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	<title>Kommentare zu: True/Slant &#8211; der Journalist als Marke</title>
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	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
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		<title>Von: Raphaelth</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/true-slant/comment-page-1/#comment-22116</link>
		<dc:creator>Raphaelth</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 12:46:57 +0000</pubDate>
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		<description>Die USA scheinen uns mal wieder voraus zu sein, aber wollen wir das wirklich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mir die über-personifizierten Wahlkämpfe in den USA anschaue, bei denen es weniger darum geht Informationen zu kommunizieren, als viel mehr dem Publikum zu gefallen, frage ich mich, ob das langfristig gesund ist für eine Demokratie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ebenso frage ich mich, ob Personenkulte dem Qualitätsjournalismus gut tun würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es nicht ein wünschenswerter Luxus, dass bezahlte Journalisten schreiben können, was sie wollen, ohne darauf achten zu müssen dem Publikum zu gefallen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Journalisten ihre Arbeit nur noch nach streng ökonomischen Kriterien betreiben können, und stets das Publikum im Hinterkopf haben müssen, dann sehen die Printmedien bald so aus, wie das Nachmittagsprogramm im Privatfernsehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die USA scheinen uns mal wieder voraus zu sein, aber wollen wir das wirklich? </p>
<p>Wenn ich mir die über-personifizierten Wahlkämpfe in den USA anschaue, bei denen es weniger darum geht Informationen zu kommunizieren, als viel mehr dem Publikum zu gefallen, frage ich mich, ob das langfristig gesund ist für eine Demokratie. </p>
<p>Und ebenso frage ich mich, ob Personenkulte dem Qualitätsjournalismus gut tun würden.</p>
<p>Ist es nicht ein wünschenswerter Luxus, dass bezahlte Journalisten schreiben können, was sie wollen, ohne darauf achten zu müssen dem Publikum zu gefallen?</p>
<p>Falls Journalisten ihre Arbeit nur noch nach streng ökonomischen Kriterien betreiben können, und stets das Publikum im Hinterkopf haben müssen, dann sehen die Printmedien bald so aus, wie das Nachmittagsprogramm im Privatfernsehen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Knüwer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/true-slant/comment-page-1/#comment-22109</link>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 12:44:40 +0000</pubDate>
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		<description>@Detlef Borchers: Iamnews kenne ich auch - ist aber was anderes. Bei Iamnews sollen handfeste Rechercheaufträge vergeben werden, True/Slant dagegen dreht sich um konstante Beobachtung eines breiter gesteckten Themengebietes. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Detlef Borchers: Iamnews kenne ich auch &#8211; ist aber was anderes. Bei Iamnews sollen handfeste Rechercheaufträge vergeben werden, True/Slant dagegen dreht sich um konstante Beobachtung eines breiter gesteckten Themengebietes.</p>
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	<item>
		<title>Von: Detlef Borchers</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/true-slant/comment-page-1/#comment-22115</link>
		<dc:creator>Detlef Borchers</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 10:45:49 +0000</pubDate>
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		<description>Für mich liest sich das wie &lt;a href=&quot;http://www.iamnews.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.iamnews.com/&lt;/a&gt; , das auf Burdas DLD Anfang des Jahres vorgestellt wurde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich liest sich das wie <a href="http://www.iamnews.com/" rel="nofollow">http://www.iamnews.com/</a> , das auf Burdas DLD Anfang des Jahres vorgestellt wurde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Naomie Laan</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/true-slant/comment-page-1/#comment-22111</link>
		<dc:creator>Naomie Laan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 11:42:45 +0000</pubDate>
