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	<title>Kommentare zu: Ein Erbe, das man ertragen muss</title>
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	<description>Das Blog von Thomas Knüwer</description>
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		<title>Von: Lesebefehl!</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-25153</link>
		<dc:creator>Lesebefehl!</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 13:56:23 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zu Wirres.net, wo Herr Ix sich an einem weiteren merkwürdigen Text von &#8220;Zeit&#8221;-Hardlinerin und Fortschrittshasserin Susanne Gaschke [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] zu Wirres.net, wo Herr Ix sich an einem weiteren merkwürdigen Text von &#8220;Zeit&#8221;-Hardlinerin und Fortschrittshasserin Susanne Gaschke [...]</p>
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		<title>Von: Thierry Chervel</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-22223</link>
		<dc:creator>Thierry Chervel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 08:49:16 +0000</pubDate>
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		<description>Großartiger Artikel. Haben wir leider zu spät registriert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Großartiger Artikel. Haben wir leider zu spät registriert</p>
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		<title>Von: Roland</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-22237</link>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 15:54:41 +0000</pubDate>
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		<description>Wo wir schon bei großartigen Artikeln sind - dieser hier von Matthias Wulff, erschienen in der WamS am 3.5., gehört mit in die Riege derer. &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wams_print/article3665815/Weniger-Geld-weniger-Aufmerksamkeit-da-kann-man-schon-mal-einen-Appell-unterschreiben.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.welt.de/wams_print/article3665815/Weniger-Geld-weniger-Aufmerksamkeit-da-kann-man-schon-mal-einen-Appell-unterschreiben.html&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo wir schon bei großartigen Artikeln sind &#8211; dieser hier von Matthias Wulff, erschienen in der WamS am 3.5., gehört mit in die Riege derer. <a href="http://www.welt.de/wams_print/article3665815/Weniger-Geld-weniger-Aufmerksamkeit-da-kann-man-schon-mal-einen-Appell-unterschreiben.html" rel="nofollow">http://www.welt.de/wams_print/article3665815/Weniger-Geld-weniger-Aufmerksamkeit-da-kann-man-schon-mal-einen-Appell-unterschreiben.html</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Jan</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-22236</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 01:59:33 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas Knüwer: Den Vergleich mit den Zitaten und den Erlösen für Kreative verstehe ich nicht. Auf der einen Seite geht es um Zitate und die müssen und werden immer möglich sein. Auf der anderen Seite geht es darum, Kreative für ihre Arbeit (also für ganze Produkte bzw. komplette Einzelwerke) zu bezahlen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas Knüwer: Den Vergleich mit den Zitaten und den Erlösen für Kreative verstehe ich nicht. Auf der einen Seite geht es um Zitate und die müssen und werden immer möglich sein. Auf der anderen Seite geht es darum, Kreative für ihre Arbeit (also für ganze Produkte bzw. komplette Einzelwerke) zu bezahlen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: multiple persönlichkeit</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-22233</link>
		<dc:creator>multiple persönlichkeit</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2009 10:42:05 +0000</pubDate>
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		<description>früher waren große zeitschriften werbefinanziert d.h. wenn der und der artikel für die inserierende bank oder firma nicht opportun war konnten die drohen ihr großinserat zurückzuziehen. heutzutage hat sich da was geändert, geld, strom und information ist dasselbe. und so entsteht die mediale wirklichkeit&lt;br /&gt;
auch pekuniär-oligarchisch monetär gefärbt und verzerrt&lt;br /&gt;
