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	<title>Kommentare zu: Produktjournalismus vs. Prozessjournalismus</title>
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	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
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		<title>Von: Google, warum immer Google?</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-24527</link>
		<dc:creator>Google, warum immer Google?</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 20:08:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eines aber, und es wurde erst heute publik ärgert mich maßlos. Weil es schon wieder Google ist, das eine neue Idee in die Diskussion um die Zukunft des Journalismus wirft. Diesmal geht es um die Frage, wie sich journalistische Artikel verändern müssen, wenn sich die Nachrichtenlage dreht. Dieses Thema hatte ich mir mal im Juni von der Seele geschrieben. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eines aber, und es wurde erst heute publik ärgert mich maßlos. Weil es schon wieder Google ist, das eine neue Idee in die Diskussion um die Zukunft des Journalismus wirft. Diesmal geht es um die Frage, wie sich journalistische Artikel verändern müssen, wenn sich die Nachrichtenlage dreht. Dieses Thema hatte ich mir mal im Juni von der Seele geschrieben. [...]</p>
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		<title>Von: Sascha Stoltenow</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-22684</link>
		<dc:creator>Sascha Stoltenow</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 09:13:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin überzeugt, dass es möglich ist, diesen (vermeintlichen) Konflikt zu lösen. Das zentrale Stichwort dazu ist Autorenschaft. Wer schreibt, muss bereit sein, die Verantwortung für das Geschriebene zu übernehmen. Kann er oder sie es nicht unterschreiben, weil es hearsay ist, sollte es nicht geschrieben oder aber deutlich markiert werden. Und das gilt für Journalisten wie Berufskommunikatoren gleichermaßen, die durch ein gemeinsames Qualitätsverständnis auch die Trennlinie zu beliebigem Geschreibsel markeiren können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin überzeugt, dass es möglich ist, diesen (vermeintlichen) Konflikt zu lösen. Das zentrale Stichwort dazu ist Autorenschaft. Wer schreibt, muss bereit sein, die Verantwortung für das Geschriebene zu übernehmen. Kann er oder sie es nicht unterschreiben, weil es hearsay ist, sollte es nicht geschrieben oder aber deutlich markiert werden. Und das gilt für Journalisten wie Berufskommunikatoren gleichermaßen, die durch ein gemeinsames Qualitätsverständnis auch die Trennlinie zu beliebigem Geschreibsel markeiren können.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Kappes</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-22683</link>
		<dc:creator>Christoph Kappes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 10:56:45 +0000</pubDate>
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		<description>Mit dem Problem der \&quot;schnell drehenden Nachrichtenlage\&quot; habe ich mich im Rahmen eines Verlagsprojektes beschäftigt. Für Top-Themen wie \&quot;Hessen-SPD/Ypsilanti\&quot; entstehen in der Tat innerhalb von 40 Tagen 30 Artikel, obwohl es sich um eine einzige Story handelt.&lt;br /&gt;
Für alle Lesergruppen unbefriedigend: die täglichen Leser benötigen verlinkte, alte Artikel idR nicht. Den gelegentlichen Lesern kann ein \&quot;Zwischenstück\&quot; fehlen, wenn der jüngste Artikel die Vergangenheit nur sehr knapp zusammenfasst. Der einmalige Leser wird nur Teile der \&quot;inneren Dramaturgie\&quot; verstehen.&lt;br /&gt;
Maschinell sehe ich keine Lösung, auch mit semantischen Verfahren nicht. Löschen von Artikeln ist auch nicht gangbar.&lt;br /&gt;
Lösungen könnten sein:&lt;br /&gt;
- nachträgliche Priorisierung von Nachrichten (iSv. \&quot;Meilenstein\&quot;)&lt;br /&gt;
- Eine gesonderte Box enthält bei Top-Stories eine Zusammenfassung der Entwicklung der Nachrichtenlage (iSv. \&quot;Was ist vorher passiert?\&quot;)&lt;br /&gt;
Das ist natuerlich Aufwand, aber fuer den Leser allemal besser als künstlich herbeigeführte News-Rotation, die nur der Trafficsteigerung dient. Hier sollte mal der eine oder andere Umdenken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Problem der \&#8221;schnell drehenden Nachrichtenlage\&#8221; habe ich mich im Rahmen eines Verlagsprojektes beschäftigt. Für Top-Themen wie \&#8221;Hessen-SPD/Ypsilanti\&#8221; entstehen in der Tat innerhalb von 40 Tagen 30 Artikel, obwohl es sich um eine einzige Story handelt.<br />
