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	<title>Kommentare zu: Was die Gesellschaft Public Relations Agenturen gerne mal verschweigt</title>
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	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
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		<title>Von: PR-Rat, Blogger und verdeckte PR &#8211; Die offenen Fragen &#8211; Open Source PR</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-25021</link>
		<dc:creator>PR-Rat, Blogger und verdeckte PR &#8211; Die offenen Fragen &#8211; Open Source PR</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 15:11:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Oktober 2009 &#8211; Die Wirtschaftwoche berichtet, von den Plänen des PR-Rats: &quot;Die deutsche PR-Branche will von 2010 an Schleichwerbung in den Blogs öffentlich anprangern&quot;. Dort steht, Zitat: &quot;Viele Blogs seien nicht mehr so unschuldig, wie sie daherkämen. „Wer von der Industrie gepampert wird, soll das zugeben“, sagt Güttler.&quot; Das geplante Regelwerk solle am Ende für &quot;PR-Agenturen, Blogger, soziale Netzwerke und Unternehmen&quot; gelten. Schon hier werden Blogger vereinnahmt und der Regelungsanspruch des DRPR auf Menschen (zumeist Privatpersonen) übertragen, die im Zweifel noch nie etwas von diesem Rat gehört haben. Und der soll ihnen jetzt vorschreiben dürfen, was sie zu tun und zu lassen haben? Und dann noch &quot;öffentlich anprangern&quot;, im DRPR-Jargon &quot;rügen&quot;? Hm&#8230; (Thomas Knüwer regte sich darüber mächtig auf.) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Oktober 2009 &#8211; Die Wirtschaftwoche berichtet, von den Plänen des PR-Rats: &#8220;Die deutsche PR-Branche will von 2010 an Schleichwerbung in den Blogs öffentlich anprangern&#8221;. Dort steht, Zitat: &#8220;Viele Blogs seien nicht mehr so unschuldig, wie sie daherkämen. „Wer von der Industrie gepampert wird, soll das zugeben“, sagt Güttler.&#8221; Das geplante Regelwerk solle am Ende für &#8220;PR-Agenturen, Blogger, soziale Netzwerke und Unternehmen&#8221; gelten. Schon hier werden Blogger vereinnahmt und der Regelungsanspruch des DRPR auf Menschen (zumeist Privatpersonen) übertragen, die im Zweifel noch nie etwas von diesem Rat gehört haben. Und der soll ihnen jetzt vorschreiben dürfen, was sie zu tun und zu lassen haben? Und dann noch &#8220;öffentlich anprangern&#8221;, im DRPR-Jargon &#8220;rügen&#8221;? Hm&#8230; (Thomas Knüwer regte sich darüber mächtig auf.) [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Voss</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-24204</link>
		<dc:creator>Ulrich Voss</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 13:05:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Alexander Güttler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich gibt es überall schwarze Schafe. Nur dass es in der PR quasi zum Job gehört, die schwarzen Schafe auf der \&quot;anderen\&quot; Seite zu finden und die grauen Schafe etwas dunkler zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heißt natürlich noch lange nicht, dass alle schwarze Schafe sind. Aber es ist doch logisch, dass ein PR-Mensch alles tut, um sein Produkt gut wirken zu lassen, während die Gegenseite eigentlich zu brutalst möglicher Objektivität verpflichtet sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer darin nicht einen grundlegenden Widerspruch sieht, der immer und immer wieder zu Problem führen muss, der verneint wahrscheinlich auch, dass das Schlechte jedem Menschen innewohnt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Alexander Güttler</p>
<p>Natürlich gibt es überall schwarze Schafe. Nur dass es in der PR quasi zum Job gehört, die schwarzen Schafe auf der \&#8221;anderen\&#8221; Seite zu finden und die grauen Schafe etwas dunkler zu machen.</p>
<p>Das heißt natürlich noch lange nicht, dass alle schwarze Schafe sind. Aber es ist doch logisch, dass ein PR-Mensch alles tut, um sein Produkt gut wirken zu lassen, während die Gegenseite eigentlich zu brutalst möglicher Objektivität verpflichtet sein sollte.</p>