des öfteren muß ich daran denken daß bei den sims über dem kopf eine finanzwolke erscheint wenn sie etwas essen und welche gymnastikübungen manchmal gemacht werden um in 2ndLife an linden dollars zu kommen. der networth von gespeicherten spielen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>früher waren große zeitschriften werbefinanziert d.h. wenn der und der artikel für die inserierende bank oder firma nicht opportun war konnten die drohen ihr großinserat zurückzuziehen. heutzutage hat sich da was geändert, geld, strom und information ist dasselbe. und so entsteht die mediale wirklichkeit<br />
auch pekuniär-oligarchisch monetär gefärbt und verzerrt<br />
des öfteren muß ich daran denken daß bei den sims über dem kopf eine finanzwolke erscheint wenn sie etwas essen und welche gymnastikübungen manchmal gemacht werden um in 2ndLife an linden dollars zu kommen. der networth von gespeicherten spielen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-22217</link>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2009 23:31:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://indiskretionehrensache.de/?p=2073#comment-22217</guid>
		<description>Diese ganze Debatte macht mich etwas ratlos. Ich setze mich schon seit langem eingehender damit auseinander aber ich sehe dennoch bis heute keine Lösung für die Frage der Vergütung \&quot;geistiger Arbeit\&quot; in einer digitalisierten Kultur. Manchmal denke auch ich, es müssten Micropayment-Systeme her die wirklich funktionieren, weil ich die Gefahr sehe, dass sich diejenigen, die kulturelle Produktion im weitesten Sinne betreiben, sonst nicht mehr über Wasser halten können. &lt;br /&gt;
Andererseits aber läuft das ja nun genau der Idee digitaler Netze entgegen: Wenn Inhalte frei zugänglich und möglichst einfach in Relation zu setzen sein sollen, sollten sie nicht auf abgeriegelten Payment-Inseln zur Verfügung stehen, sondern für alle immer von überall aus zugreifbar sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Schlussfolgerung lautet dementsprechend, dass man den Zugriff auf Werke von der Vergütung ihrer Autoren abkoppeln müsste. Jenes Prinzip nämlich ist meiner Vermutung nach eine Metapher der analogen Mediendistribution, im Rahmen derer man ja die Möglichkeit hatte, physische Datenträger als Produkte zu verkaufen. Im digitalen Raum, das zeigt die Geschichte des Computers mittlerweile, arbeitet man immer zunächst mal mit Metaphern aus der analogen Welt. Vielleicht werden wir in 30 Jahren herzlich lachen über das naive Kaufladen-Geschäftsmodell von iTunes. Wie man aber bis dahin eine Überwindung der Verbindung zwischen Zugriff und Vergütung gerecht bewerkstelligen könnte, ist mir noch ziemlich unklar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich klingt das zunächst mal nach Kulturflatrate und solchen Ideen. Ob ich aber eine Kulturwirtschaft möchte, die dann zentral von einer Gebührenverteilungsbehörde ernährt wird, da bin ich mir auch nicht so sicher. Ich denke zwar User (und ggf. ISPs) sollten nicht nur für den technischen Zugang, sondern auch für die Inhalte aufkommen, die das Web bietet, denn sie sind diejenigen, die davon profitieren, ohne bisher den Künstlern, Autoren, Journalisten etc. etwas zurückzugeben. Aber wie soll man da jemals zu einer gerechten Gebührenverteilung kommen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits, wie kann es sein, dass ich täglich online Zeitung lese, ohne je irgendwem etwas dafür gezahlt zu haben? Wieso sollte das so funktionieren können? Auch Werbeeinnahmen haben ihre Grenzen und ich denke die sind bald ausgereizt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ich finde es schade, dass diese Debatte oft so aggressiv und rechthaberisch geführt wird. Fakt ist, niemand von uns hat auch nur den Schimmer einer Idee, wie das alles mal funktionieren soll, und entsprechend demütig sollte der Ton in der Diskussion dann vielleicht auch sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese ganze Debatte macht mich etwas ratlos. Ich setze mich schon seit langem eingehender damit auseinander aber ich sehe dennoch bis heute keine Lösung für die Frage der Vergütung \&#8221;geistiger Arbeit\&#8221; in einer digitalisierten Kultur. Manchmal denke auch ich, es müssten Micropayment-Systeme her die wirklich funktionieren, weil ich die Gefahr sehe, dass sich diejenigen, die kulturelle Produktion im weitesten Sinne betreiben, sonst nicht mehr über Wasser halten können. <br />