Für alle Lesergruppen unbefriedigend: die täglichen Leser benötigen verlinkte, alte Artikel idR nicht. Den gelegentlichen Lesern kann ein \&#8221;Zwischenstück\&#8221; fehlen, wenn der jüngste Artikel die Vergangenheit nur sehr knapp zusammenfasst. Der einmalige Leser wird nur Teile der \&#8221;inneren Dramaturgie\&#8221; verstehen.<br />
Maschinell sehe ich keine Lösung, auch mit semantischen Verfahren nicht. Löschen von Artikeln ist auch nicht gangbar.<br />
Lösungen könnten sein:<br />
- nachträgliche Priorisierung von Nachrichten (iSv. \&#8221;Meilenstein\&#8221;)<br />
- Eine gesonderte Box enthält bei Top-Stories eine Zusammenfassung der Entwicklung der Nachrichtenlage (iSv. \&#8221;Was ist vorher passiert?\&#8221;)<br />
Das ist natuerlich Aufwand, aber fuer den Leser allemal besser als künstlich herbeigeführte News-Rotation, die nur der Trafficsteigerung dient. Hier sollte mal der eine oder andere Umdenken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Axel Pabst</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-22677</link>
		<dc:creator>Axel Pabst</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 12:15:49 +0000</pubDate>
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		<description>Wie sieht es denn mit dem guten alten Aufbau eines Artikels aus (Überschrift, Hauptinfo, Einleitung, Mittelteil, Schluss). es soll ja durchaus Journalisten geben, die so etwas noch können. Aber was geschieht, wenn hier ständig oder punktuell Ergänzungen vorgenommen werden? Leidet die Dramaturgie?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht es denn mit dem guten alten Aufbau eines Artikels aus (Überschrift, Hauptinfo, Einleitung, Mittelteil, Schluss). es soll ja durchaus Journalisten geben, die so etwas noch können. Aber was geschieht, wenn hier ständig oder punktuell Ergänzungen vorgenommen werden? Leidet die Dramaturgie?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-22676</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 19:25:49 +0000</pubDate>
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		<description>Memo an mich: erst verlinkte Artikel lesen, dann Rundumschlag. Es ging offenbar ja um die Twitter-Apple-Geschichte :).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Memo an mich: erst verlinkte Artikel lesen, dann Rundumschlag. Es ging offenbar ja um die Twitter-Apple-Geschichte <img src='http://www.indiskretionehrensache.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Patrick</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-22675</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 19:05:57 +0000</pubDate>
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		<description>Techcrunch ist allerdings schon öfters negativ aufgefallen.&lt;br /&gt;
Da wird jeder Quatsch verzapft, auch wenn er offensichtlich Unfug ist, ergo unplausibel - aber natürlich spektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beispiel sei nur das Gerücht genannt, dass Apple Twitter kaufen wolle.&lt;br /&gt;
Wurde von Techcrunch lanciert. Nicht selten kann man sogar unterstellen, dass Arrington sich manche Scoops selbst ausdenkt und auf anonyme Quellen beruft.&lt;br /&gt;
Oder er nimmt bewusst in Kauf, Informationen von Spinnern zu posten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte es nicht grundsätzlich für falsch, Geschichten über zweifelhafte Gerüchte zu bringen. Dann müssen diese aber auch ausgewogen sein und deutlich darlegen, warum das Gerücht sehr wahrscheinlich falsch ist.&lt;br /&gt;
Stattdessen sind solche Geschichten oft ganz gegenteilig aufgemacht und erwähnen die offensichtlichen Zweifel nicht einmal. Spektakulär klickt sich halt gut und der Leser vergisst schnell, ist das tägliche Grundrauschen eh schon gewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte auch schon Hinweise im Posteingang, die in meinem Sektor klitzekleine Scoops gewesen wären, absolut plausibel waren und sich im Nachhinein als wahr herausstellten. Pech, mit nur einem Hinweis ist das Risiko zu hoch, wenn man keine weiteren Belege findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Arrington-Journalismus: &lt;a href=&quot;http://www.john-zhu.com/blog/2009/06/07/gawker-techcrunchs-apple-twitter-coverage/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.john-zhu.com/blog/2009/06/07/gawker-techcrunchs-apple-twitter-coverage/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte grundsätzlich wenig davon, Geschichten so unausgegoren zu publizieren, dass es hochwahrscheinlich ist, dass sie korrigiert werden müssen. &lt;br /&gt;