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		<description>Hört sich für mich ein bisschen nach Zoomer an. Dort haben doch die Redakteure auch mit den Nutzern zu aktuellen Themen kommuniziert und kommentiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hört sich für mich ein bisschen nach Zoomer an. Dort haben doch die Redakteure auch mit den Nutzern zu aktuellen Themen kommuniziert und kommentiert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Patrick</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/true-slant/comment-page-1/#comment-22114</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 16:31:09 +0000</pubDate>
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		<description>Im angelsächsischen Raum sind Journalisten ja seit Jahrzehnten Identifikationsfiguren, Semiprominente und auch \&quot;Marken\&quot;.&lt;br /&gt;
Da läuft sehr viel der Glaubwürdigkeit durch Profilierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vgl. Unterschied AnchormanNachrichtensprecher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird uns hier zweifellos auch ein wenig ins Haus stehen.&lt;br /&gt;
In so fern ist das zwar nicht unbedingt neu, aber klingt, als wäre dies hier sehr konsequent umgesetzt (Aggregation usw.). Schön!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im angelsächsischen Raum sind Journalisten ja seit Jahrzehnten Identifikationsfiguren, Semiprominente und auch \&#8221;Marken\&#8221;.<br />
Da läuft sehr viel der Glaubwürdigkeit durch Profilierung.</p>
<p>Vgl. Unterschied AnchormanNachrichtensprecher</p>
<p>Das wird uns hier zweifellos auch ein wenig ins Haus stehen.<br />
In so fern ist das zwar nicht unbedingt neu, aber klingt, als wäre dies hier sehr konsequent umgesetzt (Aggregation usw.). Schön!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Etienne Rheindahlen</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/true-slant/comment-page-1/#comment-22113</link>
		<dc:creator>Etienne Rheindahlen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 15:36:02 +0000</pubDate>
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		<description>Vor allem gefällt mir der Background von True/Slant-CEO Lewis Dvorkin (siehe: &lt;a href=&quot;http://trueslant.com/people/dvorkin/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://trueslant.com/people/dvorkin/&lt;/a&gt; ). Und vor allem gefällt mir sein Motiv, warum er True/Slant entwickelte: \&quot;After 10 jobs, three stints on the unemployment line, two lifetimes and one short-lived magazine/web start-up, I have this burning need to put a life\&#039;s learnings and lessons together once and for all.\&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen kann ich Sascha Stoltenow nur zustimmen: ja - vielleicht ist das ein Teil eines künftigen und zukunftsweisenden Journalismus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor allem gefällt mir der Background von True/Slant-CEO Lewis Dvorkin (siehe: <a href="http://trueslant.com/people/dvorkin/" rel="nofollow">http://trueslant.com/people/dvorkin/</a> ). Und vor allem gefällt mir sein Motiv, warum er True/Slant entwickelte: \&#8221;After 10 jobs, three stints on the unemployment line, two lifetimes and one short-lived magazine/web start-up, I have this burning need to put a life\&#8217;s learnings and lessons together once and for all.\&#8221;</p>
<p>Im Übrigen kann ich Sascha Stoltenow nur zustimmen: ja &#8211; vielleicht ist das ein Teil eines künftigen und zukunftsweisenden Journalismus.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha Stoltenow</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/true-slant/comment-page-1/#comment-22112</link>
		<dc:creator>Sascha Stoltenow</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 11:31:22 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde das gar nicht so schwer zu erklären. Meines Erachtens geht es bei True/Slant um die Verbindung von Autoren - Themen - Publikum. Das sieht sehr gelungen aus, und ist quasi das neue Konzept des Freitag noch einen Schritt weiter gedacht - unter Verzicht auf das Printmedium. Neben der inhaltlichen Kompetenz der \&quot;Contributors\&quot;, die Agent, Journalist und Community-Manager in einem sind und so zur Marke werden können, kann sich True/Slant so zu einer Medienmarke entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass dabei den Marketers die Möglichkeit zu eigenen publizistischen Aktivitäten gegeben wird, finde ich klasse, denn das bedeutet, dass sie ihr Geschwurbel ungefiltert auf die Menschen loslassen - und angesichts der Resonanz erkennen, dass es keinen interessiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Prognose: Es spricht einiges dafür, dass sich die traditionellen Medien in eine ähnliche Richtung entwickeln, quasi als Dekonstruktion. Es ist doch schon heute bei mir so, dass ich in der taz die Artikel von Feddersen lieber lese als die von anderen. Mal ganz pathetisch: Vielleicht sehen wir hier einen Teil der Zukunft des Journalismus. Media deconstructed and personalized.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das gar nicht so schwer zu erklären. Meines Erachtens geht es bei True/Slant um die Verbindung von Autoren &#8211; Themen &#8211; Publikum. Das sieht sehr gelungen aus, und ist quasi das neue Konzept des Freitag noch einen Schritt weiter gedacht &#8211; unter Verzicht auf das Printmedium. Neben der inhaltlichen Kompetenz der \&#8221;Contributors\&#8221;, die Agent, Journalist und Community-Manager in einem sind und so zur Marke werden können, kann sich True/Slant so zu einer Medienmarke entwickeln.</p>
<p>Dass dabei den Marketers die Möglichkeit zu eigenen publizistischen Aktivitäten gegeben wird, finde ich klasse, denn das bedeutet, dass sie ihr Geschwurbel ungefiltert auf die Menschen loslassen &#8211; und angesichts der Resonanz erkennen, dass es keinen interessiert.</p>
<p>Meine Prognose: Es spricht einiges dafür, dass sich die traditionellen Medien in eine ähnliche Richtung entwickeln, quasi als Dekonstruktion. Es ist doch schon heute bei mir so, dass ich in der taz die Artikel von Feddersen lieber lese als die von anderen. Mal ganz pathetisch: Vielleicht sehen wir hier einen Teil der Zukunft des Journalismus. Media deconstructed and personalized.</p>
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	<item>
		<title>Von: michael kausch</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/true-slant/comment-page-1/#comment-22110</link>
		<dc:creator>michael kausch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 07:50:37 +0000</pubDate>
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		<description>der anspruch, journalisten zu marken zu entwickeln, ist in der tat spannend. in einer zeit der zahllosen \&quot;bürgerjournalisten\&quot; und der kostenlosen und zum teil trotzdem vernünftig recherchierten inhalte, haben klassische berufsjournalisten nur noch eine überlebenschance, wenn sie selbst zur qualitätsmarke werden, zu menschen, denen ihre zielgruppe ein besonderes vertrauen entgegenbringt. &lt;br /&gt;
dass der markenwert vom medium auf den journalisten übergehen muss, ergibt sich aus der ausfranzung der klassischen medien gegenüber offenen und interaktiven foren. die medienmarken werden massiv an wert verlieren, wie sie an autonomie gegenüber ihren rezipienten und gleichzeitig an vertriebs- und werbeeinnahmen verlieren.&lt;br /&gt;
eines tages wird man besser leben, wenn man frau schnutinger ist, und nicht ein anonymer schreiberling des handelsblatts. und vielleicht wird man sich dann auch eines knüwers erinnern. wo schreibt der gleich nochmal ...?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der anspruch, journalisten zu marken zu entwickeln, ist in der tat spannend. in einer zeit der zahllosen \&#8221;bürgerjournalisten\&#8221; und der kostenlosen und zum teil trotzdem vernünftig recherchierten inhalte, haben klassische berufsjournalisten nur noch eine überlebenschance, wenn sie selbst zur qualitätsmarke werden, zu menschen, denen ihre zielgruppe ein besonderes vertrauen entgegenbringt. <br />
dass der markenwert vom medium auf den journalisten übergehen muss, ergibt sich aus der ausfranzung der klassischen medien gegenüber offenen und interaktiven foren. die medienmarken werden massiv an wert verlieren, wie sie an autonomie gegenüber ihren rezipienten und gleichzeitig an vertriebs- und werbeeinnahmen verlieren.<br />
eines tages wird man besser leben, wenn man frau schnutinger ist, und nicht ein anonymer schreiberling des handelsblatts. und vielleicht wird man sich dann auch eines knüwers erinnern. wo schreibt der gleich nochmal &#8230;?</p>
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