Andererseits aber läuft das ja nun genau der Idee digitaler Netze entgegen: Wenn Inhalte frei zugänglich und möglichst einfach in Relation zu setzen sein sollen, sollten sie nicht auf abgeriegelten Payment-Inseln zur Verfügung stehen, sondern für alle immer von überall aus zugreifbar sein. </p>
<p>Meine Schlussfolgerung lautet dementsprechend, dass man den Zugriff auf Werke von der Vergütung ihrer Autoren abkoppeln müsste. Jenes Prinzip nämlich ist meiner Vermutung nach eine Metapher der analogen Mediendistribution, im Rahmen derer man ja die Möglichkeit hatte, physische Datenträger als Produkte zu verkaufen. Im digitalen Raum, das zeigt die Geschichte des Computers mittlerweile, arbeitet man immer zunächst mal mit Metaphern aus der analogen Welt. Vielleicht werden wir in 30 Jahren herzlich lachen über das naive Kaufladen-Geschäftsmodell von iTunes. Wie man aber bis dahin eine Überwindung der Verbindung zwischen Zugriff und Vergütung gerecht bewerkstelligen könnte, ist mir noch ziemlich unklar. </p>
<p>Natürlich klingt das zunächst mal nach Kulturflatrate und solchen Ideen. Ob ich aber eine Kulturwirtschaft möchte, die dann zentral von einer Gebührenverteilungsbehörde ernährt wird, da bin ich mir auch nicht so sicher. Ich denke zwar User (und ggf. ISPs) sollten nicht nur für den technischen Zugang, sondern auch für die Inhalte aufkommen, die das Web bietet, denn sie sind diejenigen, die davon profitieren, ohne bisher den Künstlern, Autoren, Journalisten etc. etwas zurückzugeben. Aber wie soll man da jemals zu einer gerechten Gebührenverteilung kommen? </p>
<p>Andererseits, wie kann es sein, dass ich täglich online Zeitung lese, ohne je irgendwem etwas dafür gezahlt zu haben? Wieso sollte das so funktionieren können? Auch Werbeeinnahmen haben ihre Grenzen und ich denke die sind bald ausgereizt.</p>
<p>Ich finde es schade, dass diese Debatte oft so aggressiv und rechthaberisch geführt wird. Fakt ist, niemand von uns hat auch nur den Schimmer einer Idee, wie das alles mal funktionieren soll, und entsprechend demütig sollte der Ton in der Diskussion dann vielleicht auch sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Matthias Zellmer (@zellmi)</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-22221</link>
		<dc:creator>Matthias Zellmer (@zellmi)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 May 2009 12:43:46 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann es sehr gut verstehen, wenn Menschen wie Frau Gaschke die verbalen Ellenbogen ausfahren, um einen Status Quo am Leben zu halten, der sie zuverlässig ernährt, ihnen ein Dach über dem Kopf ermöglicht, aber auch ein bisschen Luxus ermöglichst bzw. sie am kulturellen Leben teilhaben lässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch darf dieser Status-Quo-Erhaltungstrieb nicht den Fortschritt aufhalten. Und ich meine hiermit explizit nicht Wachstum und schon gar kein Wirtschaftswachstum. Ich meine Bildung, Aufklärung, (globale) Gerechtigkeit und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch immer und überall sind es Ertragsmodelle, die diesen Ideen von Fortschritt im Weg stehen. Ein Bestseller-Autor zum Beispiel ist mit etwas Glück für sein Leben lang finanziell abgesichert. Für den so abgesicherten Autor ist das möglicherweise eine Tatsache, die er nicht besonders in den Vordergrund stellen würde. Auch wenn es ihm ermöglicht, sich ggf. mit Haut und Haar in sein nächstes Buchprojekt zu stürzen … ohne Existenz-Ängste. Doch ist diese Erkenntnis auch für weniger begabte Anreiz, sich an ein eigenes Buch-Projekt zu machen. Nicht weil er was zu erzählen hätte. Nur weil dies eine spezielle Art des Lottogewinns ist. Und darum geht es! Wir wollen alle im Lotto gewinnen … wegen der Absicherung also dem Dach überm Kopf, der Brötchen auf dem Frühstückstisch, der Möglichkeit einfach mal ins Kino zu gehen oder auch für den einen oder anderen kleineren Luxus im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliches wie bei dem beschriebenen