<p>Wer darin nicht einen grundlegenden Widerspruch sieht, der immer und immer wieder zu Problem führen muss, der verneint wahrscheinlich auch, dass das Schlechte jedem Menschen innewohnt &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Lucius</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-24205</link>
		<dc:creator>Peter Lucius</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:10:28 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat Güttler:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\&quot;Und da können und sollten aus meiner Sicht sehr wohl Verbände, Räte (PR genauso wie Presserat) und Jornalisten mehr an einem Strang ziehen.&lt;br /&gt;
\&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat Ende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind jetzt wohl die Blogger gefordert, sich zu formieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wäre es mit \&quot;GB e.V.\&quot;, \&quot;Gute Blogger e.V.\&quot; oder gar \&quot;BVD\&quot;, \&quot;Blogger-Verband Deutschland\&quot;? Ein e.V. sollte es schon sein, so mit erstem, zweiten Vorsitzenden, Schriftführer und Kassenwart. Aufgenommen werden nur Blogger, die der ethischen Überprüfung gemäß Satzung standhalten und sich verpflichten, nur verbandskonform zu bloggen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verband könnte dann mittels PR-Aktion dafür sorgen, dass nur noch die Beiträge der eingetragenen Verbandsmitglieder bei einer ernsthaften Berichterstattung berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt könnte dann ein PR-Journalisten-Blogger-Gipfel stattfinden, auf dem dann die Marschroute für den gemeinsamen Strang festgelegt wird. Die Ergebnisse des Gipfels wären dann für alle Beteiligten bindend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur so kann kann die Informationsfreiheit realisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte natürlich auch auf dem Teppich bleiben und alles so belassen, wie es ist. Die Spreu trennt sich sehr schnell vom Weizen. Auch unreguliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Lucius, kein Mitglied im BVD e.V.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat Güttler:</p>
<p>\&#8221;Und da können und sollten aus meiner Sicht sehr wohl Verbände, Räte (PR genauso wie Presserat) und Jornalisten mehr an einem Strang ziehen.<br />
\&#8221;</p>
<p>Zitat Ende</p>
<p>Da sind jetzt wohl die Blogger gefordert, sich zu formieren. </p>
<p>Wie wäre es mit \&#8221;GB e.V.\&#8221;, \&#8221;Gute Blogger e.V.\&#8221; oder gar \&#8221;BVD\&#8221;, \&#8221;Blogger-Verband Deutschland\&#8221;? Ein e.V. sollte es schon sein, so mit erstem, zweiten Vorsitzenden, Schriftführer und Kassenwart. Aufgenommen werden nur Blogger, die der ethischen Überprüfung gemäß Satzung standhalten und sich verpflichten, nur verbandskonform zu bloggen.</p>
<p>Der Verband könnte dann mittels PR-Aktion dafür sorgen, dass nur noch die Beiträge der eingetragenen Verbandsmitglieder bei einer ernsthaften Berichterstattung berücksichtigt werden.</p>
<p>Im nächsten Schritt könnte dann ein PR-Journalisten-Blogger-Gipfel stattfinden, auf dem dann die Marschroute für den gemeinsamen Strang festgelegt wird. Die Ergebnisse des Gipfels wären dann für alle Beteiligten bindend.</p>
<p>Nur so kann kann die Informationsfreiheit realisiert werden.</p>
<p>Man könnte natürlich auch auf dem Teppich bleiben und alles so belassen, wie es ist. Die Spreu trennt sich sehr schnell vom Weizen. Auch unreguliert.</p>
<p>In diesem Sinne, &#8230;</p>
<p>Peter Lucius, kein Mitglied im BVD e.V.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Knüwer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-24195</link>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 15:54:25 +0000</pubDate>
