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	<title>Kommentare zu: Die Rieplsche Fata Morgana</title>
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	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
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		<title>Von: Gründe für eine Zukunft der Zeitung</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-26392</link>
		<dc:creator>Gründe für eine Zukunft der Zeitung</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 12:40:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Rieplsche Fata Morgana. Aus einer Dissertation über Nachrichtentechnik des Altertums, die im Jahr 1913 verfasst wurde, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Rieplsche Fata Morgana. Aus einer Dissertation über Nachrichtentechnik des Altertums, die im Jahr 1913 verfasst wurde, [...]</p>
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		<title>Von: Karl</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-23792</link>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2009 10:15:30 +0000</pubDate>
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		<description>John Dean, das ist eine oft wiederholte, aber trotzdem nicht wirklich durchdachte Behauptung :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wir wissen nicht, wieviele Quipu-Schnüre es im Laufe der Geschichte gegeben hat, und so können wir auch nicht sagen, wie lange eine Quipu-Schnur im Durchschnitt gehalten hat. Nur weil wir heute noch 500 Jahre alte Schnüre finden und einige Knoten davon noch erkennbar sind, heißt es noch nicht, dass die zu erwartende Haltbarkeit 500 Jahre beträgt - feuchte Lagerung garantiert z.B. ein vorzeitiges Schimmeln und ständiges Hin- und Herräumen einen baldigen Zerfall der Fasern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Das gilt dementsprechend auch für Zeitungspapier. Unter idealen Lagerungsbedingungen kann Zeitungspapier sehr lange, länger als 100 Jahre, bestehen, einmal richtig nass geworden, ist es unbrauchbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Das Besondere an DVDs und USB-Sticks ist nicht deren Haltbarkeit, sondern deren gigantische Kapazität. Wenn wir den Inhalt einer einzigen DVD in Quipu-Schnüre knoten wollten, brauchten wir Seile von 1000 km Länge. Jetzt versuch du mal, 1000 km Seil irgendwo so zu lagern, dass sie auch nur 20 Jahre unbeschädigt bleiben! Denk allein schon an den Brandschutz, der dafür notwendig ist oder an die Sicherung gegen eindringende Feuchtigkeit. Wenn wir also die Haltbarkeit von Quipu-Schnur und DVD einander gegenüberstellen, dann sollten wir fair sein: Die vielleicht 100 Zeichen, die man auf einer Quipu-Schnur mit dem gleichen Platzbedarf einer DVD speichern kann, die kann ich vermutlich auch nach 500 Jahren von den Resten einer wiedergefundenen DVD lesen, und sei es nur der Aufdruck auf der Scheibe!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>John Dean, das ist eine oft wiederholte, aber trotzdem nicht wirklich durchdachte Behauptung <img src='http://www.indiskretionehrensache.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>1. Wir wissen nicht, wieviele Quipu-Schnüre es im Laufe der Geschichte gegeben hat, und so können wir auch nicht sagen, wie lange eine Quipu-Schnur im Durchschnitt gehalten hat. Nur weil wir heute noch 500 Jahre alte Schnüre finden und einige Knoten davon noch erkennbar sind, heißt es noch nicht, dass die zu erwartende Haltbarkeit 500 Jahre beträgt &#8211; feuchte Lagerung garantiert z.B. ein vorzeitiges Schimmeln und ständiges Hin- und Herräumen einen baldigen Zerfall der Fasern.</p>
<p>2. Das gilt dementsprechend auch für Zeitungspapier. Unter idealen Lagerungsbedingungen kann Zeitungspapier sehr lange, länger als 100 Jahre, bestehen, einmal richtig nass geworden, ist es unbrauchbar.</p>
<p>3. Das Besondere an DVDs und USB-Sticks ist nicht deren Haltbarkeit, sondern deren gigantische Kapazität. Wenn wir den Inhalt einer einzigen DVD in Quipu-Schnüre knoten wollten, brauchten wir Seile von 1000 km Länge. Jetzt versuch du mal, 1000 km Seil irgendwo so zu lagern, dass sie auch nur 20 Jahre unbeschädigt bleiben! Denk allein schon an den Brandschutz, der dafür notwendig ist oder an die Sicherung gegen eindringende Feuchtigkeit. Wenn wir also die Haltbarkeit von Quipu-Schnur und DVD einander gegenüberstellen, dann sollten wir fair sein: Die vielleicht 100 Zeichen, die man auf einer Quipu-Schnur mit dem gleichen Platzbedarf einer DVD speichern kann, die kann ich vermutlich auch nach 500 Jahren von den Resten einer wiedergefundenen DVD lesen, und sei es nur der Aufdruck auf der Scheibe!</p>