Oft wird an Tag a) eine Behauptung von der Quelle x gebracht, am Tag b) das Dementi des Betroffenen y. Das ist unsäglich. Wer bei solchen Sachen nicht einmal zum Telefon greifen kann, um das Statement von y sofort einzuholen und einzubauen, der hat seinen Beruf verfehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst die dpa macht mittlerweile ja in Gerüchten…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Techcrunch ist allerdings schon öfters negativ aufgefallen.<br />
Da wird jeder Quatsch verzapft, auch wenn er offensichtlich Unfug ist, ergo unplausibel &#8211; aber natürlich spektakulär.</p>
<p>Als Beispiel sei nur das Gerücht genannt, dass Apple Twitter kaufen wolle.<br />
Wurde von Techcrunch lanciert. Nicht selten kann man sogar unterstellen, dass Arrington sich manche Scoops selbst ausdenkt und auf anonyme Quellen beruft.<br />
Oder er nimmt bewusst in Kauf, Informationen von Spinnern zu posten.</p>
<p>Ich halte es nicht grundsätzlich für falsch, Geschichten über zweifelhafte Gerüchte zu bringen. Dann müssen diese aber auch ausgewogen sein und deutlich darlegen, warum das Gerücht sehr wahrscheinlich falsch ist.<br />
Stattdessen sind solche Geschichten oft ganz gegenteilig aufgemacht und erwähnen die offensichtlichen Zweifel nicht einmal. Spektakulär klickt sich halt gut und der Leser vergisst schnell, ist das tägliche Grundrauschen eh schon gewohnt.</p>
<p>Ich hatte auch schon Hinweise im Posteingang, die in meinem Sektor klitzekleine Scoops gewesen wären, absolut plausibel waren und sich im Nachhinein als wahr herausstellten. Pech, mit nur einem Hinweis ist das Risiko zu hoch, wenn man keine weiteren Belege findet.</p>
<p>Über den Arrington-Journalismus: <a href="http://www.john-zhu.com/blog/2009/06/07/gawker-techcrunchs-apple-twitter-coverage/" rel="nofollow">http://www.john-zhu.com/blog/2009/06/07/gawker-techcrunchs-apple-twitter-coverage/</a></p>
<p>Ich halte grundsätzlich wenig davon, Geschichten so unausgegoren zu publizieren, dass es hochwahrscheinlich ist, dass sie korrigiert werden müssen. <br />
Oft wird an Tag a) eine Behauptung von der Quelle x gebracht, am Tag b) das Dementi des Betroffenen y. Das ist unsäglich. Wer bei solchen Sachen nicht einmal zum Telefon greifen kann, um das Statement von y sofort einzuholen und einzubauen, der hat seinen Beruf verfehlt.</p>
<p>Aber selbst die dpa macht mittlerweile ja in Gerüchten…</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk Becker</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-22674</link>
		<dc:creator>Dirk Becker</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 12:17:34 +0000</pubDate>
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		<description>Die Entscheidung, wann ein neuer Artikel und wann ein alter Bearbeitet werden muss, kann wohl nur von Fall zu Fall entschieden werden und hängt davon ab, ob eine Nachricht schlicht fehlerhaft ist oder nur ergänzt, und dann in welchem Umfang, sie ergänzt werden muss. &lt;br /&gt;
Wenn man sich entschließt neue Artikel zu verfassen, wäre es ja möglich mit Pingbacks (oder Pingforward?) zu arbeiten. Der neue Artikel setzt einen Link auf jenen Artikel auf den er sich bezieht. Der alte Artikel bietet dann eine Auswahl von Texten (per Link) am Anfang des Artikels an, die auf neuer Entwicklungen hinweisen. Das Ganze liese sich (mit gängigen Techniken wie PHP) aus so realisieren, das eine Folge von Texten entsteht und der Journalist nur auf die ursprüngliche Nachricht verweisen muss. Dann blieben alte Texte erhalten, neue könnten angelegt werden, der Leser auf dem Laufenden gehalten und wenn man das System formal genug anlegt, lassen sich damit auch Feeds füttern.  &lt;br /&gt;
Oder war die Antwort jetzt zu technisch und die Frage eher auf den Journalisten fokussiert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung, wann ein neuer Artikel und wann ein alter Bearbeitet werden muss, kann wohl nur von Fall zu Fall entschieden werden und hängt davon ab, ob eine Nachricht schlicht fehlerhaft ist oder nur ergänzt, und dann in welchem Umfang, sie ergänzt werden muss. <br />
Wenn man sich entschließt neue Artikel zu verfassen, wäre es ja möglich mit Pingbacks (oder Pingforward?) zu arbeiten. Der neue Artikel setzt einen Link auf jenen Artikel auf den er sich bezieht. Der alte Artikel bietet dann eine Auswahl von Texten (per Link) am Anfang des Artikels an, die auf neuer Entwicklungen hinweisen. Das Ganze liese sich (mit gängigen Techniken wie PHP) aus so realisieren, das eine Folge von Texten entsteht und der Journalist nur auf die ursprüngliche Nachricht verweisen muss. Dann blieben alte Texte erhalten, neue könnten angelegt werden, der Leser auf dem Laufenden gehalten und wenn man das System formal genug anlegt, lassen sich damit auch Feeds füttern.  <br />