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		<description>@Gernot Manz: Nicht alle Berater sind PR-Berater. Und was PR ist, darüber lässt sich ebenso lange diskutieren wie über die Frage, was Marketing ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PR, übrigens, kann auch ohne Journalismus funktionieren. Sehr gut sogar. Wer unter PR nur Pressearbeit versteht, springt viel zu kurz. Die Öffentlichkeit besteht eben nicht nur aus Journalisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was jene Geschichte oben betrifft: Sie zielt ja gerade nicht auf besseren Journalismus. Das wäre der erste Hebel gewesen. Sie zielt darauf, dass mit einem Mal Menschen in ihr Hobby eingegriffen wird. Und das finde ich bemerkenswert. Sobald aber jene von mir vorgeschlagene Forderung fällt, dass Zuwendungen an Journalisten von diesen öffentlich gemacht werden - dann können wir im zweiten Schritt gern über den Bereich Social Media reden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, übrigens: Auch weiterhin werde ich ein wenig journalistisch tätig sein. Aber nur ein wenig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Gernot Manz: Nicht alle Berater sind PR-Berater. Und was PR ist, darüber lässt sich ebenso lange diskutieren wie über die Frage, was Marketing ist.</p>
<p>PR, übrigens, kann auch ohne Journalismus funktionieren. Sehr gut sogar. Wer unter PR nur Pressearbeit versteht, springt viel zu kurz. Die Öffentlichkeit besteht eben nicht nur aus Journalisten.</p>
<p>Und was jene Geschichte oben betrifft: Sie zielt ja gerade nicht auf besseren Journalismus. Das wäre der erste Hebel gewesen. Sie zielt darauf, dass mit einem Mal Menschen in ihr Hobby eingegriffen wird. Und das finde ich bemerkenswert. Sobald aber jene von mir vorgeschlagene Forderung fällt, dass Zuwendungen an Journalisten von diesen öffentlich gemacht werden &#8211; dann können wir im zweiten Schritt gern über den Bereich Social Media reden. </p>
<p>Ach, übrigens: Auch weiterhin werde ich ein wenig journalistisch tätig sein. Aber nur ein wenig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gernot Mantz</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-24178</link>
		<dc:creator>Gernot Mantz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 12:05:45 +0000</pubDate>
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		<description>Zitat aus DJV aktuell:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
\&quot;Thomas Knüwer hat das Handelsblatt Ende September verlassen. Er will sich als Berater selbstständig machen. Mehr Infos unter&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kress.de/cont/story.php?id=130494&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.kress.de/cont/story.php?id=130494&lt;/a&gt;\&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Herr Knüwer, sind Sie demnächst PR-Berater? Oder Berater des Deutschen Rates für Public Relations, der gerade einen bescheidenen Beitrag leisten will, um einen bescheidenen Beitrag zu leisten, dass guter Journalismus auch künftig (hier: im Internet) erkennbar bleibt ... PR kann ohne Journalismus nämlich auf Dauer nicht funktionieren - weder im TV, Print noch mit Blogs. Übrigens sind 99 Prozent dessen, was unsere Agentur veröffentlicht, inhaltlich für Leser relevant bzw. informativ. Vielleicht nicht immer weltbewegend - für Einzelne und kleinere Zielgruppen aber schon. Themen, an die sich die \&quot;Qualitäts\&quot;Journalisten selten heranmachen (können).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat aus DJV aktuell:</p>
<p>\&#8221;Thomas Knüwer hat das Handelsblatt Ende September verlassen. Er will sich als Berater selbstständig machen. Mehr Infos unter<br />
<a href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=130494" rel="nofollow">http://www.kress.de/cont/story.php?id=130494</a>\&#8221;</p>