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		<title>Von: Martin Oetting</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-23782</link>
		<dc:creator>Martin Oetting</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 22:33:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe die Debatte um Medien und ihren Ersatz zur heutigen Zeit nicht so recht. Ich sehe niemanden, der wirklich Medien ersetzt. Bewegtbild, Foto, geschriebener Text und gesprochenes Wort erfreuen sich doch weiterhin geradezu erstaunlicher Beliebtheit. Nur der Zugang zu Systemen, die das massenhafte Verbreiten dieser Medien erlauben, ändert sich - verlagert sich grade dorthin, wo es alte Zugangsbeschränkungen nicht mehr gibt. Es werden also keine Medien ersetzt, sondern es gehen nur alte Hoheiten über die Verteilungsmacht veloren. Das ist für jene, die sie besitzen/besaßen, natürlich sehr unangenehm. Sie heißen Döpfner oder Burda und beschwören nun eine Medienkrise, damit man ihnen zu Hilfe eile. In Wahrheit sehe ich aber erstmal nur eine Krise der Konzerne, die sich vorher aufgrund der Markteintrittsbarrieren in ihrem Medienmarkt fettfressen konnten. Ich bin gar nicht sicher, ob es überhaupt eine Medienkrise gibt. Wenn man sieht, was Medien beispielsweise im Fall der Polizeigewalt bei der Demo in Berlin am Wochenende heute leisten können (in diesem Fall insbesondere Film), dann ist das alles andere als Krise. Wie gesagt - Krise wenn überhazpt, dann nur bei den Verwertungsmechanismen. Aber nicht bei den Medien selbst. Klar - die Frage ist, wer wir für gute Inhalte bezahlt. Damit sich die Schreibenden auch den Gang in die Bibliothek leisten können (da, wo es wirklich notwendig erscheint). Aber ich bin sicher, dass es dafür Antworten geben wird. Es wird ja künftig nicht mehr ansatzweise so viel Geld für die Medien gebraucht wie bislang, als man die Konzerne davon mittragen musste. [Ja, mir ist klar, dass ich hier eine etwas enge Mediendefinition verwende. Aber erscheint mir hilfreich, des Arguments wegen.]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe die Debatte um Medien und ihren Ersatz zur heutigen Zeit nicht so recht. Ich sehe niemanden, der wirklich Medien ersetzt. Bewegtbild, Foto, geschriebener Text und gesprochenes Wort erfreuen sich doch weiterhin geradezu erstaunlicher Beliebtheit. Nur der Zugang zu Systemen, die das massenhafte Verbreiten dieser Medien erlauben, ändert sich &#8211; verlagert sich grade dorthin, wo es alte Zugangsbeschränkungen nicht mehr gibt. Es werden also keine Medien ersetzt, sondern es gehen nur alte Hoheiten über die Verteilungsmacht veloren. Das ist für jene, die sie besitzen/besaßen, natürlich sehr unangenehm. Sie heißen Döpfner oder Burda und beschwören nun eine Medienkrise, damit man ihnen zu Hilfe eile. In Wahrheit sehe ich aber erstmal nur eine Krise der Konzerne, die sich vorher aufgrund der Markteintrittsbarrieren in ihrem Medienmarkt fettfressen konnten. Ich bin gar nicht sicher, ob es überhaupt eine Medienkrise gibt. Wenn man sieht, was Medien beispielsweise im Fall der Polizeigewalt bei der Demo in Berlin am Wochenende heute leisten können (in diesem Fall insbesondere Film), dann ist das alles andere als Krise. Wie gesagt &#8211; Krise wenn überhazpt, dann nur bei den Verwertungsmechanismen. Aber nicht bei den Medien selbst. Klar &#8211; die Frage ist, wer wir für gute Inhalte bezahlt. Damit sich die Schreibenden auch den Gang in die Bibliothek leisten können (da, wo es wirklich notwendig erscheint). Aber ich bin sicher, dass es dafür Antworten geben wird. Es wird ja künftig nicht mehr ansatzweise so viel Geld für die Medien gebraucht wie bislang, als man die Konzerne davon mittragen musste. [Ja, mir ist klar, dass ich hier eine etwas enge Mediendefinition verwende. Aber erscheint mir hilfreich, des Arguments wegen.]</p>
