Während Frauen häufiger vor dem Schrank stehen und jammern: “Ich habe nichts anzuziehen”, ist es bei Journalisten auf dem Weg zum Super Bowl genau andersherum: Sie haben zu viel mitzunehmen.
Link: sevenload.com
Im Media Center ist von Vorfreude dagegen wenig zu spüren. Ein wenig Abrissstimmung macht sich breit, obwohl viele heute Nacht von hier aus arbeiten werden und morgen der Siegertrainer und der wertvollste Spieler des Finals um 8.30, JA, WIRKLICH 8.30 AM MORGEN, zur Pressekonferenz auflaufen werden.
Die meisten Radiostationen haben ihre Technik bereits Richtung Stadion verlegt:

Und die Tische im Print-Bereich sind nicht saubergemacht worden. Hätte sich auch nicht gelohnt, nur wenige Kollegen sind vor dem Spiel noch hier.

In sechs Stunden ist Anpfiff. Anschwellender Super-Bowl-Gesang.
Sollte die Technik mitspielen, werde ich ein Eindrucks-Live-Blogging versuchen. Das Sportliche überlasse ich anderen, die ARD überträgt live. Dave Barry vom “Miami Herald” will auch live bloggen, erfreut derweil auch schon mit der Beobachtung, dass Prinz alleine dorthin geht, wo die Könige zu Fuß hingehen. Barry hat aber eine ähnliche Befürchtung wie ich: Das Dolphins Stadium ist offen, so viel ich weiß, ist auch der Pressebereich nicht überdacht. Und es regnet weiterhin…
Und nun:
LET’S GO COLTS!
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Vor 2 1/2 Stunden war hier Abpfiff. Deutschland ist Weltmeister. Bei dieser unglaublichen Handballmannschaft ist es schwer, jetzt auf Football umzuschalten. Touchdown, Punt, Tempogegenstoß, 7m, .. ich bin überfordert