Buchautor kann man auch in der Musikindustrie beobachten. Und darüber hinaus stellt sich dann noch die Frage: Warum wollen so viele leidlich begabte Menschen in Deutschlands Suche nach einem Superstar mitmachen? Ruhm? Ehre? Geld? Ist es nicht schlimm, dass es einen Begriff wie \&quot;Musikindustrie\&quot; gibt? Musik ist doch Kunst. Und bei wirklicher Kunst kommt mir selten der Begriff \&quot;Fließband\&quot; in den Sinn … daran muss ich aber denken, wenn ich \&quot;Industrie\&quot; höre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen wieder mehr dahin, dass weniger \&quot;mitverdienen\&quot; … und wenn schon mitverdienen, dann in einem guten Verhältnis. Die Autoren, Künstler, Journalisten usw. sollen den Großteil dessen bekommen, was ihre Werke einbringen. Und weniger die Verlagshäuser und die besagte Musikindustrie. Doch diese etablierten Mitverdiener müssen kritisch betrachtet und ggf. abgeschafft werden. Vor allem, wenn sie den gesellschaftlichen Fortschritt aufzuhalten versuchen. Und um es mal etwas überspitzt zu formulieren: Wir brauchen eine Abwrackprämie für Infrastrukturen, die sich überlebt haben. Wir müssen dahin kommen, dass die Gaschkes dieser Welt sich bequem zurücklehnen können und ihren Lebensabend abgesichert verbringen können. Von mir aus können sie dann gerne von der guten Alten Zeit träumen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann es sehr gut verstehen, wenn Menschen wie Frau Gaschke die verbalen Ellenbogen ausfahren, um einen Status Quo am Leben zu halten, der sie zuverlässig ernährt, ihnen ein Dach über dem Kopf ermöglicht, aber auch ein bisschen Luxus ermöglichst bzw. sie am kulturellen Leben teilhaben lässt. </p>
<p>Doch darf dieser Status-Quo-Erhaltungstrieb nicht den Fortschritt aufhalten. Und ich meine hiermit explizit nicht Wachstum und schon gar kein Wirtschaftswachstum. Ich meine Bildung, Aufklärung, (globale) Gerechtigkeit und so weiter.</p>
<p>Doch immer und überall sind es Ertragsmodelle, die diesen Ideen von Fortschritt im Weg stehen. Ein Bestseller-Autor zum Beispiel ist mit etwas Glück für sein Leben lang finanziell abgesichert. Für den so abgesicherten Autor ist das möglicherweise eine Tatsache, die er nicht besonders in den Vordergrund stellen würde. Auch wenn es ihm ermöglicht, sich ggf. mit Haut und Haar in sein nächstes Buchprojekt zu stürzen … ohne Existenz-Ängste. Doch ist diese Erkenntnis auch für weniger begabte Anreiz, sich an ein eigenes Buch-Projekt zu machen. Nicht weil er was zu erzählen hätte. Nur weil dies eine spezielle Art des Lottogewinns ist. Und darum geht es! Wir wollen alle im Lotto gewinnen … wegen der Absicherung also dem Dach überm Kopf, der Brötchen auf dem Frühstückstisch, der Möglichkeit einfach mal ins Kino zu gehen oder auch für den einen oder anderen kleineren Luxus im Leben.</p>
<p>Ähnliches wie bei dem beschriebenen Buchautor kann man auch in der Musikindustrie beobachten. Und darüber hinaus stellt sich dann noch die Frage: Warum wollen so viele leidlich begabte Menschen in Deutschlands Suche nach einem Superstar mitmachen? Ruhm? Ehre? Geld? Ist es nicht schlimm, dass es einen Begriff wie \&#8221;Musikindustrie\&#8221; gibt? Musik ist doch Kunst. Und bei wirklicher Kunst kommt mir selten der Begriff \&#8221;Fließband\&#8221; in den Sinn … daran muss ich aber denken, wenn ich \&#8221;Industrie\&#8221; höre.</p>
<p>Wir müssen wieder mehr dahin, dass weniger \&#8221;mitverdienen\&#8221; … und wenn schon mitverdienen, dann in einem guten Verhältnis. Die Autoren, Künstler, Journalisten usw. sollen den Großteil dessen bekommen, was ihre Werke einbringen. Und weniger die Verlagshäuser und die besagte Musikindustrie. Doch diese etablierten Mitverdiener müssen kritisch betrachtet und ggf. abgeschafft werden. Vor allem, wenn sie den gesellschaftlichen Fortschritt aufzuhalten versuchen. Und um es mal etwas überspitzt zu formulieren: Wir brauchen eine Abwrackprämie für Infrastrukturen, die sich überlebt haben. Wir müssen dahin kommen, dass die Gaschkes dieser Welt sich bequem zurücklehnen können und ihren Lebensabend abgesichert verbringen können. Von mir aus können sie dann gerne von der guten Alten Zeit träumen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Knüwer</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-22220</link>