<p>Lieber Herr Knüwer, sind Sie demnächst PR-Berater? Oder Berater des Deutschen Rates für Public Relations, der gerade einen bescheidenen Beitrag leisten will, um einen bescheidenen Beitrag zu leisten, dass guter Journalismus auch künftig (hier: im Internet) erkennbar bleibt &#8230; PR kann ohne Journalismus nämlich auf Dauer nicht funktionieren &#8211; weder im TV, Print noch mit Blogs. Übrigens sind 99 Prozent dessen, was unsere Agentur veröffentlicht, inhaltlich für Leser relevant bzw. informativ. Vielleicht nicht immer weltbewegend &#8211; für Einzelne und kleinere Zielgruppen aber schon. Themen, an die sich die \&#8221;Qualitäts\&#8221;Journalisten selten heranmachen (können).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-24179</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 23:36:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://indiskretionehrensache.de/?p=2189#comment-24179</guid>
		<description>Ich würde gar nicht von selbst auf die Idee kommen, auf meinem Blog irgendwelche PR-Einflüsse zuzulassen. Damit nehme ich mir ja selbst, was das Bloggen auszeichnet: seine Unabhängigkeit. Wer sowas macht ist doof, und wer andere dazu überredet, ob nun gekennzeichnet oder nicht, der ist auch doof. Warum jetzt der eine doofe dem anderen Doofen irgendwelche moralischen Vorträge hält, wie das hier beschrieben wurde... Gut, dass eine mögliche Motivation dahinter aufgezeigt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde gar nicht von selbst auf die Idee kommen, auf meinem Blog irgendwelche PR-Einflüsse zuzulassen. Damit nehme ich mir ja selbst, was das Bloggen auszeichnet: seine Unabhängigkeit. Wer sowas macht ist doof, und wer andere dazu überredet, ob nun gekennzeichnet oder nicht, der ist auch doof. Warum jetzt der eine doofe dem anderen Doofen irgendwelche moralischen Vorträge hält, wie das hier beschrieben wurde&#8230; Gut, dass eine mögliche Motivation dahinter aufgezeigt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: michael kausch</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-24188</link>
		<dc:creator>michael kausch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 18:41:26 +0000</pubDate>
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		<description>Zwei ziemlich grundsätzliche Dinge gibt es hier zu sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen erlebe ich gerade in jüngster Zeit eine deutliche Verschiebung in Bloghausen: Je mehr sich Unternehmen für die Bloggerei als Kommunikationsinstrument interessieren, desto willfähiger werden auch die Einwohner Bloghausens. Immer mehr Blogger lassen sich von Unternehmen anheuern, um in deren Namen sogenannte Corporate Blogs zu “betreuen”. Von authentischer Kommunikation kann dann nicht mehr die Rede sein. Agenturen kommentieren “verdeckt” Postings im Auftrag ihrer Kunden. Ich bin der festen Überzeugung, dass dies nicht die richtige Weg für eine intelligente unternehmerische Nutzung des Web 2.0 ist. Ich bin noch immer davon überzeugt, dass es die vornehmste Aufgabe einer PR 2.0-Agentur ist ihre Kunden zur kompetenten Kommunikation im Web 2.0 zu befähigen und nicht diese Kommunikation für die Kunden einfach zu übernehmen. Der augenblickliche Trend sieht freilich anders aus. Aber solange Agenturen ihre Kunden unmündig halten wollen oder die Kunden sich gegen Mündigkeit und Verantwortung wehren, wird sich das auch nicht ändern. Dass eine solche delegierte Kommunikation kein Weg ist, um bei den Kunden Glaubwürdigkeit nachhaltig zu sichern, steht auf einem anderen Blatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Zweiten muss zur Ehrenrettung der von Knüfer hier gemaßregelten Journalisten mal gesagt werden, dass es immer seltener die Journalisten sind, die sich “kaufen” lassen, sondern die Verlage. Es ist erst ein paar Tage her, da schickt mir ein deutscher Fachverleger eine Email mit der schönen Anmerkung: “Die Zeiten für Verlage sind härter geworden. Ich habe deshalb meine Redakteure angewiesen, bei ihrer täglichen Arbeit ein wenig mehr Rücksicht auf die Anzeigenpolitik der Unternehmen zu üben. Solange Ihr Kunde (…) unsere Publikationen nicht in seine Media-Planung aufnimmt, solange darf ich Sie bitten die Mitarbeiter der (…) aus Ihrem Verteiler zu nehmen. …” Tatsache ist, dass in vielen Branchen heute zahlreiche Fachverlage