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		<title>Von: Thomas Knüwer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-23783</link>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 15:17:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Lesenhilft: Hätte ich einen kompletten Artikel über das Nachrichtenwesen der Antike schreiben wollen, hätten Sie Recht. Hier aber geht es allein um das angebliche Gesetz, das keines ist (was übrigens keinesfalls Herrn Riepl anzulasten ist - der kann für die ganze Sache gar nichts).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lesenhilft: Hätte ich einen kompletten Artikel über das Nachrichtenwesen der Antike schreiben wollen, hätten Sie Recht. Hier aber geht es allein um das angebliche Gesetz, das keines ist (was übrigens keinesfalls Herrn Riepl anzulasten ist &#8211; der kann für die ganze Sache gar nichts).</p>
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	<item>
		<title>Von: Lesenhilft</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-23791</link>
		<dc:creator>Lesenhilft</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 14:33:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas Knüwer, dennoch bleibt es erstaunlich, dass Sie einen Artikel über etwas schreiben, das Sie nicht kennen und dann, wenn man Sie darauf hinweist, dass Sie das Werk hätten lesen können, sagen, der Aufwand, in eine Bibliothek zu gehen, sei Ihnen zu groß gewesen. Das ist keine Art, journalistisch zu recherchieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas Knüwer, dennoch bleibt es erstaunlich, dass Sie einen Artikel über etwas schreiben, das Sie nicht kennen und dann, wenn man Sie darauf hinweist, dass Sie das Werk hätten lesen können, sagen, der Aufwand, in eine Bibliothek zu gehen, sei Ihnen zu groß gewesen. Das ist keine Art, journalistisch zu recherchieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Knüwer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-23784</link>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 13:44:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Lesenhilft: Ich wäge Aufwand und Ertrag ab. Und es ist absehbar, dass die Dissertation nicht weiter zum Gewinn beiträgt, will man sich um moderne Medien kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank PalimPalim kann ich ja nun auch sagen, dass dies stimmt. Die Arbeit von Riepl ist sicherlich ein gutes Werk für alle, die sich für das Nachrichtenwesen im römischen Reich interessieren. Die Schlussfolgerungen, die angeblich die Medienwelt unserer Tage betreffen, befinden sich aber nur in der Einleitung. Erstaunlich, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens endet das gesamte Werk mit dem Abgesang eine Variante des Journalismus: \&quot;Man kann den Kriegsberichterstatter von nun ab zu den Erscheinungen der Vergangenheit rechnen.\&quot; Riepl hat anscheinend nicht immer Recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Lesenhilft: Ich wäge Aufwand und Ertrag ab. Und es ist absehbar, dass die Dissertation nicht weiter zum Gewinn beiträgt, will man sich um moderne Medien kümmern.</p>
<p>Dank PalimPalim kann ich ja nun auch sagen, dass dies stimmt. Die Arbeit von Riepl ist sicherlich ein gutes Werk für alle, die sich für das Nachrichtenwesen im römischen Reich interessieren. Die Schlussfolgerungen, die angeblich die Medienwelt unserer Tage betreffen, befinden sich aber nur in der Einleitung. Erstaunlich, nicht wahr?</p>
<p>Übrigens endet das gesamte Werk mit dem Abgesang eine Variante des Journalismus: \&#8221;Man kann den Kriegsberichterstatter von nun ab zu den Erscheinungen der Vergangenheit rechnen.\&#8221; Riepl hat anscheinend nicht immer Recht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lesenhilft</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-23807</link>
		<dc:creator>Lesenhilft</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 11:53:27 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas Knüwer, ist das Ihr Ernst? Weil es mit Mühe und Zeit verbunden gewesen wäre, das Buch zu lesen, über das Sie schreiben wollten, haben Sie es gelassen und trotzdem darüber geschrieben? Nennen Sie das Recherche? Ist das das, was Sie unter Qualität im Online-Journalismus verstehen? Machen Sie das bei allen Dingen, über die Sie berichten und die Sie kommentieren? Nach dem Motto: Was nicht online steht, existiert nicht? Äußern tue ich mich aber trotzdem? Gut, dass es noch Holzmedien gibt, wo Mitarbeiter, die sich so verhalten, keine Chance haben, an prominenter Stelle zu schreiben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas Knüwer, ist das Ihr Ernst? Weil es mit Mühe und Zeit verbunden gewesen wäre, das Buch zu lesen, über das Sie schreiben wollten, haben Sie es gelassen und trotzdem darüber geschrieben? Nennen Sie das Recherche? Ist das das, was Sie unter Qualität im Online-Journalismus verstehen? Machen Sie das bei allen Dingen, über die Sie berichten und die Sie kommentieren? Nach dem Motto: Was nicht online steht, existiert nicht? Äußern tue ich mich aber trotzdem? Gut, dass es noch Holzmedien gibt, wo Mitarbeiter, die sich so verhalten, keine Chance haben, an prominenter Stelle zu schreiben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Knüwer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-23808</link>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:45:31 +0000</pubDate>
