Wenn Werber für Werber werben

by Thomas Knüwer on 11. März 2005

Werber scheinen in diesen Tagen, Wochen, Monaten irgendwie zu extremen Albernheiten aufgelegt zu sein.

Vor einiger Zeit schrieb ich ja bereits über die skurilen Job-Bezeichnungen des J. Walter Thompson-Vorstands. Inzwischen berichtete "Werben & Verkaufen" über weitere clowneske Vorgänge in dieser Agentur. Leider finde ich den Artikel nicht online, deshalb hier eine kleine Passage:
"In einer Prozession pilgerten die JWTler von der Schwedlerstraße zum Hafen. Im Gepäck hatten sie Gemälde vom "Kommodore", wie die Werber den Agenturgründer James Walter Thompson nennen. Zudem sollte jeder Mitarbeiter etwas mitnehmen, was er als Ballast empfindet. Etwa Kampagnen, die nicht gefielen. Den ganzen Kram packte Kreativboss Mike Ries in ein Boot und schickte es den Main hinunter."

*räusper* Ähm, ja, gut. Da fallen mir jetzt nur Kommentare ein, die nicht wirklich unter dem Dach meines Arbeitgebers veröffentlicht sehen möchte.

Durch den Werbeblogger stieß ich nun aber auf die Homepage der Agentur Ritter Slagman. Und da frage ich mich schon, ob TV-Spot-Kreateure von heute als einzige Möglichkeit der Eigenwerbung die Produktion kollektiven Slapsticks auf dem Niveau von "Nonstop Nonsens" sehen.

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