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	<title>Kommentare zu: Monaco Media Forum: Das Wirbeln der Werber</title>
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	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 20:07:24 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: mark793</title>
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		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 22:04:46 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Dabei ignorieren fast alle, dass jene Reichweitenmessungen klassischer Medien, die nun den Maßstab für das Digitale bilden, in weiten Teilen elegante Lügen sind.&lt;/i&gt;

Zu dieser Aufassung kann wohl nur kommen, wer nie ernsthaft versucht hat, mit Agenturleuten über die beschränkte Aussagekraft und Vergleichbarkeit dieser Reichweitenzahlen zu diskutieren. Die jeweiligen methodischen Schwächen der Print-Mediaanalyse, Radio-MA und GfK-Einschaltquoten sind doch kein Staatsgeheimnis, sondern gängiger Smalltalk. 

Und dabei lügen sich die Onliner doch kaum weniger in die Tasche. Zu lange hat man sich auf die scheinbare Objektivität von Klickraten, Logfiles und dem ganzen anderen Nerdkram verlassen, der aber nichts darüber aussagt, wer da vorm Monitor sitzt und klickt. Und gehnse mir weg mit Targeting und den ganzen vermeintlichen Wunderwaffen der Webwerbewelt. Da klaffen Anspruch und Wirklichkeit zum Teil auch noch sehr weit auseinander.

Zu guter Letzt: Daran rumzukritteln, dass Planer nun mal Zahlen wollen (und auch brauchen, um ihre Empfehlungen und Belegungsentscheidungen gegenüber den Werbekunden (und manchmal auch noch zwischengeschalteten Auditoren) gegenüber nachvollziehbar begründen zu können, zeugt nicht eben von großer Sachkenntnis auf diesem Gebiet. Die Agenturleute, mit denen ich spreche, wollen ja allesamt viel mehr Digital machen als bisher, mancher schwadroniert gar von digitaler Markenführung. Aber unterm Strich macht eine digitale Kampagne mit Bewegtbild, die auf allen Plattformen laufen soll, im Moment halt doch noch eine ganze Menge mehr Arbeit (allein schon die verschiedenen Formate und all das) als eine klassische TV-Kampagne. Da sind allmählich auch mal die Online-Vermarkter in der Pflicht, für mehr Standisierung ihrer Angebote zu sorgen. Sonst wird das so schnell nix mit dem binären Basismedium.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Dabei ignorieren fast alle, dass jene Reichweitenmessungen klassischer Medien, die nun den Maßstab für das Digitale bilden, in weiten Teilen elegante Lügen sind.</i></p>
<p>Zu dieser Aufassung kann wohl nur kommen, wer nie ernsthaft versucht hat, mit Agenturleuten über die beschränkte Aussagekraft und Vergleichbarkeit dieser Reichweitenzahlen zu diskutieren. Die jeweiligen methodischen Schwächen der Print-Mediaanalyse, Radio-MA und GfK-Einschaltquoten sind doch kein Staatsgeheimnis, sondern gängiger Smalltalk. </p>
<p>Und dabei lügen sich die Onliner doch kaum weniger in die Tasche. Zu lange hat man sich auf die scheinbare Objektivität von Klickraten, Logfiles und dem ganzen anderen Nerdkram verlassen, der aber nichts darüber aussagt, wer da vorm Monitor sitzt und klickt. Und gehnse mir weg mit Targeting und den ganzen vermeintlichen Wunderwaffen der Webwerbewelt. Da klaffen Anspruch und Wirklichkeit zum Teil auch noch sehr weit auseinander.</p>
<p>Zu guter Letzt: Daran rumzukritteln, dass Planer nun mal Zahlen wollen (und auch brauchen, um ihre Empfehlungen und Belegungsentscheidungen gegenüber den Werbekunden (und manchmal auch noch zwischengeschalteten Auditoren) gegenüber nachvollziehbar begründen zu können, zeugt nicht eben von großer Sachkenntnis auf diesem Gebiet. Die Agenturleute, mit denen ich spreche, wollen ja allesamt viel mehr Digital machen als bisher, mancher schwadroniert gar von digitaler Markenführung. Aber unterm Strich macht eine digitale Kampagne mit Bewegtbild, die auf allen Plattformen laufen soll, im Moment halt doch noch eine ganze Menge mehr Arbeit (allein schon die verschiedenen Formate und all das) als eine klassische TV-Kampagne. Da sind allmählich auch mal die Online-Vermarkter in der Pflicht, für mehr Standisierung ihrer Angebote zu sorgen. Sonst wird das so schnell nix mit dem binären Basismedium.</p>
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		<title>Von: Nzyan</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/11/monaco-media-forum-das-wirbeln-der-werber/comment-page-1/#comment-24317</link>
		<dc:creator>Nzyan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 09:52:21 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; man möge mir bitte eine andere Übersetzung liefern, als diese
&#039;Tschuldigung - &quot;Arsch in der Hose&quot;?

Nyzan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; man möge mir bitte eine andere Übersetzung liefern, als diese<br />
&#8216;Tschuldigung &#8211; &#8220;Arsch in der Hose&#8221;?</p>
<p>Nyzan</p>
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		<title>Von: Usul</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/11/monaco-media-forum-das-wirbeln-der-werber/comment-page-1/#comment-24316</link>
		<dc:creator>Usul</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 20:21:33 +0000</pubDate>
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		<description>Guts -&gt; Mumm (oder auch Schneid, passt hier aber nicht so gut, finde ich). Mit Mumm ist es zwar keine Körperteil-Metapher mehr, passt aber glaub ganz gut von der &quot;Schärfe&quot; der Formulierung her.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guts -&gt; Mumm (oder auch Schneid, passt hier aber nicht so gut, finde ich). Mit Mumm ist es zwar keine Körperteil-Metapher mehr, passt aber glaub ganz gut von der &#8220;Schärfe&#8221; der Formulierung her.</p>
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