Oder war die Antwort jetzt zu technisch und die Frage eher auf den Journalisten fokussiert?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Detlef Borchers</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-22682</link>
		<dc:creator>Detlef Borchers</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 23:25:08 +0000</pubDate>
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		<description>Nun mal ernsthaft: Ist Arringtons \&quot;Quellen innerhalb des Unternehmens, die mehrfach zuverlässig waren\&quot; wirklich besser als die \&quot;Kreise\&quot; der NYT? Beide Formulierungen stehen und fallen mit dem, was der Leser \&quot;seiner\&quot; Quelle zugesteht. Hinzu kommt der Publizitätsfaktor: Arringtons Fälle, in denen er bzw. Techcrunch Schrott und heiße Luft verbreitet haben, sind schnell vergessen, ein Lapsus in der NYT macht die Runde in anderen Medien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten: Die [Update]-Regel, mit der der Heise-Newsticker arbeitet (Hinweis: für den ich arbeite) sieht manchmal grauslich aus, ist aber noch eine der besseren Lösungen im Nachrichtenfluss. Noch besser wäre höchstens, zwischen [Update] und [Korrektur] zu unterscheiden, um das Slipstreaming zu vermeiden, in dem es vor allem die Gadget-Berichterstattung \&quot;einiger Kreise\&quot; zur Meisterschaft gebracht hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun mal ernsthaft: Ist Arringtons \&#8221;Quellen innerhalb des Unternehmens, die mehrfach zuverlässig waren\&#8221; wirklich besser als die \&#8221;Kreise\&#8221; der NYT? Beide Formulierungen stehen und fallen mit dem, was der Leser \&#8221;seiner\&#8221; Quelle zugesteht. Hinzu kommt der Publizitätsfaktor: Arringtons Fälle, in denen er bzw. Techcrunch Schrott und heiße Luft verbreitet haben, sind schnell vergessen, ein Lapsus in der NYT macht die Runde in anderen Medien. </p>
<p>Ansonsten: Die [Update]-Regel, mit der der Heise-Newsticker arbeitet (Hinweis: für den ich arbeite) sieht manchmal grauslich aus, ist aber noch eine der besseren Lösungen im Nachrichtenfluss. Noch besser wäre höchstens, zwischen [Update] und [Korrektur] zu unterscheiden, um das Slipstreaming zu vermeiden, in dem es vor allem die Gadget-Berichterstattung \&#8221;einiger Kreise\&#8221; zur Meisterschaft gebracht hat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Epler</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-22681</link>
		<dc:creator>Stefan Epler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 16:52:00 +0000</pubDate>
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		<description>Eine erste Idee: vielleicht könnte man - angelehnt an ein Wiki - Änderungen auf einer \&quot;History\&quot;-Seite dokumentieren und den eigentlichen Artikel immer auf dem aktuellen Stand halten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sollte doch die Suchmaschinen bei Laune halten und würde gleichzeitig einen Überblick über die Geschichte der News und die aktuelle Version liefern ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine erste Idee: vielleicht könnte man &#8211; angelehnt an ein Wiki &#8211; Änderungen auf einer \&#8221;History\&#8221;-Seite dokumentieren und den eigentlichen Artikel immer auf dem aktuellen Stand halten?</p>
<p>Das sollte doch die Suchmaschinen bei Laune halten und würde gleichzeitig einen Überblick über die Geschichte der News und die aktuelle Version liefern &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Timm Schoof</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/06/Produktjournalismus-vs-Prozessjournalismus/comment-page-1/#comment-22680</link>
		<dc:creator>Timm Schoof</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 16:43:56 +0000</pubDate>
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		<description>Wie sie nach der Vorstellung von Google Wave sehr einleuchtend angemerkt haben, könnte eben dieses Werkzeug ein wichtiger Bestandteil des Wandels werden. &lt;br /&gt;
Eine Wave, ein Newsfeed der ständig aktualisiert wird - praktisch eine semantische Auflistung von Nachrichten nicht nach Artikeln, sondern nach behandeltem Thema/Ereignis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt, wie sich der Wandel vollziehen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sie nach der Vorstellung von Google Wave sehr einleuchtend angemerkt haben, könnte eben dieses Werkzeug ein wichtiger Bestandteil des Wandels werden. <br />
Eine Wave, ein Newsfeed der ständig aktualisiert wird &#8211; praktisch eine semantische Auflistung von Nachrichten nicht nach Artikeln, sondern nach behandeltem Thema/Ereignis. </p>
<p>Ich bin gespannt, wie sich der Wandel vollziehen wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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