		<dc:creator>Thomas Knüwer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 21:30:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Andreas Schneider: Die brutale Fratze ist übrigens in weiten Teilen deckungsgleich mit unserem Nachwuchs, deshalb sollte man auch mal auf dem Boden bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptproblem aber - und deshalb bin ich der Meinung, wir brauchen eine völlig neue Art von Copyright: William Shakespeare hätte heute keine Chance - er würde direkt weggeklagt. Und: Weite Teile der Jugend und Kunstszene lebt ständig gegen das Gesetz. Das kann und darf nicht sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas Schneider: Die brutale Fratze ist übrigens in weiten Teilen deckungsgleich mit unserem Nachwuchs, deshalb sollte man auch mal auf dem Boden bleiben.</p>
<p>Das Hauptproblem aber &#8211; und deshalb bin ich der Meinung, wir brauchen eine völlig neue Art von Copyright: William Shakespeare hätte heute keine Chance &#8211; er würde direkt weggeklagt. Und: Weite Teile der Jugend und Kunstszene lebt ständig gegen das Gesetz. Das kann und darf nicht sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Julian</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-22235</link>
		<dc:creator>Julian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 11:24:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich möchte meiner klugscheißerischen Pflicht nachgehen und darauf hinweisen, dass das wort \&quot;Dass\&quot; eine Bedingung ausdrückt, während die Überschrift dieses Artikels vielmehr auf das Erbe verweist, und somit ein \&quot;das\&quot; tragen sollte :) &lt;br /&gt;
Danke für Ihre Aufmerksamkeit ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte meiner klugscheißerischen Pflicht nachgehen und darauf hinweisen, dass das wort \&#8221;Dass\&#8221; eine Bedingung ausdrückt, während die Überschrift dieses Artikels vielmehr auf das Erbe verweist, und somit ein \&#8221;das\&#8221; tragen sollte <img src='http://www.indiskretionehrensache.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  <br />
Danke für Ihre Aufmerksamkeit <img src='http://www.indiskretionehrensache.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas Schneider</title>
		<link>http://www.indiskretionehrensache.de/2009/04/ein-erbe-das-man-ertragen-muss/comment-page-1/#comment-22234</link>
		<dc:creator>Andreas Schneider</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 01:00:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://indiskretionehrensache.de/?p=2073#comment-22234</guid>
		<description>Hmmm... um also auf die Vorzüge unserer Kultur hinzuweisen braucht es den Vergleich mit der Kinderpornografie? Das kann es wohl kaum sein. Passt mir demnach etwas nicht, dann stigmatisiere ich ein wenig: Wahlweise, weil mir Ihre Meinung, lieber Herr Roland Hoheisel-Gruler, nicht passt, indem ich Adolf Hitler posthum samt seinem Propagandeminister auf den Plan rufe, um Ihnen die Leviten zu lesen, Sie also in eine Ecke stelle, in der Sie sich wohl kaum sehen möchten. Funktioniert das gegenwärtig so, oder habe ich womöglich etwas falsch verstanden? Das, Entschuldigung, wäre keine Diskussions-Kultur, sondern populistische Stammtisch-Rechthaberei. Wollen wir das? Wohl kaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bitte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmmm&#8230; um also auf die Vorzüge unserer Kultur hinzuweisen braucht es den Vergleich mit der Kinderpornografie? Das kann es wohl kaum sein. Passt mir demnach etwas nicht, dann stigmatisiere ich ein wenig: Wahlweise, weil mir Ihre Meinung, lieber Herr Roland Hoheisel-Gruler, nicht passt, indem ich Adolf Hitler posthum samt seinem Propagandeminister auf den Plan rufe, um Ihnen die Leviten zu lesen, Sie also in eine Ecke stelle, in der Sie sich wohl kaum sehen möchten. Funktioniert das gegenwärtig so, oder habe ich womöglich etwas falsch verstanden? Das, Entschuldigung, wäre keine Diskussions-Kultur, sondern populistische Stammtisch-Rechthaberei. Wollen wir das? Wohl kaum.</p>
<p>Also bitte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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