Ein Versuch über die Ökonomie journalistischer Inhalte
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10. August 2009

Verwirrung vor dem Spiegel

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Samstag, 14.38 Uhr
Heiko Hebig twittert: „spiegel titelt am montag: „netz ohne gesetz“ #oha #zensursula“
Reflex setzt ein: „Spiegel“-Titel über Internet – könnte schlimme werden. Wird wahrscheinlich schlimm.

Sonntag Nachmittag
Großstädter haben den „Spiegel“ bereits. Mehrere Twitter-Meldungen über Verwirrung angesichts der Lektüre.

Montag, 9.15 Uhr
Habe den „Spiegel“ vor mir. Respekt dafür, dass Eboy das Titelcover machen durfte. Beginne zu lesen.

Montag, 9.40 Uhr
Bin mir sicher: Nach Morgenkonferenz und zusätzlicher Kaffeezufuhr wird es mir gelingen zu erfahren, was mir die Redaktion mit dem Stück sagen will.

Montag, 11.15 Uhr
Tausend Fragen rasen nach wiederholter Lektüre durch meinen Kopf. Die wichtigste lautet: „HÄH?“

Nachtrag: Montag 17.01
Der „Spiegel“ erklärt Kinderpornographie zum rein virtuellen Thema – in der realen Welt gibt es die nicht:

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