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		<description>@Johnny B.: Die Frage, was ein Medium ist, ist im Fall des Internet interessant. Ich sehe es als Meta-Medium, was dann bezogen auf Ihre Kritik die Frage eröffnet, ob ein Meta-Medium auch ein Medium ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben vollkommen natürlich Recht: Das Internet löst nicht die Verbreitung von Information über Druckschrift ab. Es könnte aber die täglich auf Papier aufgebrachte Druckschrift mit der Nachrichtenlage des Tages ablösen. Was Riepl betrifft, stellt sich die Frage, ob er diesen Produktionsweg als \&quot;einfachste Mittel Form und Methode\&quot; eingeordnet hätte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Johnny B.: Die Frage, was ein Medium ist, ist im Fall des Internet interessant. Ich sehe es als Meta-Medium, was dann bezogen auf Ihre Kritik die Frage eröffnet, ob ein Meta-Medium auch ein Medium ist.</p>
<p>Sie haben vollkommen natürlich Recht: Das Internet löst nicht die Verbreitung von Information über Druckschrift ab. Es könnte aber die täglich auf Papier aufgebrachte Druckschrift mit der Nachrichtenlage des Tages ablösen. Was Riepl betrifft, stellt sich die Frage, ob er diesen Produktionsweg als \&#8221;einfachste Mittel Form und Methode\&#8221; eingeordnet hätte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Knüwer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-23803</link>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 09:42:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Schillig: Tja, das ist natürlich eine schöne Lebensart. Sich erheben aus seinem Stuhl, sich in die Uni-Bibliothek einarbeiten, sich anmelden, so man nicht einige Tage mit der Lektüre verbringen will, oder das Buch kopieren. Das ist ruhig und schön und es wäre toll, wenn unsere Welt noch so wäre. So ist sie aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@PalimPalim: Deshalb danke für den Hinweis. Aber: Ist das nicht eigentlich eine Raubkopie? Ist Riepl vor 1939 gestorben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Schillig: Tja, das ist natürlich eine schöne Lebensart. Sich erheben aus seinem Stuhl, sich in die Uni-Bibliothek einarbeiten, sich anmelden, so man nicht einige Tage mit der Lektüre verbringen will, oder das Buch kopieren. Das ist ruhig und schön und es wäre toll, wenn unsere Welt noch so wäre. So ist sie aber nicht.</p>
<p>@PalimPalim: Deshalb danke für den Hinweis. Aber: Ist das nicht eigentlich eine Raubkopie? Ist Riepl vor 1939 gestorben?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Schillij</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/09/die-rieplsche-fata-morgana/comment-page-1/#comment-23798</link>
		<dc:creator>Schillij</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 21:35:43 +0000</pubDate>
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		<description>\&quot;Irgendwie wäre es also nicht ganz so dumm, mal eine Dissertation aus dem Jahr 1913 einsehen zu können, die niemand mehr drucken mag.\&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guter Mann, erheben Sie sich aus Ihrem Stuhl und gehen mal in die Bibliothek. Das Buch gibts auch in Düsseldorf: Universitätsbibliothek, sowie in den Seminarbibliotheken von Geschichtswissenschaft und Klassischer Philologie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>\&#8221;Irgendwie wäre es also nicht ganz so dumm, mal eine Dissertation aus dem Jahr 1913 einsehen zu können, die niemand mehr drucken mag.\&#8221;</p>
<p>Guter Mann, erheben Sie sich aus Ihrem Stuhl und gehen mal in die Bibliothek. Das Buch gibts auch in Düsseldorf: Universitätsbibliothek, sowie in den Seminarbibliotheken von Geschichtswissenschaft und Klassischer Philologie.</p>
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