recherche auch bei Nachrichtenagenturen nicht weit her ist, findet zumindest auch Stefan Niggemeier: <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-ruegen-routine-journalismusfrei/" rel="nofollow">http://www.stefan-niggemeier.de/blog/die-ruegen-routine-journalismusfrei/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HarryHIII</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/ddp/comment-page-1/#comment-24513</link>
		<dc:creator>HarryHIII</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 15:23:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.indiskretionehrensache.de/?p=2461#comment-24513</guid>
		<description>Für mich spielt dieser ganze &lt;q&gt;Blätterwald&lt;/q&gt; und die Problematik um Journalisten gottseidank keine große Rolle; ob nun dpa oder ap oder sonstwer interessiert glaube ich auch sonst kaum jemanden.

Ich glaube hierbei an die Mechanismen der Selbstorganisation; in den USA reguliert sich das auch irgendwie.  So dass die Menschen sich informieren können; so dass sie sich engagieren können;  so dass sie sich kontrovers äußern können. Wenn es den Menschen zu viel wird an Gängelung, an einfältiger beziehungsweise gekaufter Berichterstattung, dann wird auf der anderen Seite der &quot;Entlastungs-&quot;Druck so stark, dass die Menschen sich garantiert (kreativ) ausdrücken werden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich spielt dieser ganze <q>Blätterwald</q> und die Problematik um Journalisten gottseidank keine große Rolle; ob nun dpa oder ap oder sonstwer interessiert glaube ich auch sonst kaum jemanden.</p>
<p>Ich glaube hierbei an die Mechanismen der Selbstorganisation; in den USA reguliert sich das auch irgendwie.  So dass die Menschen sich informieren können; so dass sie sich engagieren können;  so dass sie sich kontrovers äußern können. Wenn es den Menschen zu viel wird an Gängelung, an einfältiger beziehungsweise gekaufter Berichterstattung, dann wird auf der anderen Seite der &#8220;Entlastungs-&#8221;Druck so stark, dass die Menschen sich garantiert (kreativ) ausdrücken werden!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