vor dem “Aus” stehen. Die deutschen IT-Verlage haben in den vergangenen drei Jahren rund die Hälfte ihres Redaktionsvolumens verloren. Die andere Hälfte wird meistbietend versteigert. An “käuflichen” Journalisten liegt dies zu allerletzt! And by the way: an PR-Agenturen schon gleich gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir macht mein Job wirklich nur solange Spaß, wie es die “Zicken” gibt, von denen Knüwer spricht. Und zwar unter den Journalisten ebenso, wie unter den Bloggern. Eine intelligente Zicke “rumzukriegen” ist doch viel herausfordernder als die Bedienung des “Hurenjournalismus”. Und das klingt jetzt wirklich viel chauvinistischer, als es gemeint ist …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei ziemlich grundsätzliche Dinge gibt es hier zu sagen:</p>
<p>Zum einen erlebe ich gerade in jüngster Zeit eine deutliche Verschiebung in Bloghausen: Je mehr sich Unternehmen für die Bloggerei als Kommunikationsinstrument interessieren, desto willfähiger werden auch die Einwohner Bloghausens. Immer mehr Blogger lassen sich von Unternehmen anheuern, um in deren Namen sogenannte Corporate Blogs zu “betreuen”. Von authentischer Kommunikation kann dann nicht mehr die Rede sein. Agenturen kommentieren “verdeckt” Postings im Auftrag ihrer Kunden. Ich bin der festen Überzeugung, dass dies nicht die richtige Weg für eine intelligente unternehmerische Nutzung des Web 2.0 ist. Ich bin noch immer davon überzeugt, dass es die vornehmste Aufgabe einer PR 2.0-Agentur ist ihre Kunden zur kompetenten Kommunikation im Web 2.0 zu befähigen und nicht diese Kommunikation für die Kunden einfach zu übernehmen. Der augenblickliche Trend sieht freilich anders aus. Aber solange Agenturen ihre Kunden unmündig halten wollen oder die Kunden sich gegen Mündigkeit und Verantwortung wehren, wird sich das auch nicht ändern. Dass eine solche delegierte Kommunikation kein Weg ist, um bei den Kunden Glaubwürdigkeit nachhaltig zu sichern, steht auf einem anderen Blatt.</p>
<p>Zum Zweiten muss zur Ehrenrettung der von Knüfer hier gemaßregelten Journalisten mal gesagt werden, dass es immer seltener die Journalisten sind, die sich “kaufen” lassen, sondern die Verlage. Es ist erst ein paar Tage her, da schickt mir ein deutscher Fachverleger eine Email mit der schönen Anmerkung: “Die Zeiten für Verlage sind härter geworden. Ich habe deshalb meine Redakteure angewiesen, bei ihrer täglichen Arbeit ein wenig mehr Rücksicht auf die Anzeigenpolitik der Unternehmen zu üben. Solange Ihr Kunde (…) unsere Publikationen nicht in seine Media-Planung aufnimmt, solange darf ich Sie bitten die Mitarbeiter der (…) aus Ihrem Verteiler zu nehmen. …” Tatsache ist, dass in vielen Branchen heute zahlreiche Fachverlage vor dem “Aus” stehen. Die deutschen IT-Verlage haben in den vergangenen drei Jahren rund die Hälfte ihres Redaktionsvolumens verloren. Die andere Hälfte wird meistbietend versteigert. An “käuflichen” Journalisten liegt dies zu allerletzt! And by the way: an PR-Agenturen schon gleich gar nicht.</p>
<p>Mir macht mein Job wirklich nur solange Spaß, wie es die “Zicken” gibt, von denen Knüwer spricht. Und zwar unter den Journalisten ebenso, wie unter den Bloggern. Eine intelligente Zicke “rumzukriegen” ist doch viel herausfordernder als die Bedienung des “Hurenjournalismus”. Und das klingt jetzt wirklich viel chauvinistischer, als es gemeint ist …</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-24206</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 17:27:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://indiskretionehrensache.de/?p=2189#comment-24206</guid>
		<description>@ belbix: Solche Blogs gibt\&#039;s genug, sie werden nur nicht gelesen - das ist ihr Dilemma. Bei den Public Relations kommt es nicht SEO-mäßig auf die Klicks an, sondern auf die geistige Ankunft in den Köpfen. Noch anders ausgedrückt: Wer isst schon gern Tofu?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ belbix: Solche Blogs gibt\&#8217;s genug, sie werden nur nicht gelesen &#8211; das ist ihr Dilemma. Bei den Public Relations kommt es nicht SEO-mäßig auf die Klicks an, sondern auf die geistige Ankunft in den Köpfen. Noch anders ausgedrückt: Wer isst schon gern Tofu?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chat Atkins</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-24207</link>
		<dc:creator>Chat Atkins</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 17:24:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://indiskretionehrensache.de/?p=2189#comment-24207</guid>
		<description>@ Wittkewitz: Wenn\&#039;s doch mit Stiftungen nur getan wäre. Oft habe ich das Gefühl, die Public Relations haben längst die Köpfe verseucht. Unbemerkt vom jeweiligen Kopfträger ... was nicht unbedingt für mehr Helligkeit in solchen Redaktionen sorgt. Wohl aber für schwindende Zustimmung, der Focus verlor soeben satte 22 Prozent an verkaufter Auflage, las ich gerade bei \&#039;meedia\&#039;. Diese Zahl hat mit der so oft entschuldigend vorgeschobenen \&#039;Anzeigenkrise\&#039; rein gar nichts zu tun, das sind schlicht Leser, die nicht mehr kauften ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten Zustimmung: Das TV dürfen wir natürlich nicht vergessen, wo oft die Liste der eingeladenen Gäste einem INSM-Veteranentreffen mit einem einzigen Alibi-Kontrahenten gleicht - und das auch nur wegen der Ausgewogenheit und dem Programmauftrag. Hier könnte vielleicht der Disclaimer durch ein T-Shirt oder Base-Cap erfolgen, auf dem jeder Talking Head das Logo seines Hauptsponsors zu tragen hätte ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wittkewitz: Wenn\&#8217;s doch mit Stiftungen nur getan wäre. Oft habe ich das Gefühl, die Public Relations haben längst die Köpfe verseucht. Unbemerkt vom jeweiligen Kopfträger &#8230; was nicht unbedingt für mehr Helligkeit in solchen Redaktionen sorgt. Wohl aber für schwindende Zustimmung, der Focus verlor soeben satte 22 Prozent an verkaufter Auflage, las ich gerade bei \&#8217;meedia\&#8217;. Diese Zahl hat mit der so oft entschuldigend vorgeschobenen \&#8217;Anzeigenkrise\&#8217; rein gar nichts zu tun, das sind schlicht Leser, die nicht mehr kauften &#8230;</p>
<p>Ansonsten Zustimmung: Das TV dürfen wir natürlich nicht vergessen, wo oft die Liste der eingeladenen Gäste einem INSM-Veteranentreffen mit einem einzigen Alibi-Kontrahenten gleicht &#8211; und das auch nur wegen der Ausgewogenheit und dem Programmauftrag. Hier könnte vielleicht der Disclaimer durch ein T-Shirt oder Base-Cap erfolgen, auf dem jeder Talking Head das Logo seines Hauptsponsors zu tragen hätte &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: belbix</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/10/Was-die-Gesellschaft-Public-Relations-Agenturen-gerne-mal-verschweigt/comment-page-1/#comment-24180</link>
		<dc:creator>belbix</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 17:14:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://indiskretionehrensache.de/?p=2189#comment-24180</guid>
		<description>Warum sollten PR-Agenturen Blogger bestechen damit sie über irgendetwas positiv berichten. Es wäre doch viel billiger wenn sich PR- oder auch Consulting-Agenturen sich schlicht weg für ein paar Cent im Monat selbst ein Blog aufbauen. Die Texte schreiben dann Praktikanten, Studenten oder Teilzeitkräfte für ebenso wenig Geld. Das ganze nennt man dann PR-Beratung oder aber auch Suchmaschinen-Optimierung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollten PR-Agenturen Blogger bestechen damit sie über irgendetwas positiv berichten. Es wäre doch viel billiger wenn sich PR- oder auch Consulting-Agenturen sich schlicht weg für ein paar Cent im Monat selbst ein Blog aufbauen. Die Texte schreiben dann Praktikanten, Studenten oder Teilzeitkräfte für ebenso wenig Geld. Das ganze nennt man dann PR-Beratung oder aber auch Suchmaschinen-Optimierung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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